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	<title>Weblog - Michael Jendryschik</title>
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		<title>Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führen Leisten Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Malik]]></category>
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		<description><![CDATA[ <p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/"><img height="220" width="220" alt="Führen, Leisten, Leben" src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2012/01/malik.jpg" /></a></p>
<p>Die folgenden sechs Grundsätze regeln, wie Sie Ihre Managementaufgaben erfüllen und Ihre Managementwerkzeuge einsetzen sollten. Im Wesentlichen dreht es sich darum, in schwierigen Situationen nicht nur zu fragen: »Was soll ich tun?», sondern die viel wichtigere und schwierigere Frage zu stellen: »Was ist in dieser Situation richtig?«</p>
<p>Die Grundsätze lauten im Einzelnen: Resultatorientierung, Beitrag zum Ganzen, Konzentration auf Weniges, Stärken nutzen, Vertrauen, positive und konstruktive Einstellung.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgenden sechs Grundsätze regeln, wie Sie Ihre Managementaufgaben erfüllen und Ihre Managementwerkzeuge einsetzen sollten. Im Wesentlichen dreht es sich darum, in schwierigen Situationen nicht nur zu fragen: »Was soll ich tun?», sondern die viel wichtigere und schwierigere Frage zu stellen: »Was ist in dieser Situation richtig?«</p>
<p>Die Grundsätze lauten im Einzelnen: Resultatorientierung, Beitrag zum Ganzen, Konzentration auf Weniges, Stärken nutzen, Vertrauen, positive und konstruktive Einstellung.</p>
<p><span id="more-1519"></span></p>
<div class="vorbemerkung">
<h2>Vorbemerkung</h2>
<p>In den freien Tagen zwischen den Jahren 2011 und 2012 bin ich endlich dazu gekommen, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593382318/jendryschikde-21">»Führen, Leisten, Leben«</a> von <a href="http://www.amazon.de/Fredmund-Malik/e/B001K1SQLI/jendryschikde-21">Fredmund Malik</a> (Amazon-Partnerlinks) zu lesen, eines der <a href="http://www.malik-management.com/de/news/580/Malik-Bestseller-Fuehren-Leisten-Leben-ausgezeichnet">»100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten«</a>, ein <a href="http://www.malik-management.com/de/malik-corporate/publikationen/buecher/fll">»Klassiker der Managementliteratur«</a> – und tatsächlich hat das Buch mich begeistert und inspiriert. Malik erläutert darin, wie wichtig richtiges und gutes Management für moderne Gesellschaften ist, und stellt fest, dass Management ein Beruf ist, den fast alle Menschen ausüben können, sobald sie gelernt haben, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, Werkzeuge richtig einzusetzen und sich an bestimmte Grundsätze zu halten. Dies alles ist Thema des Buches und dieser Artikelreihe, in der ich die wesentlichen Gedanken des Buches in vier Teilen zusammenfasse.</p>
<ul>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Teil 1: Management als Beruf</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</a></li>
<li><strong>Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</strong></li>
</ul>
<p>Dieser Artikel bietet keine Einführung in Management <em>an sich</em>, sondern gibt nur Maliks Ansatz wider. Hin und wieder gebe ich meinen eigenen Senf dazu. Über ergänzende Literaturvorschläge und interessante Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich.</p>
</div>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="resultatorientierung">Resultatorientierung</h2>
<p>Viele Menschen sind in ihrem Handeln eher input- als outputorientiert. Sie arbeiten hart, strengen sich an, nehmen Stress auf sich – das ist zwar wichtig, aber letztendlich kommt es darauf nicht an. Wirksame Menschen fragen nicht, wie viel oder wie hart sie arbeiten, sondern sie fragen nach den Ergebnissen. Sie sind nach harter Arbeit genauso erschöpft und müde wie alle anderen, aber das genügt ihnen nicht: Sie wollen darüber hinaus wissen, ob sie auch etwas erreicht haben. Aus diesem Grund können Sie mit Slogans wie »Arbeit soll Freude machen« auch nichts anfangen, denn Aussagen wie diese richten die Aufmerksamkeit auf den Input, zum Beispiel »zur Müllkippe fahren«. Besser ist die Aussage »Die Ergebnisse sollen Freude machen«, denn sie richtet die Aufmerksamkeit auf den Output, zum Beispiel »aufgeräumter Keller«.</p>
<p><strong>Seien Sie vorwiegend – oder ausschließlich – an Resultaten interessiert</strong>. Alles andere sollte für Sie zweitrangig sein.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="beitrag-zum-ganzen">Beitrag zum Ganzen</h2>
<p>Eine moderne Gesellschaft hat im Wesentlichen nur noch Spezialisten; Universalgelehrte gibt es nicht mehr. Gebraucht werden aber <strong>Spezialisten, die sich in das Ganze integrieren</strong>. Der Spezialist, der sich nur dafür interessiert, was in seinem Fachgebiet geschieht, und stolz darauf ist, von allem anderen nichts zu verstehen, ist unbrauchbar.</p>
<p>Nur wenn Sie verinnerlicht haben, dass es auf Ihren Beitrag für das Ganze ankommt, können sie offen sein, bleiben lernfähig und innovativ. Darüber hinaus gibt es kaum eine größere Motivation als zu sehen, wie man durch seine Leistung zur Entstehung und Erhalten von etwas Größerem beiträgt.</p>
<p>Diskutieren Sie auch mit Ihren Mitarbeitern ihren Beitrag zum Ganzen, beispielsweise im Rahmen des jährlichen Mitarbeitergesprächs. Das zwingt sie von ganz allein dazu, sich zuerst Gedanken über das Ganze zu machen und über die Frage, wie es am besten sichtbar, anschaulich und verständlich wird. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter: »Worin besteht ihr Beitrag zum Erfolg dieser Abteilung, dieses Geschäftsbereichs, dieses Unternehmens?«</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="konzentration-auf-weniges">Konzentration auf Weniges, dafür Wesentliches</h2>
<p>Sie können sich zwar mit vielen verschiedenen Dingen beschäftigen, sogar gleichzeitig, aber Sie können nicht in vielen verschiedenen Dingen zur gleichen Zeit gleichermaßen erfolgreich sein. <strong>Konzentrieren Sie sich daher auf Weniges</strong>, bestenfalls auf <strong>nur eine Sache, eine Aufgabe</strong>; nur dann können Sie wirklich erfolgreich sein in dem, was Sie tun.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="staerken-nutzen">Stärken nutzen</h2>
<p>Achten Sie bei Ihren Mitarbeitern auf ihre Stärken, also auf das, was sie besonders gut können, und gestalten Sie die Aufgaben so, dass bestmögliche Deckung entstehen kann zwischen den jeweiligen Stärken und dem, was die Mitarbeiter jeweils zu tun haben. In dem Maße, in dem es Ihnen gelingt, <strong>Stärken und Aufgaben zur Deckung zu bringen</strong>, können Sie sich sicher sein, dass zwei Ergebnisse eintreten werden: Zum einen werden plötzlich bessere Leistungen erbracht als vorher und zum anderen wird es auch keine Motivationsprobleme (mehr) geben.</p>
<p>Wirksame, erfolgreiche Führungskräfte kümmern sich wenig bis gar nicht um die Schwächen der Menschen. Diese interessieren sie nicht, weil sie darauf nichts aufbauen und aus ihnen nichts herausholen können. Malik beschreibt das wie folgt:</p>
<blockquote><p>»Da hat jemand Defizite; man konzipiert ein Förderungs- und Entwicklungsprogramm, schickt ihn auf Seminare oder lässt ihn coachen. Selbstverständlich hat das seine Wirkung: Nachdem einige dieser Maßnahmen absolviert sind, wird er hier große Fortschritte gemacht haben und dort wird man Verbesserungen erkennen, jenes Manko ist geringer geworden und dieses Problem ist gemildert. Der Mann ist besser geworden – aber in welchem Sinne? Es ist besser geworden im Sinne von weniger schwach. Er hat einen markanten Schritt – wohin gemacht? Zur Mittelmäßigkeit.«</p></blockquote>
<p>Sie müssen die Schwächen Ihrer Mitarbeiter einzig aus dem Grund kennen, um sie nicht versehentlich dort einzusetzen, wo sie ihre Schwächen haben.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="vertrauen">Vertrauen</h2>
<p>Wenn Sie das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter genießen, dann verzeihen diese ihnen auch Führungsfehler, weil sie wissen, dass Sie sich im Ernstfall auf Sie verlassen können. Anders sieht es aus, wenn kein Vertrauen vorhanden ist: Dann nützen auch die  größten Bemühungen um die Unternehmenskultur oder die Motivationslage nichts. Eher im Gegenteil: Die Mitarbeiter halten Sie für unehrlich und manipulativ.</p>
<p>Damit es so weit nicht kommt, sollten Sie auf folgende Dinge achten:</p>
<ul>
<li>Vertuschen Sie Ihre Fehler nicht und schieben Sie sie schon gar nicht Ihren Mitarbeitern in die Schuhe – geben Sie sie einfach zu! <strong>Fehler des Chefs sind Fehler des Chefs</strong> – ohne Ausnahme. Fehler des Mitarbeiters sind auch Fehler des Chefs, jedenfalls nach außen und nach oben. Erfolge der Mitarbeiter gehören den Mitarbeitern allein. Ansonsten sagen Sie: »Das haben wir gut gemacht!«</li>
<li>Hören Sie ihren Mitarbeitern <strong>aufmerksam und konzentriert</strong> zu.</li>
<li>Stehen Sie nicht nur zu Ihren Fehlern, sondern auch zu den »Ecken und Kanten« Ihrer Persönlichkeit. Das heißt natürlich nicht, dass Sie sich nicht entwickeln und nicht ans ich arbeiten sollen.</li>
<li>Meinen Sie, was Sie sagen, und handeln Sie so. Ihre Mitarbeiter müssen sich <strong>auf Sie verlassen</strong> können. Wenn Sie Ihre Ansichten ändern, teilen Sie das Ihren Mitarbeitern mit.</li>
<li>Dulden Sie <strong>keine Intriganten</strong> in ihrem Team, trennen Sie sich von allen unehrlichen und falschen Charakteren.</li>
</ul>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="positive-einstellung">Positive und konstruktive Einstellung</h2>
<p>Es ist einfacher, sich beim Auftreten des ersten toten Punktes einfach gehen zu lassen und aufzugeben – aber man kann sich auch verdeutlichen, dass man noch lange nicht am Ende seiner Kräfte ist, dass es noch Chancen gibt, zum Ziel zu gelangen, sich überwinden und weitermachen. Menschen, die positiv denken, sehen in einem Problem nicht nur eine Gefahr oder lästige Plage, sondern vor allem auch eine Chance, und das bestimmt wesentlich ihr Verhalten. Und falls es eine Chance in einer verzwickten und vielleicht sogar aussichtslos scheinenden Lage gibt, dann werden sie jene am ehesten finden, die positiv denken.</p>
<p><strong>Trainieren Sie sich positives und konstruktives Denken an</strong> und übertragen Sie dies auf Ihre Mitarbeiter!</p>
<div class="vorbemerkung">
<ul>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Teil 1: Management als Beruf</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</a></li>
<li><strong>Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</strong></li>
</ul>
</div>
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		<item>
		<title>Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führen Leisten Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Malik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/"><img height="220" width="220" alt="Führen, Leisten, Leben" src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2012/01/malik.jpg" /></a></p>
<p>Die Beherrschung von Werkzeugen definiert in gewisser Weise einen Beruf. Wer mit Leinwand, Pinsel und Farbe umzugehen versteht, ist ein Maler; vielleicht nur ein Hobby-Maler und weit davon entfernt, ein ernst zu nehmender Künstler zu sein, aber immerhin ein Maler.</p>
<p>Manager sollten sich mindestens sieben Werkzeuge aneignen: die Besprechung, das Schriftstück, Stellengestaltung und Einsatzsteuerung, persönliche Arbeitsmethodik, das Budget, die Leistungsbeurteilung, die systematische Müllabfuhr.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beherrschung von Werkzeugen definiert in gewisser Weise einen Beruf. Wer mit Leinwand, Pinsel und Farbe umzugehen versteht, ist ein Maler; vielleicht nur ein Hobby-Maler und weit davon entfernt, ein ernst zu nehmender Künstler zu sein, aber immerhin ein Maler.</p>
<p>Manager sollten sich mindestens sieben Werkzeuge aneignen: die Besprechung, das Schriftstück, Stellengestaltung und Einsatzsteuerung, persönliche Arbeitsmethodik, das Budget, die Leistungsbeurteilung, die systematische Müllabfuhr.</p>
<p><span id="more-1509"></span></p>
<div class="vorbemerkung">
<h2>Vorbemerkung</h2>
<p>In den freien Tagen zwischen den Jahren 2011 und 2012 bin ich endlich dazu gekommen, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593382318/jendryschikde-21">»Führen, Leisten, Leben«</a> von <a href="http://www.amazon.de/Fredmund-Malik/e/B001K1SQLI/jendryschikde-21">Fredmund Malik</a> (Amazon-Partnerlinks) zu lesen, eines der <a href="http://www.malik-management.com/de/news/580/Malik-Bestseller-Fuehren-Leisten-Leben-ausgezeichnet">»100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten«</a>, ein <a href="http://www.malik-management.com/de/malik-corporate/publikationen/buecher/fll">»Klassiker der Managementliteratur«</a> – und tatsächlich hat das Buch mich begeistert und inspiriert. Malik erläutert darin, wie wichtig richtiges und gutes Management für moderne Gesellschaften ist, und stellt fest, dass Management ein Beruf ist, den fast alle Menschen ausüben können, sobald sie gelernt haben, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, Werkzeuge richtig einzusetzen und sich an bestimmte Grundsätze zu halten. Dies alles ist Thema des Buches und dieser Artikelreihe, in der ich die wesentlichen Gedanken des Buches in vier Teilen zusammenfasse.</p>
<ul>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Teil 1: Management als Beruf</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</a></li>
<li><strong>Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</strong></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</a></li>
</ul>
<p>Dieser Artikel bietet keine Einführung in Management <em>an sich</em>, sondern gibt nur Maliks Ansatz wider. Hin und wieder gebe ich meinen eigenen Senf dazu. Über ergänzende Literaturvorschläge und interessante Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich.</p>
</div>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="besprechung">Die Besprechung</h2>
<p>Eine Besprechung ist – nach Wikipedia – »die Zusammenkunft bestimmter Mitarbeiter an einem Treffpunkt, häufig unter Teilnahme des Vorgesetzten, um arbeitsbezogene Probleme und Themen aller Art zu diskutieren und vor allem eine zukünftige gemeinsame Linie oder Strategie zu entwerfen«.</p>
<p>Damit Besprechungen erfolgreich sind, sollen Sie folgende Dinge berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Sie benötigen einen <strong>Besprechungsleiter</strong>, also eine Person, die die Besprechung einberuft, vor- und nachbereitet, leitet und moderiert. Bei den Besprechungen, die Sie initiieren, sind das wahrscheinlich Sie selbst.</li>
<li>Der Besprechungsleiter stellt eine <strong>Tagesordnung</strong> auf. Dazu muss er sich im Vorfeld mit den wichtigsten Besprechungsteilnehmern abstimmen und ihnen Gelegenheit geben, ihre Vorstellungen und Anträge für die Gestaltung der Tagesordnung einzubringen. Eine gute Tagesordnung hat wenige Punkte und nur solche, die die gleichzeitige und persönliche Anwesenheit der Besprechungsteilnehmer rechtfertigen. Möglicherweise ist es sinnvoll, die Besprechung aufzuteilen und den Teilnehmerkreis zu verkleinern oder zu erweitern.</li>
<li>Der Besprechungsleiter versieht jeden Tagesordnungspunkt mit einer geschätzten Dauer, woraus sich ein <strong>Zeitplan</strong> ergibt.</li>
<li>Der Besprechungsleiter schickt den Teilnehmern die Tagesordnung und alle erforderlichen Besprechungsunterlagen so weit wie möglich im Voraus zu, damit sie sich vorbereiten können. Für die <strong>Vorbereitung</strong> sollten Sie sich Zeit einräumen, sonst werden Sie sie nicht haben, ebenso für die <strong>Nachbereitung</strong>.</li>
<li>Während der Besprechung ist es Aufgabe des Besprechungsleiters, für die <strong>Einhaltung des Zeitplans</strong> zu sorgen; die Diskussion höflich, aber straff zu führen; Gesprächsbeiträge angemessen zuzulassen und zu berücksichtigen; ausreichende Pausen einzuplanen.</li>
<li>Die <strong>Diskussion</strong> der Tagesordnungspunkte sollte vor allem zu <strong>Entscheidungen</strong> führen sowie Klarheit über die erforderlichen <strong>Maßnahmen</strong> herstellen, damit die Entscheidung auch verwirklicht werden kann. Der Besprechungsleiter klärt, was genau zu tun ist, wer sich darum kümmert (<strong>Verantwortliche</strong>) und bis wann (<strong>Termine</strong>). Die Antworten darauf gehören ins <strong>Protokoll</strong>.</li>
</ul>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="schriftstueck">Das Schriftstück</h2>
<p>Es gibt verschiedene Arten von Schriftstücken: Protokolle, Mitteilungen, Aktennotizen, Geschäftsbriefe, Angebote und natürlich E-Mails. An dieser Stelle soll es nicht darum gehen, zu erklären, wie Sie diese Schriftstücke – jeweils für sich – strukturieren oder formatieren sollen. Wichtiger ist, dass Sie sich fragen, was das Schriftstück bei seinem Empfänger bewirken soll, womit und wie Sie ihn erreichen wollen. Malik drückt sich recht plakativ aus:</p>
<blockquote><p>»Wenn man weiß, dass der Empfänger zum Beispiel ein Jurist ist, dann sollte man lieber auf Zahlen, Grafiken und Tabellen verzichten und möglichst nur mit Text arbeiten. (…) Wenn der Empfänger allerdings ein Ingenieur ist, dann sollte man den Text minimieren, dafür aber Grafiken und vor allem mathematische Kuven in Koordinatensystemen verwenden. (…) Einem Finanzexperten sollte man weder Text noch Grafiken zumuten. Für ihn muss man Tabellen machen mit möglichst vielen Zahlen.«</p></blockquote>
<p>Achten Sie darüber hinaus auf Verständlichkeit - wie immer, wenn Sie Texte schreiben, die andere lesen sollen. Meine <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/15/klartext-einfache-empfehlungen-fuer-bessere-sprache/">Empfehlungen für klare Sprache</a> können Ihnen dabei helfen.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="stellengestaltung-und-einsatzsteuerung">Stellengestaltung und Einsatzsteuerung</h2>
<p>Im Abschnitt <a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/#menschen-entwickeln">»Menschen entwickeln und fördern«</a> habe ich bereits erwähnt, wie wichtig es ist, dass Stellen und die damit verbundenen Aufgaben richtig gestaltet sind. Achten Sie dabei auf folgende Punkte.</p>
<ul>
<li>Jobs müssen groß sein, sodass Menschen sich etwas »strecken« müssen, um ihr Tagespensum zu erreichen. Nur dann werden sie sich entwickeln und entfalten und fangen an darüber nachzudenken, wie sie effizienter arbeiten können. Natürlich kann man Menschen mit zu großen Jobs überfordern, aber das ist zumeist leicht zu korrigieren, denn früher oder später geht jeder zu seinem Chef, um mit ihm über die Überlastung zu sprechen. Dagegen kommen die wenigsten und sagen, dass sie nicht ausgelastet sind und gerne mehr zu tun hätten. Nur bei Menschen, die zu allem Ja sagen, und von denen Sie wissen, dass Sie sich häufig zu viel zumuten, sollten Sie aufmerksamer sein und häufiger selbst nachschauen, ob die Arbeitsbelastung angemessen ist.</li>
<li>Jobs dürfen nicht einfach nur eine Aggregation lose zusammenhängender Tätigkeiten sein, sondern müssen eine »innere Kohärenz« besitzen.</li>
<li>Jobs müssen für gewöhnliche Menschen konzipiert sein.</li>
</ul>
<p>Jeder Job setzt sich aus unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten zusammen, die auf unbestimmte Dauer zu erfüllen sind. Es ist Ihre Aufgabe als Manager, die Aufgaben zu priorisieren und dafür zu sorgen, dass jedem Mitarbeiter die Prioritäten unmissverständlich klar sind. In der Regel ist es sinnvoll, mit dem Mitarbeiter gemeinsam dessen Tätigkeitsschwerpunkte in Beziehung zu den Gesamtprioritäten des Geschäftsbereichs und des Unternehmens zu durchdenken und herauszuarbeiten. Anschließend muss das Ergebnis schriftlich festgehalten werden, und zwar nicht nur Aufgaben und Prioritäten, sondern auch Maßnahmen, die dem Mitarbeiter die nötige Zeit verschaffen, an seinen Prioritäten zu arbeiten.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen, aber nicht häufiger als einmal im Monat, sollten Sie übrigens zu Ihrem Mitarbeiter hingehen und nachschauen, ob er sich an die Vereinbarungen hält oder ob – wie Malik so schön ausdrückt – »die Zwänge des Tagesgeschäfts die Prioritäten verdrängt haben und das Dringliche das Wichtige überholt hat«.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="arbeitsmethodik">Persönliche Arbeitsmethodik</h2>
<p>Stellen Sie sich regelmäßig alle paar Jahre folgende Fragen und auch immer dann, wenn sich etwas Wesentliches verändert, etwa bei der Übernahme einer neuen Aufgabe, bei einer Beförderung oder wenn Sie einen neuen Chef bekommen.</p>
<ul>
<li>Was wollen Sie eigentlich tun? Nur dann, wenn Sie wissen, was Sie mit Ihrer Zeit anfangen wollen, können Sie managen und wirksam sein – sonst werden Sie gemanagt oder driften ziellos durchs Leben.</li>
<li>Welche von all den Aufgaben, die regelmäßig an Sie herangetragen werden, müssen Sie selbst erledigen und was müssen oder wollen Sie erledigen lassen? Was müssen Sie sofort erledigen und was hat oder braucht Zeit? Wie wollen Sie das entscheiden?</li>
<li>Wie wollen Sie mit der Kommunikationstechnik umgehen? Die meisten Menschen kommunizieren spontan, schreiben E-Mails oder greifen zum Telefon, wenn es ihnen gerade einfällt – das ist fast immer falsch. Umgekehrt lassen sie sich auch immer unterbrechen, durch Benachrichtigungen über eingehende E-Mails oder eingehende Telefonate, unabhängig davon, womit sie im Augenblick beschäftigt sind – das ist noch schlimmer. Sie sollten Telefonate und die Lektüre und Beantwortung von E-Mails nicht über den Tag verteilen, sondern in Blöcken zusammenfassen, und Sie sollten sie vorbereiten.</li>
<li>Wie wollen Sie mit Terminen und unerledigten Angelegenheiten umgehen? Sie sollten sich dafür ein perfektes System einrichten, brauchen ein wasserdichtes Wiedervorlagesystem. Sie sollten guten Gewissens sagen können: Bei mir wird nichts vergessen.</li>
<li>Wie wollen Sie mit Dingen umgehen, die Sie immer wieder erledigen müssen, aber nicht ständig? Also Dinge, bei denen sich keine Routine einstellen kann, weil Sie sich nur zwei Mal im Jahr darum kümmern müssen, beispielsweise Updates Ihrer IT-Infrastruktur. Checklisten sind für solche Dinge sehr nützlich.</li>
<li>Wie wollen Sie Ihre Beziehungen pflegen und kultivieren? Neben den Erfahrungen, die Sie im Laufe Ihrer Karriere sammeln, sind es Ihre geschäftlichen und persönlichen Beziehungen, die Sie für ein Unternehmen wertvoll machen, daher sollten Sie sie nicht verkümmern lassen.</li>
</ul>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="budget">Budget und Budgetierung</h2>
<p>Das Budget ist häufig ein sehr gutes Instrumente für wirksame Führung. Ein erfahrener Manger kann seine gesamte Planung und Arbeit um das Budget herum organisieren. Für unerfahrene Manager oder solche, die in eine neue Position gekommen sind, gibt es kein besseres Mittel für die Einarbeitung in den neuen Bereich, als ihn von Grund auf zu budgetieren.</p>
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<h2 id="leistungsbeurteilung">Leistungsbeurteilung</h2>
<p>Die Leistungsbeurteilung bringt beiden Seiten etwas, dem Unternehmen wie dem Angestellten:</p>
<ul>
<li>Das Unternehmen erfährt, welche ihrer Angestellten welche besonderen Stärken haben, denn Stärken kann man am besten anhand bisher erbrachter Leistungen erkennen.</li>
<li>Angestellte, jedenfalls die guten, wollen wissen, wie ihre Leistung im Unternehmen eingeschätzt wird. Daher erwarten sie von ihren Personalverantwortlichen zumindest einmal im Jahr oder alle zwei Jahre eine Leistungsbeurteilung im Rahmen eines Personalgesprächs.</li>
</ul>
<p>Das beste Werkzeug für die Leistungsbeurteilung ist ein leeres Blatt Papier, denn es zwingt Sie zum Nachdenken über die zu beurteilende Person. Das Ergebnis der Leistungsbeurteilung ist zum einen die Beurteilung der Leistung als solche, also ob die vereinbarten Ziele erreicht wurden oder nicht, und zum anderen die Offenlegung der individuellen Stärken (und Schwächen) der Person. Sie sollten sich für folgende Fragen interessieren: Was kann diese Person besonders gut (und was kann sie nicht)? Gibt es latente Stärken, die ansatzweise erkennbar sind und die man genauer überprüfen sollte? Und durch welche Aufgabe?</p>
<p>Gehen Sie mit besonderer Sorgfalt an diese Fragen heran! Machen sie sich diese Gedanken nicht erst dann, wenn die Leistungsbeurteilung ansteht, sondern kontinuierlich, indem Sie stets alles festhalten, was ihnen auffällt – so übersehen oder vergessen Sie nichts.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="systematische-muellabfuhr">Systematische Müllabfuhr</h2>
<p>Sie sollten sich regelmäßig die Frage stellen: Was von all dem, was wir heute tun, würden wir nicht mehr neu beginnen, wenn wir es nicht schon täten? Zum besseren Verständnis anders formuliert: Was sollten wir nicht mehr tun,</p>
<ul>
<li>weil es mittlerweile veraltet ist?</li>
<li>weil wir uns in eine andere Richtung entwickelt haben?</li>
<li>weil es andere und bessere Methoden gibt?</li>
<li>weil es Wichtigeres zu tun gibt?</li>
</ul>
<p>Etwa alle drei Jahre sollten Sie sich darüber Gedanken machen in Bezug auf Produkte, Märkte, Kunden und Technologien – also strategische Dinge. Viel häufiger, etwa einmal im Jahr, sollten Sie methodische Dinge bewerten, beispielsweise</p>
<ul>
<li>Berichte, die Sie regelmäßig erstellen;</li>
<li>Besprechungen, an denen Sie teilnehmen, weil Sie sich daran gewöhnt haben;</li>
<li>Computersysteme und Programme, die Sie einsetzen, obwohl es mittlerweile vielleicht Bessere gibt;</li>
<li>Verwaltungsabläufe, die Sie einhalten.</li>
</ul>
<p>Reservieren Sie sich einen Tag im Jahr, um über diese Dinge nachzudenken. Und dann trennen Sie sich konsequent von allem Ballast.</p>
<div class="vorbemerkung">
<ul>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Teil 1: Management als Beruf</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</a></li>
<li><strong>Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</strong></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</a></li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Einführung in Management nach Malik, Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führen Leisten Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Malik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/"><img height="220" width="220" alt="Führen, Leisten, Leben" src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2012/01/malik.jpg" /></a></p>
<p>Malik beschreibt <strong>fünf Schlüsselaufgaben</strong>, ohne deren professionelle Erfüllung kein Manager Ergebnisse erzielen kann. Wahrscheinlich gibt es noch andere Aufgaben, die Sie wahrnehmen müssen, ganz sicher aber gehören die folgenden Aufgaben dazu: Für Ziele sorgen, Organisieren, Entscheiden, Kontrollieren sowie Menschen entwickeln und fördern.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Malik beschreibt <strong>fünf Schlüsselaufgaben</strong>, ohne deren professionelle Erfüllung kein Manager Ergebnisse erzielen kann. Wahrscheinlich gibt es noch andere Aufgaben, die Sie wahrnehmen müssen, ganz sicher aber gehören die folgenden Aufgaben dazu: Für Ziele sorgen, Organisieren, Entscheiden, Kontrollieren, Menschen entwickeln und fördern.<br />
<span id="more-1500"></span></p>
<div class="vorbemerkung">
<h2>Vorbemerkung</h2>
<p>In den freien Tagen zwischen den Jahren 2011 und 2012 bin ich endlich dazu gekommen, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593382318/jendryschikde-21">»Führen, Leisten, Leben«</a> von <a href="http://www.amazon.de/Fredmund-Malik/e/B001K1SQLI/jendryschikde-21">Fredmund Malik</a> (Amazon-Partnerlinks) zu lesen, eines der <a href="http://www.malik-management.com/de/news/580/Malik-Bestseller-Fuehren-Leisten-Leben-ausgezeichnet">»100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten«</a>, ein <a href="http://www.malik-management.com/de/malik-corporate/publikationen/buecher/fll">»Klassiker der Managementliteratur«</a> – und tatsächlich hat das Buch mich begeistert und inspiriert. Malik erläutert darin, wie wichtig richtiges und gutes Management für moderne Gesellschaften ist, und stellt fest, dass Management ein Beruf ist, den fast alle Menschen ausüben können, sobald sie gelernt haben, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, Werkzeuge richtig einzusetzen und sich an bestimmte Grundsätze zu halten. Dies alles ist Thema des Buches und dieser Artikelreihe, in der ich die wesentlichen Gedanken des Buches in vier Teilen zusammenfasse.</p>
<ul>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Teil 1: Management als Beruf</a></li>
<li><strong>Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</strong></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</a></li>
</ul>
<p>Dieser Artikel bietet keine Einführung in Management <em>an sich</em>, sondern gibt nur Maliks Ansatz wider. Hin und wieder gebe ich meinen eigenen Senf dazu. Über ergänzende Literaturvorschläge und interessante Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich.</p>
</div>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="fuer-ziele-sorgen">Für Ziele sorgen</h2>
<p>Sie sollten sich mit Ihren wichtigsten Mitarbeitern regelmäßig über die grundlegende Richtung abstimmen, die das Unternehmen, der Geschäftsbereich oder der jeweilige Mitarbeiter gehen soll. Beschränken Sie sich dabei auf <strong>wenige, aber große und wichtige Ziele</strong>, auf deren Erreichung sich die Mitarbeiter konzentrieren können.</p>
<p>Bei der Formulierung von Zielen sollten Sie <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/01/09/die-bedeutung-effektiver-und-smarter-ziele/">smart vorgehen</a>. Dazu sollten Sie Ziele, wo immer möglich, quantifizieren oder zumindest mit größtmöglicher Präzision schriftlich festhalten. Um zu realistischen Zielen zu gelangen, ist es sinnvoll, nicht nur das Ziel an sich zu beschreiben, sondern auch wichtige <strong>Ressourcen und Maßnahmen</strong> zu notieren, die notwendig sind, um das Ziel zu erreichen.</p>
<p>Übrigens lohnt es sich, wenn Sie nicht nur darüber nachzudenken, was Sie im nächsten Jahr tun wollen und das in den jährlichen Zielformulierungen auszudrücken, sondern auch, was Sie nicht mehr tun wollen. Etwas nicht mehr zu tun, ist genauso ein Ziel, wie etwas zusätzlich zu tun, nur sollten Sie es anderes ausdrücken, eben <em>smart</em>. Zumeist wollen Sie ja nicht einfach nur etwas beenden, sondern stattdessen etwas Neues starten. Rücken Sie dies in Ihrer Zielbeschreibung in den Vordergrund.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="organisieren">Organisieren</h2>
<p>Hierbei geht es um die Antwort auf die Fragen: Wie müssen Sie sich und Ihr Unternehmen organisieren, damit das,</p>
<ul>
<li>wofür der Kunde Sie bezahlt, im Zentrum der Aufmerksamkeit steht und von dort nicht wieder verschwinden kann?</li>
<li>wofür das Unternehmen seine Mitarbeiter und die Unternehmensführung bezahlt, von diesen auch wirklich getan werden kann?</li>
</ul>
<p>Diese Fragen sind hier mit Blick auf ein Wirtschaftsunternehmen formuliert, aber sie lassen sich leicht für jede andere Art von Organisation umformulieren.</p>
<p>Eine gute Organisation zeigt sich darin, dass es möglichst <strong>wenige Managementebenen</strong> gibt, <strong>kaum bereichsübergreifendes Arbeiten</strong> notwendig ist und <strong>wenige Besprechungen</strong> stattfinden müssen, um Ziele zu erreichen.</p>
<p>Wenn dies nicht der Fall und damit eine Reorganisation notwendig ist, dann müssen Sie die erforderlichen Änderungen sorgfältig im Voraus durchdenken und danach rasch und kompromisslos durchziehen.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="entscheiden">Entscheiden</h2>
<p>Hier geht es nicht um Alltagsentscheidungen wie: Soll ich in der Kantine das Schnitzel mit Pommes essen oder lieber die Gemüsepfanne? Sondern die <strong>wirklich wichtigen Entscheidungen</strong>, die Manager mit Bedacht treffen sollten, da sie <strong>mit Risiken verbunden</strong> sind und neben den gewünschten Folgen immer auch unerwünschte Folgen mit sich bringen können. Je wichtiger die Entscheidung, desto mehr sollten Sie sich an folgende Schema halten.</p>
<ul>
<li>Bestimmen Sie zunächst <strong>das genaue Problem</strong>. Gehen Sie am besten davon aus, dass das Problem nicht klar genug und selten genau das ist, wonach es auf den ersten Blick aussieht. Wenn Sie das Problem falsch verstanden haben, dann ist es dem reinen Zufall zu verdanken, wenn eine Entscheidung sich als richtig herausstellt.</li>
<li>Spezifizieren Sie die <strong>Anforderungen</strong>, die die Entscheidung mindestens erfüllen muss.</li>
<li>Arbeiten Sie alle <strong>Alternativen</strong> heraus. Begnügen Sie sich dabei nicht mit den ersten paar Alternativen, die Ihnen oder Ihrem Team eingefallen sind, sondern gehen Sie davon aus, dass es immer noch mehr Alternativen gibt. Übrigens sollten Sie nicht vergessen, den Status quo als mögliche Alternative in Betracht zu ziehen: Nichts zu verändern ist auch eine Entscheidung.</li>
<li>Analysieren Sie die <strong>Risiken und Folgen</strong> für jede Alternative. Wie lange legen die einzelnen Alternativen das Unternehmen zeitlich fest und wie reversibel sind die Entscheidungen? Sind die Entscheidungen mit Risiken verbunden, die Sie beziehungsweise das Unternehmen sich leisten können oder würde es beim Eintreten zu einer Katastrophe führen?</li>
<li>Arbeiten Sie <strong>Grenzbedingungen</strong> heraus und dokumentieren Sie sie. Dabei handelt es sich um Annahmen über äußere Umstände, die Sie nicht genau bestimmen können, sondern nur einschätzen, die aber (leider) Einfluss auf Ihre Entscheidung haben.  Wenn eine Grenzbedingung irgendwann einmal nicht mehr zutrifft, liegt eine vollkommen neue Situation vor, die wahrscheinlich eine neue Entscheidung erfordert. Wenn eine Entscheidung beispielsweise auf der Annahme basiert, dass eine bestimmte Technologie (sagen wir XHTML 2.0) in spätestens 5 Jahren den Durchbruch geschafft haben wird, dann sollten Sie sie sofort überdenken, wenn der Hersteller (das W3C) die Entwicklung zurückfährt oder einstellt.</li>
<li>Treffen Sie nun Ihren <strong>Entschluss</strong>. Das können Sie, weil Sie das Problem, die Lösungsanforderungen, die Alternativen und Folgen gründlich und gewissenhaft durchdacht haben. Jetzt geht es allerdings noch weiter:</li>
<li>Legen Sie die für die Realisierung des Entschlusses unbedingt notwendigen <strong>Maßnahmen</strong> fest und dokumentieren Sie sie schriftlich. Überlegen Sie sich, welche Personen welche Informationen, welche Werkzeuge und welches Training benötigen, um die Entscheidung, ihre Realisierung und Konsequenzen verstehen und umsetzen zu können. Bestimmen Sie eine Person, die für die Realisierung die Verantwortung trägt – im Zweifel Sie selbst. Legen Sie Termine fest.</li>
<li>Etablieren Sie <strong>Feedback</strong>. Vergewissern Sie sich, dass die entscheidenden Dinge auch wirklich getan werden. Verlassen Sie sich nicht auf mündliche oder schriftliche Berichte, gehen Sie selbst hin und schauen Sie nach.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie mit anderen Beteiligten diskutieren, beispielsweise bei der genauen Bestimmung des Problems oder dem Herausarbeiten aller Alternativen, dann achten Sie darauf, dass sich nicht zu schnell alle Beteiligten einig sind. Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der alle unterschiedlichen Auffassungen auf den Tisch kommen und diskutiert werden können. Nur so werden Sie zu einem Konsens kommen, der eine Entscheidung auch noch in der Umsetzungsphase trägt. Wählen Sie hierzu eine inkongruente Diskussionsrunde.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="kontrollieren">Kontrollieren</h2>
<p>Jeder Beruf kann gut oder schlecht ausgeübt werden, daher muss die Qualität von Management genauso kontrolliert werden wie beispielsweise die Qualität eines Dachstuhls. Qualität kann man messen oder beurteilen. Den Unterschied definiert Malik wie folgt:</p>
<blockquote><p>»Von Messen kann man sprechen, wenn – nach Etablierung eines Verfahrens – unerfahrene Personen zum annähernd selben Ergebnis kommen, wenn sie sich an dasselbe Verfahren halten. Von Urteilen spricht man, wenn erfahrene Menschen zum annähernd selben Ergebnis kommen, wenn sie sich an dieselben Regeln halten.«</p></blockquote>
<p><strong>Wo Sie messen können, sollten Sie messen</strong>. Beschränken Sie sich dabei auf die kleinstmögliche Zahl an Kontrollgrößen und messen Sie nur das, was Sie kontrollieren müssen, um mit ausreichender Sicherheit davon ausgehen zu können, dass nichts Wesentliches aus dem Ruder gehen kann. Verlassen Sie sich dabei auf Stichproben.</p>
<p><strong>Wo Sie nicht messen können, müssen Sie beurteilen</strong> – und dafür brauchen Sie Erfahrung. Auch hier gilt: Sie brauchen nicht alles, nicht immer, nicht jeden zu kontrollieren. Kollegen, die Sie schon seit Jahren kennen und die immer korrekt und zuverlässig gearbeitet haben, brauchen Sie fast gar nicht zu kontrollieren; ganz anders neue Kollegen oder jemand, dem eine neue herausfordernde Aufgabe zugeteilt wurde, bei der er vielleicht Orientierung und Ihre Hilfe benötigen könnte.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="menschen-entwickeln">Menschen entwickeln und fördern</h2>
<p>Zu den Aufgaben jedes Managers gehört es, Menschen zu fördern und zu entwickeln – führen, im besten Sinne des Wortes. Menschen entwickeln sich im Laufe der Jahre ohnehin, aber Sie können die Richtung vorgeben.</p>
<p>Es gibt wesentliche Elemente, die Sie für die Förderung und Entwicklung von Menschen in Organisationen beachten müssen.</p>
<ul>
<li>Die richtigen <strong>Aufgaben</strong>: Menschen entwickeln sich mit und an ihren Aufgaben, wenn diese größer und fordernder sind als ihre bisherigen Aufgaben und mit persönlicher Verantwortung verbunden sind. Besonders wirksam können Menschen sich zudem entwickeln, wenn die sie dabei ihre Stärken voll einbringen können.</li>
<li>Der richtige <strong>Chef</strong>: Mal ist der eine Vorgesetzte für die aktuelle Entwicklungsphase eines Menschen genau der richtige, mal ein anderer. Dabei geht es weniger um Sympathie oder darum, ob beide gut miteinander harmonieren, sondern um seine Vorbildfunktion im fachlichen Bereich.</li>
<li>Die richtige <strong>Stelle</strong>: Schätzen Sie Ihren Mitarbeiter richtig ein: Ist die Person ein Einzelgänger oder ein Teamspieler? Genau, pedantisch und detailverliebt oder konzeptionell und im Grundsätzlichen stark, aber kaum interessiert am Detail? Braucht er eher einen hohen Routineanteil oder eher einen hohen Innovationsgrad? Ist eine Linien- oder eine Stabsstelle besser?</li>
</ul>
<div class="vorbemerkung">
<ul>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Teil 1: Management als Beruf</a></li>
<li><strong>Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</strong></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</a></li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Einführung in Management nach Malik, Teil 1: Management als Beruf</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führen Leisten Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Malik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/"><img height="220" width="220" alt="Führen, Leisten, Leben" src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2012/01/malik.jpg" /></a></p>
<p>In den freien Tagen zwischen den Jahren 2011 und 2012 bin ich endlich dazu gekommen, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593382318/jendryschikde-21">»Führen, Leisten, Leben«</a> von <a href="http://www.amazon.de/Fredmund-Malik/e/B001K1SQLI/jendryschikde-21">Fredmund Malik</a> (Amazon-Partnerlinks) zu lesen, eines der <a href="http://www.malik-management.com/de/news/580/Malik-Bestseller-Fuehren-Leisten-Leben-ausgezeichnet">»100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten«</a>, ein <a href="http://www.malik-management.com/de/malik-corporate/publikationen/buecher/fll">»Klassiker der Managementliteratur«</a> – und tatsächlich hat das Buch mich begeistert und inspiriert. Malik erläutert darin, wie wichtig richtiges und gutes Management für moderne Gesellschaften ist, und stellt fest, dass Management ein Beruf ist, den fast alle Menschen ausüben können, sobald sie gelernt haben, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, Werkzeuge richtig einzusetzen und sich an bestimmte Grundsätze zu halten. Dies alles ist Thema des Buches und dieser Artikelreihe, in der ich die wesentlichen Gedanken des Buches in vier Teilen zusammenfasse.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/einfuehrung-in-management-nach-malik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den freien Tagen zwischen den Jahren 2011 und 2012 bin ich endlich dazu gekommen, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3593382318/jendryschikde-21">»Führen, Leisten, Leben«</a> von <a href="http://www.amazon.de/Fredmund-Malik/e/B001K1SQLI/jendryschikde-21">Fredmund Malik</a> (Amazon-Partnerlinks) zu lesen, eines der <a href="http://www.malik-management.com/de/news/580/Malik-Bestseller-Fuehren-Leisten-Leben-ausgezeichnet">»100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten«</a>, ein <a href="http://www.malik-management.com/de/malik-corporate/publikationen/buecher/fll">»Klassiker der Managementliteratur«</a> – und tatsächlich hat das Buch mich begeistert und inspiriert. Malik erläutert darin, wie wichtig richtiges und gutes Management für moderne Gesellschaften ist, und stellt fest, dass Management ein Beruf ist, den fast alle Menschen ausüben können, sobald sie gelernt haben, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, Werkzeuge richtig einzusetzen und sich an bestimmte Grundsätze zu halten. Dies alles ist Thema des Buches und dieser Artikelreihe, in der ich die wesentlichen Gedanken des Buches in vier Teilen zusammenfasse.</p>
<p><span id="more-1488"></span></p>
<ul>
<li><strong>Teil 1: Management als Beruf</strong></li>
<li><a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</a></li>
</ul>
<p>Dieser Artikel bietet keine Einführung in Management <em>an sich</em>, sondern gibt nur Maliks Ansatz wider. Hin und wieder gebe ich meinen eigenen Senf dazu. Über ergänzende Literaturvorschläge und interessante Diskussionen in den Kommentaren freue ich mich.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Was ist Management?</h2>
<p>Malik definiert Management als die <strong>gestaltende, steuernde und lenkende Funktion einer Gesellschaft</strong>. Management macht alle Arten von Organisation wirksam, Unternehmen, Behörden, Interessensverbände oder Sportvereine. Und es ist der Managementanteil an jedem Beruf, der die Menschen innerhalb der Organisationen <strong>wirksam sein und Resultate erzielen</strong> lässt.</p>
<p>Die etymologische Wurzel des Begriffs »Management« ist nicht vollständig geklärt. Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Management">Wikipedia</a> leitet er sich wahrscheinlich ab vom lateinischen »manus agere« (»an der Hand führen«), oder »mansionem agere« (das Haus bestellen).</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Einer der wichtigsten Berufe der heutigen Gesellschaft</h2>
<p>Es hängt von richtigen und guten Entscheidungen des Managements ab, ob Organisationen produktiv, unproduktiv oder gar kontraproduktiv agieren; ob sie sich neuen und innovativen Projekten zuwenden oder veralteten. Es liegt am Management, ob es einem Unternehmen besser oder schlechter geht als vergleichbaren Unternehmen derselben Branche. Wenn sie ähnliche Produkte herstellen, mit ähnlichen Artikeln handeln oder ähnliche Dienstleistungen erbringen, vielleicht sogar ähnliche Herstellungsverfahren oder die gleichen Ausgangsstoffe verwenden, dann ist für Erfolg oder Misserfolg entscheidend, wie das Unternehmen geführt wird.</p>
<p>Die heutige Gesellschaft ist eine »organisierte Gesellschaft« oder besser eine »Gesellschaft von Organisationen«. Immer mehr Menschen nehmen dabei Führungs- und somit Managementaufgaben wahr, je nach Wirtschaftsbereich 5 bis 25 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Deutschland hat laut Statistischem Bundesamt rund 40 Millionen Beschäftigte; damit arbeiten <strong>in Deutschland zwischen 2 und 10 Millionen Führungskräfte</strong>. Je moderner der Bereich ist, desto mehr Führungskräfte gibt es, insofern ist die <strong>Tendenz steigend</strong>. Immer mehr Menschen benötigen zumindest grundlegende Managementfähigkeiten, wenn sie erfolgreich sein wollen.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Management ist erlernbar und lehrbar wie jeder andere Beruf</h2>
<p>Die Aufgaben richtigen und guten Managements sowie dessen Prinzipien sind weltweit und für alle Arten von Organisationen gleich. Insofern unterscheidet sich Management kaum bis gar nicht von allen anderen Berufen.</p>
<ul>
<li>Jeder Beruf ist zum einen dadurch charakterisiert, dass Menschen, die diesen Beruf ausüben, spezifische <strong>Aufgaben</strong> erfüllen müssen. Deren kompetente Erfüllung haben sie irgendwann einmal gelernt und sie könnten dies – didaktische Fähigkeiten und Geduld vorausgesetzt – auch anderen Menschen beibringen.</li>
<li>In jedem Beruf kommen <strong>Werkzeuge</strong> zum Einsatz, für deren Umgang zumeist keine besonderen Talente erforderlich sind, dafür aber ein gewisses Training. Man kann anderen Menschen zeigen, wie die Werkzeuge funktionieren und wie man sie einsetzt.</li>
<li><strong>Grundsätze</strong> – Prinzipien, Normen und Standards – regeln in jedem Beruf die Qualität der Aufgabenerfüllung und den Einsatz von Werkzeugen.</li>
</ul>
<p>Die meisten Menschen können den Management-Beruf ausüben und dabei wenigstens eine durchschnittliche Professionalität erreichen. Fast alle Menschen können lernen, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, die Werkzeuge richtig einzusetzen und sich an die Grundsätze zu halten – ganz sicher auch Sie! Die folgenden Teile dieser Artikelreihe bieten Ihnen einen Einstieg.</p>
<div class="vorbemerkung">
<ul>
<li><strong>Teil 1: Management als Beruf</strong></li>
<li><a href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-aufgaben-wirksamer-fuehrung/">Teil 2: Aufgaben wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-werkzeuge-wirksamer-fuehrung/">Teil 3: Werkzeuge wirksamer Führung</a></li>
<li><a title="Einführung in Management nach Malik, Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung" href="http://jendryschik.de/weblog/2012/01/21/malik-grundsaetze-wirksamer-fuehrung/">Teil 4: Grundsätze wirksamer Führung</a></li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Serviceoase Deutsche Bahn</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/12/05/serviceoase-deutsche-bahn/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2011/12/05/serviceoase-deutsche-bahn/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/12/05/serviceoase-deutsche-bahn/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/12/db-gutscheine.jpg" alt="Genuss-Gutscheine Deutsche Bahn" height="220" width="220" /></a></p>
<p>Vor mehr als zwei Jahren habe ich meinem Ärger über den schlechten Service und die ärgerliche Bürokratie der Deutschen Bahn in einem Artikel mit dem Titel <a title="Servicewüste Deutsche Bahn" href="http://jendryschik.de/weblog/2009/09/23/servicewueste-deutsche-bahn/">»Servicewüste Deutsche Bahn«</a> Luft gemacht. Vor einigen Tagen durfte ich genau das Gegenteil erfahren: Die Deutsche Bahn hat mich mit einer Kostenerstattung überrascht, die sie nicht hätte tätigen müssen, und ein geschmackvolles Präsent zugeschickt, mit dem ich nicht gerechnet habe.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/12/05/serviceoase-deutsche-bahn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor mehr als zwei Jahren habe ich meinem Ärger über den schlechten Service und die ärgerliche Bürokratie der Deutschen Bahn in einem Artikel mit dem Titel <a title="Servicewüste Deutsche Bahn" href="http://jendryschik.de/weblog/2009/09/23/servicewueste-deutsche-bahn/">»Servicewüste Deutsche Bahn«</a> Luft gemacht. Vor einigen Tagen durfte ich genau das Gegenteil erfahren: Die Deutsche Bahn hat mich mit einer Kostenerstattung überrascht, die sie nicht hätte tätigen müssen, und ein geschmackvolles Präsent zugeschickt, mit dem ich nicht gerechnet habe.</p>
<p><span id="more-1458"></span>Auf der Reise zum <a href="http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart">Word Usability Day 2011 nach Stuttgart</a> kam es zu einem Notarzteinsatz auf dem Gleis, sodass der ICE ein Stück zurückfahren und umgeleitet werden musste. Insgesamt kam eine Verspätung von 192 Minuten zusammen. – Wer kann das überbieten?</p>
<p>In Stuttgart angekommen, habe ich mich über die Verspätung beschwert und ein entsprechendes Formular ausgefüllt. Allerdings ohne Hoffnung auf Fahrtkostenerstattung. Die Deutsche Bahn ist, soweit ich weiß, dazu nur dann verpflichtet, wenn die Verspätung selbstverschuldet ist, also nicht bei unvorhergesehenem Unwetter oder eben, wenn sich jemand auf die Gleise springt. Noch während der Fahrt haben die Zugbegleiter Kärtchen ausgeteilt mit dem Versprechen auf eine kleine Entschädigung und der Bitte, Namen und Adresse zu notieren, an wen und wohin die Entschädigung gesandt werden soll. Einige Fahrgäste spekulierten, wobei es sich bei dieser Entschädigung handeln könnte: Im Gespräch war eine kostenlose Mitgliedschaft im Deutsche-Bahn-Fanclub ;-) – aber am wahrscheinlichsten erschien eine Gratis-Sitzplatzreservierung für eine der nächsten Fahrten.</p>
<p>Vor einigen Tagen erhielt ich eine Teilerstattung des Fahrpreises und zusätzlich einen Umschlag, der drei Gutscheine, einen kleinen Holzkasten und das folgende Schreiben enthielt.</p>
<blockquote>
<p>Sehr geehrter Herr Jendryschik,</p>
<p>leider sind während Ihrer Zugfahrt am 10.11.2011 unvorhergesehene Störungen aufgetreten, die die Qualität, die Sie normalerweise von uns erwarten dürfen, erheblich eingeschränkt haben.</p>
<p>Hierfür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.</p>
<p>Als Wiedergutmachung möchten wir Ihnen mit einer Auswahl der feinsten, handgefertigten Trüffel aus dem Hause Wagner eine kleine Freude bereiten.</p>
<p>Zudem möchten wir Sie auf einer Ihrer nächsten Reisen mit dem Fernverkehr in unser Bordrestaurant oder in das Bordbistro einladen. Dort können Sie mit beiliegenden Genuss-Gutscheinen im Wert von 15,— Euro aus unserem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken auswählen.</p>
<p>Probieren Sie beispielsweise die köstlichen Kreationen des Münchener Sternekochs Alfons Schuhbeck oder laden Sie Ihre Begleitung zu einem gemeinsamen Bordfrühstück ein.</p>
<p>Wir würden uns freuen, Ihnen auf Ihrer nächsten Reise unseren Service wieder unter Beweis stellen zu dürfen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
  Ihre Maren Reinsch<br />
  Leiterin Kundendialog</p>
</blockquote>
<p>So sehen die Pralinen aus. Sie schmecken prima!</p>
<p class="bild-unterschrift-block" style="width: 450px;"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/12/db-pralinen.jpg" title="Wagner-Trüffel der Deutschen Bahn"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/12/db-pralinen-450x256.jpg" alt="" width="450" height="256" /></a></p>
<p>Vielen Dank für das überraschende Präsent! Ich habe mich über diese Aufmerksamkeit gefreut.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Webkrauts-Adventskalender 2011</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/11/29/webkrauts-adventskalender-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webentwicklung und Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/29/webkrauts-adventskalender-2011/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/webkrauts-adventskalender-2011.jpg" alt="" height="183" width="220" /></a></p>
<p>Am kommenden Donnerstag ist der 01. Dezember und damit bleiben mir noch zwei Tage, um Adventskalender für meine Lieben zu besorgen. Der Adventskalender der <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> steht hingegen bereits in den Startlöchern. In diesem Jahr gibt es keinen Themenschwerpunkt, stattdessen können wir uns auf 24 Artikel freuen, die viele verschiedene Facetten der Arbeit am und im Web aufgreifen. Auch ich habe in diesem Jahr wieder ein Türchen gefüllt: <a href="http://www.webkrauts.de/2011/12/07/mobile-usability-gebrauchstauglichkeit-fuer-unterwegs/">Mobile Usability – Gebrauchstauglichkeit für unterwegs</a></p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/29/webkrauts-adventskalender-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag ist der 01. Dezember und damit bleiben mir noch zwei Tage, um Adventskalender für meine Lieben zu besorgen. Der Adventskalender der <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> steht hingegen bereits in den Startlöchern. In diesem Jahr gibt es keinen Themenschwerpunkt, stattdessen können wir uns auf 24 Artikel freuen, die viele verschiedene Facetten der Arbeit am und im Web aufgreifen. Auch ich habe in diesem Jahr wieder ein Türchen gefüllt: <a href="http://www.webkrauts.de/2011/12/07/mobile-usability-gebrauchstauglichkeit-fuer-unterwegs/">Mobile Usability – Gebrauchstauglichkeit für unterwegs</a></p>
<p><span id="more-1451"></span></p>
<p>Wer den Adventskalender noch nicht kennt: Seit 2005 bringen die Webkrauts Jahr für Jahr wertvolle Tipps und Tricks über Webstandards – und darüber hinaus. Siehe die Ausgaben von <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2010/">2010</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2009/">2009</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2008/">2008</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2007/">2007</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2006/">2006</a> und <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2005-adventskalender/">2005</a>.</p>
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		<title>Jimmy Wales, Jakob Nielsen und das Gesetz der Nähe</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/11/16/jimmy-wales-jakob-nielsen-und-das-gesetz-der-naehe/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 20:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz der Nähe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltgesetze]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/16/jimmy-wales-jakob-nielsen-und-das-gesetz-der-naehe/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/wales-gesetz-der-naehe.jpg" alt="" height="252" width="244" /></a></p>
<p>Das Gesetz der Nähe ist das bekannteste und vielleicht wichtigste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gestaltpsychologie#Gestaltgesetze">Gestaltgesetz</a>. Es besagt, dass wir nahe beieinander liegende Elemente als zusammengehörig wahrnehmen, entfernt liegende Elemente hingegen als <em>nicht</em> zusammengehörig. Jens Wagener hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie sehr Wikipedia derzeit gegen dieses Gesetz verstößt und zu welchen Missverständnissen das führen kann.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/16/jimmy-wales-jakob-nielsen-und-das-gesetz-der-naehe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gesetz der Nähe ist das bekannteste und vielleicht wichtigste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gestaltpsychologie#Gestaltgesetze">Gestaltgesetz</a>. Es besagt, dass wir nahe beieinander liegende Elemente als zusammengehörig wahrnehmen, entfernt liegende Elemente hingegen als <em>nicht</em> zusammengehörig. <a href="http://www.jenswagener.de/">Jens Wagener</a> hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie sehr Wikipedia derzeit gegen dieses Gesetz verstößt und zu welchen Missverständnissen das führen kann.</p>
<p><span id="more-1423"></span></p>
<p class="clearRight">Bitte klicken Sie auf folgende Abbildung und schauen Sie sich die Vergrößerung an. Charismatischer Typ, dieser Jakob Nielsen, mit seinem Dreitagebart und dem stechenden Blick, oder?</p>
<p class="bild-unterschrift-block" style="width: 450px;"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/gesetz-der-naehe.png"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/gesetz-der-naehe-450x292.png" alt="Wikipedia-Screenshot" width="450" height="292" /></a></p>
<p>Es reicht bereits, das Bild auf die rechte Seite zu verschieben, und schon gibt es keinen Anlass mehr zur Verwechslung. Nebenbei bemerkt ist die »Jetzt lesen«-Schaltfläche überflüssig, wenn der Aufruf klar als Link erkenntbar ist, wofür die Unterstreichung sorgt.</p>
<p class="bild-unterschrift-block" style="width: 450px;"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/gesetz-der-naehe_besser.png"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/gesetz-der-naehe_besser-450x292.png" alt="Wikipedia-Screenshot, überarbeitet" width="450" height="292" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klartext: Einfache Empfehlungen für bessere Sprache</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/11/15/klartext-einfache-empfehlungen-fuer-bessere-sprache/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2011/11/15/klartext-einfache-empfehlungen-fuer-bessere-sprache/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://jendryschik.de/weblog/?p=1404</guid>
		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/15/klartext-einfache-empfehlungen-fuer-bessere-sprache/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/klartext-logo.gif" alt="Klartext Logo" height="200" width="200" /></a></p>
<p>Die <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext">Klartext-Initiative</a> ist ein Projekt der Universtität Hohenheim, das sie im Rahmen des Jahresmottos »Stark durch Kommunikation« ins Leben gerufen hat. Klartext-Beauftragte prüfen Texte und Schreiben Schritt für Schritt auf ihre Verständlichkeit und optimieren sie gegebenenfalls. Vor allem Texte, die für die Studierenden besonders relevant sind.</p>
<p>Im Rahmen der Initiative entstanden zahlreiche <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext-materialien">Materialien</a>, darunter <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext-regeln">5&#160;Basisregeln</a> und eine <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext-checkliste">Checkliste für bessere Sprache</a>. Ich habe daraus folgende Empfehlungen abgeleitet, die aus meiner Sicht die wichtigsten sind.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/15/klartext-einfache-empfehlungen-fuer-bessere-sprache/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext">Klartext-Initiative</a> ist ein Projekt der Universtität Hohenheim, das sie im Rahmen des Jahresmottos »Stark durch Kommunikation« ins Leben gerufen hat. Klartext-Beauftragte prüfen Texte und Schreiben Schritt für Schritt auf ihre Verständlichkeit und optimieren sie gegebenenfalls. Vor allem Texte, die für die Studierenden besonders relevant sind.</p>
<p>Im Rahmen der Initiative entstanden zahlreiche <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext-materialien">Materialien</a>, darunter <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext-regeln">5 Basisregeln</a> und eine <a href="https://www.uni-hohenheim.de/klartext-checkliste">Checkliste für bessere Sprache</a>. Ich habe daraus folgende Empfehlungen abgeleitet, die aus meiner Sicht die wichtigsten sind.</p>
<p><span id="more-1404"></span></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Empfehlungen für klare Sprache</h2>
<h3>Vereinfachen Sie Ihren Satzbau</h3>
<p>Jeder Satz sollte nur eine oder maximal zwei Informationen enthalten. Zwei kurze Sätze sind besser als ein langer.</p>
<h3>Schreiben Sie im Aktiv und Verbalstil</h3>
<p>Schreiben Sie <em>nicht</em>: »Es wurde die Durchführung einer Nachmessung in Erwägung gezogen.« Sondern nennen Sie den <em>Akteur</em> und verwenden Sie <em>Verben</em>: »Der Ingenieur erwog, nachzumessen.« Vor allem Autoren von Fachtexten flüchten gern in Passiv-Formulierungen, da es einfacher ist, Akteure zu verschleiern, als sich zu überlegen, wer wann welche Handlungen durchführt.</p>
<h3>Formulieren Sie positiv</h3>
<p><strong></strong>In den Klartext-Regeln heißt es: »Vermeiden Sie Passiv- und Nominalstil.« Das ist meiner Ansicht nach schlechter Stil. Denn es bleibt hängen, was Autoren <em>nicht</em> tun sollen, anstatt ihnen zu sagen, <em>was</em> sie tun sollen. Sie kennen sicher das Beispiel: »Denken Sie <em>nicht</em> an einen rosa Elefanten!« – Ist Ihnen das gelungen?</p>
<h3>Führen Sie den Leser durch eine klare Struktur</h3>
<p>Teilen Sie Ihre Texte sinnvoll auf. Machen Sie Gebrauch von Zwischenüberschriften und Auflistungen. Trennen Sie die wesentlichen Informationen von den tiefergehenden Details.</p>
<h3>Verwenden Sie möglichst einfache und bekannte Begriffe</h3>
<p>Bemühen Sie sich, so <em>klar und verständlich</em> zu schreiben, wie es Ihnen möglich ist. Diese Empfehlung gilt immer. Um etwas Komplexes zu verstehen, benötigen wir einfache Sprache, keine komplexe Sprache. Ersetzen Sie Fremd- und Fachwörter sowie Aglizismen durch ein passendes und gebräuchliches deutsches Wort.</p>
<p>Ein Beispiel aus einem Vortrag von <a href="https://komm.uni-hohenheim.de/haseloff.html">Dr. Anikar Haseloff</a> zeigt darüber hinaus, dass Sie auf die Sprache Ihrer Zielgruppe achten sollten. Auf einer Website, die Jugendlichen Ausbildungsplätze vermitteln sollte, klickte kaum jemand auf einen wie folgt beschrifteten Link: »Anerkannte Ausbildungsangebote im dualen System«. Erst eine Befragung der Jugendlichen deckte den Grund dafür auf: Die Jugendlichen dachten nicht an eine Verbindung aus universitärer und betrieblicher Ausbildung, sondern an das Duale System der Abfallwirtschaft.</p>
<h3>Setzen Sie Füllwörter und Relativierungen bewusst ein</h3>
<p>Häufig verwenden Autoren Wörter wie »also«, »eigentlich«, »etwa«, »in der Regel«, »überhaupt« oder »ziemlich«, um eine Aussage abzuschwächen. Dadurch wird sie unverbindlich und verwässert. Die Aussage leidet ebenso wie die Sprache. Verschleiern Sie Ihre Texte nicht mit Füllwörtern und Relativierungen, sondern formulieren Sie sie so, dass Sie ohne diese Wörter auskommen können.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>So geht Internet heute! Rückblick auf den EC-Ruhr-Kongress 2011</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/10/10/so-geht-internet-heute-ruckblick-auf-den-ec-ruhr-kongress-2011/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2011/10/10/so-geht-internet-heute-ruckblick-auf-den-ec-ruhr-kongress-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 21:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
		<category><![CDATA[EC-Ruhr]]></category>
		<category><![CDATA[Internetmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Internet]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/10/10/so-geht-internet-heute-ruckblick-auf-den-ec-ruhr-kongress-2011/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/10/ec-ruhr-kongress-2011.jpg" alt="EC-Ruhr-Kongress 2011" height="233" width="240" /></a></p>
<p>Das Electronic Commerce-Kompetenzzentrum Ruhr (<a href="http://www.ec-ruhr.de/">EC-Ruhr</a>) ist eine Initiative für kleine und mittelständische Ruhrgebiet-Unternehmen. Den Rahmen bildet die Initiative »Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr«, das seit 1998 Unternehmen bei der Einführung von E-Business-Lösungen berät und begleitet, derzeit in knapp 30 über ganz Deutschland verteilte regionalen Kompetenzzentren.</p>
<p>Der EC-Ruhr-Kongress findet seit 2010 statt, letztes Jahr in Dortmund, dieses Jahr im Congress Center Ost der Messe Essen. Unter dem Motto <a href="http://www.ec-ruhr.de/veranstaltungsarchiv/ec-ruhr-kongress-2011">»So geht Internet heute!«</a> konnten Teilnehmer in Keynotes und vier anwenderorientierten Fachforen mehr zu den Themen »Social Media«, »Mobiles Internet«, »Regionales Internetmarketing« und »Cloud Computing« erfahren. Während ich letztes Jahr nur vormittags anwesend sein konnte, war ich dieses Jahr den ganzen lang vor Ort und habe eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit zum Teil interessanten Vorträgen in einer vergleichsweise steifen Business-Atmosphäre gesehen.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/10/10/so-geht-internet-heute-ruckblick-auf-den-ec-ruhr-kongress-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Electronic Commerce-Kompetenzzentrum Ruhr (<a href="http://www.ec-ruhr.de/">EC-Ruhr</a>) ist eine Initiative für kleine und mittelständische Ruhrgebiet-Unternehmen. Den Rahmen bildet die Initiative »Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr«, das seit 1998 Unternehmen bei der Einführung von E-Business-Lösungen berät und begleitet, derzeit in knapp 30 über ganz Deutschland verteilte regionalen Kompetenzzentren.</p>
<p>Der EC-Ruhr-Kongress findet seit 2010 statt, letztes Jahr in Dortmund, dieses Jahr im Congress Center Ost der Messe Essen. Unter dem Motto <a href="http://www.ec-ruhr.de/veranstaltungsarchiv/ec-ruhr-kongress-2011">»So geht Internet heute!«</a> konnten Teilnehmer in Keynotes und vier anwenderorientierten Fachforen mehr zu den Themen »Social Media«, »Mobiles Internet«, »Regionales Internetmarketing« und »Cloud Computing« erfahren. Während ich letztes Jahr nur vormittags anwesend sein konnte, war ich dieses Jahr den ganzen lang vor Ort und habe eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit zum Teil interessanten Vorträgen in einer vergleichsweise steifen Business-Atmosphäre gesehen.</p>
<p><span id="more-1383"></span>Der EC-Ruhr-Kongress unterscheidet sich von den <a href="http://jendryschik.de/weblog/kategorie/veranstaltungen/">Veranstaltungen</a>, die ich in den vergangenen Jahren unter anderem als Speaker besucht habe. Er richtet sich nicht an Webworker, sondern deren Arbeit- oder Auftraggeber – anders angedrückt: Wer den Kongress besucht, der möchte nicht wissen, ob Web-Apps besser mit jQuery Mobile oder Sencha Touch entwickelt werden oder was der Unterschied ist zwischen PaaS und SaaS, sondern er möchte erfahren, was Web-Apps überhaupt sind oder welche Vorteile die Cloud für ihn bereit halten könnte.</p>
<p>Nun, liebe Besucher des EC-Ruhr-Kongresses, ihr hättet mich fragen können! Ich hatte absichtlich mein <a href="http://mobile.itemis.de">itemis-mobile</a>-Poloshirt übergestreift, um mich als interessanten Gesprächspartner erkennbar zu machen. Aber leider hat das zu ebenso wenigen interessanten Gesprächen geführt wie wahrscheinlich der Link gerade zu Klicks auf unsere Website führen wird. Ich kann nur noch einmal wiederholen, was ich vor einigen Jahren über das BarCampRuhr geschrieben habe: Es ist keine gute Idee, allein zu einer Konferenz (oder einem Kongress, was ich eigentlich der Unterschied?) zu gehen, auf der man keinen eigenen Vortrag oder Workshop anbietet, der ein Türöffner sein kann zu dem einen oder anderen interessanten Kontakt.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="keynotes-und-fachforen">Keynotes und Fachforen</h2>
<p>Stattdessen standen andere im Mittelpunkt, zunächst Jochen Fricke, stellvertretender Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, und Veronika Lühl, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen – das weiß ich allerdings nur noch, weil ich gerade den Flyer vor mir habe. Damit ich die anderen Vortragenden und Themen nicht vergesse, habe ich sie <a href="http://twitter.com/jendryschik">getwittert</a> und dazu einige Eindrücke, die ich hier einfach wiedergebe.</p>
<p>Alle auf der Veranstaltung gehaltenen Vorträge stehen auf der EC-Ruhr-Website zum <a href="http://www.ec-ruhr.de/vortraege/06102011/">kostenfreien Download</a> zur Verfügung.</p>
<h3>Die AdWords-Kampagne der Zukunft – Chancen und Potentiale für KMU durch regionales Online-Marketing</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121880077012180992"><p>»Dominik Osterholt von Google über die "Adwords-Kampagne der Zukunft".« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121880077012180992">11:30 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121888747464818689"><p>»Es war die erwartete Google-Werbeveranstaltung. Trotzdem beeindruckend, was Google in 13 Jahren so aufgebaut hat.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121888747464818689">12:05 Uhr</a>)</p></blockquote>
<h3>Die Internetzukunft 2020: Fakten und Visionen</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121889250013741058"><p>»Jetzt: Dr. Kurt Glasner, Leiter Consulting PwC Essen, über die Internetzukunft 2020: Fakten und Visionen.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121889250013741058">12:07 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121894257366798336"><p>»Scheint mir kein Ausblick in die Zukunft des Internets zu sein, eher eine Betrachtung der Gegenwart. Dennoch interessant.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121894257366798336">12:27 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121895693546827776"><p>»Kaum schreibe ich's, blicken wir zum Thema Mobilität ins Jahr 2020.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121895693546827776">12:32 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121899129843630080"><p>»Ein für mein Geschmack zu wenig innovativer, aber nichts desto trotz guter und interessanter Vortrag. #glasner #pwc« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121899129843630080">12:46 Uhr</a>)</p></blockquote>
<h3>Mobiles Internet: Chancen und Herausforderungen</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121910863237103616"><p>»Gleich spricht Helmut an de Meulen, CEO Materna GmbH, über Chancen und Herausforderungen des mobilen Internets.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121910863237103616">13:33 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121915642675863552"><p>»Damals lief jede SMS von einem Netz ins andere über Materna. Die haben dafür 8 Pfennig pro SMS kassiert! Wow!« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121915642675863552">13:52 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121916661417771008"><p>»Da ist was dran: ›Man kann sehen, mit was für einem Menschen man zu tun hat, wenn man die Apps auf seinem iPad anschaut.‹ (an de Meulen)« (<a href="http://twitter.com/#%21/jendryschik/status/121916661417771008">13:56 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121918524179480576"><p>»Schon vorbei! Unterhaltsamer Vortrag. Prognose: Das Internet der Dinge wird kommen, ebenfalls mobiles Payment.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121918524179480576">14:03 Uhr</a>)</p></blockquote>
<h3>Wie setze ich mobile Anwendungen um und wie steht’s mit der Sicherheit?</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121920389780738048"><p>»›Wie setze ich mobile Anwendungen um und wie steht es mit der Sicherheit?‹ erklärt uns jetzt Hans Piechatzek, move elevator.« (<a href="http://twitter.com/#%21/jendryschik/status/121920389780738048">14:11 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121922667833073664"><p>»Mobiles Internet = Zugriff von mobilen Endgeräten + mobil optimierte Seiten + mobil zugängliche Daten« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121922667833073664">14:20 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121924356656992256"><p>»Jetzt geht's ab, es wird präsentiert … *tusch* … die Web-App, die eierlegende Wollmilchsau. Sensationell. ;-)« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121924356656992256">14:26 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121926011339280384"><p>»So wie heute niemand mehr vom *Farb*fernsehen spricht wird in 2 Jahren niemand mehr vom *mobilen* Internet sprechen.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121926011339280384">14:33 Uhr</a>)</p></blockquote>
<p>Nach den beiden »IT-Schwergewichten« Glasner und an de Meulen war der Vortrag von Hans Piechatzek, Managing Director der Werbeagentur <a href="http://www.move-elevator.de/">move:elevator</a>, die richtige Abwechslung und dabei sehr unterhaltsam. Piechatzek hatte die schönsten Folien der gesamten Veranstaltung und hat sehr inspirierend vorgetragen. So verkauft man seinen Zuhörern mobile Websites und Anwendungen!</p>
<h3>Praxisbeispiele für einen erfolgreichen Einsatz von mobilen Anwendungen</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121927165943103488"><p>»›Praxisbeispiele für das mobile Internet‹ zeigt Tim Ontrup von der GeoMobile GmbH, der erst mal ewig über sein Unternehmen spricht…« (<a href="http://twitter.com/#%21/jendryschik/status/121927165943103488">14:37 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121927917499465728"><p>»Scheint eine Selbstbeweihräucherungs-Bulletpoint-Präsentation zu werden…« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121927917499465728">14:40 Uhr</a>)</p></blockquote>
<p>Und deshalb bin ich bereits nach 10 Minuten rausgegangen, um mich dem Buffet zu widmen…</p>
<h3>Status quo des regionalen Internetmarketings: Marktergebnisse und Anforderungen für den Nutzer</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121944505304883201"><p>»Gleich beginnen die Fachforen zum Thema ›Regionales Internetmarketing‹ mit einem Vortrag von Maria Klees.« (<a href="http://twitter.com/#%21/jendryschik/status/121944505304883201">15:46 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121954865315459073"><p>»Netter Vortrag. Es gibt einen Ratgeber regionales Internetmarketing <a href="http://rim.ecc-ratgeber.de/">http://rim.ecc-ratgeber.de/</a> und einen Leitfaden zum Download.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121954865315459073">16:28 Uhr</a>)</p></blockquote>
<p>Der Leitfaden wird Ihnen per E-Mail zugeschickt, wenn Sie einen kurzen <a href="http://rim.ecc-ratgeber.de/leitfaden.html">Fragebogen</a> ausfüllen. Weitere Ratgeber und Leitfäden gibt es zu den Themen <a href="http://www.emr.zetis.de/">E-Mail-Management</a>, <a href="http://ratgeber.website-award.net/">Website-Gestaltung</a> und <a href="http://newsletter.zetis.de/">Newsletter-Systeme</a>.</p>
<h3>Fallstudien und Umsetzungsbeispiele erfolgreicher regionaler Internetmarketing-Kampagnen</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121955355122085888"><p>»Feliks Eyser ist so lustig wie die Schreibweise seines Vornamens merkwürdig und spricht jetzt über regionale Internetmarketing-Kampagnen.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121955355122085888">16:29 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121956931123425281"><p>»Diverse Fallstudien. Interessant, mit wie wenig Adwords-Budget die Anzahl der Kundenanfragen signifikant erhöht werden kann.« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121956931123425281">16:36 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121958032786726912"><p>»Der bislang lockerste Vortrag, zugleich sehr kompetent. Die Belohnung ist ein Link auf <a href="http://www.regiohelden.de/">http://www.regiohelden.de</a>« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121958032786726912">16:40 Uhr</a>)</p></blockquote>
<p>Eysers Auftritt hatte stellenweise etwas von der Darbietung eines Stand-up-Comediens; er war witzig, frech und unterhaltsam – und dabei überraschend kompetent. Der Vortrag hat bei mir den Anschein erweckt, dass die Regiohelden etwas von ihrer Arbeit verstehen, und auch die Website vermittelt diesen Eindruck.</p>
<h3>Anwenderorientierte Suchmaschinenoptimierung unter regionalen Aspekten</h3>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121963666819133440"><p>»Letzter Vortrag für heute: ›Anwenderorientierte Suchmaschinenoptimierung‹ von Christian Spanken, JFconcept GmbH.« (<a href="http://twitter.com/#%21/jendryschik/status/121963666819133440">17:02 Uhr</a>)</p></blockquote>
<blockquote cite="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121963891856125952"><p>»Zeigt erst einmal ein YouTube-Videos eines anderen Unternehmens…« (<a href="http://twitter.com/#!/jendryschik/status/121963891856125952">17:03 Uhr</a>)</p></blockquote>
<p>… und war bereits nach 15 Minuten fertig mit seinem Vortrag.</p>
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<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Der Kongress war sehr gut organisiert. Die Zielgruppe, Geschäftsführung, IT-Abteilung und Management kleinerer und mittelständiger Unternehmen, wurde perfekt bedient; das Essen war gut; die Vorträge waren abwechslungsreich und deren Umfang und Niveau angemessen; die Veranstaltung war mit knapp 280 Teilnehmern gut besucht, aber nicht überfüllt.</p>
<p>Der EC-Ruhr-Kongress ist einen Besuch wert. Ich werde auch nächstes Jahr teilnehmen, falls nichts dazwischen kommt – zumal die Teilnahme kostenlos ist.</p>
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		<title>Was ich lese (und warum)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 19:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="/weblog/2011/09/30/was-ich-lese/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/09/buecherregal.jpg" alt="" title="Buchregal, Foto von »Berliner Büchertisch«, bestimmte Rechte vorbehalten, Flickr" height="147" width="220" /></a></p>
<p>Drüben bei <a href="http://butabu.de/">BUTABU</a> schreibt Sylvia regelmäßig darüber, welche Bücher sie liest, welche Hörbücher sie hört und wie sie dazu gekommen ist. Das hat mich zur Frage geführt, was ich eigentlich lese und warum.</p>
<p>Grob lässt sich mein (erwachsenes) Leseverhalten in drei Phasen einteilen: Allesleser, Sachbuchleser und Fantasyleser.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/10/02/was-ich-lese/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drüben bei <a href="http://butabu.de/">BUTABU</a> schreibt Sylvia regelmäßig darüber, welche Bücher sie liest, welche Hörbücher sie hört und wie sie dazu gekommen ist. Das hat mich zur Frage geführt, was ich eigentlich lese und warum.</p>
<p>Grob lässt sich mein (erwachsenes) Leseverhalten in drei Phasen einteilen: Allesleser, Sachbuchleser und Fantasyleser.</p>
<p><span id="more-1347"></span></p>
<h2>Der Allesleser</h2>
<p>Früher habe ich alles Mögliche gelesen, was mir unter die Finger gekommen ist. Belletristik, Sachbücher, dicke Wälzer, dünne Büchlein, klassische Literatur, anspruchsvolle Literatur, anspruchslose Literatur, Comics, … und natürlich Fachbücher, aber um die soll es hier nicht gehen. Fachbücher sollte jeder lesen, ständig.</p>
<p>Meine Lieblingsbücher aus dieser Zeit sind (Amazon-Partnerlinks) <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518010875/jendryschikde-21">»Homo Faber«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3608938281/jendryschikde-21">»Der Herr der Ringe«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3785705778/jendryschikde-21">»Die Säulen der Erde«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423195185/jendryschikde-21">»Fermats letzter Satz«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/325706540X/jendryschikde-21">»Das Parfüm«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423105518/jendryschikde-21">»Der Name der Rose«</a>,<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257211945/jendryschikde-21">»Das Hotel New Hampshire«</a> und natürlich alles von Karl May – um nur die Bücher aufzuzählen, an die ich mich erinnere, weil sie in meinem Bücherregal stehen.</p>
<p>Dann fiel mir <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3404148665/jendryschikde-21">»Illuminati«</a> in die Hände, und dieses Buch war vorerst das Ende meines belletristischen Interesses. Im Abschnitt »Anmerkungen des Verfassers« zu Beginn des Buches schreibt der Autor Dan Brown:</p>
<blockquote><p>»Hinweise auf Kunstwerke, Gruften, Tunnel und Bauten in Rom beruhen auf Tatsachen, einschließlich ihrer genauen Lage.«</p></blockquote>
<p>Ja prima, dachte ich mir, dann lese ich nicht nur einen superspannenden Roman, sondern lerne auch noch etwas über kunst- und stadtgeschichtliche Hintergründe. Mir war klar, dass die Geschichte nahezu grandios erdacht und die meisten Schlussfolgerungen reine Fiktion sind, wenngleich schlüssig und überzeugend, aber wenn der Autor schon explizit schreibt, dass die geografischen Rahmenbedingungen soweit real sind, dann wird das wohl so so sein. Dadurch wurden die geometrischen Zusammenhänge, die der Autor zwischen einzelnen Tatorten konstruiert, noch faszinierender. Leider <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Illuminati_%28Buch%29#Rom">stimmen viele Sachen dann doch nicht</a>, der Autor hat mich also belogen, ich fühlte mich verarscht und hatten keine Lust mehr auf ausgedachte Geschichten.</p>
<p>Was nun lesen?</p>
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<h2>Der Sachbuchleser</h2>
<p><strong>»Fermats letzter Satz«</strong> will ich an dieser Stelle nochmal erwähnen und ausdrücklich empfehlen: Das Buch ist <strong>grandios</strong>! Fesselnd wie ein Krimi, unterhaltsam und sehr interessant. Davon inspiriert, habe ich mir Sachbücher zu Themen besorgt, für die ich mich schon immer interessiert habe.</p>
<p>Die Biografie von <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3471791566/jendryschikde-21">Lawrence von Arabien</a> war etwas zu schwere Kost, Stephen Hawkings <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499619687/jendryschikde-21">»Eine kurze Geschichte der Zeit«</a> dafür zu seicht, allerdings der Anfang meiner Begeisterung für populärwissenschaftliche Bücher zum Thema Astronomie. Herausheben möchte ich dabei <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570550028/jendryschikde-21">»Der Stoff, aus dem der Kosmos ist«</a>, ein <strong>hervorragendes Buch</strong> über »Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit«. Auch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446205985/jendryschikde-21">»Big Bang«</a>, in dem Simon Singh, der Autor von »Fermats letzter Satz«, über den Ursprung des Kosmos schreibt, fand ich lesenswert. Von demselben Autor, den ich offenbar schätze, habe ich auch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423330716/jendryschikde-21">»Geheime Botschaften« </a>gelesen, auch ganz gut, aber mehr nicht.</p>
<p>Leider gab es auch schlechte Bücher: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3455502083/jendryschikde-21">»Die Ordnung der Dinge«</a>, ein Buch über das periodische System der Elemente, von dem ich mir viel versprochen habe, ist furchtbar amerikanisch-oberflächlich, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596174384/jendryschikde-21">»Verborgene Universen«</a> amerikanisch-geschwätzig. Außerdem muss man aufpassen: Die Welt dreht sich weiter, Sachbücher widersprechen sich, aber welches hat denn nun Recht? Beide aus ihrer Zeit und Perspektive heraus? Vielleicht sogar keines? Jedenfalls konnte ich mir auch hier nicht mehr sicher sein, ob ich nicht Zeit mit Dingen veschwende, die sich jemand vielleicht einfach nur ausgedacht hat, also habe ich mir gedacht: Dann kann ich meine Zeit mit Dingen verschwenden, die sich <em>ganz sicher</em> jemand einfach nur ausgedacht hat.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Der Fantasyleser</h2>
<p>Hier bin ich nun angelangt bei den Büchern, deren Autoren gar nicht erst so tun, als ob man sie ernst nehmen müsste. Harry Potter habe ich seit Erscheinen des zweiten Bandes gelesen, sobald das Buch heraus kam, und ich mag die Welt, die die Autorin kreiert hat. Das Schöne bei Fantasy ist, dass die Welt mit nichts Realem abgeglichen werden muss; sie muss lediglich in sich stimmig sein. Das macht Joanne K. Rowling sehr gut.</p>
<p>Noch besser macht es allerdings Walter Moers. Seine fantasie- und humorvollen Zamonien-Bücher <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821829699/jendryschikde-21">»Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821829494/jendryschikde-21">»Ensel und Krete«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492045480/jendryschikde-21">»Rumo &amp; Die Wunder im Dunkeln«</a>, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492045499/jendryschikde-21">»Die Stadt der Träumenden Bücher«</a> und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492049370/jendryschikde-21">»Der Schrecksenmeister«</a> sind <strong>Meisterwerke</strong>! Voller skurriler Figuren, witzigen Ideen und tollen Illustrationen. In wenigen Tagen erscheint <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3813503933/jendryschikde-21">»Das Labyrinth der Träumenden Bücher«</a>, das ich als Nächstes lesen werde.</p>
<p>Als Herr-der-Ringe-Fan habe ich mir die Zeit genommen, den Vorgänger, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423085592/jendryschikde-21">»Der kleine Hobbit«</a>, zu lesen oder besser gesagt: zu Ende zu lesen, denn zumindest das erste Drittel kam mir so vor, als ob ich es schon mal gelesen hätte. Die Lektüre lohnt sich – die von <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3608936033/jendryschikde-21">»Die Kinder Húrins«</a>, einer Geschichte, die Tolkiens Sohn Christopher aus alten Texten zusammenmontiert hat, hingegen eher weniger.</p>
<p>Viel Freude bereitet haben mir die beiden Bücher über die kleine Flavia de Luce, einer elf Jahre alten Halbwaise und begnadeten Hobby-Chemikern, der bei der Herstellung von Giften niemand etwas vormacht – und für deren Anwendung auch schon mal Familienmitglieder herhalten müssen. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3764530278/jendryschikde-21">»Mord im Gurkenbeet«</a> ist <strong>klasse</strong>, der Nachfolger <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3764530294/jendryschikde-21">»Mord ist kein Kinderspiel«</a> nicht viel schlechter. Und auch hier ist ein Nachfolger in Sicht: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/376453026X/jendryschikde-21">»Halunken, Tod und Teufel«</a>. Die Bücher sind genau genommen keine Fantasy-Bücher, aber sehr fantasie- und liebevoll geschriebene Krimis mit einer tollen, frechen, kleinen Ermittlerin.</p>
<p>Das letzte Buch, das ich gelesen habe, heißt <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/360893815X/jendryschikde-21">»Der Name des Windes«</a> und ist kein kitschiger Frauen-Liebesroman, sondern ein 850 Seiten dickes Buch über Kvothe, den größten Magier seiner Zeit. Die Geschichte des armen Jungen, der seine Eltern verloren hat, und seinen Weg an die Universität findet, wo er seine magischen Fähigkeiten verfeinert, erinnert überhaupt nicht an Harry Potter. Das liegt an der Welt und der gänzlich anderen Magie, die Patrick Rothfuss erdacht hat, und an seinem fesselnden Schreibstil. Ein gutes Buch! Und, siehe da, auch hier steht schon der Nachfolger in den Startlöchern: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3608938168/jendryschikde-21">»Die Furcht des Weisen«</a></p>
<p>Jetzt muss es nur noch anfangen zu regnen. Der Herbst kann kommen.</p>
<p>Ich freue mich übrigens über Tipps und Buchempfehlungen nach dem Motto: Wenn du das gut fandest, dann musst du unbedingt auch das hier lesen. Was meinen Sie, was könnte mir noch gefallen? Was lesen Sie im Moment?</p>
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