Typografie

Der Begriff Typografie stammt von den griechischen Wörtern »typos«, was soviel wie Schlag, Abdruck oder Figur bedeutet, sowie »graphein« ab, was sich mit malen, schreiben oder ritzen übersetzen lässt. Typografie steht für

  • Gestalten mit Schrift,
  • Gestalten von Schrift,
  • Gestalten mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und so genanntem typografischen Raum (optisch wirksamen Abstand)

in einem visuellen Medium, also auch auf dem Bildschirm.

Das Ziel der Typografie ist es, die Intention eines Textes durch optimale Lesbarkeit der dargestellten Information bestmöglich zu übermitteln. Zur Intention eines Textes kann es aber auch gehören, dass er eben nicht gut lesbar ist; denken Sie an das Kleingedruckte bei Verträgen. Das gezielte Hervorheben oder Verbergen von Information gehört folglich ebenfalls zu den Aufgaben der Typografie. Möglichkeiten der typografischen Gestaltung sind der Einsatz unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Schriftschnitte sowie die Wahl der Zeilenlänge, des Zeilenabstands, des Satzspiegels innerhalb des Papierformates und vieles, vieles mehr. Weiterlesen

Zeichenkodierung

Die Kodierung und Darstellung von Schriftzeichen mit und auf dem Computer ist ein äußerst umfangreiches, kompliziertes, aber auch spannendes Thema. Gerade Webautoren, die täglich mit Texten der weltweiten elektronischen Kommunikation umgehen, müssen die Konzepte der Zeichenkodierung zumindest in den Grundzügen verstanden haben, um funktionierende Webseiten bauen zu können. Dieser Abschnitt gibt eine zum Teil vereinfachte, aber dennoch genügend tief gehende Einführung. Weiterlesen

Barrierefreiheit

Ergonomische Websites, zugängliche Websites, behindertengerechte Websites, barrierefreie Websites, Benutzbarkeit, Usability, Accessibility … die Anzahl an Schlagwörtern, die uns seit Jahren ständig um die Ohren fliegen, nimmt stetig zu. Dass es dermaßen viele Begriffe für und Diskussionen über einen im Grunde auf der Hand liegenden und selbstverständlichen Sachverhalt gibt, nämlich für den Wunsch nach einem für alle Menschen offenen World Wide Web, mag verwundern. Vor allem deshalb, da das Web von jeher als universell zugängliche Informationsplattform entworfen worden ist. Das heißt auch, dass Webautoren Websites auf eine Art und Weise gestalten sollten, die Menschen mit Sinnes- und Körperbehinderungen das Surfen im Netz erleichtert, anstatt sie daran zu hindern. Ein Blick auf das World Wide Web der Gegenwart ist jedoch noch immer nicht zufriedenstellend.

Wie Sie in Ihrer alltäglichen Arbeit und in zahlreichen Diskussionen in Newsgroups, Mailinglisten und Webforen feststellen können, existiert in den Köpfen vieler Webentwickler eine künstliche Einteilung der potenziellen Besucher einer Website in »normale« Nutzer auf der einen und eingeschränkte Nutzer auf der anderen Seite (vgl. [Schäfer]). Einerseits wird der Typus eines perfekten Benutzers konstruiert, dessen physische Konstitution sowie Systemausstattung keinerlei Probleme erwarten lasse, da für ihn per se keine Barrieren existierten. Auf der anderen Seite gäbe es die Minderheit der behinderten Benutzer, auf die entweder nicht eingegangen werden müsse, da sie nicht der Zielgruppe entspreche, oder aber die enormen Aufwand nötig mache, um die Website für sie zugänglich zu gestalten. Sowohl bei vielen Auftraggebern als auch bei Webentwicklern wird Barrierefreiheit aufgrund dieser diskriminierenden und fragwürdigen Einteilung als vermeidbarer Kostenfaktor beziehungsweise lästige, zusätzliche Arbeit missverstanden.

Dabei ist Barrierefreiheit keine Eigenschaft, die Sie einer Website nachträglich überstülpen können, sondern ein wichtiger Teil des Gesamtkonzepts, von dem letztendlich alle Benutzer profitieren. Schließlich bedeutet Barrierefreiheit nichts anderes, als dass eine Website für alle Menschen zugänglich ist. Weiterlesen

Mikroformate

Der Artikel erschien zuerst bei den Webkrauts.


HTML ist eine semantisch arme Sprache. Das W3C denkt seit langem über das »Semantische Web« nach. Doch ein semantischeres Web entsteht gerade »von unten«, mit derzeit existierenden Methoden: Mikroformate helfen dabei. Dieser Artikel führt in dieses interessante Konzept ein. Weiterlesen

Zielgruppengerechte Gestaltung (Gastartikel)

Sehr oft ist bei Diskussionen zwischen Webautoren der Verweis auf die potenzielle Zielgruppe zu hören, die dann angeblich den einen oder anderen »Gimmick« nicht missen will, die garantiert mit einem bestimmten Browser daherkommt, die in ihrem vollen Umfang die gleiche Auflösung/Monitorgröße/Fenstergröße benutzt und auch sonst genau auf die Spielereien gewartet hat, die der jeweilige Autor in seinen Dokumenten verwendet.

Letztendlich lässt sich jedoch immer wieder feststellen, dass es die eigentliche Zielgruppe nicht gibt und auch nicht geben kann. Das Medium World Wide Web ist einfach zu groß und stets in Wandlung befindlich, als dass sich derart konkrete Aussagen treffen lassen. Die einzige Möglichkeit grober Trennung findet sich im Verhalten der einzelnen Internetnutzer. Weiterlesen

Farben auf Webseiten

Die Wirkung von Farben auf Printmedien wie Zeitschriften oder Flugblättern ist eine andere als auf dem Bildschirm. Die grundlegenden physikalischen und optischen Eigenschaften und das Empfinden von Farben an sich sind jedoch die gleichen. Um sie besser verstehen und einsetzen zu können, erklärt dieser Artikel Ihnen farbphysikalische und -psychologische Zusammenhänge und gibt Ihnen Hinweise für die Farbgebung Ihrer eigenen Webseite. Weiterlesen

Kritik am Wettbewerb um die Hommingberger Gepardenforelle

Sie sind noch nie einem Hommingberger begegnet, haben nie das Hommingberger Land bereits und niemals von einer Gepardenforelle gehört? Das ist keine Überraschung, denn es gibt weder die einen noch die andere. Die Hommingberger Gepardenforelle wurde im Rahmen eines SEO-Wettbewerbs der c’t erfunden. Leider ist zu befürchten, dass dieser Wettbewerb dem World Wide Web eher schaden als nutzen wird. Weiterlesen

Eigene Fehlerseiten gestalten

Die HTTP/1.1-Spezifikation definiert eine ganze Reihe von Fehlercodes, darunter die Fehler 401 (Unauthorized), 403 (Forbidden) 404 (Not Found) und 410 (Gone). Die im Falle eines Fehlers angezeigten Standardfehlerseiten reichen nicht aus, um Nutzer mit den notwendigen Informationen zur Fehlerbehandlung und weiteren Vorgehensweise zu versorgen. Dieser Artikel zeigt, wie Sie Ihre Besucher auf selbst gestaltete Fehlerseiten leiten und welche Informationen diese enthalten sollten. Weiterlesen

Automatische Weiterleitung

Wenn sich die Adresse einer Ressource ändert, sollte diese weiterhin unter dem alten URI erreichbar sein. Dies erreichen Sie mittels einer Weiterleitung. Dieser Artikel diskutiert mehrere Möglichkeiten mit dem Schwerpunkt serverseitige Weiterleitung. Weiterlesen