Beiträge

Woran ein Design scheitern kann und wie Designer die Probleme umgehen

Der Artikel erschien zuerst im itemis Blog.


Wenn die Anforderungen an ein System bekannt und hinreichend beschrieben sind, und wenn es sich dabei um die richtigen, also die Nutzungsanforderungen handelt, dann kann der Designer loslegen. Dessen Aufgabe ist es nun, ein geeignetes Design zu entwerfen.

Es gibt allerdings verschiedene Probleme, die aus Trägheit oder Bequemlichkeit des Designers bzw. des Designteams resultieren. Sie führen alle dazu, dass das Design schlecht wird – oder zumindest weniger gut, als es sein könnte, wenn das Designteam motiviert, kreativ und benutzerzentriert arbeiten würde.  Weiterlesen

Grobkonzept: Usability und Barrierefreiheit im Kontext von Web-Formularen

Formulare sind ein Instrument der Mensch-Maschine-Interaktion, das heißt eine Schnittstelle zwischen einem Nutzer, der das Formular ausfüllt, und einer Software, die die Angaben entgegennimmt und auswertet oder verarbeitet. Damit stellen Formulare besondere Anforderungen an Usability und Barrierefreiheit.

Dieser Artikel skizziert ein Grobkonzept für ein zweiseitiges Formular zur Registrierung von neuen Kunden bei einer Versicherung. Weiterlesen

Entwicklungen in Spielen als Innovationstreiber für Usability

Vortrag mit Simon Eiterig auf dem Industrial Usability Day 2014.


Die Geschichte der Spieleentwicklung zeigt sehr kurze Innovationszyklen im Bereich von Usability und HMI, sowohl im Hard- als auch im Softwarebereich. Von diesen Entwicklungen können auch industrielle HMI-Konzepte profitieren. Für die itemis AG zeigten Simon Eiterig und ich auf dem Industrial Usability Day 2014, dass »Game inspired HMI Design« die Individualisierbarkeit und die Lernförderlichkeit von HMIs steigert und damit auch die Motivation und Arbeitsqualität der Nutzer. Weiterlesen

Durch die Brille des Nutzers: Nutzungskontext eines interaktiven Systems analysieren, Nutzungsanforderungen ermitteln und dieses Wissen in der Praxis anwenden

Dieser Artikel erschien zuerst bei den Webkrauts.


Interaktive Systeme können nur dann erfolgreich sein, wenn von Beginn an klar ist, welche Probleme sie eigentlich lösen sollen, und wenn jede einzelne Anforderung aus der Sicht des Nutzers begründet ist. Sonst kommt es zu fehlenden oder überflüssigen Funktionen, wodurch Nutzer vergrault (und die Kosten gesteigert) werden und das Projekt scheitert. Es ist einfach, an die richtigen Anforderungen zu gelangen: Man stellt Nutzern die richtigen Fragen und hört aufmerksam zu.

Dieser Artikel erklärt, wie Usability Engineers den Nutzungskontext eines interaktiven Systems analysieren und beschreiben und daraus Nutzungsanforderungen ableiten. Anschließend geht es darum, wie diese Analysen in der Praxis angewendet werden, auch dann, wenn es lediglich darum geht, kleine Websites oder Anwendungen zu entwickeln. Dabei reicht es häufig, auf eigene Erfahrungen zurückzugreifen; diese sollten aber vernünftig erfasst und hin und wieder mit echten Nutzern abgeglichen werden.  Weiterlesen

Von der Nutzungsanforderung bis zur formalen Softwarespezifikation

Tutorial auf der Usability Professionals 2013.


Die Analyse und Spezifikation von Software-Anforderungen ist eine komplexe Aufgabe, die als Grundlage jedes Softwareentwicklungsprojekts für den späteren Erfolg oder Misserfolg maßgeblich ist. Oft bleiben jedoch Nutzungsanforderungen auf dem Weg zur Implementierung aufgrund einer mangelnden Integration in formale technische Spezifikationen auf der Strecke. Dieses Tutorial, das ich zusammen mit Florian Geyer für die itemis AG auf der Usability Professionals 2013 gehalten habe, stellte einen werkzeugbasierten Ansatz zur Spezifikation komplexer interaktiver Systeme mit Hilfe des Werkzeugs YAKINDU Requirements vor. Weiterlesen

Von der Nutzungsanforderung zur formalen Softwarespezifikation

Der Artikel ist erschienen in: Brau, Lehmann et al. (Hrsg.), Usability Professionals 2013, German UPA e.V., Stuttgart, S. 54–59.


Die Analyse und Spezifikation von Software-Anforderungen ist eine komplexe Aufgabe, die als Grundlage jedes Softwareentwicklungsprojekts für den Erfolg oder Misserfolg maßgeblich ist. Oft bleiben jedoch Nutzungsanforderungen auf dem Weg zur Implementierung aufgrund einer mangelnden Integration in formale technische Spezifikationen auf der Strecke.

Dieser Artikel stellt einen werkzeugbasierten Ansatz zur Spezifikation komplexer interaktiver Systeme mit Hilfe des Werkzeugs YAKINDU Requirements vor. Weiterlesen

Personas im Usability Engineering

Vortrag auf dem Webworker Treff Ruhr.


Personas sind archetypische Nutzer mit konkret ausgeprägten Eigenschaften und Vorlieben sowie einem konkreten Nutzungsverhalten. Die ermittelten Personas begleiten das gesamte Projekt von der Anforderungsermittlung bis hin zur Implementierung und Wartung. Weiterlesen

Jimmy Wales, Jakob Nielsen und das Gesetz der Nähe

Das Gesetz der Nähe ist das bekannteste und vielleicht wichtigste Gestaltgesetz. Es besagt, dass wir nahe beieinander liegende Elemente als zusammengehörig wahrnehmen, entfernt liegende Elemente hingegen als nicht zusammengehörig. Jens Wagener hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie sehr Wikipedia derzeit gegen dieses Gesetz verstößt und zu welchen Missverständnissen das führen kann. Weiterlesen

Die Examplast GmbH: Eine Beispielfirma für Webworker

Vor einiger Zeit gab es in diesem Blog eine Artikelreihe über Personas. Einleitend habe ich erläutert, wie Sie mit Personas Projekte menschlich und motivierend gestalten, und anschließend, wie Nicolai Netzaffin und Ulrike Urgestein Redakteure unterstützen können – zusammen Matthias Marketier, Walter Webb, Elias Einblick und Kristina Kreativ. Matthias, Kristina und die anderen haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Und auch das Unternehmen, für das sie arbeiten und das ich als mittelständisches Unternehmen, »das Kunststoffprodukte aus Recyclingmaterialien herstellt, darunter Bauelemente wie Rund- und Brettprofile, Zäune oder Abfällbehälter« beschrieben habe, hat mittlerweile ein (virtuelles) Gesicht bekommen. Ich darf vorstellen: Die Examplast GmbH.  Weiterlesen

HTML5

Vortrag auf dem Markupforum 2011.


Am vergangenen Dienstag fand an der Hochschule der Medien in Stuttgart das erste und gewiss nicht letzte Markupforum statt. Dabei handelte es sich um eine Veranstaltung für tech­nisch In­ter­es­sier­te und Ent­schei­der, die sich über neue und eta­blier­te XML-Tech­no­lo­gi­en in­for­mie­ren wollten. Das Tagungsthema war grob gefasst: »XML und Publishing«. Ich stand mit einem HTML5-Vortrag auf der Referentenliste. Weiterlesen