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Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kon­text von XHTML 2.0 ent­wi­ckelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess vor­aus­sicht­lich nicht bis zum Ende durch­lau­fen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, wes­halb Web­au­to­ren RDFa nicht ein­fach in beste­hen­den HTML- und XHTML-Dokumenten ein­set­zen kön­nen, jeden­falls nicht, wenn sie Wert auf die Gül­tig­keit ihrer Doku­mente legen.

Mitt­ler­weile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syn­tax and Pro­ces­sing (mit dem Unter­ti­tel: A collec­tion of attri­bu­tes and pro­ces­sing rules for exten­ding XHTML to sup­port RDF) und mit dem neuen Doku­ment­typ XHTML+RDFa die Mög­lich­keit, RDFa for­mal kor­rekt zumin­dest in XHTML-Dokumente ein­zu­bet­ten. Für HTML-Dokumente gibt es der­zeit kei­nen ver­gleich­ba­ren Stan­dard, auch nicht für das in Ent­wick­lung befind­li­che HTML5. Mit HTML+RDFa arbei­tet das W3C der­zeit an einem neuen Stan­dard, der beschreibt, wie RDFa in HTML ein­ge­bet­tet wer­den soll.

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