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Neu an der vierten Version der Einführung in XHTML, CSS und Webdesign

Vor eini­gen Tagen habe ich die neue Ver­sion mei­ner Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign online gestellt. Das Tuto­rial ent­spricht der zwei­ten Auf­lage des gleich­na­mi­gen Buches, das im Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res im Ver­lag Addison-Wesley erschie­nen ist. Auf dem Titel des Buches steht zu lesen: »2. aktua­li­sierte und erwei­terte Auf­lage«. Das ist nicht über­trie­ben, denn ich habe jeden ein­zel­nen Abschnitt jedes Kapi­tels über­ar­bei­tet und eini­ges neu geschrie­ben. Ent­spre­chend neu prä­sen­tiert sich auch das Online-Tutorial. Die wich­tigs­ten Ände­run­gen liste ich im Fol­gen­den auf.

  • Das Kapi­tel »Text­aus­zeich­nung: Die erste Kom­po­nente des Webs« ent­hält einen neuen Abschnitt über Dokumenttyp-Definitionen (DTD). DTDs spie­len heute keine große Rolle mehr, aber zu wis­sen, wie sie auf­ge­baut sind und funk­tio­nie­ren, erhöht das Ver­ständ­nis für Auszeichnungssprachen.
  • Im Kapi­tel »Die Spra­chen des World Wide Webs« gebe ich einen Aus­blick auf XHTML 2.0 und (X)HTML 5. Die­ser Abschnitt gehört ver­mut­lich zu den ers­ten, die ich über­ar­bei­ten werde.
  • Jens Grocht­dreis schreibt über den Sinn und die Rea­li­tät von Web­stan­dards. Der Abschnitt funk­tio­niert auch ganz für sich, außer­halb des Kon­texts der Ein­füh­rung. Ich würde mich freuen, wenn viele von Ihnen die­sen Text lesen und ver­lin­ken wür­den. Ich denke, jeder Web­au­tor sollte ihn ken­nen und ver­in­ner­licht haben.
  • Das Kapi­tel Typo­gra­fie war vor­her ein eigen­stän­di­ger Arti­kel und ist nun Teil des Buches. Gute und vor allem kor­rekte Typo­gra­fie sieht nicht nur schön aus, son­dern ist auch wich­tig für die Ver­ständ­lich­keit eines Tex­tes. Es ist die Auf­gabe jedes Web­au­tors, Inhalte kor­rekt aus­zu­zeich­nen, und das betrifft nicht nur die Markup-, son­dern auch die Zeichenebene.
  • Es sind einige Brow­serer­wei­te­run­gen hinzu gekom­men. Das ist auch eines der Kapi­tel, die ich frü­her über­ar­bei­ten werde als andere.
  • Um Anfän­gern Hil­fe­stel­lun­gen an die Hand zu geben, wie sie XHTML-Dokumente und CSS-Stylesheets les­bar und sinn­voll struk­tu­rie­ren, habe ich Abschnitte über XHTML-Formatierungskonventionen und CSS-Coderichtlinien hinzugefügt.
  • Das Kapi­tel »Brow­ser­kom­pa­ti­bi­li­tät« habe ich stark über­ar­bei­tet. Der Inter­net Explo­rer 5 spielt keine Rolle mehr, dafür der Inter­net Explo­rer 8. Um has­Lay­out, das pro­prie­täre Kon­zept, das im Inter­net Explo­rer bis Ver­sion 7 bestimmt, wie Ele­mente ihren Inhalt dar­stel­len, bin ich nicht mehr herum gekom­men. In einem eige­nen Abschnitt stelle ich das Kon­zept vor in der Hoff­nung, es in einer drit­ten Auf­lage gege­be­nen­falls nicht mehr erwäh­nen zu müssen.
  • In der ers­ten Auf­lage des Buches gab es ein durch­gän­gi­ges Bei­spiel, die Koch­bar, die am Ende jedes Kapi­tels das Erlernte anhand eines kon­kre­ten Pro­jekts ver­tiefte, der Web­site eines klei­nen Restau­rants mit Bier­gar­ten. Die­ses Kon­zept funk­tio­nierte in den XHTML-Kapiteln gut, in den CSS-Kapiteln jedoch über­haupt nicht, da die Rei­hen­folge der Vor­ge­hens­weise nach Eigen­schaf­ten der Rea­li­tät nicht ent­sprach. Kein Web­au­tor legt zunächst die Far­ben der gesam­ten Web­site fest, anschlie­ßend die Schrif­ten, dann die Abstände, Posi­tio­nie­rung und so wei­ter. Statt des­sen defi­nie­ren die meis­ten Auto­ren zunächst gewisse Rah­men­be­din­gun­gen, gestal­ten das Gesamt­kon­zept der Web­site und arbei­ten sich anschlie­ßend von Sei­ten­ele­ment zu Sei­ten­ele­ment von oben nach unten und links nach rechts durch. Das neue Kapi­tel Die Koch­bar schil­dert die Vor­ge­hens­weise bei der Erstel­lung einer sta­ti­schen Web­site nun aus der Sicht eines ech­ten Pro­jekts – von der Kon­zep­tion über das Markup der Start­seite und deren Sty­ling bis hin zur Aus­zeich­nung und Gestal­tung der ein­zel­nen Unter­sei­ten. Der Lern­ef­fekt die­ser pra­xis­ori­en­tier­ten Vor­ge­hens­weise ist deut­lich höher.
  • Zu guter Letzt: Viele der im Buch ver­streu­ten Links ste­hen nun gesam­melt im Lite­ra­tur­ver­zeich­nis. Ich werde in Zukunft eine kom­men­tierte Fas­sung des der­zeit noch an eine Link­wüste erin­nern­den Ver­zeich­nis­ses anbie­ten. Es wird damit eine nütz­li­che Zusam­men­stel­lung wich­ti­ger Res­sour­cen dar­stel­len, die jeder Web­au­tor ken­nen sollte.

Der­zeit ist noch keine dritte Auf­lage geplant. Den­noch werde ich die Online-Einführung wei­ter auf dem aktu­el­len Stand hal­ten und viel­leicht noch wei­ter aus­bauen. Ich schreibe der­zeit an einem Arti­kel, in dem ich beschreibe, wie ich aus dem Buch­ma­nu­skript die Online-Version erstellt habe. Auch wenn es viel­leicht ein­fa­chere Wege gäbe, noch ein­mal möchte ich das nicht machen. Statt des­sen soll es anders herum lau­fen: Wenn es in zwei, drei Jah­ren eine dritte Auf­lage geben wird, dann werde ich das Manu­skript aus dem Online-Tutorial her­aus gene­rie­ren und nicht umgekehrt.

Ich wün­sche viel Spaß beim Lesen mei­ner Ein­füh­rung in (X)HTML, CSS und Web­de­sign. Und auch wenn Sie lie­ber online lesen: Kau­fen Sie das Buch! Es steckt sehr viel Arbeit in die­sem Werk. Der Kauf des Buches lohnt sich.

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