Archiv für das Schlagwort »RDFa«

Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kontext von XHTML 2.0 entwickelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess voraussichtlich nicht bis zum Ende durchlaufen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, weshalb Webautoren RDFa nicht einfach in bestehenden HTML- und XHTML-Dokumenten einsetzen können, jedenfalls nicht, wenn sie Wert auf die Gültigkeit ihrer Dokumente legen.

Mittlerweile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syntax and Processing (mit dem Untertitel: A collection of attributes and processing rules for extending XHTML to support RDF) und mit dem neuen Dokumenttyp XHTML+RDFa die Möglichkeit, RDFa formal korrekt zumindest in XHTML-Dokumente einzubetten. Für HTML-Dokumente gibt es derzeit keinen vergleichbaren Standard, auch nicht für das in Entwicklung befindliche HTML5. Mit HTML+RDFa arbeitet das W3C derzeit an einem neuen Standard, der beschreibt, wie RDFa in HTML eingebettet werden soll.

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iX-Artikel: Mehrgleisig – Webseiten mit RDFa annotieren

Titelbild iX 09/2009

Maschinen die Bedeutung von Webseiten begreiflich zu machen, ist ein wesentlicher Aspekt des semantischen Webs. Mit dem Resource Description Framework (RDF) hat das Word Wide Web Consortium die Basis für semantische Auszeichnungen geschaffen. Jedoch hat sich RDF als Mittel, das semantische Web zu erschaffen, bislang nicht durchsetzen können. Eine Chance, mehr formale Bedeutung ins Web zu bringen, gibt es für RDFa (RDF – in attributes). Webautoren können mit RDFa semantische Auszeichnungen in »normalen« Webseiten verwenden – vom Datum und Kalenderdaten bis zu den Konventionen von Dublin Core.

Der Artikel erschien im iX Magazin für professionelle Informationstechnik, Ausgabe 09/2009, S. 118–121.

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