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Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten

Planning Poker

In der Pra­xis ist häu­fig am Arbeits­um­fang und Zeit­rah­men eines Pro­jekts nicht zu rüt­teln. Den Ent­wick­lern bleibt daher weni­ger Zeit, als sie eigent­lich benö­ti­gen, um alle Auf­ga­ben voll­stän­dig und in ange­mes­se­ner Qua­li­tät durch­zu­füh­ren. Dar­auf rea­gie­ren Ent­wick­ler, indem sie ent­we­der mehr oder nach­läs­si­ger arbei­ten – oder bei­des zugleich. Zunächst ver­kür­zen sie die Kaf­fee­pau­sen und schrän­ken die Zeit für Mahl­zei­ten ein, Mee­tings ver­schie­ben sie oder strei­chen sie zusam­men; wenn das nicht aus­reicht, machen sie Über­stun­den; wenn das eben­falls nicht genügt, dann arbei­ten sie viel­leicht noch am Wochen­ende. Aber dadurch lässt sich die Arbeits­leis­tung nur um 30 bis 40% erhö­hen, denn irgend­wann sind die Kom­pen­sa­ti­ons­mög­lich­kei­ten erschöpft.

Mehr­ar­beit ist eine Mög­lich­keit, kurz­fris­tige Ter­mine ein­zu­hal­ten, etwa die Prä­sen­ta­tion in der nächs­ten Woche, aber keine Lösung lang­fris­ti­ger Pro­bleme. Wochen- oder mona­te­lange Mehr­ar­beit ver­schafft nur vor­der­grün­dig Luft; lang­fris­tig führt der Ver­zicht auf Pri­vat­le­ben und die dau­er­hafte Über­be­las­tung zu Unzu­frie­den­heit, Erschöp­fung und Burnout-Gefühlen, die den kurz­fris­ti­gen Zeit­ge­winn lang­fris­tig wie­der zunichte machen: Die Arbeits­leis­tung sinkt unterm Strich unter 100%.

Übri­gens ist auch der Ver­zicht auf Qua­li­tät eine Sack­gasse. Ent­wick­ler sind zu vie­len Kom­pro­mis­sen bereit, aber wer stän­dig nach dem Motto »Es ist das gut genug, was Auf­trag­ge­ber und Anwen­der gerade eben noch schlu­cken« arbei­ten muss, der wird irgend­wann fest­stel­len, dass er seine eige­nen Qua­li­täts­an­sprü­che ver­ra­ten hat. Vor allem für die Leis­tungs­trä­ger ist das häu­fig Grund, sich nach einem ande­ren Arbeit­ge­ber umzusehen.

Wenn der Ver­lauf eines Pro­jekts nicht des­sen Pla­nung ent­spricht, liegt das häu­fig daran, dass die Rea­li­tät sich einer genauen Schät­zung ent­zieht. Die­ser Arti­kel zeigt, wie Sie den­noch zu guten Schät­zun­gen gelan­gen, und betrach­tet sowohl klas­si­sche Schätz­ver­fah­ren als auch moderne Ver­fah­ren in agi­len Projekten.

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Zwei inspirierende Tage auf dem BarCampRuhr3

barcampruhr3

Seit 2008 fin­det jähr­lich im Unper­fekt­haus in Essen das Bar­Cam­pRuhr statt. Über mei­nen Kurz­be­such vor zwei Jah­ren habe ich an die­ser Stelle berich­tet. Die­ses Jahr beim BarCampRuhr3 war ich an bei­den Tage vor Ort, habe zwar wie­der keine Ses­sion gehal­ten, dafür aber eine Menge Spaß gehabt.

Ich war am Sams­tag pünkt­lich zur Vor­stel­lungs­runde gegen 10:30 Uhr vor Ort. Jeder der rund 170 Teil­neh­mer stellte sich vor und konnte sich kurz mit drei Stich­wör­tern beschrei­ben. Anschlie­ßend begann die Session-Planung. Ins­ge­samt kamen für beide Tage fast 70 Ses­si­ons zusam­men, ver­teilt auf 8 Räume mit den schö­nen Namen Dort­mund, Bochum, Duis­burg, Mül­heim, Ober­hau­sen, Gel­sen­kir­chen, Castrop-Rauxel und Bot­trop; jeder Raum unter­schied­lich groß mit einem eige­nen Cha­rak­ter und indi­vi­du­ell aus­ge­stat­tet. Eine Über­sicht über die Ses­si­ons bie­ten die Time­ta­bles (Sams­tag, Sonn­tag).

An die­ser Stelle kann man nicht oft genug beto­nen: Das Unper­fekt­haus ist sehr wohl per­fekt, wenn es darum geht, ein Bar­Camp aus­zu­rich­ten! Die Ses­si­ons in Dort­mund wurde übri­gens live auf zap​live​.tv über­tra­gen und sind dort – zumin­dest im Moment – noch verfügbar.

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Neuer Sponsor: YouCard

YouCard ... we give cards identities

Vor eini­ger Zeit habe ich an die­ser Stelle bekannt gege­ben, dass ich auf der Suche nach Spon­so­ren und Wer­be­part­nern bin. Pas­send dazu, aber nicht auf­grund des Bei­trags hat sich ein Part­ner gemel­det, mit dem ich vor eini­gen Jah­ren schon ein­mal zusam­men­ge­ar­bei­tet habe: You­Card.

Die You­Card Kar­ten­sys­teme GmbH ist ein Her­stel­ler von Plas­tik­kar­ten und RFID-Chipkarten und lie­fert Lösun­gen zu deren Bedruckung, Per­so­na­li­sie­rung und Kodie­rung. Dabei han­delt es sich um Pro­dukte, mit denen wir es täg­lich zu tun haben. Ich habe eine E-Mail raus­ge­kramt, in der mir der Geschäfts­füh­rer von You­Card vor eini­ger Zeit beschrie­ben hat, wie häu­fig wir es mit deren Pro­duk­ten im All­tag zu tun haben. Es ist inter­es­sant, sich das mal vor Augen zu führen.

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PHP-User-Artikel: Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten

CoverPHP-User-vol5

Auf­wands­schät­zung, Res­sour­cen­pla­nung und dar­auf basie­rende Ter­min­pläne sind bei allen Arten von Pro­jek­ten essen­zi­ell für deren Erfolg. Das gilt für die Orga­ni­sa­tion von Umzü­gen oder Geburts­tags­par­tys nicht weni­ger als für Soft­ware­pro­jekte oder die Erstel­lung von Web­sites. Die­ser Arti­kel stellt zwei ein­fa­che Hilfs­mit­tel vor, die Schät­zer dabei unter­stüt­zen, eine hohe Schätz­güte zu errei­chen: das Gesetz der gro­ßen Zah­len und die Dreipunktschätzung.

Der Arti­kel erschien in der PHP User, Aus­gabe 5, S. 63–68. Eine gekürzte Fas­sung des Arti­kels, die Auf­wands­schät­zung im Rah­men agi­ler Pro­jekte außen vor lässt, habe ich bereits im Rah­men des des Webkrauts-Adventskalenders 2009 unter dem Titel Hilfs­mit­tel für Auf­wands­schät­zun­gen veröffentlicht.

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Ich suche Sponsoren und Werbepartner

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Ich bin auf der Suche nach Spon­so­ren und Wer­be­part­nern, die bewusst und lang­fris­tig Wer­bung auf mei­ner Web­site machen möch­ten. Aus die­sem Grund kom­men Google Ads oder durch Dritte ver­mit­telte Text­links nicht in Frage.

Ich suche zuver­läs­sige Part­ner, die an einer lang­fris­ti­gen Zusam­men­ar­beit inter­es­siert sind und Wer­be­ban­ner auf jen​dry​schik​.de schal­ten möch­ten. Deren Größe und Posi­tion kön­nen wir indi­vi­du­ell ver­han­deln, das heißt auf wel­chen Sei­ten und an wel­cher Stelle Sie Wer­be­ban­ner schal­ten möch­ten. Dabei ist es mög­lich, Ban­ner nur auf bestimm­ten Sei­ten oder auf jeder Seite die­ser Web­site zu schal­ten. Denk­bar sind Anzei­gen in der Haupt- und Sei­ten­spalte sowie in der Fußzeile.

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