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	<title>Weblog - Michael Jendryschik &#187; CMS</title>
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		<title>Personas: Wie Nicolai Netzaffin und Ulrike Urgestein Redakteure unterstützen können</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 22:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[WordPress]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Personas]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Derzeit arbeite ich an einem Handbuch für WordPress-Redakteure, das verständlich in die Bedienung dieses weit verbreiteten und beliebten Content-Management-Systems einführen soll. Dabei beschreite ich einen anderen Weg als Autoren vergleichbarer Redaktionshandbücher, die den Leser zumeist entweder allein lassen oder ihn wie einen Schüler an der Hand seines Lehrers durch das Buch führen. Ich stelle ihm stattdessen eine Handvoll anderer, fiktiver Redakteure zur Seite, die mit denselben Problemen zu kämpfen haben wie er.</p>
<p>Natürlich gibt es diese Redakteure nicht wirklich, sondern ich habe sie mir ausgedacht. Dabei mache ich mir das Konzept der <a href="/publikationen/artikel/personas">Personas</a> zunutze, ein Modell aus der Mensch-Computer-Interaktion und dem Anforderungsmanagement.</p>
<p>Vielleicht kennen Sie Matthias Marketier oder Nicolai Netzaffin aus Ihrem persönlichen Umfeld? Womöglich arbeiten Sie mit Elias Einblick oder Kristina Kreativ zusammen in einem Unternehmen? Eventuell sind Sie mit Walter Webb befreundet? Vielleicht erkennen Sie sich sogar selbst?</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/28/personas-wie-nicolai-netzaffin-und-ulrike-urgestein-redakteure-unterstuetzen-koennen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit arbeite ich an einem Handbuch für WordPress-Redakteure, das verständlich in die Bedienung dieses weit verbreiteten und beliebten Content-Management-Systems einführen soll. Dabei beschreite ich einen anderen Weg als Autoren vergleichbarer Redaktionshandbücher, die den Leser zumeist entweder allein lassen oder ihn wie einen Schüler an der Hand seines Lehrers durch das Buch führen. Ich stelle ihm stattdessen eine Handvoll anderer, fiktiver Redakteure zur Seite, die mit denselben Problemen zu kämpfen haben wie er.</p>
<p>Natürlich gibt es diese Redakteure nicht wirklich, sondern ich habe sie mir ausgedacht. Dabei mache ich mir das Konzept der <a href="/publikationen/artikel/personas">Personas</a> zunutze, ein Modell aus der Mensch-Computer-Interaktion und dem Anforderungsmanagement.</p>
<p>Vielleicht kennen Sie Matthias Marketier oder Nicolai Netzaffin aus Ihrem persönlichen Umfeld? Womöglich arbeiten Sie mit Elias Einblick oder Kristina Kreativ zusammen in einem Unternehmen? Eventuell sind Sie mit Walter Webb befreundet? Vielleicht erkennen Sie sich sogar selbst?</p>
<p><span id="more-834"></span></p>
<h2>Warum wir ein gutes WordPress-Redaktionshandbuch brauchen</h2>
<p>In den vergangenen Monaten habe ich zahlreiche Websites mit WordPress realisiert, darunter einige, um deren Betreuung sich ein Team bestehend aus mehr als einem halben Dutzend Redakteure kümmert. Alle Redakteure wurden von mir oder einem meiner Kollegen bei <a href="http://www.itemis.de/">itemis</a> in WordPress und die redaktionelle Betreuung der jeweiligen Website eingewiesen. Wir haben dabei einige Erkenntnisse darüber sammeln können, wie es ist, sich neu in WordPress einzuarbeiten. Vor einiger Zeit habe ich <a href="/publikationen/artikel/wordpress-ist-einfach-ist-nicht-einfach">an anderer Stelle</a> folgendes Fazit gezogen:</p>
<blockquote cite="http://jendryschik.de/publikationen/artikel/wordpress-ist-einfach-ist-nicht-einfach">
<p>»WordPress ist ein System, das für Online-Redakteure zugleich einfach und simpel sowie schwierig und komplex ist. Redakteure können schnell zu Ergebnissen kommen, stehen aber bei höherem Anspruch vor großen Herausforderungen – vor allem, wenn sie wenig Erfahrung haben. (…)</p>
<p>Wir dürfen nicht glauben, es reiche, unseren Kunden eine fertige WordPress-Website hinzustellen und ihm das System nach einer kurzen Einweisung zu übergeben. Die meisten Kunden werden damit überfordert sein! Schon ohne eigene Erweiterungen oder Plugins ist das System so komplex, dass schlechte Ergebnisse und zahlreiche Rückfragen unvermeidlich sind.</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mindestens eine 4-stündige Schulung notwendig ist, um den richtigen Umgang mit WordPress zu vermitteln. Auch eine eintägige WordPress-Schulung ist keine vertane Zeit, sondern kann sinnvoll mit Übungen und Praxisbeispielen gefüllt werden. Ein Redaktions-Handbuch, das reich bebildert und Schritt für Schritt in den redaktionellen Umgang mit WordPress einweist, kann über eine Schulung hinaus ebenfalls sinnvoll sein.«</p>
</blockquote>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 class="ein-handbuch-viele-zielgruppen">Ein Handbuch für unterschiedliche Zielgruppen</h2>
<p>Wir konnten darüber hinaus beobachten, dass es verschiedene Typen von Redakteuren gibt, die mit unterschiedlichen Vorkenntnissen (und mal mehr und mal weniger Motivation) an die Sache heran gehen:</p>
<ul>
<li>Es gibt Redakteure, die viel im Web unterwegs und permanent online sind, und andere, die nur abends kurz ihren Rechner anschmeißen, um E-Mails abzurufen.</li>
<li>Die einen haben schon mit Content-Management-Systemen gearbeitet, die anderen kennen gerade mal Word.</li>
<li>Schulungsteilnehmer beherrschen zum Teil HTML und PHP oder können sehr gut mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen und wissen, wie sie Bilder skalieren und fürs Web optimieren. Andere klammern sich an den WYSIWYG-Editor und verstehen nicht, warum es nicht einfach reicht, 4 MB große Bilder auf die richtige Größe zu skalieren.</li>
<li>In der Schulung sitzen hoch motivierte Teilnehmer, die viele Fragen stellen und wirklich etwas lernen wollen, genauso wie lustlose Redakteure, die einfach nur ihren Text aus Word auf die Website kopieren wollen.</li>
</ul>
<p>Ein Redaktionshandbuch muss auf diese und viele weitere Unterschiede Rücksicht nehmen. Die Zielgruppe »Online-Redakteur« ist keine homogene Gruppe mit klar umrissenen Eigenschaften. Vielmehr handelt es sich um unterschiedliche Zielgruppen. Das hat auch Nina Gerling erkannt, die Autorin des Buches <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3827328934/jendryschikde-21">Contao für Redakteure</a> (Partnerlink), das im September 2010 im Addison-Wesley-Verlag erschienen ist; ein Redaktionshandbuch für das (übrigens auch sehr gute) Content-Management-System <a href="http://www.contao.org/">Contao</a>. Sie schreibt im Vorwort:</p>
<blockquote>
<p>»Das Handbuch richtet sich sowohl an den professionellen Online-Redakteur in einem mittelständischen Unternehmen oder großen Verband als auch an die Sekretärin, die neben ihren normalen Arbeiten für die Firma die Website pflegt, oder die Privatperson, die eine Hobby-Website mit Inhalten erweitert.«</p>
</blockquote>
<p>Die drei angesprochenen Redakteurstypen haben sicher eine unterschiedliche fachliche Ausbildung, andere Fähigkeiten, Erwartungen und Verhaltensmuster. Was liegt näher, als Personas zu kreieren, die die Eigenschaften dieser Nutzergruppen zusammenfassen und zum Leben erwecken? (Personas sagen Ihnen nichts? Dann lesen Sie meinen Artikel <a href="http://jendryschik.de/publikationen/artikel/personas">Mit Personas Projekte menschlich und motivierend gestalten</a>.)</p>
<p>Die Arbeit mit Personas für ein Redaktionshandbuch zwei Vorteile:</p>
<ul>
<li>Ich schreibe das Redaktionshandbuch nicht für »den Leser«, ein Element aus einer unbekannten, anonymen Gruppe, sondern schreibe es für meine Personas. Dadurch dass ich mich bemüht habe, die Personas so zu entwerfen, dass sie alle denkbaren Redakteurstypen abbilden, erhoffe ich mir, wirklich ein Buch zu schreiben, das <em>jedem</em> Leser etwas nützt.</li>
<li>Die Leser des Buches sollen wie folgt auf die Persona reagieren: »So jemanden kenne ich auch in meinem Umfeld!« – »Der/Die hat ja dieselben Probleme wie ich.« – »Der/Die ist sympathisch!« – »Mit so jemandem würde ich auch gern zusammen arbeiten, der/die könnte mir bestimmt weiterhelfen.« – »So wie der/die habe ich dieses Problem noch nie betrachtet.« – Dadurch fühlt der Leser sich stärker ins Geschehen mit einbezogen und dadurch, dass er andere, ihm vertraute Redakteure bei ihrer Arbeit beobachtet, nicht mit dem Buch allein gelassen.</li>
</ul>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="personas">Die Personas meines WordPress-Redaktionshandbuchs</h2>
<p>Als Beispielprojekt dient in meinem Buch die Website eines (fiktiven) mittelständischen Unternehmens, das Kunststoffprodukte aus Recyclingmaterialien herstellt, darunter Bauelemente wie Rund- und Brettprofile, Zäune oder Abfällbehälter. Dabei handelt es sich um eine klassische Unternehmenswebsite, die das Unternehmen, seine Unternehmensgeschichte und –philosophie, seine Mitarbeiter und Produkte online präsentiert.</p>
<p>Im Unternehmen arbeiten sechs Personen, die der Leser bei ihrer redaktionellen Arbeit an der Unternehmenswebsite begleitet:</p>
<ul>
<li><a href="/weblog/2010/12/30/wordpress-persona-matthias-marketier/">Matthias Marketier</a> ist Marketingleiter. Er hat die Rolle eines Redakteurs, nicht um aktiv an der Website mitzuarbeiten, sondern nur, um notfalls wichtige Änderungen selbst vornehmen zu können.</li>
<li><a href="/weblog/2011/01/02/wordpress-persona-nicolai-netzaffin/">Nicolai Netzaffin</a> studiert und jobbt nebenbei in der Marketingabteilung des Unternehmens, wo er für das Online-Marketing zuständig ist. Er ist als Redakteur verantwortlich für die Pflege aller Seiten und Artikel und kümmert sich darum, dass der Produktkatalog auch online immer aktuell ist.</li>
<li><a href="/weblog/2011/01/04/wordpress-persona-walter-webb/">Walter Webb</a> ist System- und Webadministrator. Er kümmert sich um die Einrichtung und Administration von WordPress, setzt das Screendesign um, übernimmt die Programmierung des Themes, richtet die Benutzerzugänge ein und kümmert sich um die Schulungen der Redakteure.</li>
<li><a href="/weblog/2011/01/07/wordpress-persona-ulrike-urgestein/">Ulrike Urgestein</a> ist Assistentin der Geschäftsführung. Sie hat die Rolle einer Autorin und stellt ausschließlich, aber eigenverantwortlich Artikel (Pressemitteilungen und aktuelle Nachrichten) online. Darüber hinaus beantwortet sie Kommentare.</li>
<li><a href="/weblog/2011/01/12/wordpress-persona-elias-einblick/">Elias Einblick</a> ist Praktikant. Er unterstützt Ulrike als Mitarbeiter beim Einstellen von Artikeln.</li>
<li><a href="/weblog/2011/01/15/wordpress-persona-kristina-kreativ/">Kristina Kreativ</a> ist Designerin für Online und Print. Sie kümmert sich als Redakteurin um die WordPress-Mediathek und kontrolliert, ob alle Medien korrekt eingebunden werden.</li>
</ul>
<p>In den jeweiligen Situationen schauen die Leser des Buchs den Redakteuren über die Schulter und lernen so die Bedienung des Systems. Nebenbei werden die unterschiedlichen Rollen vorgestellt, die es in WordPress gibt: Abonnent, Mitarbeiter, Autor, Redakteur und Administrator.</p>
<p>In den nächsten Tagen werde ich die Personas in diesem Blog näher vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress ist einfach. WordPress ist nicht einfach.</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2010/08/13/wordpress-ist-einfach-ist-nicht-einfach/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Content-Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Redaktion]]></category>
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		<description><![CDATA[WordPress ist seit einigen Jahren das Weblog- und Content-Management-System für Blogs sowie kleine und mittlere Websites, vor allem in Deutschland. Das liegt unter anderem an der komfortablen und benutzerfreundlichen Redaktionsoberfläche, die es ermöglicht, Online-Inhalte schnell und einfach zu publizieren. WordPress &#8230; <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/08/13/wordpress-ist-einfach-ist-nicht-einfach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wordpress-deutschland.org/">WordPress</a> ist seit einigen Jahren <em>das </em>Weblog- und <a class="glossary-term" title="Softwaresystem für das Administrieren von (Web-)Inhalten mit Unterstützung des Erstellungsprozesses basierend auf der Trennung von Inhalten und Struktur. Benutzen die Mechanismen des Dokumenten-Managements." href="/publikationen-und-vortraege/glossar/c/language=de/taps=1222/541/content-management-system">Content-Management-System</a> für Blogs sowie kleine und mittlere Websites, vor allem in Deutschland. Das liegt unter anderem an der komfortablen und benutzerfreundlichen Redaktionsoberfläche, die es ermöglicht, Online-Inhalte schnell und einfach zu publizieren. WordPress verfügt über eine durchdachte Medienverwaltung und zahlreiche Komfortfunktionen, die die Arbeit mit dem System erleichern.</p>
<p>Allerdings wird WordPress schnell sehr komplex, wenn Redakteure hochwertige Ergebnisse produzieren oder intensiv mit Medien arbeiten wollen. Das macht die Arbeit mit dem System zugleich einfach und schwierig. Dieser Artikel erklärt, warum und worin wir unsere <strong>Kunden sorgfältig schulen</strong> müssen.</p>
<p><span id="more-622"></span></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="wordpress-ist-einfach">WordPress ist einfach</h2>
<h3 id="dashboard">Praktisches Dashboard</h3>
<p>Nach der Anmeldung gelangt der Redakteur zur Startseite der Redaktionsoberfläche, »Dashboard« genannt, auf Deutsch: Armaturenbrett oder Instrumentenpult. Es bietet verschiedene Module an, die über die Aktivitäten im Blog und der WordPress-Community informieren.</p>
<p>Besonders nützlich ist die Übersicht »Auf einen Blick«, die den Redakteur über die Anzahl der verfassten Artikel und Seiten informiert, der verwendeten Kategorien und Schlagworte sowie über genehmigte, offene und als Spam gekennzeichnet Kommentare. Zudem ermöglicht dieses Modul einen Schnelleinstieg in die verschiedenen Bereiche der Redaktionsoberfläche.</p>
<div id="attachment_1154" class="wp-caption alignleft" style="width: 231px"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2010/08/Screenshot_Bild_einfuegen.jpg"><img class="size-medium wp-image-1154" title="Screenshot_Bild_einfuegen" src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2010/08/Screenshot_Bild_einfuegen-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">WordPress Dashboard</p></div>
<p> </p>
<p>Einige Plugins klinken sich über eigene Module in das Dashboard ein, sodass es schnell voll und unübersichtlich wird. Dann empfiehlt es sich, die Anzahl und Anordnung der Module individuell zu konfigurieren. Das geht über den Link »Optionen einblenden« oben rechts und Möglichkeit, Module per Ziehen-und-Ablegen auf dem Dashboard neu zu sortieren. Auch die Darstellung anderer Seiten können Redakteure über ein aufklappbares Optionenmenü einstellen.</p>
<p>Das Menü auf der linken Seite bietet Zugang zu allen Einstellungen und Optionen der WordPress-Redaktionsoberfläche. Der Redakteur sieht verschiedene Menüpunkte, abhängig von den Rechten, die er hat. Administratoren haben mehr Möglichkeiten als Autoren und daher deutlich mehr Menüpunkte.</p>
<h3 id="uebersichtliche-redaktionsoberflaeche">Übersichtliche Redaktionsoberfläche</h3>
<p>Mit WordPress zu arbeiten, macht Spaß. Die Redaktionsoberfläche ist übersichtlich, sieht frisch, hell und modern aus. WordPress gibt auf alle Benutzeraktionen Feedback, der Redakteur weiß immer, wo er ist und was er gerade tut. Das liegt an verschiedenen Dingen:</p>
<ul>
<li>Die Navigation auf der linken Seite ist gut aufgeteilt, übersichtlich und zeigt stets gut sichtbar an, wo der Redakteur sich gerade befindet.</li>
<li>Interaktionselemente sind gut sichtbar. Das gilt vor allem für Links und Schaltflächen, die zudem unterschiedlich gestaltet sind. Schaltflächen für zentrale Funktionen wie »Publizieren« oder »Artikel speichern« sind deutlich hervorgehoben, während andere visuell zurückhaltender gestaltet, aber dabei noch immer gut sichtbar sind. Kritische Funktionen wie »In den Papierkorb legen« oder »Kommentar als Spam markieren« stehen über Links in roter Schrift zur Verfügung.</li>
<li>WordPress gibt bei allen Aktionen Rückmeldungen. Redakteure sehen dadurch sofort, ob ein Bearbeitungsschritt erfolgreich war oder nicht.</li>
<li>Die Typografie ist angenehm, alles ist gut lesbar, Hervorhebungen sind angemessen.</li>
<li>Auf allen Seiten steht eine Hilfe zur Verfügung, die der Redakteur über den Link oben rechts aufklappen kann.</li>
</ul>
<h3 id="schnelle-ergebnisse">Schnelle Ergebnisse</h3>
<p>Redakteure brauchen nach erfolgter Anmeldung nur zwei Klicks, um mit der Erstellung einer Seite oder eines Artikels zu beginnen. Anschließend ist gar nicht so viel zu tun, um einen Text zu veröffentlichen. Es reichen drei Schritte:</p>
<ol>
<li>Der Titel der Seite oder des Artikels kommt in das Feld ganz oben. Er dient als Überschrift und ist auch entsprechend formatiert. Nach der Eingabe des Titels ermittelt WordPress automatisch den Permalink, unter dem die Seite oder der Artikel später erreichbar sein wird.</li>
<li>Für den eigentlichen Artikel steht ein Richtextfeld zur Verfügung, über dessen aus gängigen Textbearbeitungsprogrammen bekannte Schaltflächen Redakteure Formatierungen vornehmen können, unter anderem Fettdruck, Kursivschnitt, Listen und Textausrichtung. Über die Schaltfläche ganz rechts (»Werkzeugleiste anzeigen/verstecken«) stehen noch weitere Formate zur Verfügung, darunter Überschriften und Sonderzeichen.</li>
<li>Zum Schluss genügt ein Klick auf die hervorgehobene Schaltfläche »Publizieren«, um den Artikel zu veröffentlichen – fertig.</li>
</ol>
<h3 id="medienverwaltung">Gute Medienverwaltung</h3>
<p>In die WordPress-Mediathek können Redakteure Web-Ressourcen aller Art hochladen, zum Beispiel PDF-Dokumente und Downloads, aber natürlich vor allem Bilder, die sie in ihren Artikeln verwenden möchten. Auch das ist in wenigen Arbeitsschritten erledigt und verbunden mit zahlreichen Komfortfunktionen, die WordPress von Haus aus mitbringt. Neben dem Bild in Originalgröße legt WordPress bis zu drei weitere Versionen auf dem Server ab, ein Miniaturbild, eine mittlere und eine große Darstellung, die Redakteure in ihren Artikeln verwenden können. Dabei können sie sich links- oder rechtsbündig ausrichten, mit einer Bildunterschrift versehen und verlinken. Über die Bearbeitungsfunktionen der Mediathek können Bilder gedreht und skaliert werden.</p>
<p>Auf diese Weise können auch Redakteure, die kein Bildbearbeitungsprogramm zur Hand haben, Grafiken und Fotos hochladen, anschließend anpassen und in der geeigneten Größe einbinden.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="wordpress-ist-nicht-einfach">WordPress ist nicht einfach</h2>
<h3 id="unuebersichtliche-redaktionsoberflaeche">Unübersichtliche Redaktionsoberfläche</h3>
<p>Es ist stets sinnvoll, Menschen nur die Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen Sie umgehen können. Das gilt vor allem bei wenig Erfahrung. Ein Golfspieler, der gerade seine Platzreife erworben hat und nur mit einigen wenigen Eisen, Wedges und seinem Putter spielen kann, braucht keine Hölzer auf den Flight mitzunehmen. Mit zunehmender Erfahrung und Übung kann (und sollte) die Palette der zur Verfügung stehenden Schläger größer werden. Das lässt sich auf WordPress-Redakteure übertragen: Am Anfang sollten nur die Module und Einstellungen sichtbar sein, mit denen der Redakteur direkt arbeitet und in deren Bedienung er geschult wurde. Alles andere kann – bei Bedarf – später hinzukommen.</p>
<p>Die Redaktionsoberfläche von WordPress zeigt auf <em>allen </em>Seiten <em>alle </em>verfügbaren Module bzw. Einstellungen an. Dabei sind viele für die wenigsten Redakteure interessant. Auf dem Dashboard sind die letzten Einträge des WordPress-Blogs oder die WordPress-News nicht von Belang, auch QuickPress, ein Modul, über das Redakteure besonders schnell neue Artikel publizieren können, werden die meisten Redakteure niemals nutzen. Dasselbe gilt für die Module »Trackbacks senden« oder »Autor« bei der Erstellung eines Artikels. Wahrscheinlich ist es auch nicht notwendig, ständig Zugriff auf die benutzerdefinierten Felder zu haben.</p>
<p>Ich habe bereits erwähnt, dass über den Link »Optionen einblenden« oben rechts Redakteure viele Seiten konfigurieren und nicht benötigte Module und Einstellungen ausblenden können. Allerdings kenne ich keinen einzigen Redakteur, der das tut. Besser wäre der umgekehrte Weg: Module und Einstellungen nur bei Bedarf einblenden oder durch den Redakteur explizit hinzufügen lassen.</p>
<h3 id="redaktionelle-arbeit-ist-anspruchsvoll">Redaktionelle Arbeit ist anspruchsvoll</h3>
<p>Weiter oben schreibe ich, dass die Arbeit mit WordPress schnell zu Ergebnissen führt. Das ist tatsächlich so, allerdings bedeutet es nicht, dass es gute Ergebnisse sind. Gute Inhalte müssen <strong>ansprechend ausgezeichnet und präsentiert </strong>werden. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Online-Redakteuren.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Newsgroups und Foren, in denen vorrangig über Semantik gestritten wird, unzählige Artikel und Bücher, die sich mit der Auszeichnung von Inhalten befassen, unter anderem große Teile meiner <a href="http://jendryschik.de/wsdev/einfuehrung/">Einführung in XHTML, CSS und Webdesign</a>. Darin geht es um Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Was ist eine Überschrift? Wie setzte ich Überschriften ein? Worauf muss ich achten?</li>
<li>Wann verwendet man eine Tabelle und wann nicht?</li>
<li>Was ist das geeignete Textäquivalent für dieses Bild? (Und was ist überhaupt ein Textäquivalent?)</li>
<li>Wann verwende ich Listen? Wie verwende ich Listen?</li>
<li>Wie zeichne ich Zitate aus?</li>
<li>Öffne ich Links in demselben oder in einem neuen Fenster? Markiere ich externe Links?</li>
</ul>
<p>Das sind, wenn man so will, handwerkliche Fragen, mit denen Redakteure sich auseinander setzen müssen. Hinzu kommen die stilistischen Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie groß sollen die Bilder sein, die ich einbinde? Wie richte ich sie aus. Mit oder ohne Bildunterschrift?</li>
<li>Gebe ich mir Mühe bei der Kategorisierung und Verschlagwortung von Artikeln?</li>
<li>Stelle ich Textpassagen heraus? Wie?</li>
<li>Nehme ich eine Rechtschreibprüfung vor?</li>
<li>Kopiere ich die Texte aus einem Textverarbeitungsprogramm heraus mitsamt allen Formatierungen oder bearbeite ich unformatierten Text mit Hilfe der WordPress-Werkzeuge neu?</li>
</ul>
<p>Selbst wenn Redakteure all diese Fragen für sich beantworten können, stellt die Arbeit mit WordPress sie noch vor weitere Herausforderungen. Dazu gehören</p>
<ul>
<li>der richtige Einsatz der »more-Tags«,</li>
<li>die Wahl geeigneter Bildformate,</li>
<li>konsequenter Verzicht auf »böse« Auszeichnungen wie Blocksatz, Text- und Hintergrundfarben oder Unterstreichen,</li>
<li>Sortierung und Arbeit mit Menüs.</li>
</ul>
<p>Und ganz ehrlich: Können Sie prägnant und treffend den Unterschied zwischen Kategorien und Tags erklären und wann man was einsetzt?</p>
<h3 id="umgang-mit-medien">Komplexer Umgang mit Medien und Bildern</h3>
<div id="attachment_1154" class="wp-caption alignleft" style="width: 231px"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2010/08/Screenshot_Bild_einfuegen.jpg"><img class="size-medium wp-image-1154" title="Screenshot_Bild_einfuegen" src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2010/08/Screenshot_Bild_einfuegen-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dialog »Bild einfügen«</p></div>
<p>Der richtige Umgang mit der Mediathek, hochgeladenen Bildern und deren Einbindung gehört zu den meist unterschätzten Aufgaben von Redakteuren. Das liegt an der bereits erwähnten Komplexität: WordPress bietet so viele Möglichkeiten, dass Redakteure schnell den Überblick verlieren. Zu den typischen Problemen gehören die folgenden:</p>
<ul>
<li>Bilder werden nicht wiedergefunden und neu hochgeladen.</li>
<li>Der Titel wird nicht gepflegt.</li>
<li>Der Unterschied zwischen Beschreibung und Beschriftung ist nicht klar.</li>
<li>Das Bild wird zu groß hochgeladen.</li>
<li>Es wird das falsche (zumeist zu große) Format eingeblendet und dann manuell runter skaliert, wodurch das Bild pixelig wirkt und die Ladezeiten zunehmen.</li>
<li>Das Bild wird falsch verlinkt.</li>
</ul>
<p>Schwierig ist auch der Umgang mit der WordPress-eigenen Galeriefunktion. Redakteure wissen häufig nicht, wie Galerien funktionieren und wie sie Bilder hinzufügen.</p>
<h3 id="plugins-widgets-themes">Plugins, Widgets, Themes</h3>
<p>Die Komplexität eines WordPress-Systems lässt sich beliebig erhöhen.</p>
<p>Zum einen durch Themes, die eigene Konfigurationsseiten mit sich bringen, und Widgets, die Inhalte in den Bereich »Design« verlagern. Warum muss man auf »Design« klicken, um beispielsweise ein Kontaktfeld zu ändern?</p>
<p>Zum anderen durch Plugins, die häufig eigene Menüpunkte erzeugen und die Erfassung von Inhalten erlauben, die sich von der Datenerfassung und –ausgabe von Artikeln und Seiten unterscheiden. Es ist schwierig, einem unerfahrenen Redakteur zu vermitteln, warum er beispielsweise Termine, die er auf einer bestimmten Seite seiner Website in einer Tabelle sieht, in der Redaktionsoberfläche nicht über eben jene Seite pflegen kann, sondern dafür eine eigene Datenhaltung bedienen muss.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>WordPress ist ein System, das für Online-Redakteure <strong>zugleich einfach und simpel sowie schwierig und komplex</strong> ist. Redakteure können schnell zu Ergebnissen kommen, stehen aber bei höherem Anspruch vor großen Herausforderungen – vor allem, wenn sie wenig Erfahrung haben. Das spricht nicht gegen WordPress, ganz im Gegenteil: Die Balance stimmt. Wer bessere Ergebnisse will, muss mehr investieren. Das ist überall so.</p>
<p>Wir dürfen nicht glauben, es reiche, unseren Kunden eine fertige WordPress-Website hinzustellen und ihm das System nach einer kurzen Einweisung zu übergeben. Die meisten Kunden werden damit überfordert sein! Schon ohne eigene Erweiterungen oder Plugins ist das System so komplex, dass schlechte Ergebnisse und zahlreiche Rückfragen unvermeidlich sind.</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mindestens eine 4-stündige Schulung notwendig ist, um den richtigen Umgang mit WordPress zu vermitteln. Auch eine <strong>eintägige WordPress-Schulung </strong>ist keine vertane Zeit, sondern kann sinnvoll mit Übungen und Praxisbeispielen gefüllt werden. Ein <strong>Redaktions-Handbuch</strong>, das reich bebildert und Schritt für Schritt in den redaktionellen Umgang mit WordPress einweist, kann über eine Schulung hinaus ebenfalls sinnvoll sein. Dieser Artikel ist der Beginn meiner Arbeit, ein solches zu verfassen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einführung in onion.net: Screencasts bei YouTube</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2009/12/08/einfuehrung-in-onion-net-screencasts-bei-youtube/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2009/12/08/einfuehrung-in-onion-net-screencasts-bei-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 15:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Webentwicklung und Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Content-Management]]></category>
		<category><![CDATA[itemis]]></category>
		<category><![CDATA[onion.net]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="floatRight portrait"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2009/12/onion.net.gif" alt="onion.net" width="200" height="45" /></p>
<p>Vor meiner derzeitigen Anstellung bei der <a href="http://www.itemis.de/">itemis AG</a> war ich bei der <a href="http://www.getit.de/">GETIT GmbH</a> in Dortmund beschäftigt, einem E-Business-Dienstleister und Hersteller des Content-Management-Systems <a href="http://onion.net/">onion.net</a>. Ich habe selbst an der Entwicklung von onion.net mitgewirkt und zahlreiche Projekte mit dem System realisiert.</p>
<p>Als ich das Unternehmen verlassen habe, war onion.net nicht viel mehr als ein internes »Dienstleistungstool«, aber mittlerweile hat es sich zu einem eigenständigen Produkt entwickelt. Vor kurzem hat Bernd Burkert, Produktmanager bei GETIT, einige <a href="http://www.youtube.com/user/BerndBurkert">Screencasts</a> bei YouTube eingestellt, die onion.net und die Arbeit mit diesem System zeigen. Allerdings ist YouTube etwas unübersichtlich und die richtige Reihenfolge der Screencasts nicht so ganz offensichtlich. Ich habe mir daher die Mühe gemacht, das Material ein wenig sortiert und kommentiert.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2009/12/08/einfuehrung-in-onion-net-screencasts-bei-youtube/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor meiner derzeitigen Anstellung bei der <a href="http://www.itemis.de/">itemis AG</a> war ich bei der <a href="http://www.getit.de/">GETIT GmbH</a> in Dortmund beschäftigt, einem E-Business-Dienstleister und Hersteller des Content-Management-Systems <a href="http://onion.net/">onion.net</a>. Ich habe selbst an der Entwicklung von onion.net mitgewirkt und zahlreiche Projekte mit dem System realisiert.</p>
<p>Als ich das Unternehmen verlassen habe, war onion.net nicht viel mehr als ein internes »Dienstleistungstool«, aber mittlerweile hat es sich zu einem eigenständigen Produkt entwickelt. Vor kurzem hat Bernd Burkert, Produktmanager bei GETIT, einige <a href="http://www.youtube.com/user/BerndBurkert">Screencasts</a> bei YouTube eingestellt, die onion.net und die Arbeit mit diesem System zeigen. Allerdings ist YouTube etwas unübersichtlich und die richtige Reihenfolge der Screencasts nicht so ganz offensichtlich. Ich habe mir daher die Mühe gemacht, das Material ein wenig sortiert und kommentiert.</p>
<p><span id="more-304"></span></p>
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<h2>Einführung in die Arbeit mit onion.net</h2>
<p>Im diesem dreiteiligen Tutorial zeigt Bernd Burkert in wenigen Schritten den Aufbau einer kleinen Zitatsammlung, gibt einen Einblick, wie erfasste Daten über XSL-Transformationen in HTML »übersetzt« werden und wie die Oberfläche des onion.net-Editors und der Erfassungsmasken individualisiert werden kann.</p>
<dl>
<dt>Folge 1: Zitatsammlung erstellen, Informationsmodell festlegen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mlwnTfylH18">Teil 1</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UCakVacZ35A">Teil 2</a>)</dt>
<dd>Die erste Folge des Tutorials zeigt den Aufbau einer Zitatsammlung in einem neu installierten onion.net-System. Zunächst werden in der Schemaverwaltung des onion.net-Editors Objekttypen für Zitate und Zitatsammlungen erstellt. Daraus generiert der onion.net-Editor automatisch die Pflegemasken, über die der Redakteur die Zitate erfasst und über Zitatsammlungen zusammenstellt.</p>
<p>An dieser Stelle ist die Einführung in den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ylO4dM44VnY">Richtext-Editor</a> interessant, die einige Möglichkeiten der Inhaltserfassung zeigt. Mir gefällt übrigens nicht, dass Tabellenkopfzellen fett und kursiv markiert und nicht als <code>th</code> ausgezeichnet werden. Möglich ist dies aber, wie man an der Schaltfläche unten rechts erkennen kann.</p>
</dd>
<dt>Folge 2: Zitatsammlung erstellen, Transformationen entwickeln (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4ipdTvqA3j8">Teil 1</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Qes7OJJb2XI">Teil 2</a>)</dt>
<dd>Die zweite Folge führt in XSL-Transformationen mit onion.net ein und zeigt, wie schnell und unkompliziert Entwickler die erfassten Daten als HTML ausgeben können. Dabei wird eine Transformation immer einem Objekttyp zugeordnet. Sie versteht sich als objektorientierte Methode, die Entwickler wie in der Programmierung üblich durch Ableitungen erweitern und Methodensignaturen parametrisieren können.</p>
</dd>
<dt>Folge 3: Zitatsammlung erstellen, Editor individualisieren (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mitsCy0Uy0E">Teil 1</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rKjLBrlRCO8">Teil 2</a>)</dt>
<dd>Die dritte Folge zeigt, wie Administratoren oder Entwickler die Pflege im onion.net-Editor mit wenigen Handgriffen durch lokalisierte Bezeichner, zusätzliche sortierbare Listenansichten und übersichtliche Icons verbessern können. Dieser Schritt erhöht den Komfort bei der Arbeit mit dem onion.net-Editor für Redakteure enorm. Wie Sie den onion.net-Editor in beliebigen weiteren Sprachen lokalisieren können, sehen Sie im Screencast <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ah3ugUyNNZ8">Lokalisierung der Pflegemasken in weiteren Sprachen</a>.</p>
<p>Ein weiterer Screencast zeigt, wie Sie den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8QjvjhXs0YE">Richtext-Editor anpassen</a> können.</p>
</dd>
</dl>
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<h2>Screencasts für Informationsarchitekten</h2>
<p>Neben dem dreiteiligen Tutorial für Webentwickler stellt Burkert zahlreiche weitere Screencasts zur Verfügung. Darunter sind folgende für Informationsarchitekten interessant, die sich tiefer über die Datenmodellierung mit onion.net informieren möchten.</p>
<dl>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CQRIbCSTqnM">Objektorientierte Erweiterung der Datentypen</a></dt>
<dd>Dieser Screencast zeigt, wie Entwickler die in den ersten drei Folgen aufgebaute Zitatsammlung erweitern können. Ein Objekttyp Filmzitat wird hinzugefügt und die Transformationen sowie der Editor angepasst.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qFk8QlUtLug">Erweiterung des Datenmodells</a></dt>
<dd>In diesem Screencast werden Zitate um ein Element für die Erfassung der Zitatquelle erweitert. Die Aktualisierung der Bestandsdaten lässt sich übrigens automatisieren, sodass es bei einer Menge von einigen Hundert Zitaten nicht unbedingt notwendig ist, alle auszuleihen, zu ändern und wieder zurückzugeben.</p>
<p>Der Screencast <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SqR4m7-XtPU">Datenkonsistenz</a> zeigt darüber hinaus, dass es nicht möglich ist, Objektdefinitionen so zu verändern, dass Bestandsdaten ungültig werden.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4Xk4ACcmhSQ">Einschränkung simpler Datentypen</a></dt>
<dd>Am Beispiel der Zitatverwaltung zeigt dieser Screencast, wie ein Entwickler simple Datentypen einschränkt. Das ist eher eine kurze Einführung in die Möglichkeiten von XML Schema, aber dennoch oder gerade deswegen interessant zu sehen.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=E19iKbTvcBE">Strukturelle Integrität und Kindschemata</a></dt>
<dd>Dieser Screencast räumt alle Zweifel beiseite, falls Ihnen noch nicht klar geworden ist, dass onion.net über die Definition von Kindschemata für Ordnung sorgt und der Informationsarchitekt bestimmen kann, welche Objekte unterhalb welcher Objekte liegen können.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=20OdF_ibZTU">Module erstellen und verteilen</a></dt>
<dd>Objekttypen, angelegte Daten, Transformationen und Konfigurationen können in ein Modul zusammengefasst, als ZIP-Archiv exportiert und in ein anderes onion.net-Projekt importiert werden. Der Screencast <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4KvF_0VeBl8">Zukunftsfähigkeit durch XML</a> zeigt ergänzend, wie das Archiv aufgebaut ist und wie Entwickler über diesen Weg onion.net-Daten in andere Systeme importieren können.</p>
</dd>
</dl>
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<h2>Screencasts für Redakteure</h2>
<p>Die folgenden Screencasts zeigen, wie einfach sich Inhalte über den onion.net-Editor einstellen und bearbeiten lassen. Das einzige Manko hierbei ist der Editor an sich: Er läuft derzeit nur im Internet Explorer! Dass das ein Unding ist, ist den onion.net-Entwicklern schon seit Jahren bewusst. Leider ist noch keine Alternative in Sicht.</p>
<dl>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RDHJd9xsr4U">Paralleles Arbeiten in mehreren Fenstern</a></dt>
<dd>Die Arbeit mit dem onion.net-Editor ist nicht auf ein Fenster beschränkt. Stattdessen können Redakteure beliebig viele Fenster öffnen, parallel arbeiten und Inhalte von einem Fenster ins andere kopieren und verschieben.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ulLj5jZn5QU">Exklusive Bearbeitungssperren</a></dt>
<dd>Wenn ein Redakteur Inhalte im onion.net-Editor bearbeiten möchte, muss er das Objekt ausleihen. Dadurch ist es für die Bearbeitung durch andere Redakteure gesperrt, sodass parallele Änderungen sich nicht gegenseitig stören können und nicht derjenige Redakteur »gewinnt«, der zuletzt speichert.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ja0G1tqW6J0">Referenzielle Integrität</a></dt>
<dd>Interessant für Redakteure und Informationsarchitekten: onion.net stellt zu jeder Zeit sicher, dass alle Referenzen innerhalb des Systems konsistent sind. Das bedeutet, dass es keine internen toten Links auf einer mit onion.net erstellten Website geben kann, und darüber hinaus, dass Webentwickler sich darauf verlassen können, dass Objekte, auf die sie sich in ihren Transformationsmethoden beziehen, auch tatsächlich vorhanden sind.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xq10d4-gflI">Volltext- und Metadatensuche</a></dt>
<dd>onion.net unterstützt Redakteure durch eine leistungsfähige Suche, die sie unter anderem auf Pfade (wo soll gesucht werden), Objekttypen (was soll gesucht werden), Status, Bearbeiter, Ersteller und Zeiträume einschränken können.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=in7wZVqhwj4">Metadaten und Versionierung</a></dt>
<dd>Jede Änderung an einem Objekt wird in der Versionshistorie archiviert und kann von dort wieder hergestellt werden. Darüber hinaus werden strukturelle Änderungen protokolliert.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uKF1u4iZw64">Papierkorb</a></dt>
<dd>Der Papierkorb des onion.net-Editors ist ein durchsuchbares Archiv, in dem Löschvorgänge aller Redakteure protokolliert werden. Gelöschte Objekte können wiederhergestellt werden.</p>
</dd>
</dl>
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<h2>Weitere Screencasts</h2>
<p>Die übrigens Screencasts geben einen Überblick über die Benutzer- und Rechtverwaltung, den Imageserver und die SharePoint-Einbindung, mit der ich allerdings noch nicht gearbeitet habe.</p>
<dl>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3ONWdiUOV_4">Benutzer- und Rechtverwaltung</a></dt>
<dd>Das onion.net-Rechtemanagement ist gruppenbasiert. Der Benutzerverwalter definiert Gruppen, die typische Aufgabenstellungen des Systems widerspiegeln. Die Rechte legt er für die Gruppen fest. Anschließend weißt er Benutzern eine oder mehrere Gruppen zu. Welche Objekte ein Benutzer sehen, anlegen, bearbeiten oder löschen darf, ist abhängig von den Rechten, die er aufgrund seiner Gruppenzugehörigkeit besitzt.</p>
</dd>
<dt><a href="http://www.youtube.com/watch?v=MbWlSKVJIeU">Bilder mit dem onion.net-Imageserver vereinheitlichen</a></dt>
<dd>Es ist ein typisches Problem auf den meisten Webseiten, Bildgrößen und -formate konsistent zu halten. onion.net bietet mit dem Imageserver ein optionales Modul, mit dem Entwickler Bilder skalieren, bearbeiten und manipulieren können.</p>
</dd>
<dt>Integration von Microsoft SharePoint: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DU3I5zn64cA">CMS Inhalte in Web Parts anbieten</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X6N68PBg7Ts">SharePoint-Inhalte im CMS verwenden</a></dt>
<dd>SharePoint ist ein Webportal mit Microsoft Office SharePoint Server als Portal und Windows SharePoint Services als Informationsspeicher bzw. Repository. Diese Screencasts zeigen, wie onion.net-Inhalte für die Nutzung in Microsoft SharePoint als Web Parts bereitgestellt werden und wie Inhalte aus SharePoint mit onion.net verwendet werden können.</p>
</dd>
</dl>
<p>Auf der <a href="http://onion.net">onion.net-Website</a> gibt es übrigens noch weitere Videos, die zum Teil wirklich beeindruckend sind. Das Video zu <a href="http://onion.net/insite-editing">InSite Editing</a> gehört in diese Kategorie: Es zeigt, wie das Farbschema einer Website aus den Farben des Logos abgeleitet werden kann, und darüber hinaus weitere Funktionen des ImageServers. Das ist sehenswert!</p>
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<h2>Hinweis in eigener Sache</h2>
<p>Wenn Sie sich die Screencasts angeschaut haben und onion.net für Ihre eigene Website interessant finden, dann gestatten Sie mir bitte einen Hinweis: Seit einiger Zeit wenden wir bei der itemis AG unsere Vorgehensmodelle auch auf die Entwicklung von webbasierten Portalen an. onion.net kann dabei Teil der Werkzeugkette sein. Oder wir setzen Websites komplett mit onion.net um wie beispielsweise unser eigenes <a href="http://www.itemis.de/">Corporate Portal</a>. Wir bieten Ihnen einen Einsteiger-Workshop für modellbasierte Portale an und geben Ihnen die Möglichkeit, die Vorteile in der Praxis zu testen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann nehmen Sie <a href="/kontakt/">Kontakt</a> zu mir auf.</p>
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