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WordPress ist einfach. WordPress ist nicht einfach.

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Word­Press ist seit eini­gen Jah­ren das Weblog- und Content-Management-System für Blogs sowie kleine und mitt­lere Web­sites, vor allem in Deutsch­land. Das liegt unter ande­rem an der kom­for­ta­blen und benut­zer­freund­li­chen Redak­ti­ons­ober­flä­che, die es ermög­licht, Online-Inhalte schnell und ein­fach zu publi­zie­ren. Word­Press ver­fügt über eine durch­dachte Medi­en­ver­wal­tung und zahl­rei­che Kom­fort­funk­tio­nen, die die Arbeit mit dem Sys­tem erleichern.

Aller­dings wird Word­Press schnell sehr kom­plex, wenn Redak­teure hoch­wer­tige Ergeb­nisse pro­du­zie­ren oder inten­siv mit Medien arbei­ten wol­len. Das macht die Arbeit mit dem Sys­tem zugleich ein­fach und schwie­rig. Die­ser Arti­kel erklärt, warum und worin wir unsere Kun­den sorg­fäl­tig schu­len müssen.

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Word­Press ist einfach

Prak­ti­sches Dashboard

Nach der Anmel­dung gelangt der Redak­teur zur Start­seite der Redak­ti­ons­ober­flä­che, »Dash­board« genannt, auf Deutsch: Arma­tu­ren­brett oder Instru­men­ten­pult. Es bie­tet ver­schie­dene Module an, die über die Akti­vi­tä­ten im Blog und der WordPress-Community informieren.

Beson­ders nütz­lich ist die Über­sicht »Auf einen Blick«, die den Redak­teur über die Anzahl der ver­fass­ten Arti­kel und Sei­ten infor­miert, der ver­wen­de­ten Kate­go­rien und Schlag­worte sowie über geneh­migte, offene und als Spam gekenn­zeich­net Kom­men­tare. Zudem ermög­licht die­ses Modul einen Schnell­ein­stieg in die ver­schie­de­nen Berei­che der Redaktionsoberfläche.

Word­Press Dashboard

 

Einige Plugins klin­ken sich über eigene Module in das Dash­board ein, sodass es schnell voll und unüber­sicht­lich wird. Dann emp­fiehlt es sich, die Anzahl und Anord­nung der Module indi­vi­du­ell zu kon­fi­gu­rie­ren. Das geht über den Link »Optio­nen ein­blen­den« oben rechts und Mög­lich­keit, Module per Ziehen-und-Ablegen auf dem Dash­board neu zu sor­tie­ren. Auch die Dar­stel­lung ande­rer Sei­ten kön­nen Redak­teure über ein auf­klapp­ba­res Optio­nen­menü einstellen.

Das Menü auf der lin­ken Seite bie­tet Zugang zu allen Ein­stel­lun­gen und Optio­nen der WordPress-Redaktionsoberfläche. Der Redak­teur sieht ver­schie­dene Menü­punkte, abhän­gig von den Rech­ten, die er hat. Admi­nis­tra­to­ren haben mehr Mög­lich­kei­ten als Auto­ren und daher deut­lich mehr Menüpunkte.

Über­sicht­li­che Redaktionsoberfläche

Mit Word­Press zu arbei­ten, macht Spaß. Die Redak­ti­ons­ober­flä­che ist über­sicht­lich, sieht frisch, hell und modern aus. Word­Press gibt auf alle Benut­zer­ak­tio­nen Feed­back, der Redak­teur weiß immer, wo er ist und was er gerade tut. Das liegt an ver­schie­de­nen Dingen:

  • Die Navi­ga­tion auf der lin­ken Seite ist gut auf­ge­teilt, über­sicht­lich und zeigt stets gut sicht­bar an, wo der Redak­teur sich gerade befindet.
  • Inter­ak­ti­ons­ele­mente sind gut sicht­bar. Das gilt vor allem für Links und Schalt­flä­chen, die zudem unter­schied­lich gestal­tet sind. Schalt­flä­chen für zen­trale Funk­tio­nen wie »Publi­zie­ren« oder »Arti­kel spei­chern« sind deut­lich her­vor­ge­ho­ben, wäh­rend andere visu­ell zurück­hal­ten­der gestal­tet, aber dabei noch immer gut sicht­bar sind. Kri­ti­sche Funk­tio­nen wie »In den Papier­korb legen« oder »Kom­men­tar als Spam mar­kie­ren« ste­hen über Links in roter Schrift zur Verfügung.
  • Word­Press gibt bei allen Aktio­nen Rück­mel­dun­gen. Redak­teure sehen dadurch sofort, ob ein Bear­bei­tungs­schritt erfolg­reich war oder nicht.
  • Die Typo­gra­fie ist ange­nehm, alles ist gut les­bar, Her­vor­he­bun­gen sind angemessen.
  • Auf allen Sei­ten steht eine Hilfe zur Ver­fü­gung, die der Redak­teur über den Link oben rechts auf­klap­pen kann.

Schnelle Ergeb­nisse

Redak­teure brau­chen nach erfolg­ter Anmel­dung nur zwei Klicks, um mit der Erstel­lung einer Seite oder eines Arti­kels zu begin­nen. Anschlie­ßend ist gar nicht so viel zu tun, um einen Text zu ver­öf­fent­li­chen. Es rei­chen drei Schritte:

  1. Der Titel der Seite oder des Arti­kels kommt in das Feld ganz oben. Er dient als Über­schrift und ist auch ent­spre­chend for­ma­tiert. Nach der Ein­gabe des Titels ermit­telt Word­Press auto­ma­tisch den Per­ma­link, unter dem die Seite oder der Arti­kel spä­ter erreich­bar sein wird.
  2. Für den eigent­li­chen Arti­kel steht ein Rich­text­feld zur Ver­fü­gung, über des­sen aus gän­gi­gen Text­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men bekannte Schalt­flä­chen Redak­teure For­ma­tie­run­gen vor­neh­men kön­nen, unter ande­rem Fett­druck, Kur­siv­schnitt, Lis­ten und Text­aus­rich­tung. Über die Schalt­flä­che ganz rechts (»Werk­zeug­leiste anzeigen/verstecken«) ste­hen noch wei­tere For­mate zur Ver­fü­gung, dar­un­ter Über­schrif­ten und Sonderzeichen.
  3. Zum Schluss genügt ein Klick auf die her­vor­ge­ho­bene Schalt­flä­che »Publi­zie­ren«, um den Arti­kel zu ver­öf­fent­li­chen – fertig.

Gute Medi­en­ver­wal­tung

In die WordPress-Mediathek kön­nen Redak­teure Web-Ressourcen aller Art hoch­la­den, zum Bei­spiel PDF-Dokumente und Down­loads, aber natür­lich vor allem Bil­der, die sie in ihren Arti­keln ver­wen­den möch­ten. Auch das ist in weni­gen Arbeits­schrit­ten erle­digt und ver­bun­den mit zahl­rei­chen Kom­fort­funk­tio­nen, die Word­Press von Haus aus mit­bringt. Neben dem Bild in Ori­gi­nal­größe legt Word­Press bis zu drei wei­tere Ver­sio­nen auf dem Ser­ver ab, ein Minia­tur­bild, eine mitt­lere und eine große Dar­stel­lung, die Redak­teure in ihren Arti­keln ver­wen­den kön­nen. Dabei kön­nen sie sich links- oder rechts­bün­dig aus­rich­ten, mit einer Bild­un­ter­schrift ver­se­hen und ver­lin­ken. Über die Bear­bei­tungs­funk­tio­nen der Media­thek kön­nen Bil­der gedreht und ska­liert werden.

Auf diese Weise kön­nen auch Redak­teure, die kein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm zur Hand haben, Gra­fi­ken und Fotos hoch­la­den, anschlie­ßend anpas­sen und in der geeig­ne­ten Größe einbinden.

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Word­Press ist nicht einfach

Unüber­sicht­li­che Redaktionsoberfläche

Es ist stets sinn­voll, Men­schen nur die Werk­zeuge an die Hand zu geben, mit denen Sie umge­hen kön­nen. Das gilt vor allem bei wenig Erfah­rung. Ein Golf­spie­ler, der gerade seine Platz­reife erwor­ben hat und nur mit eini­gen weni­gen Eisen, Wedges und sei­nem Put­ter spie­len kann, braucht keine Höl­zer auf den Flight mit­zu­neh­men. Mit zuneh­men­der Erfah­rung und Übung kann (und sollte) die Palette der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Schlä­ger grö­ßer wer­den. Das lässt sich auf WordPress-Redakteure über­tra­gen: Am Anfang soll­ten nur die Module und Ein­stel­lun­gen sicht­bar sein, mit denen der Redak­teur direkt arbei­tet und in deren Bedie­nung er geschult wurde. Alles andere kann – bei Bedarf – spä­ter hinzukommen.

Die Redak­ti­ons­ober­flä­che von Word­Press zeigt auf allen Sei­ten alle ver­füg­ba­ren Module bzw. Ein­stel­lun­gen an. Dabei sind viele für die wenigs­ten Redak­teure inter­es­sant. Auf dem Dash­board sind die letz­ten Ein­träge des WordPress-Blogs oder die WordPress-News nicht von Belang, auch Quick­Press, ein Modul, über das Redak­teure beson­ders schnell neue Arti­kel publi­zie­ren kön­nen, wer­den die meis­ten Redak­teure nie­mals nut­zen. Das­selbe gilt für die Module »Track­backs sen­den« oder »Autor« bei der Erstel­lung eines Arti­kels. Wahr­schein­lich ist es auch nicht not­wen­dig, stän­dig Zugriff auf die benut­zer­de­fi­nier­ten Fel­der zu haben.

Ich habe bereits erwähnt, dass über den Link »Optio­nen ein­blen­den« oben rechts Redak­teure viele Sei­ten kon­fi­gu­rie­ren und nicht benö­tigte Module und Ein­stel­lun­gen aus­blen­den kön­nen. Aller­dings kenne ich kei­nen ein­zi­gen Redak­teur, der das tut. Bes­ser wäre der umge­kehrte Weg: Module und Ein­stel­lun­gen nur bei Bedarf ein­blen­den oder durch den Redak­teur expli­zit hin­zu­fü­gen lassen.

Redak­tio­nelle Arbeit ist anspruchsvoll

Wei­ter oben schreibe ich, dass die Arbeit mit Word­Press schnell zu Ergeb­nis­sen führt. Das ist tat­säch­lich so, aller­dings bedeu­tet es nicht, dass es gute Ergeb­nisse sind. Gute Inhalte müs­sen anspre­chend aus­ge­zeich­net und prä­sen­tiert wer­den. Das ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Arbeit von Online-Redakteuren.

Es gibt zahl­rei­che News­groups und Foren, in denen vor­ran­gig über Seman­tik gestrit­ten wird, unzäh­lige Arti­kel und Bücher, die sich mit der Aus­zeich­nung von Inhal­ten befas­sen, unter ande­rem große Teile mei­ner Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign. Darin geht es um Fra­gen wie:

  • Was ist eine Über­schrift? Wie setzte ich Über­schrif­ten ein? Wor­auf muss ich achten?
  • Wann ver­wen­det man eine Tabelle und wann nicht?
  • Was ist das geeig­nete Text­äqui­va­lent für die­ses Bild? (Und was ist über­haupt ein Textäquivalent?)
  • Wann ver­wende ich Lis­ten? Wie ver­wende ich Listen?
  • Wie zeichne ich Zitate aus?
  • Öffne ich Links in dem­sel­ben oder in einem neuen Fens­ter? Mar­kiere ich externe Links?

Das sind, wenn man so will, hand­werk­li­che Fra­gen, mit denen Redak­teure sich aus­ein­an­der set­zen müs­sen. Hinzu kom­men die sti­lis­ti­schen Fragen:

  • Wie groß sol­len die Bil­der sein, die ich ein­binde? Wie richte ich sie aus. Mit oder ohne Bildunterschrift?
  • Gebe ich mir Mühe bei der Kate­go­ri­sie­rung und Ver­schlag­wor­tung von Artikeln?
  • Stelle ich Text­pas­sa­gen her­aus? Wie?
  • Nehme ich eine Recht­schreib­prü­fung vor?
  • Kopiere ich die Texte aus einem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm her­aus mit­samt allen For­ma­tie­run­gen oder bear­beite ich unfor­ma­tier­ten Text mit Hilfe der WordPress-Werkzeuge neu?

Selbst wenn Redak­teure all diese Fra­gen für sich beant­wor­ten kön­nen, stellt die Arbeit mit Word­Press sie noch vor wei­tere Her­aus­for­de­run­gen. Dazu gehören

  • der rich­tige Ein­satz der »more-Tags«,
  • die Wahl geeig­ne­ter Bildformate,
  • kon­se­quen­ter Ver­zicht auf »böse« Aus­zeich­nun­gen wie Block­satz, Text- und Hin­ter­grund­far­ben oder Unterstreichen,
  • Sor­tie­rung und Arbeit mit Menüs.

Und ganz ehr­lich: Kön­nen Sie prä­gnant und tref­fend den Unter­schied zwi­schen Kate­go­rien und Tags erklä­ren und wann man was einsetzt?

Kom­ple­xer Umgang mit Medien und Bildern

Dia­log »Bild einfügen«

Der rich­tige Umgang mit der Media­thek, hoch­ge­la­de­nen Bil­dern und deren Ein­bin­dung gehört zu den meist unter­schätz­ten Auf­ga­ben von Redak­teu­ren. Das liegt an der bereits erwähn­ten Kom­ple­xi­tät: Word­Press bie­tet so viele Mög­lich­kei­ten, dass Redak­teure schnell den Über­blick ver­lie­ren. Zu den typi­schen Pro­ble­men gehö­ren die folgenden:

  • Bil­der wer­den nicht wie­der­ge­fun­den und neu hochgeladen.
  • Der Titel wird nicht gepflegt.
  • Der Unter­schied zwi­schen Beschrei­bung und Beschrif­tung ist nicht klar.
  • Das Bild wird zu groß hochgeladen.
  • Es wird das fal­sche (zumeist zu große) For­mat ein­ge­blen­det und dann manu­ell run­ter ska­liert, wodurch das Bild pixe­lig wirkt und die Lade­zei­ten zunehmen.
  • Das Bild wird falsch verlinkt.

Schwie­rig ist auch der Umgang mit der WordPress-eigenen Gale­rie­funk­tion. Redak­teure wis­sen häu­fig nicht, wie Gale­rien funk­tio­nie­ren und wie sie Bil­der hinzufügen.

Plugins, Wid­gets, Themes

Die Kom­ple­xi­tät eines WordPress-Systems lässt sich belie­big erhöhen.

Zum einen durch The­mes, die eigene Kon­fi­gu­ra­ti­ons­sei­ten mit sich brin­gen, und Wid­gets, die Inhalte in den Bereich »Design« ver­la­gern. Warum muss man auf »Design« kli­cken, um bei­spiels­weise ein Kon­takt­feld zu ändern?

Zum ande­ren durch Plugins, die häu­fig eigene Menü­punkte erzeu­gen und die Erfas­sung von Inhal­ten erlau­ben, die sich von der Daten­er­fas­sung und –aus­gabe von Arti­keln und Sei­ten unter­schei­den. Es ist schwie­rig, einem uner­fah­re­nen Redak­teur zu ver­mit­teln, warum er bei­spiels­weise Ter­mine, die er auf einer bestimm­ten Seite sei­ner Web­site in einer Tabelle sieht, in der Redak­ti­ons­ober­flä­che nicht über eben jene Seite pfle­gen kann, son­dern dafür eine eigene Daten­hal­tung bedie­nen muss.

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Fazit

Word­Press ist ein Sys­tem, das für Online-Redakteure zugleich ein­fach und sim­pel sowie schwie­rig und kom­plex ist. Redak­teure kön­nen schnell zu Ergeb­nis­sen kom­men, ste­hen aber bei höhe­rem Anspruch vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen – vor allem, wenn sie wenig Erfah­rung haben. Das spricht nicht gegen Word­Press, ganz im Gegen­teil: Die Balance stimmt. Wer bes­sere Ergeb­nisse will, muss mehr inves­tie­ren. Das ist über­all so.

Wir dür­fen nicht glau­ben, es rei­che, unse­ren Kun­den eine fer­tige WordPress-Website hin­zu­stel­len und ihm das Sys­tem nach einer kur­zen Ein­wei­sung zu über­ge­ben. Die meis­ten Kun­den wer­den damit über­for­dert sein! Schon ohne eigene Erwei­te­run­gen oder Plugins ist das Sys­tem so kom­plex, dass schlechte Ergeb­nisse und zahl­rei­che Rück­fra­gen unver­meid­lich sind.

Ich habe die Erfah­rung gemacht, dass min­des­tens eine 4-stündige Schu­lung not­wen­dig ist, um den rich­ti­gen Umgang mit Word­Press zu ver­mit­teln. Auch eine ein­tä­gige WordPress-Schulung ist keine ver­tane Zeit, son­dern kann sinn­voll mit Übun­gen und Pra­xis­bei­spie­len gefüllt wer­den. Ein Redaktions-Handbuch, das reich bebil­dert und Schritt für Schritt in den redak­tio­nel­len Umgang mit Word­Press ein­weist, kann über eine Schu­lung hin­aus eben­falls sinn­voll sein. Die­ser Arti­kel ist der Beginn mei­ner Arbeit, ein sol­ches zu verfassen.

13 Kommentare

  1. Weil ich die Kon­zen­tra­tion auf das wesent­li­che mag und ich dies auch dem Kunde mit­gebe, redu­ziere ich die Ober­flä­che von Word­Press auf das, was man braucht. Dies geht ent­we­der via Code oder z.B: dem Plu­gin Admi­ni­mize

  2. Pingback: Digital Life – Links des Tages vom 13.08.2010 » network map, social media, wordpress, xing » Digital Life

  3. Gibt es dafür nicht das Rech­te­sys­tem? Es ist ja klar, wenn man ein Dut­zend Redak­teure hat, soll nicht jeder Plugins instal­lie­ren oder die Ein­stel­lun­gen ver­än­dern. Ande­rer­seits gehö­ren sol­che Dinge wie kor­rekte For­ma­tie­run­gen zum Minimum-Handwerk eines Online-Redakteurs. WP ist gera­dezu ein Quell der Benut­zer­freun­dilch­keit, wenn ich mir die selbst gebas­tel­ten Redak­ti­ons­sys­teme unse­rer Agen­tu­ren angucke.

  4. Dom­in­gos, das WordPress-Rechtesystem beschränkt über die jewei­li­gen Rol­len zwar die Rechte auf ein­zelne Berei­che, aber nicht in der Form, wie ich es beschrie­ben habe. Ich kann z.B. nicht benutzer- und rol­len­über­grei­fend die benut­zer­de­fi­nier­ten Fel­der aus­blen­den, wenn sie im Pro­jekt nicht erfor­der­lich sind.

    Das Plu­gin Admi­ni­mize hin­ge­gen, das Frank emp­fiehlt, ermög­licht genau das. Danke für den Tipp, Frank, und auch für Arbeit; das Plu­gin ist klasse!

  5. Es ist manch­mal erschre­ckend anzu­se­hen wie Kun­den auf die Funk­ti­ons­viel­falt von Word­Press rea­gie­ren :) Schon beim Schwie­rig­keits­grad “Leicht” kommt man manch­mal ins Schwit­zen. Oft sind die Kun­den aber auch zu schnell mit ihren Ent­schei­dun­gen und über­se­hen die Hälfte. Wir haben nun auch Admi­ni­mize im Ein­satz!
    thx@Frank

  6. Ich habe die Erfah­rung gemacht, dass min­des­tens eine 4-stündige Schu­lung not­wen­dig ist, um den rich­ti­gen Umgang mit Word­Press zu ver­mit­teln. Auch eine ein­tä­gige WordPress-Schulung ist keine ver­tane Zeit, son­dern kann sinn­voll mit Übun­gen und Pra­xis­bei­spie­len gefüllt wer­den. Ein Redaktions-Handbuch, das reich bebil­dert und Schritt für Schritt in den redak­tio­nel­len Umgang mit Word­Press ein­weist, kann über eine Schu­lung hin­aus eben­falls sinn­voll sein.

    Nach mei­ner Erfah­rung ist für die meis­ten Kun­den ein Screen­cast am ein­fachs­ten für das Verständnis.

    Es ist für mich per­sön­lich ange­neh­mer im Work­flow, einen Screen­cast auf­zu­neh­men und die Kun­den akus­tisch und visu­ell durch die Admi­nis­tra­ti­ons­ober­flä­che zu füh­ren, als Screen­shots zu erstel­len und dann in einer Text­ver­ar­bei­tung zu ord­nen und mit sinn­vol­len For­mu­lie­run­gen zu ver­se­hen. Das artete oft in ellen­lange »wenn…, dann…« Kon­struk­tio­nen mit genauer Angabe von Anwei­sun­gen in Lis­ten­form aus.

    Im Ver­gleich zu einem PDF Hand­buch erhalte ich bei Anlei­tun­gen in Form eines Screen­casts viel weni­ger Rück­mel­dun­gen oder Verständnisfragen.

  7. Pingback: Portfolio von Daniel Rauber

  8. Ein Redaktions-Handbuch, das reich bebil­dert und Schritt für Schritt in den redak­tio­nel­len Umgang mit Word­Press ein­weist, kann über eine Schu­lung hin­aus eben­falls sinn­voll sein. Die­ser Arti­kel ist der Beginn mei­ner Arbeit, ein sol­ches zu verfassen.

    Wie ist denn der Stand der Dinge?

    Mat­thias

    • Wirf mal einen Blick auf die letz­ten Akti­vi­tä­ten in die­sem Blog. Die WordPress-Personas habe ich alle für das Redak­ti­ons­hand­buch ent­wor­fen. Mit der Arbeit am Buch selbst habe ich gerade erst angefangen.

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