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Rückblick auf das WordCamp 2010 in Berlin

Ber­lin ist immer eine Reise wert. Ich ver­bringe jedes Jahr etwa zwei oder drei Wochen­en­den in der Haupt­stadt, manch­mal nur als »Tou­rist«, meis­tens aber als Besu­cher von Kon­gres­sen oder Kon­fe­ren­zen – so auch die­ses Wochen­ende, an dem im Ber­li­ner Beta­haus das dritte Word­Camp stattfand.

Das letzte Word­Camp, damals noch im Intershop-Tower in Jena, habe ich noch als WordPress-Interessierter besucht, der außer sei­nem eigene Blog keine wei­te­ren Pro­jekte mit Word­Press unter­hielt. Dazu war Word­Press zu unaus­ge­reift und onion​.net zu gut. Mitt­ler­weile ist Word­Press aus mei­nem Arbeits­all­tag nicht mehr weg­zu­den­ken. Dabei ist onion​.net nicht schlech­ter gewor­den (eher im Gegen­teil), Word­Press ist ein­fach nur so ver­dammt gut gewor­den! Frü­her habe ich mich gefragt: Kann ich Word­Press in die­sem Pro­jekt ein­set­zen? Heute denke ich mir: Gibt es irgend­was, was dage­gen spre­chen könnte, Word­Press in die­sem Pro­jekt ein­zu­set­zen? Es ist lange her, dass die Ant­wort »Ja« lau­tete. Word­Press ist erwach­sen gewor­den, ein ernst zu neh­men­des Web-Content-Management-System, für das sich eine immer grö­ßer wer­dende Com­mu­nity engan­giert, auch oder gerade in Deutsch­land. Ein Teil die­ser Com­mu­nity hat sich am Sams­tag getrof­fen, um zusam­men eine Unkon­fe­renz mit dem Schwer­punkt Word­Press abzu­hal­ten – das Word­Camp. Mitt­ler­weile zum drit­ten Mal, aber zum ers­ten Mal in Berlin.

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