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	<title>Weblog - Michael Jendryschik &#187; Webkrauts</title>
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		<title>Webkrauts-Adventskalender 2011</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/11/29/webkrauts-adventskalender-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webentwicklung und Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/29/webkrauts-adventskalender-2011/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/11/webkrauts-adventskalender-2011.jpg" alt="" height="183" width="220" /></a></p>
<p>Am kommenden Donnerstag ist der 01. Dezember und damit bleiben mir noch zwei Tage, um Adventskalender für meine Lieben zu besorgen. Der Adventskalender der <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> steht hingegen bereits in den Startlöchern. In diesem Jahr gibt es keinen Themenschwerpunkt, stattdessen können wir uns auf 24 Artikel freuen, die viele verschiedene Facetten der Arbeit am und im Web aufgreifen. Auch ich habe in diesem Jahr wieder ein Türchen gefüllt: <a href="http://www.webkrauts.de/2011/12/07/mobile-usability-gebrauchstauglichkeit-fuer-unterwegs/">Mobile Usability – Gebrauchstauglichkeit für unterwegs</a></p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/11/29/webkrauts-adventskalender-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag ist der 01. Dezember und damit bleiben mir noch zwei Tage, um Adventskalender für meine Lieben zu besorgen. Der Adventskalender der <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> steht hingegen bereits in den Startlöchern. In diesem Jahr gibt es keinen Themenschwerpunkt, stattdessen können wir uns auf 24 Artikel freuen, die viele verschiedene Facetten der Arbeit am und im Web aufgreifen. Auch ich habe in diesem Jahr wieder ein Türchen gefüllt: <a href="http://www.webkrauts.de/2011/12/07/mobile-usability-gebrauchstauglichkeit-fuer-unterwegs/">Mobile Usability – Gebrauchstauglichkeit für unterwegs</a></p>
<p><span id="more-1451"></span></p>
<p>Wer den Adventskalender noch nicht kennt: Seit 2005 bringen die Webkrauts Jahr für Jahr wertvolle Tipps und Tricks über Webstandards – und darüber hinaus. Siehe die Ausgaben von <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2010/">2010</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2009/">2009</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2008/">2008</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2007/">2007</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2006/">2006</a> und <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2005-adventskalender/">2005</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Examplast GmbH: Eine Beispielfirma für Webworker</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2011/09/28/examplast-gmbh/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webentwicklung und Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Examplast GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Personas]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="portrait floatRight"><a href="http://jendryschik.de/weblog/?p=1319"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2011/09/examplast.gif" alt="Artikel lesen" height="80" width="220" /></a></p>
<p>Vor einiger Zeit gab es in diesem Blog eine Artikelreihe über Personas. Einleitend habe ich erläutert, wie Sie <a title="Permalink zu Mit Personas Projekte menschlich und motivierend gestalten" href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/28/mit-personas-projekte-menschlich-und-motivierend-gestalten/" rel="bookmark">mit Personas Projekte menschlich und motivierend gestalten</a>, und anschließend, wie <a title="Permalink zu Personas: Wie Nicolai Netzaffin und Ulrike Urgestein Redakteure unterstützen können" href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/28/personas-wie-nicolai-netzaffin-und-ulrike-urgestein-redakteure-unterstuetzen-koennen/" rel="bookmark">Nicolai Netzaffin und Ulrike Urgestein Redakteure unterstützen können</a>.</p>
<p>Matthias, Kristina und die anderen haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Und auch das Unternehmen, für das sie arbeiten und das ich als mittelständisches Unternehmen, »das Kunststoffprodukte aus Recyclingmaterialien herstellt, darunter Bauelemente wie Rund- und Brettprofile, Zäune oder Abfällbehälter« beschrieben habe, hat mittlerweile ein (virtuelles) Gesicht bekommen. Ich darf vorstellen: <a href="http://www.examplast.de/">Die Examplast GmbH</a></p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2011/09/28/examplast-gmbh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit gab es in diesem Blog eine Artikelreihe über Personas. Einleitend habe ich erläutert, wie Sie <a title="Permalink zu Mit Personas Projekte menschlich und motivierend gestalten" href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/28/mit-personas-projekte-menschlich-und-motivierend-gestalten/" rel="bookmark">mit Personas Projekte menschlich und motivierend gestalten</a>, und anschließend, wie <a title="Permalink zu Personas: Wie Nicolai Netzaffin und Ulrike Urgestein Redakteure unterstützen können" href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/28/personas-wie-nicolai-netzaffin-und-ulrike-urgestein-redakteure-unterstuetzen-koennen/" rel="bookmark">Nicolai Netzaffin und Ulrike Urgestein Redakteure unterstützen können</a> – zusammen Matthias Marketier, Walter Webb, Elias Einblick und Kristina Kreativ. Die Personas entstanden ursprünglich für ein Handbuch für WordPress-Redakteure, das zur Unterstützung und Ergänzung von WordPress-Schulungen dienen sollte, die wir des öfteren bei <a href="http://www.itemis.de">itemis</a> durchführen, allerdings ist es aus Zeit- und Projektgründen niemals über die Planungsphase hinaus gekommen. Statt dessen greifen wir nun auf die <a href="http://www.perun.net/2011/09/01/wordpress-anleitung-fuer-autoren-und-redakteure/" rel="bookmark">Anleitung für Autoren und Redakteure</a> von Thordis Bonfranchi-Simovic zurück, die vor einigen Tagen auch als <a href="http://www.wordpress-buch.de/autoren-redakteure/">E-Book</a> erschienen ist.</p>
<p>Matthias, Kristina und die anderen haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Und auch das Unternehmen, für das sie arbeiten und das ich als mittelständisches Unternehmen, »das Kunststoffprodukte aus Recyclingmaterialien herstellt, darunter Bauelemente wie Rund- und Brettprofile, Zäune oder Abfällbehälter« beschrieben habe, hat mittlerweile ein (virtuelles) Gesicht bekommen. Ich darf vorstellen: <a href="http://www.examplast.de/">Die Examplast GmbH</a></p>
<p><span id="more-1319"></span></p>
<blockquote cite="http://examplast.de/unternehmen"><p>»Die Examplast GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen, das aus Recyclingmaterialien etwa 400 unterschiedliche Kunststoffprodukte produziert und vertreibt, zum Beispiel Bauelemente wie Rund- und Brettprofile, Zäune, Blumenkübel oder Abfallbehälter – und zwar teils in größeren Serien für Endkunden, teils spezifisch für einzelne Geschäftskunden. Auftragsvolumen, Häufigkeit der Aufträge und die Kunden variieren: Es gibt einige wenige Stamm- und Großkunden und zahlreiche Einmalkunden. Der jährliche Gesamtumsatz unseres Unternehmens beläuft sich auf ca. 50 Millionen Euro bei einem Gewinn von etwa 1 Millionen Euro.«</p></blockquote>
<p>Die Examplast GmbH gibt es natürlich nicht wirklich. Sie dient lediglich als Muster.</p>
<p>Webworker benötigen ständig Bespielwebsites, um bestimmte Techniken oder Designs zu demonstrieren. Allerdings funktionieren technische Demos nur in einem inhaltlich sinnvollen Kontext, das bedeutet, die Website muss irgendein Thema haben, es muss Texte geben, eine passende Gestaltung und vieles mehr – aber genau damit wollen wir uns ja nicht beschäftigen, wenn wir etwas viel Aufregenderes zeigen wollen, z.B. modernes Markup mit HTML5, CSS3-Spielereien, aktuelle Techniken wie Responsive Webdesign oder das Theming für ein bestimmtes Content-Management-System.</p>
<p>Nicolai Schwarz hat meine Idee für sein Fachbuch <a href="http://www.amazon.de/Drupal-Praxisbuch-Umsteiger-Galileo-Computing/dp/3836213443/">»Drupal 7: Das Praxisbuch für Ein- und Umsteiger«</a> aufgegriffen und das Design und die Umsetzung des Webauftritts der Examplast GmbH entworfen und realisiert. Entstanden ist eine Vorlage, an der wenig wirklich fertig ist und die sich für alles Mögliche eignet. All dies steht nun unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY 3.0) zur Verfügung. Bedienen Sie sich, machen Sie etwas daraus! Vor allem bin ich gespannt, wo meine Personas in Zukunft Verwendung finden werden. Denkbar ist Vieles. So tauchen Walter und Kristina bereits in einem <a href="http://learn.onion.net/language=de/taps=2518/26389">CMS-Tutorial</a> auf, wenngleich nur als INSERT-Beispielswert.</p>
<p>Alles weitere gibt&#8217;s bei den <a href="http://www.webkrauts.de/2011/09/28/examplast-gmbh-frei-zur-wiederverwertung/">Webkrauts</a> und auf der <a href="http://examplast.de/konzept">Website über die examplast.de</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf die WebTech Conference 2010 in Mainz</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2010/10/18/rueckblick-auf-die-webtech-conference-2010-in-mainz/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2010/10/18/rueckblick-auf-die-webtech-conference-2010-in-mainz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 19:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
		<category><![CDATA[WebTech Conference]]></category>
		<category><![CDATA[wtc2010]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="floatRight portrait"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2010/10/wtc2010_logo.gif" alt="" width="240" height="66" /></p>
<p>Die WebTech Conference gehört zu den größten und wichtigsten Konferenzen rund die Themen Mobile Web, Social Networking, User Experience und Web-Programmierung. Sie deckt Themen ab wie Webstandards und -Protokolle, Flash, RIA, AJAX und JavaScript, Web Security, APIs und Widgets. Für Frontend-Entwickler und Webworker, die ein breites Themenspektrum abdecken, ist dies wohl <em>die</em> Konferenz des Jahres.</p>
<p>Dieses Jahr fand die WebTech Conference vom 11. bis 13. Oktober in der Rheingoldhalle in Mainz statt, im »Herzen Europas«, wie der Veranstalter, die <a href="http://software-support.biz/">Software &#38; Support Media Group</a> auf der <a href="http://webtechcon.de/2010/">WebTech-Conference-Website</a> schreibt. Die Software &#38; Support Media Group ist Herausgeberin von Büchern und Zeitschriften, darunter die <a href="http://www.bt-magazin.de/">Business Technology</a>, das <a href="http://javamagazin.de/">Java Magazin</a> oder das <a href="http://phpmagazin.de/">PHP Magazin</a>, und Veranstalterin von Konferenzen wie die JAX, die webinale und seit einigen Jahren auch die WebTech. Ich war dieses Jahr als Speaker dabei und an allen drei Tagen vor Ort.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/10/18/rueckblick-auf-die-webtech-conference-2010-in-mainz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WebTech Conference gehört zu den größten und wichtigsten Konferenzen rund die Themen Mobile Web, Social Networking, User Experience und Web-Programmierung. Sie deckt Themen ab wie Webstandards und -Protokolle, Flash, RIA, AJAX und JavaScript, Web Security, APIs und Widgets. Für Frontend-Entwickler und Webworker, die ein breites Themenspektrum abdecken, ist dies wohl <em>die</em> Konferenz des Jahres.</p>
<p>Dieses Jahr fand die WebTech Conference vom 11. bis 13. Oktober in der Rheingoldhalle in Mainz statt, im »Herzen Europas«, wie der Veranstalter, die <a href="http://software-support.biz/">Software &amp; Support Media Group</a> auf der <a href="http://webtechcon.de/2010/">WebTech-Conference-Website</a> schreibt. Die Software &amp; Support Media Group ist Herausgeberin von Büchern und Zeitschriften, darunter die <a href="http://www.bt-magazin.de/">Business Technology</a>, das <a href="http://javamagazin.de/">Java Magazin</a> oder das <a href="http://phpmagazin.de/">PHP Magazin</a>, und Veranstalterin von Konferenzen wie die JAX, die webinale und seit einigen Jahren auch die WebTech. Ich war dieses Jahr als Speaker dabei und an allen drei Tagen vor Ort.</p>
<p><span id="more-747"></span></p>
<p>Zusammen mit der WebTech fand die <a href="http://phpconference.com/">International PHP Conference 2010</a> statt, deren Sessions und Besucher sich munter mit denen der WebTech mischten. Im Grunde handelte es sich um eine einzige große Konferenz; Besuchern stand auch der Besuch von Sessions der jeweils anderen Konferenz frei, darüber hinaus teilte man sich dieselben Räumlichkeiten und Buffets. Dementsprechend lebhaft ging es in Mainz zu: Die Konferenzen waren ganz gut besucht, dasselbe gilt für die Sessions. Ich denke, kein Speaker musste vor leeren Stuhlreihen sprechen. Die Sessions, die ich gesehen habe, waren allesamt gut besucht, auch jene in den großen Sälen. Überfüllt war es allerdings nicht. Man fand immer einen Platz, auch wenn man ein paar Minuten zu spät dran war; vor den Kühlschränken und Kaffeemaschinen gab es keine, an den Buffets nur sehr kurze Schlangen. Es wissen wohl nur die Organisatoren, ob das so gewollt und geplant war, dann großes Kompliment an das <a href="http://webtechcon.de/2010/team/">Team</a> für die gelungene Organisation, oder ob sie mit einigen Besuchern mehr gerechnet hatten.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="montag">Montag</h2>
<p>Die Konferenz begann am Montag, 11. Oktober, um 9:00 Uhr, für die meisten mit der ersten Keynode, für mich an der Tankstelle, um mein Auto startklar zu machen für die Fahrt von Dortmund nach Mainz. Gegen 12:00 Uhr schließlich checkte ich im Hotel ein, etwa eine Stunde später stand ich an der Anmeldung der WebTech, pünktlich zum Mittagessen – perfektes Timing.</p>
<p>Im Unterschied zu vielen anderen Konferenzen ist die WebTech nicht an den Caterer des Veranstaltungsortes gebunden, sondern kann ich eigenständig um die Verpflegung der Teilnehmer kümmern. Das muss kein Vorteil sein, in diesem Fall aber haben die Organisatoren eine hervorragende Wahl getroffen: Das Catering war das beste, das ich bisher auf einer Konferenz genießen durfte. Es war richtig schade, dass es mittwochs kein Abendbuffet mehr gab.</p>
<p>Anschließend begann für mich der fachliche Teil der Konferenz. Folgende Sessions habe ich an den jeweiligen Tagen besucht.</p>
<h3 id="rechtliche-anforderungen-an-den-e-und-m-commerce">Rechtliche Anforderungen an den E- und M-Commerce</h3>
<p>Eigentlich ist das ein Thema, das mich nur am Rande interessiert, oder besser gesagt: Es interessiert mich eigentlich gar nicht, aber jeder Webworker sollte zumindest im Groben Bescheid wissen, in welchen rechtlichen Rahmenbedingungen er sich mit seiner Arbeit bewegt. Der Vortrag von Jan Schneider, Fachanwalt für Informationstechnologierecht, war ganz gut. Schneider hat kompetent vorgetragen und umfassend informiert. Aber ehrlich gesagt habe ich mir den Vortrag nur deshalb angehört, weil ich direkt anschließend dran war und den Raum vorher kennen lernen wollte.</p>
<h3 id="css-media-queries">CSS Media Queries</h3>
<p>Meinen Vortrag über CSS Media Queries habe ich bereits vor einigen Wochen im Rahmen des <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/07/04/wordcamp-2010/">WordCamp 2010</a> in Berlin gehalten. Für die WebTech habe ich einige Folien überarbeitet und weitere Beispiele eingebaut, darunter ein <a href="http://files.jendryschik.de/examples/wtc2010/mq.html">Beispiel für das iPhone 4</a>: Gerät im Breitformat in die Hand nehmen, Seite aufrufen, Gerät hochkant drehen – Wahnsinn, oder? ;-)</p>
<p>Mein Vortag wurde, wie fast alle Sessions im Gutenbergsaal IV, auf Video aufgezeichnet. Derzeit wird er geschnitten und aufbereitet. Sobald er öffentlich zugänglich ist, werde ich hier darüber berichten. In der Zwischenzeit reichen vielleicht die <a href="http://www.slideshare.net/jendryschik/css-media-queries">Folien bei Slideshare</a>.</p>
<div class="slideshare"><object id="__sse5465918" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=cssmediaqueries-101017105149-phpapp02&amp;stripped_title=css-media-queries&amp;userName=jendryschik" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5465918" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=cssmediaqueries-101017105149-phpapp02&amp;stripped_title=css-media-queries&amp;userName=jendryschik" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></div>
<h3 id="barrierefreiheit-sichern">Barrierefreiheit sichern – Voodoo-Werkzeuge für Frontend-Entwickler</h3>
<p><a href="http://www.peter-rozek.info/">Peter Rozek</a> ist als selbstständiger Webdesigner, Usability-Berater und Informationsarchitekt tätig. Aufgrund seiner <a href="http://www.peter-rozek.de/publikationen.php">Publikationen</a>, unter anderem bei den Webkrauts, ist er mir schon länger ein Begriff. Beim Mittagessen haben wir uns eine zeitlang unterhalten; Peter ist ein netter Typ und ein ausgewiesener Fachmann. Leider konnte er für mich nicht unter Beweis stellen, dass er auch ein guter Redner ist. Sein Vortrag wirkte aufgrund vieler Füllwörter und Relativierungen unsicher, war inhaltlich zu diffus, es fehlte der rote Faden und auch inhaltlich haben sich kleinere Fehler eingeschlichen. Ich weiß nicht, ob die beiden weiteren Vorträge, die er auf der WebTech gehalten hat, besser waren. Ich habe sie nicht besucht, aber seine Artikel werde ich weiterhin gerne lesen.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="dienstag">Dienstag</h2>
<h3 id="schoene-neue-welt-von-html5">Die schöne neue Welt von HTML5</h3>
<p>HTML5 ist heute das, was »Web 2.0« vor etwa zwei Jahren war: Alles und nichts, ein Buzzword für jeden, der über das Web spricht und schreibt, die Gegenwart und Zukunft des Internets, <em>das</em> heiße Eisen überhaupt. HTML5 verspricht, eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten, multimediale Inhalte ohne Plug-ins einzubinden und leistungsstarke, desktopähnliche Webapplikationen zu erstellen.</p>
<p>Patrick H. Lauke arbeitet als »Web Evangelist« bei Opera und engagiert sich in der <span lang="en" xml:lang="en">Accessibility Task Force</span> des <a href="http://www.webstandards.org/">Web Standards Projects</a>, darüber hinaus ist er aktives Mitglied der <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> und twittert als <a href="http://twitter.com/patrick_h_lauke">@patrick_h_lauke</a>. Von Patrick war daher kein langweiliger Business-Marketing-Talk zu erwarten, sondern eine fundierte Session zu HTML5, dessen Möglichkeiten und Vorteilen. Tatsächlich hat er die Erwartungen erfüllt. Die Session war sehr gut. Schade war nur, dass Patrick am Anfang zu viel Zeit verloren hat, die ihm am Ende der Session fehlte, als er die ganzen spannenden Lösungen rund um <code>audio</code>, <code>video</code> und <code>canvas</code> mehr oder weniger nur durchklicken konnte, und das obwohl er ganze 20 Minuten überzogen hat.</p>
<div class="slideshare"><object id="__sse5420720" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webtech12-10-2010-101012011915-phpapp02&amp;stripped_title=schne-neue-welt-von-html5-webtech-2010-mainz-12102010&amp;userName=redux" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5420720" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webtech12-10-2010-101012011915-phpapp02&amp;stripped_title=schne-neue-welt-von-html5-webtech-2010-mainz-12102010&amp;userName=redux" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></div>
<h3 id="woher-kommt-denn-das-orange">»Woher kommt denn das Orange?« – Redesign eines Webportals</h3>
<p><a href="http://www.pookerart.de">Nils Pooker</a> ist selbstständiger Webdesigner, <a href="http://jendryschik.de/weblog/2009/09/09/rezension-nils-pooker-der-erfolgreiche-webdesigner/">Fachbuchautor</a> und ebenfalls Webkrauts-Mitglied. Zusammen mit Jens Grochtdreis arbeitete er am Redesign des <a href="http://jaxenter.com/">Jaxenter Magazine</a> und weiterer Webportale der Software &amp; Support Media Group. Dabei war Nils’ Aufgabe die Entwicklung des Screendesigns, das Jens im nächsten Schritt in XHTML/CSS-Templates auf Basis von <a href="http://www.yaml.de/">YAML</a> übersetzte.</p>
<p>Der Vortrag thematisierte neben der Erarbeitung des finalen Designs und dem Ablauf des Workflows auch die »Untiefen« der Entscheidungsprozesse und Kundenkommunikation. Auch die Zusammenarbeit zwischen dem Kunden, dem Designer und dem Frontend-Entwickler hat Nils angesprochen. Insgesamt ein runder und sehr interessanter Vortrag.</p>
<div class="slideshare"><object id="__sse5433240" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=vortragwebtech-101013090446-phpapp02&amp;stripped_title=vortrag-webtechcon-2010&amp;userName=nilspooker" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5433240" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=vortragwebtech-101013090446-phpapp02&amp;stripped_title=vortrag-webtechcon-2010&amp;userName=nilspooker" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></div>
<h3 id="jquery-plugins-entwickeln">Schnell und effizient: jQuery-Plug-ins mit Leichtigkeit entwickeln</h3>
<p>Da Chris Heilmanns Vortrag aufgrund seiner verspäteten Anreise verschoben werden musste und ich Martin Kliehms Vortrag über Web-Performance-Optimierung schon kannte, habe ich mich entschlossen, in Jakob Westhoffs jQuery-Session zu gehen. Das war offenbar eine sehr gute Idee. Der Vortrag gehörte für mich – neben dem erstklassigen Buffet – zu den positiven Überraschungen dieser Konferenz.</p>
<p><a href="http://westhoffswelt.de/">Jakob Westhoff</a> studiert Informatik an der Technischen Universität Dortmund und beschäftigt sich, seiner Website und seinem Engagement bei der <a href="http://phpugdo.de/">PHP Usergroup Dortmund</a> nach zu schließen, hauptsächlich mit PHP-Programmierung, aber auch JavaScript-Frameworks zählen zu seinen Interessen, darunter offenbar jQuery. Die Session war super, inhaltlich und didaktisch sicherlich eine der besten der gesamten Konferenz. Ich bin kein JavaScript-Programmierer und beherrsche kaum mehr, als fertige Skripte anzupassen und einzubinden. Jakobs Vortrag konnte ich hingegen an jeder Stelle folgen. Das lag gewiss nicht an den schlecht gestalteten Folien, die ich hier gar nicht erst verlinke, sondern an dem strukturierten Aufbau, Jakobs lebhaftem klaren Vortrag und seinen präzisen Erklärungen. Eine wirklich sehr gute Session!</p>
<h3 id="tuerme-bauen-mit-schildbuergern">Türme bauen mit Schildbürgern</h3>
<p>Ein weiterer Webkrauts-Vortrag: <a href="http://www.textformer.de/">Nicolai Schwarz</a> über Ausgabefilter, die Redakteure bei ihrer Arbeit unterstützen sollten. Nicolai arbeitet als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Fachmagazine und treibt sich auf Konferenzen und BarCamps herum. Außerdem verliert er gegen mich hin und wieder beim Badminton. ;-)</p>
<p>In seinem Vortrag zeigte Nicolai verschiedene Tools und Ausgabefilter, die den von Redakteuren eingegebenen Content für die Darstellung auf der Website bereinigen und aufbereiten. Der Kunde kopiert seine Inhalte aus Word und zerschießt damit das Design? Kein Problem, einfach den HTML Purifier vor der Ausgabe den Inhalt auf Webstandards trimmen lassen. Der Kunde will selbst kleine Bilder aus einer Bildergalerie an beliebige Stellen bauen? Kein Problem, einfach einen Kurzbefehl einrichten, der die Bilder über einen Filter korrekt einfügt. Der Kunde setzt immer Zollzeichen statt typografischer Anführungszeichen? Kein Problem mit Typogrify. Und so weiter. Nicolais Beispiele stammten aus seinen Drupal-Projekten, sind aber in beliebige andere (PHP-)Projekte problemlos übertragbar, beispielsweise in Form von Plugins in WordPress-Projekte.</p>
<p>Ich habe vor einiger Zeit einen <a href="http://jendryschik.de/publikationen/artikel/wordpress-ist-einfach-ist-nicht-einfach">Artikel</a> darüber geschrieben, dass die Arbeit von Online-Redakteuren anspruchsvoll sein kann. Ausgabefilter können ihnen die Arbeit stark erleichtern und deren Qualität erhöhen, was zu besseren Websites führt und letztendlich auch uns Webentwicklern zugutekommt. Nicolais Vortrag hat mich motiviert, den Redakteuren, die ich regelmäßig schule, mehr Hilfsmittel an die Hand zu geben und selbst verstärkt auf Ausgabefilter zu setzen.</p>
<div class="slideshare"><object id="__sse5408743" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=nicolaischwarztuermebauen-101010201316-phpapp02&amp;stripped_title=trme-bauen-mit-schildbrgern&amp;userName=textformer" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5408743" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=nicolaischwarztuermebauen-101010201316-phpapp02&amp;stripped_title=trme-bauen-mit-schildbrgern&amp;userName=textformer" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></div>
<h3 id="die-praxis-zu-besuch-beim-w3c">Knockin’ on Heaven’s door – Die Praxis zu Besuch beim W3C</h3>
<p>Die letzte Session des Tages sollte eine Podiumsdiskussion mit Gesprächspartnern vom World Wide Web Consortium (W3C) und Vertretern aus der Praxis sein über die Rolle und Relevanz des W3C bei der Entwicklung aktueller Webstandards. Allerdings fehlten dafür die Gesprächsteilnehmer: Lediglich <a href="http://grochtdreis.de/">Jens Grochtdreis</a>, selbständiger Frontend-Entwickler und Webkrauts-Gründer, und Prof. Dr. Felix Sasaki von der Fachhochschule Potsdam und dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, der das W3C in Deutschland und Österreich vertritt, saßen am Podium. Grundlage der Diskussion war Jens’ <a href="http://grochtdreis.de/weblog/2010/09/17/die-praxis-zu-besuch-beim-w3c/">Vortrag am W3C-Tag</a>, über dessen Inhalte beide diskutierten und auch das Publikum einbezogen.</p>
<p>Wer gehofft hat, dass die Fetzen flogen, wurde enttäuscht. Es kam kein echtes Streitgespräch zustande. Felix ist ein netter, höflicher und diplomatischer Mensch, Jens (»unser Mann fürs Grobe« – wer hat das nochmal gesagt?) war an diesem Tag nicht bissig genug. Offensichtlich sind Jens und Felix einander sympathisch und kämpfen für die gleiche Sache, nämlich gute und sinnvolle Standards. Das ist an sich prima, nicht jedoch für diese Session, die irgendwie nicht richtig in Fahrt kam.</p>
<p>Interessant war eine Frage, die Felix an das Publikum stellte: Würden Sie W3C-Mitglied werden, wenn die Mitgliedschaft nur 100,00 € im Jahr kosten würde? Ich würde auf jeden Fall! Ihr auch?</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="mittwoch">Mittwoch</h2>
<h3 id="widgets-mit-jquery-ui-entwickeln">Stein auf Stein: Widgets mit jQuery UI entwickeln</h3>
<p>Der zweite Vortrag von Jakob Westhoff auf dieser Konferenz, ähnlich aufgebaut wie <a href="#jquery-plugins-entwickeln">der erste</a> und ebenso interessant und kompetent vorgetragen. Hut ab! Mehr gibt es nicht zu sagen.</p>
<h3 id="wien-ohne-huerden">Wien ohne Hürden – über den Relaunch von wien.at</h3>
<p><a href="http://tomascaspers.de/">Tomas Caspers</a> gehört zu den Gründern der Webkrauts und des Web Standards Projects, wo er sich in der Accessibility Task Force darum kümmert, dass moderne Webangebote auch für Menschen mit Behinderung zugänglich werden. Darum ging es auch bei seinem Vortrag auf der WebTech Conference: Der Relaunch der <a href="http://www.wien.at">Website der Stadt Wien</a> sollte barrierefrei umgesetzt werden, was sich alles andere als einfach gestaltete. Tomas zeigte in seiner Session, wie er Projekte dieser Größenordnung angeht und wie man im Jahre 2010 eine Website mit sauberem HTML und CSS 3 aufbaut, wenn 26 % der Besucher den IE 6 benutzen. Darüber hinaus mache er Lust auf einen Wochenendtrip nach Wien.</p>
<p>Tomas’ <a href="http://www.slideshare.net/tcaspers/caspers-relaunchvon-wienat-webtech-mainz-2010">Folien</a> sind ohne seinen Vortrag nicht verständlich, daher verzichte ich darauf, sie hier einzubinden. Ohnehin muss man mal Tomas live in Aktion erleben, es lohnt sich immer, auch dieses Mal.</p>
<h3 id="geolocation-im-web">Wie, wo, wer und was? Geolocation im Web</h3>
<p>Diese Session sollte bereits Dienstagnachmittag stattfinden, wurde dann aber aufgrund Chris’ verspäteter Anreise auf 19:00 Uhr verschoben. Zu diesem Zeitpunkt war der Geolocation-Vortrag allerdings noch nicht fertig, sodass Chris seinen zweiten Vortrag »Bastelstunde mit dem Web und freien Daten« vorzog und den Geolocation-Vortrag auf Mittwoch verschob. Prima, das Thema fand ich ohnehin interessanter. :-)</p>
<p><a href="http://wait-till-i.com">Christian Heilmann</a> ist einer der »Stars« der Szene, der weltweit auf verschiedenen Konferenzen spricht und ständig unterwegs ist. Als Web Evangelist für das Yahoo Developer Network bezeichnet er es als seine Aufgabe, schwierige technische Zusammenhänge einfach darzustellen und neuen Mitarbeitern zu zeigen, wie man am einfachsten und schnellsten die besten Ergebnisse erzielt. Über die Jahre hinweg hat er mehrere Bücher und dutzende Artikel über Webentwicklung, Barrierefreiheit und Webservices geschrieben. Er ist Mitglied der Webkrauts und twittert als <a href="http://twitter.com/@codepo8">@codepo8</a>.</p>
<p>Chris’ Vortrag drehte sich um ein interessantes und aktuelles Thema: Heute ist es wichtig, darauf zu reagieren, wo der Benutzer sich befindet, um den Nutzen eines Informationsangebots zu erhöhen. Mobile Geräte wie das iPhone können herausfinden, wo sie sich gerade befinden, und dasselbe gilt für HTML5-fähige Webbrowser. Leider gibt es – gerade in Deutschland – zu wenige Informationsangebote, die auf Geolocation reagieren. Ein Beispiel dafür lieferte uns Chris selbst eher unfreiwillig morgens im Hotel: Während Nils, Nicolai und ich gerade auscheckten, kam uns ein unsortierter Chris Heilmann entgegen, der seinen Kulturbeutel vergessen hatte und auf dem Weg zum Bahnhof war auf der Suche nach der nächsten Drogerie.</p>
<p>Am Nachmittag zu seinem Vortrag war Chris wieder in gewohnt guter Form. Der Vortrag war sehr interessant und inspirierend. Es lohnt sich, die Folien durchzuklicken.</p>
<div class="slideshare"><object id="__sse5440034" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=wie-wo-wer-was-webtechcon2010-101014023440-phpapp02&amp;stripped_title=wie-wowerwaswebtechcon2010&amp;userName=cheilmann" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5440034" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=wie-wo-wer-was-webtechcon2010-101014023440-phpapp02&amp;stripped_title=wie-wowerwaswebtechcon2010&amp;userName=cheilmann" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></div>
<h3 id="javascript-done-right">JavaScript done right</h3>
<p>Der letzte Vortrag der Konferenz war für mich wieder ein Blick über den Tellerrand: Dirk Ginader zeigte Best Practices, wie er seit Jahren bei <span lang="en" xml:lang="en">Yahoo!</span> JavaScript entwickelt und verfeinert sowie viele Tricks, um JavaScript wartbar, verständlich, barrierefrei, mehrsprachig und performant zu schreiben.</p>
<p><a href="http://blog.ginader.de/">Dirk Ginader</a> arbeitet seit 3 Jahren für <span lang="en" xml:lang="en">Yahoo!</span>, zunächst in London, seit 2009 im Silicon Valley, um das dortige <span lang="en" xml:lang="en">Yahoo!</span> Team in Sachen Barrierefreiheit und JavaScript zu verstärken. Auch Dirk gehört zu den Webkrauts und twittert unter dem Namen <a href="http://twitter.com/ginader">@ginader</a>.</p>
<p>Ich find Dirks Vortrag hervorragend! Ich bin, wie bereits erwähnt, kein JavaScript-Programmierer, aber das, was Dirk vorgetragen hat, ließ sich entweder auf die Programmierung in anderen Sprache übertragen oder hatte zahlreiche Schnittpunkte zu meinen Schwerpunktthemen (HTML, XHTML, CSS, Performance, Usability, Barrierefreiheit, &#8230;), daher fand ich seine Ausführungen zu jedem Zeitpunkt hochinteressant. Darüber hinaus verströmt Dirk während seiner Session mehr als jeder andere eine – ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll – »natürliche Autorität«, sodass man sich belehrt, aber nicht von oben herab behandelt fühlt. Nicht jeder kann sich erlauben, einen Einwand aus dem Publikum zu beantworten und anschließend zu fragen: »Hast du das <em>jetzt</em> verstanden?«</p>
<div class="slideshare"><object id="__sse5433306" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=2010-webtech-javascript-done-right-101013091223-phpapp02&amp;stripped_title=javascript-done-right-5433306&amp;userName=ginader" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5433306" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=2010-webtech-javascript-done-right-101013091223-phpapp02&amp;stripped_title=javascript-done-right-5433306&amp;userName=ginader" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></div>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Die WebTech Conference war in jeder Hinsicht eine hervorragende Veranstaltung. Ein prima Veranstaltungsort in einer schönen Stadt, phantastisches Wetter (Blauer Himmel, Sonnenschein und T-Shirt-Wetter, und das im Oktober), sehr gute Referenten mit vielen interessanten und inspirierenden Vorträgen. Die Organisation verlief reibungslos. Tom, wenn du mich nächstes Jahr wieder dabei haben möchtest, melde dich! :-)</p>
<p>Die WebTech war – wieder einmal – eine Art »Webkrauts-Klassentreffen«. Ich habe mich gefreut, Jens Grochtdreis, Nicolai Schwarz, Tomas Caspers und Nils Pooker wiederzutreffen und fast noch mehr, endlich einmal Dirk Ginader im »wirklichen Leben« kennen zu lernen. Es war nett, sich mit Peter Rozek, <a href="http://www.dead-pixel.de/">Moritz Gießmann</a>, <a href="http://www.migrosch.de/">Michael Grosch</a>, Felix Sasaki und Patrick Lauke zu unterhalten, wenngleich die Gespräche nur kurz waren. <a href="http://kliehm.com/">Martin Kliehm</a> ist in Eile an mir vorbei gelaufen, ohne mich zu erkennen. :-) Ein wenig ärgere ich mich darüber, dass ich zwar jetzt schon zum zweiten oder dritten Mal mit Chris Heilmann auf derselben Konferenz und kurz auch auf derselben Abendveranstaltung gewesen bin (dieses Mal eine private Runde in einer Mainzer Weinkneipe), aber ins Gespräch kamen wir nicht. Vielleicht das nächste Mal.</p>
<p>Auch aus einem anderen Grund hat der Besuch der WebTech sich gelohnt: Tom Wießeckel, als einer der Organisatoren zuständig für Sessions, Workshops und Redaktionelles, hat mich mit Sebastian Burkart bekannt gemacht, einem Lektor von entwickler.press, und aus unserem Gespräch sind Ideen für zwei Buchprojekte entstanden. Zumindest eines davon ist sehr konkret, aber später an anderer Stelle mehr dazu. :-)</p>
<p>Vielen Dank für diese tolle Konferenz!</p>
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		<item>
		<title>Webkrauts-Adventskalender 2009: Tipps und Tricks</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2009/11/27/webkrauts-adventskalender-2009-tipps-und-tricks/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webentwicklung und Webstandards]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="floatRight portrait"><a href="http://www.webkrauts.de/"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2009/11/advent-300.gif" width="228" height="184" alt="Webkrauts-Adventskalender 2009" /></a></p>
<p>Wie bereits in den Jahren <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2005/">2005</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2006/">2006</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2007/">2007</a> und <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2008/">2008</a> öffnen die <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> auch in diesem Dezember wieder Tag für Tag ein neues Türchen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf <a href="http://www.webkrauts.de/2009/11/19/in-diesem-jahr-tipps-und-tricks/">Tipps und Tricks</a>. Jede Menge Webkrauts füllen den Kalender mit Themen über Barrierefreiheit, Print-CSS, Bildbearbeitung oder Projektmanagement. Außerdem stellen die Webkrauts einige kleinere Tools vor.</p>
<p>Ich selbst fülle auch wieder ein Türchen: <a href="http://www.webkrauts.de/2009/12/08/hilfsmittel-fuer-aufwandsschaetzungen/">Hilfsmittel für Aufwandsschätzungen</a>.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2009/11/27/webkrauts-adventskalender-2009-tipps-und-tricks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits in den Jahren <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2005/">2005</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2006/">2006</a>, <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2007/">2007</a> und <a href="http://www.webkrauts.de/category/adventskalender-2008/">2008</a> öffnen die <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a> auch in diesem Dezember wieder Tag für Tag ein neues Türchen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf <a href="http://www.webkrauts.de/2009/11/19/in-diesem-jahr-tipps-und-tricks/">Tipps und Tricks</a>. Jede Menge Webkrauts füllen den Kalender mit Themen über Barrierefreiheit, Print-CSS, Bildbearbeitung oder Projektmanagement. Außerdem stellen die Webkrauts einige kleinere Tools vor.</p>
<p>Ich selbst fülle auch wieder ein Türchen: <a href="http://www.webkrauts.de/2009/12/08/hilfsmittel-fuer-aufwandsschaetzungen/">Hilfsmittel für Aufwandsschätzungen</a>.</p>
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		<title>Webmontag in Dortmund</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2008/10/09/webmontag-in-dortmund/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 10:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[itemis]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>
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		<description><![CDATA[Zusammen mit Nicolai Schwarz, Redaktionsmitglied bei den Webkrauts, organisiere ich den ersten Webmontag Dortmund. Er wird stattfinden am 03. November 2008 ab 19:00 Uhr im Schulungsraum der itemis AG an der B1, Westfalendamm 251, 44141 Dortmund (Google Maps aufrufen). Der &#8230; <a href="http://jendryschik.de/weblog/2008/10/09/webmontag-in-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="vevent">
<p>Zusammen mit <a href="http://www.textformer.de/">Nicolai Schwarz</a>, Redaktionsmitglied bei den <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a>, organisiere ich den ersten <span class="summary">Webmontag Dortmund</span>. Er wird stattfinden am <strong><abbr class="dtstart" title="2008-11-03T19:00:00.0000000+01:00">03. November 2008 ab 19:00 Uhr</abbr></strong> im Schulungsraum der <a href="http://www.itemis.de/">itemis AG</a> an der B1, <span class="location"><abbr title="51.503430805065314;7.504439949989319" class="geo">Westfalendamm 251, 44141 Dortmund</abbr></span> (<a href="http://maps.google.com/maps?q=51.503430805065314,7.504439949989319&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.503433,7.504445&amp;spn=0.004101,0.009656&amp;t=h&amp;z=17&amp;iwloc=addr">Google Maps aufrufen</a>). Der Schulungsraum ist übrigens ein echtes Erlebnis: Teil eines alten Herrenhauses, holzvertäfelt, Stuck an den Decken – edel.</p>
<p>Eingeladen sind alle, die sich als Internet- oder Kommunikationsfachleute professionell oder aus Interesse oder Neugierde mit dem Web beschäftigen. Maximal 10-minütige Präsentationen sind möglich; ein Beamer ist vorhanden. Ziel ist die gemeinsame Weiterbildung und das Kennenlernen untereinander, sowohl für neue Kundenbeziehungen als auch für die Jobsuche.</p>
<p>Neben Kurzvorträgen von Nicolai und mir zu den Themen Texte und Mikroformate stehen schon zwei weitere Kurzvorträge fest: Katrin Scheib, Chefin vom Dienst bei <a href="http://www.derwesten.de/">DerWesten</a>, wird beschreiben, warum <a href="http://twitter.com/DerWesten">DerWesten twittert</a>; Arne Schulenberg wird etwas zur Produktion des Online-Foto-Comics <a href="http://www.unionderhelden.de/">Union der Helden</a> erzählen. Beides Kurzvorträge, auf die ich mich schon sehr freue.</p>
<p>Alle Informationen zum Webmontag Dortmund finden Sie im <a class="url" href="http://webmontag.de/location/dortmund/index">Wiki</a>, wo Sie sich auch für den Webmontag anmelden können. Wenn Sie mit dem Begriff »Webmontag« nichts anfangen können, dann werfen Sie bitte einen Blick auf die Seite <a href="http://webmontag.de/web_montag">Über Web Montag</a>.</p>
</div>
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		</item>
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		<title>Eindrücke von der EfA-Tagung 2008</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2008/05/09/eindruecke-von-der-efa-tagung-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 09:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[BIENE]]></category>
		<category><![CDATA[EfA]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Dienstag fand im Wissenschaftspark Gelsenkirchen die EfA-Tagung Konzepte und Zukunfts­bilder für ein Barriere­freies Internet statt. Ich wurde als Experte für die Barrierefreiheit kollaborativer Websites eingeladen. Ich denke, ich konnte in dieser Rolle an einem interessanten Workshop und insgesamt &#8230; <a href="http://jendryschik.de/weblog/2008/05/09/eindruecke-von-der-efa-tagung-2008/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Dienstag fand im Wissenschaftspark Gelsenkirchen die <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/"><abbr title="Einfach für Alle">EfA</abbr></a>-Tagung <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/">Konzepte und Zukunfts­bilder für ein Barriere­freies Internet</a> statt. Ich wurde als Experte für die Barrierefreiheit kollaborativer Websites eingeladen. Ich denke, ich konnte in dieser Rolle an einem interessanten <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/workshops/einzelansicht/05/">Workshop</a> und insgesamt an einer sehr gelungenen Tagung teilnehmen.</p>
<p>Von Dortmund aus ist es <a href="http://maps.google.com/maps?f=d&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;saddr=Kolmarer+Stra%C3%9Fe+1,+44137+Innenstadt-West,+Dortmund,+Germany&amp;daddr=Munscheidstra%C3%9Fe,+45886+Gelsenkirchen,+Gelsenkirchen,+Nordrhein-Westfalen,+Deutschland&amp;mra=pe&amp;mrcr=0&amp;sll=51.459569,7.270889&amp;sspn=0.278943,0.562363&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.486942,7.275009&amp;spn=0.278775,0.562363&amp;z=11">nicht weit</a> zum <a href="http://www.wipage.de/">Wissenschaftspark Gelsenkirchen</a>, in dessen reizvollen Räumlichkeiten die Tagung stattfand. Etwa gegen 9:00 Uhr stand ich an der Anmeldung, um 11:00 Uhr sollte mein Workshop stattfinden, und die Zeit dazwischen verging wie im Flug.</p>
<p>Dem lockeren und lustigen ersten <a href="http://www.webkrauts.de/">Webkrauts</a>-Klassentreffen des Tages (unter anderem mit <a href="http://blog.grochtdreis.de/">Jens Grochtdreis</a>, <a href="http://www.textformer.de/">Nicolai Schwarz</a>, <a href="http://nitzsche.info/">Stefan Nitzsche</a>, <a href="http://monozellen.de/">Maxx Hilberer</a>, <a href="http://tomascaspers.de/">Tomas Caspers</a>, <a href="http://praegnanz.de/">Gerrit van Aaken</a>, <a href="http://blog.hessendscher.de/">Stefan Walter</a> … wer noch?) folgte die steife und trockene Präsentation der Ergebnisse der <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/umfrage/">Studie</a> »Barrierefreiheit im Web 2.0«. Diese gehört zu den schlechtesten Präsentationen, die ich jemals gesehen habe. Sie war</p>
<ul>
<li>monoton und langweilig vorgelesen,</li>
<li>wurde illustriert durch zum Teil überladene Präsentationsfolien, auf denen der Platz für die Video-Einblendung der Simultanübersetzung in Gebärdensprache nicht freigehalten wurde, sodass diese Teile des Textes und der Diagramme verdeckten, und</li>
<li>präsentierte leider auch verhältnismäßig unspannende Ergebnisse. Eine der Kernaussagen: Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nutzen Menschen mit Behinderungen das Internet überdurchschnittlich häufig, was daran liegt, dass darüber Nachteile durch die Behinderung kompensiert werden können.</li>
</ul>
<p>Dann ging es bereits in meinen Workshop: <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/workshops/einzelansicht/05/">Der Beitrag der Nutzer zur Barrierefreiheit – Wer macht kollaborative Webseiten barrierefrei?</a>.</p>
<p class="bild-unterschrift" id="efaTagungAbb1" style="width: 240px;"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2008/05/EfA-Tagung_Abb1_g.jpg" class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2008/05/EfA-Tagung_Abb1_k.jpg" width="240" height="160" alt="Nicole, Maria und Elke" title="Nicole Weißkopf, Maria Krüger und Elke Wetzig" class="noborder" /></a><br /><span class="caption"><span>Abb. 1</span>: Nicole Weißkopf, Maria Krüger und Elke Wetzig (Foto von Christian Schmitz)</span></p>
<p>Ich neige nicht zu Nervosität, aber etwas unruhig wurde ich schon bei dem Gedanken, jetzt in eine Diskussion zu gehen, deren Verlauf – anders als zum Beispiel bei einer Präsentation, nach der man sich einfach verziehen kann und die im Allgemeinen nicht live in alle Welt übertragen wird – interaktiv und nicht unbedingt vorhersehbar ist. Für die Moderatorin <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/experten/#Wetzig">Elke Wetzig</a> und die beiden anderen Experten, <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/experten/#Weisskopf">Nicole Weißkopf</a> vom <a href="http://blog.chip.de/deafhood-blog/">deafhood-Blog</a> bei CHIP und <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/experten/#Krueger">Maria Krüger</a>, Vertreterin des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Biene">BIENE-Projekts in Wikipedia</a>, sind derartige Veranstaltungen auch nicht unbedingt Routine. Dies war wahrscheinlich der Grund dafür, weshalb am Podium so viel Harmonie und Einigkeit herrschte. Oder vielleicht waren wir einfach inhaltlich zu sehr derselben Meinung. Im TV werden Diskussionsrunden häufig mit Absicht heterogen zusammengestellt, sodass die Teilnehmer nach einiger Zeit anfangen, sich zu zerfleischen. Ein wenig mehr Biss hätte dem Workshop sicher auch gut getan. Die Diskussion belebt haben die zahlreichen Wortmeldungen, vor allem von <a href="http://www.anatom5.de/">Ansgar Hein</a>, einer Autorität in Sachen Barrierefreiheit, und <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/experten/#Heilmann">Christian Heilmann</a>, <span lang="en" xml:lang="en">Best Practice Evangelist</span> bei Yahoo, Universalgenie und Charismatiker.</p>
<p>Ich möchte folgende Ergebnisse des Workshops festhalten:</p>
<ul>
<li>Barrierefreiheit muss als <strong>Qualitätsmerkmal</strong> gelten.</li>
<li>Barrierefreiheit muss <strong>Spaß machen</strong>, »sexy sein«, nur dann ist Barrierefreiheit auch attraktiv.</li>
<li>Barrierefreiheit ist zwar das Ziel, der Weg dort hin muss jedoch <strong>pragmatisch und in kleinen Schritten</strong> erfolgen. Beispiel: Leichte Sprache wird sich auf Websites wohl eher nicht durchsetzen, aber von vereinfachter Sprache (kürzere Sätze, weniger Fremd- und Fachwörter, aktive Formulierungen, …) profitieren alle Nutzer.</li>
<li>Barrierefreiheit kann es nur dann geben, wenn Webentwickler, Autoren und Redakteure mit Behinderten <strong>zusammenarbeiten</strong> und umgekehrt. Niemand schafft absichtlich Barrieren. Häufig ist es die Unwissenheit der beteiligten Personen, die zu Barrieren führt. Behinderte sollten es folglich melden (können), wenn sie auf Probleme stoßen.</li>
</ul>
<p>Robert Lender hat den Workshop in einem <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/2497-Einfach-fuer-Alle-Der-Beitrag-der-Nutzer-zur-Barrierefreiheit.html">Blog-Eintrag</a> inhaltlich zusammengefasst. Auch Elke hat den Workshop aus ihrer Sicht beschrieben: <a href="http://blog.wikimedia.de/2008/05/07/wer-macht-kollaborative-mitmach-websites-barrierefrei/">Wer macht <del>kollaborative</del> <ins>Mitmach-</ins>Websites barrierefrei?</a></p>
<p class="bild-unterschrift" id="efaTagungAbb2" style="width: 240px;"><a href="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2008/05/EfA-Tagung_Abb2_g.jpg" class="highslide" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2008/05/EfA-Tagung_Abb2_k.jpg" width="240" height="180" alt="Präsentation des Biene-Kriterienkatalogs" title="Präsentation des Biene-Kriterienkatalogs" class="noborder" /></a><br /><span class="caption"><span>Abb. 2</span>: Kamerateams, Simultanübersetzer und zahlreiche Assistenten prägten das Bild der Tagung. (<a href="http://flickr.com/photos/tomascaspers/2470487721/">Foto von Tomas Caspers</a>)</span></p>
<p>Nach dem köstlichen Mittagessen (überhaupt war die Verpflegung an diesem Tag exzellent) ging es in den zweiten Workshop: <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/workshops/einzelansicht/15/">Zukunft des Barrierefreien Internets – Was erwarten und erwartet Nutzer mit Behinderung im Web?</a>. Ich persönlich fand die Diskussionen uninteressant und den Moderator erstaunlich inkompetent, vor allem fachlich, aber er hat die Diskussion auch nicht gut geleitet. Dennoch hat sich der Besuch des Workshops gelohnt: Christian Heilmann war einer der Experten und hat die Diskussion fachlich bereichert und sorgte auch mit der einen oder anderen lockeren Bemerkung für Heiterkeit im Saal. Ich saß mit Jens Grochtdreis und <a href="http://yatil.de/">Eric Eggert</a> im Publikum und habe mich gut unterhalten und ausnahmsweise mal schlank gefühlt. ;-)</p>
<p>Anschließend folgte der Startschuss zum <a href="http://www.biene-wettbewerb.de/">Biene-Wettbewerb 2008</a>. Im letzten Jahr wurde die Vergabe der Biene ausgesetzt, um Studie durchzuführen, deren bereits erwähnte Ergebnisse in den Anforderungskatalog der aktuellen Wettbewerbs eingeflossen sind. Die Präsentation war ebenfalls schlecht und zog sich angesichts der zurückliegenden Workshops und der Aussicht auf das abschließende Pils sehr zäh dahin, allerdings hat er mich sehr motiviert, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Teilnahmeschluss ist der 15. Juli 2008, und vielleicht schaffe ich es ja, den Relaunch der <a href="http://www.itemis.de/">itemis AG</a> bis dahin fertigzustellen.</p>
<p>Den Abschluss des Tages bildeten sehr nette Gesprächsrunden, dann ging es nach Hause. Den Rest können Sie <a href="http://twitter.com/jendryschik/statuses/804978990">bei Twitter nachlesen</a>.</p>
<p>Hier finden Sie <a href="https://www.einfach-fuer-alle.de/blog/eintraege.php?id=2398_0_1_0">weitere Berichte</a> verlinkt. Darüber hinaus gibt es bei Flickr zahlreiche Fotos unter dem Stichwort <a href="http://flickr.com/search/?q=efatagung">efatagung</a>.</p>
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