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Webkrauts-Adventskalender 2009: Tipps und Tricks

Webkrauts-Adventskalender 2009

Wie bereits in den Jah­ren 2005, 2006, 2007 und 2008 öff­nen die Web­krauts auch in die­sem Dezem­ber wie­der Tag für Tag ein neues Tür­chen. In die­sem Jahr liegt der Schwer­punkt auf Tipps und Tricks. Jede Menge Web­krauts fül­len den Kalen­der mit The­men über Bar­rie­re­frei­heit, Print-CSS, Bild­be­ar­bei­tung oder Pro­jekt­ma­nage­ment. Außer­dem stel­len die Web­krauts einige klei­nere Tools vor.

Ich selbst fülle auch wie­der ein Tür­chen: Hilfs­mit­tel für Auf­wands­schät­zun­gen.

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Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kon­text von XHTML 2.0 ent­wi­ckelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess vor­aus­sicht­lich nicht bis zum Ende durch­lau­fen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, wes­halb Web­au­to­ren RDFa nicht ein­fach in beste­hen­den HTML- und XHTML-Dokumenten ein­set­zen kön­nen, jeden­falls nicht, wenn sie Wert auf die Gül­tig­keit ihrer Doku­mente legen.

Mitt­ler­weile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syn­tax and Pro­ces­sing (mit dem Unter­ti­tel: A collec­tion of attri­bu­tes and pro­ces­sing rules for exten­ding XHTML to sup­port RDF) und mit dem neuen Doku­ment­typ XHTML+RDFa die Mög­lich­keit, RDFa for­mal kor­rekt zumin­dest in XHTML-Dokumente ein­zu­bet­ten. Für HTML-Dokumente gibt es der­zeit kei­nen ver­gleich­ba­ren Stan­dard, auch nicht für das in Ent­wick­lung befind­li­che HTML5. Mit HTML+RDFa arbei­tet das W3C der­zeit an einem neuen Stan­dard, der beschreibt, wie RDFa in HTML ein­ge­bet­tet wer­den soll.

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Zwischentöne Op26 – Webentwicklung ist Musik

Vor genau einem Jahr, am 28. August 2008, erreichte mich eine E-Mail des Kom­po­nis­ten Michael Pau­lus. Die E-Mail ent­hielt einen Link zu einer Rezen­sion mei­ner Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign. Was Pau­lus dort schreibt, ist sehr reflek­tiert und bemerkenswert.

Als ich 2006 mit der Ent­wick­lung mei­ner Site pau​lus​-sound​.com begann, war ich ein Anfän­ger, der nahezu von kei­ner Tech­nik des Schrei­bens von Quell­code eine Ahnung hatte. (…) Nahezu jeder riet mir damals dazu, mich auf Pro­gramme wie Dream­wea­ver oder Front­page zu ver­las­sen und mich nicht auf das zeit­rau­bende Stu­die­ren von Quellcode-Schreiben ein­zu­las­sen. Ich war jedoch stets davon über­zeugt, dass nur eine genaue Kon­trolle des­sen, was mit den Codes geschieht und wie diese umge­setzt wer­den, ein tie­fes Ver­ständ­nis der Mate­rie ermöglicht.

Es mag völ­lig kon­trär klin­gen, wenn ich erkläre, dass ich trotz­dem all diese Tech­nik von XHTML, CSS, ASP und Daten­ban­ken nur als Mit­tel zum Zweck des Trans­por­tie­rens wich­ti­ger Inhalte ansehe. Aber das ist kein Wider­spruch. Erst das Ver­ste­hen einer Mate­rie ermög­licht das satt­sam bekannte »Los­las­sen« der­sel­ben. Ähn­lich ver­hält es sich beim Kom­po­nie­ren: Wenn Kom­po­si­ti­ons­tech­ni­ken nur mehr Mit­tel zum Zweck sind, kann sich der kom­po­si­to­ri­sche Gedanke von allen tech­ni­schen Ein­schrän­kun­gen befreit zum rich­ti­gen Zeit­punkt der pas­sen­den Kom­po­si­ti­ons­tech­nik bedienen.

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iX-Artikel: Mehrgleisig – Webseiten mit RDFa annotieren

Titelbild iX 09/2009

Maschi­nen die Bedeu­tung von Web­sei­ten begreif­lich zu machen, ist ein wesent­li­cher Aspekt des seman­ti­schen Webs. Mit dem Resource Descrip­tion Frame­work (RDF) hat das Word Wide Web Con­sor­tium die Basis für seman­ti­sche Aus­zeich­nun­gen geschaf­fen. Jedoch hat sich RDF als Mit­tel, das seman­ti­sche Web zu erschaf­fen, bis­lang nicht durch­set­zen kön­nen. Eine Chance, mehr for­male Bedeu­tung ins Web zu brin­gen, gibt es für RDFa (RDF – in attri­bu­tes). Web­au­to­ren kön­nen mit RDFa seman­ti­sche Aus­zeich­nun­gen in »nor­ma­len« Web­sei­ten ver­wen­den – vom Datum und Kalen­der­da­ten bis zu den Kon­ven­tio­nen von Dub­lin Core.

Der Arti­kel erschien im iX Maga­zin für pro­fes­sio­nelle Infor­ma­ti­ons­tech­nik, Aus­gabe 09/2009, S. 118–121.

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