Tipps zum Anpassen von Websites an Auslandsmärkte (Gastartikel)

Sobald Ihre Website im Netz steht, sind Sie auf der Stelle für ein Publikum von schätzungsweise 1,8 Milliarden Menschen erreichbar. Problematisch ist aber, dass 78% dieser Internetsurfer Englisch nicht als Muttersprache sprechen – vielmehr ist Chinesisch auf dem besten Weg, zur vorherrschenden Sprache des Internets zu avancieren, da die 407 Millionen chinesischsprachigen Internetnutzer schon bald die 499 Millionen der englischsprachigen eingeholt haben werden. Wenn Sie Ihre Website für den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen nutzen wollen, sind diese Statistiken für Sie ganz besonders wichtig. Halten Sie sich nur vor Augen, dass Untersuchungen zufolge 85% der Online-Verbraucher vom Kauf eines Produktes absehen, wenn sie die Informationen über dieses Produkt nicht in ihrer eigenen Muttersprache vorfinden. Es ist allerdings einiges an Vorausplanung notwendig, um ein Website-Design so einzurichten, dass es auf die Erfordernisse jeder Sprache und Kultur zugeschnitten werden kann und so Ihr Online-Publikum theoretisch auf jeden einzelnen Internetnutzer der Welt ausweitet. Weiterlesen

Bälle in Bewegung – Developer Preview auf Internet Explorer 9

Der Artikel ist erschienen in der iX, Ausgabe 05/2010, S. 68–73, eine erweiterte Fassung auf heise Developer.


Am 16. März 2010 stellte Microsoft im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz MIX10 in Las Vegas die erste Vorschauversion des Internet Explorers 9 vor – noch handelt es sich um keinen vollwertigen Browser für Endnutzer, sondern eine »Platform Preview« für Entwickler. Die Software sieht vielversprechend aus und nährt die Hoffnung auf einen standardkonforen, schnellen Browser mit umfangreicher HTML5-, CSS3- und SVG-Unterstützung. Weiterlesen

Blättern oder Scrollen? Die ganze Seite oder nur den Content?

Vor einigen Tagen erhielt ich eine E-Mail eines Lesers meiner Website, in der er mir folgende Frage stellte:

Ihre Seiten (und viele andere derer, die sich mit der »reinen Lehre« befassen), sind so gestaltet, dass man beim Lesen sehr viel scrollen muss und dadurch der Kopfbereich, die Navigation und das ganze schöne Design verschwinden. Dafür gibt es dann die Links »zum Seitenanfang«. Ich persönlich finde das nicht ganz so angenehm. Mir gefallen Seiten, bei denen man möglichst alles auf einen Blick sieht. Ihre Art der Gestaltung scheint mir aber kein Zufall zu sein. Gibt es einen Vorteil, der mir nicht aufgefallen ist?

Das ist eine interessante Frage, denn sie lässt sich auf zwei unterschiedliche Arten interpretieren. Weiterlesen

Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kontext von XHTML 2.0 entwickelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess voraussichtlich nicht bis zum Ende durchlaufen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, weshalb Webautoren RDFa nicht einfach in bestehenden HTML- und XHTML-Dokumenten einsetzen können, jedenfalls nicht, wenn sie Wert auf die Gültigkeit ihrer Dokumente legen.

Mittlerweile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syntax and Processing (mit dem Untertitel: A collection of attributes and processing rules for extending XHTML to support RDF) und mit dem neuen Dokumenttyp XHTML+RDFa die Möglichkeit, RDFa formal korrekt zumindest in XHTML-Dokumente einzubetten. Weiterlesen

Neue Übersetzung: »Web Squared: Web 2.0 nach 5 Jahren«

Jeder kennt heute das Schlagwort »Web 2.0«, das eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Webs beschreibt. Während das Web früher vornehmlich statisch war, versetzten neue Techniken und größere Internetbandbreiten die Nutzer zunehmend in die Lage, selbst Inhalte zu erstellen und weiterzugeben. Inhalte werden heute nicht mehr nur zentralisiert von wenigen großen Unternehmen und Verlagen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern von einer Vielzahl von Nutzern, die sich mit Hilfe von Weblogs, Wikis, Online-Diensten und anderer »Social Software« miteinander vernetzen. Das Web 2.0 ist eine Plattform, wo die Menschen diskutieren und miteinander arbeiten.

Bekannt wurde der Begriff »Web 2.0« durch die »Web-2.0-Konferenz«, die im Oktober 2004 von O’Reilly Media, John Battelle und MediaLive veranstaltet wurde, sowie durch den von Tim O’Reilly im September 2005 veröffentlichten Artikel What is Web 2.0.

Seit 2004 findet jeden Oktober eine Konferenz statt, die mittlerweile »Web 2.0 Summit« heißt. Im Vorfeld der diesjährigen Konferenz schrieben O’Reilly und Battelle ein White Paper, in dem sie den Begriff »Web Squared« (Web²) als neues Schlagwort einführten, das den nächsten Evolutionsschritt des Webs beschreiben soll. Die Autoren schildern darin ihre Vision einer nahen Zukunft, die schon heute begonnen hat, in der nicht nur Menschen über das Internet miteinander in Verbindung stehen, sondern Dinge aller Art. Der Weg führt uns somit vom Web 2.0 zum »Web hoch 2«. Weiterlesen

Das Endoskelett einer Webseite

Der Artikel erschien zuerst bei den Webkrauts.


Webworker nutzen zur Zeit div-Konstrukte, um ihre Webseite zu unterteilen. Mit HTML5 kommen eine Reihe neuer Elemente ins Spiel, die einzelne Bereiche einer Webseite endlich auch semantisch sinnvoll auszeichnen. Dieser Artikel stellt die neuen Typen anhand zahlreicher Beispiele vor. Weiterlesen

Rezension: Nils Pooker – Der erfolgreiche Webdesigner

Das Buch »Der erfolgreiche Webdesigner« ist keine weitere Einführung in CSS-Techniken; es will nicht zeigen, welches XHTML-Element Sie für welche Zwecke einsetzen sollen; es listet keine PHP-Skripte auf und zeigt auch nicht die Erstellung und Konfiguration von WordPress-Themes oder -Plugins. Nachdem Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie dennoch bessere Webseiten erstellen als vorher, weil sie die Anforderungen besser analysieren und die Arbeit besser organisieren können. Und vielleicht kommen Sie auch an bessere Aufträge, weil Sie lernen, wie Sie sich besser verkaufen und auf sich aufmerksam machen. Weiterlesen

Zwischentöne Op26 – Webentwicklung ist Musik

Vor genau einem Jahr, am 28. August 2008, erreichte mich eine E-Mail des Komponisten Michael Paulus. Die E-Mail enthielt einen Link zu einer Rezension meiner Einführung in XHTML, CSS und Webdesign. Was Paulus dort schreibt, ist sehr reflektiert und bemerkenswert. Weiterlesen

Websemantik, die nächsten Schritte

Vortrag auf der webinale 09.


Es ist noch ein weiter Weg hin zum Semantic Web, so wie das W3C es sich vorstellt. Kleine Schritte gehen können wir heute mit Mikroformaten, RDFa und den erweiterten Möglichkeiten von (X)HTML 5. Dieser Vortrag auf der webinale 09 zeigt praktische Beispiele und den Nutzen der Anwendung dieser Techniken und wagt einen Blick in die nahe Zukunft. Weiterlesen

Einführung in XHTML, CSS und Webdesign, 2. Auflage – Standardkonforme, moderne und barrierefreie Websites erstellen

Das Buch ist erschienen im Verlag Addison-Wesley, München, ISBN 978-3827327390, 564 Seiten.


Nie war es einfacher als heute, standardkonforme, moderne und schlanke Webseiten zu erstellen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass aktuelle Browser Webstandards so gut unterstützen wie nie zuvor.

Dennoch fällt es vielen professionellen Webentwicklern schwer, die neuen Möglichkeiten voll auszureizen. Schließlich ist es schwierig, sich von alten Gewohnheiten zu lösen und neue Wege zu beschreiten.

Dieses Buch bietet verständliche Einführungen in die technischen Grundlagen und Konzepte und zeigt Ihnen, wie Sie mit XHTML und CSS zugängliche und suchmaschinenfreundliche Webseiten erstellen, die darüber hinaus auch noch gut aussehen. Ein durchgängiges Beispiel hilft bei der praktischen Umsetzung des erworbenen Wissens.

Das Buch wird ergänzt durch zahlreiche vertiefende Links und ein ausführliches Glossar. Weiterlesen