Permalink

3

Zwischentöne Op26 – Webentwicklung ist Musik

Vor genau einem Jahr, am 28. August 2008, erreichte mich eine E-Mail des Kom­po­nis­ten Michael Pau­lus. Die E-Mail ent­hielt einen Link zu einer Rezen­sion mei­ner Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign. Was Pau­lus dort schreibt, ist sehr reflek­tiert und bemerkenswert.

Als ich 2006 mit der Ent­wick­lung mei­ner Site pau​lus​-sound​.com begann, war ich ein Anfän­ger, der nahezu von kei­ner Tech­nik des Schrei­bens von Quell­code eine Ahnung hatte. (…) Nahezu jeder riet mir damals dazu, mich auf Pro­gramme wie Dream­wea­ver oder Front­page zu ver­las­sen und mich nicht auf das zeit­rau­bende Stu­die­ren von Quellcode-Schreiben ein­zu­las­sen. Ich war jedoch stets davon über­zeugt, dass nur eine genaue Kon­trolle des­sen, was mit den Codes geschieht und wie diese umge­setzt wer­den, ein tie­fes Ver­ständ­nis der Mate­rie ermöglicht.

Es mag völ­lig kon­trär klin­gen, wenn ich erkläre, dass ich trotz­dem all diese Tech­nik von XHTML, CSS, ASP und Daten­ban­ken nur als Mit­tel zum Zweck des Trans­por­tie­rens wich­ti­ger Inhalte ansehe. Aber das ist kein Wider­spruch. Erst das Ver­ste­hen einer Mate­rie ermög­licht das satt­sam bekannte »Los­las­sen« der­sel­ben. Ähnlich ver­hält es sich beim Kom­po­nie­ren: Wenn Kom­po­si­ti­ons­tech­ni­ken nur mehr Mit­tel zum Zweck sind, kann sich der kom­po­si­to­ri­sche Gedanke von allen tech­ni­schen Ein­schrän­kun­gen befreit zum rich­ti­gen Zeit­punkt der pas­sen­den Kom­po­si­ti­ons­tech­nik bedienen.

Wei­ter­le­sen

Permalink

0

iX-Artikel: Mehrgleisig – Webseiten mit RDFa annotieren

Titelbild iX 09/2009

Maschi­nen die Bedeu­tung von Web­sei­ten begreif­lich zu machen, ist ein wesent­li­cher Aspekt des seman­ti­schen Webs. Mit dem Resource Descrip­tion Frame­work (RDF) hat das Word Wide Web Con­sor­tium die Basis für seman­ti­sche Aus­zeich­nun­gen geschaf­fen. Jedoch hat sich RDF als Mit­tel, das seman­ti­sche Web zu erschaf­fen, bis­lang nicht durch­set­zen kön­nen. Eine Chance, mehr for­male Bedeu­tung ins Web zu brin­gen, gibt es für RDFa (RDF – in attri­bu­tes). Web­au­to­ren kön­nen mit RDFa seman­ti­sche Aus­zeich­nun­gen in »nor­ma­len« Web­sei­ten ver­wen­den – vom Datum und Kalen­der­da­ten bis zu den Kon­ven­tio­nen von Dub­lin Core.

Der Arti­kel erschien im iX Maga­zin für pro­fes­sio­nelle Infor­ma­ti­ons­tech­nik, Aus­gabe 09/2009, S. 118–121.

Wei­ter­le­sen

Permalink

8

Der Weg vom Manuskript auf die Website

Etwa ein hal­bes Jahr lang habe ich dafür gebraucht, die fer­tige Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign ins Web zu über­tra­gen. Das liegt daran, dass es mir nicht gelun­gen ist, den Weg kom­plett zu auto­ma­ti­sie­ren. Ich konnte mich dem gewünsch­ten Ergeb­nis in meh­re­ren Schrit­ten annä­hern, aber um letzte, manu­elle Arbei­ten kam ich nicht herum – wochen­lange Fließ­band­ar­beit mit immer den­sel­ben Ände­run­gen, Kor­rek­tu­ren und Aus­zeich­nun­gen. Wer mir bei Twit­ter folgt, hat viel­leicht mit­be­kom­men, wie ich mich hin und wie­der dar­über beklagt habe. Als kleine Ent­schä­di­gung dafür beschreibe ich in die­sem Arti­kel kurz, wie der Weg vom Manu­skript auf die Web­site genau verlief.

Wei­ter­le­sen

Permalink

0

Neu an der vierten Version der Einführung in XHTML, CSS und Webdesign

Vor eini­gen Tagen habe ich die neue Ver­sion mei­ner Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign online gestellt. Das Tuto­rial ent­spricht der zwei­ten Auf­lage des gleich­na­mi­gen Buches, das im Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res im Ver­lag Addison-Wesley erschie­nen ist. Auf dem Titel des Buches steht zu lesen: »2. aktua­li­sierte und erwei­terte Auf­lage«. Das ist nicht über­trie­ben, denn ich habe jeden ein­zel­nen Abschnitt jedes Kapi­tels über­ar­bei­tet und eini­ges neu geschrie­ben. Ent­spre­chend neu prä­sen­tiert sich auch das Online-Tutorial. Die wich­tigs­ten Ände­run­gen liste ich in die­sem Arti­kel auf.

Wei­ter­le­sen