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Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Der News­let­ter der Duden-Sprachberatung erscheint 14-tägig, reißt kurz und knapp 2 bis 3 inter­es­sante The­men an und ist gut zu lesen. Die heu­tige Aus­gabe erläu­tert unter ande­rem den Ursprung des Spricht­worts »Schus­ter, bleib bei dei­nen Leisten«:

»Das mas­ku­line Sub­stan­tiv der Leis­ten bezeich­net einen aus Holz oder Metall nach­ge­bil­de­ten Fuß für die Schus­ter­ar­beit oder aber einen Schuh­span­ner. Ursprüng­lich bedeu­tete der Name des Schuh­ma­cher­ge­rä­tes ›Spur, Fuß­ab­druck‹. Auch das Verb leis­ten, das im heu­ti­gen Sprach­ge­brauch im Sinne von ›schaf­fen, kön­nen‹ ver­wen­det wird, ist davon abge­lei­tet, es bedeu­tet eigent­lich ›einer Spur nach­ge­hen, nach­spü­ren‹. Zu die­ser Wort­gruppe gehört übri­gens auch das Wort List, das ›Wis­sen‹ bedeu­tete und sich auf die Tech­ni­ken der Jagd­aus­übung und des Kamp­fes bezog.«

Sehr inter­es­sant, oder? Ich habe mich schon immer gefragt, was ein Schus­ter mit »schma­len, meis­tens lan­gen Bau­tei­len aus Holz, Metall oder Kunst­stoff« (nach Wiki­pe­dia) zu tun haben könnte.

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