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	<title>Weblog - Michael Jendryschik &#187; WordPress</title>
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		<title>Empfehlenswerte Online-Ressourcen 002</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2010/12/25/empfehlenswerte-online-ressourcen-002/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2010/12/25/empfehlenswerte-online-ressourcen-002/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 19:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Online-Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit langer Zeit nutze ich den Google Reader, um bei mehreren Dutzend Websites und Blogs auf dem Laufenden zu bleiben, Artikel zu lesen und <a href="http://www.google.com/reader/shared/michael.jendryschik">weiterzuempfehlen</a>. Die besten Artikel veröffentliche ich unregelmäßig hier in diesem Blog.</p>
<p>Wer sich zwischen den Jahren zu den Themen WordPress, Social Media und Schriftgestaltung und -Einbettung weiterbilden möchte, dem empfehle ich folgende Online-Ressourcen.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/25/empfehlenswerte-online-ressourcen-002/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langer Zeit nutze ich den Google Reader, um bei mehreren Dutzend Websites und Blogs auf dem Laufenden zu bleiben, Artikel zu lesen und <a href="http://www.google.com/reader/shared/michael.jendryschik">weiterzuempfehlen</a>. Die besten Artikel veröffentliche ich unregelmäßig hier in diesem Blog.</p>
<p>Wer sich zwischen den Jahren zu den Themen WordPress, Social Media und Schriftgestaltung und -Einbettung weiterbilden möchte, dem empfehle ich folgende Online-Ressourcen.</p>
<p><span id="more-815"></span></p>
<h2>Dennis Knake: WP Super Cache Plug-In: WordPress beschleunigen, Webserver entlasten</h2>
<p>WordPress ist ein dynamisches System, das bei jedem Seitenaufruf die auszuliefernden Ressourcen neu generiert. Dabei ruft WordPress mehrere PHP-Skripte auf und nimmt zahlreiche Datenbankabfragen vor. Je mehr Inhalte aus unterschiedlichen Quellen berücksichtigt werden müssen, desto langwieriger und rechenintensiver wird dieser Vorgang und desto länger dauert die Auslieferung der Inhalte.</p>
<p>Andere Content-Management-Systeme verfügen über einen Cache, der dieses Problem löst. Dabei legen sie die berechneten Ergebnisse in einen Speicher ab, beispielsweise fertig erstellte HTML-Dateien oder – je nach System – auch Zwischenergebnisse und andere Fragmente. Beim wiederholten Besuch einer Seite liefert das System die gecachte Version der Seite aus. Auf diese Weise entfallen wiederholte Berechnungen und Abfragen derselben Inhalte, was die Geschwindigkeit der Website spürbar erhöht.</p>
<p>Für kleinere WordPress-Websites ist häufig kein Cache nötig, daher bringt WordPress selbst auch kein Caching mit. Mittlerweile setzen Webentwickler WordPress allerdings auch für größere Websites mit hohen Besucherzahlen ein, bei denen ein Caching sinnvoll sein könnte. Das Plugin »WP Super Cache« rüstet einen solchen nach. Dennis Knake zeigt in seinem Artikel, wie Sie das Plugin installieren und Fallstricke bei der Konfiguration vermeiden.</p>
<p><a href="http://www.drweb.de/magazin/wp-super-cache-plug-in-wordpress-beschleunigen-webserver-entlasten/">WP Super Cache Plug-In: WordPress beschleunigen, Webserver entlasten</a></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Videointerview mit Nicole Simon: Social Media wird Alltag</h2>
<p>Jan Tißler vom <a href="http://t3n.de/">t3n-Magazin</a> befragte die Social-Media-Expertin <a href="http://nicole-simon.eu/">Nicole Simon</a> während der <a href="http://www.startconference.org/">stARTconference</a> im September 2010 zu Problemen und Missverständnissen im Zusammenhang mit Social Media. Ein typisches Interview am Rande einer Konferenz, keine sensationellen Erkenntnisse, aber sehenswert und gut zusammengefasst. Man merkt, dass Nicole das beruflich macht. ;-)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14877971" width="600" height="338" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Ralf Herrmann: Artikelreihe über Webfonts (@font-face)</h2>
<p>Mit der Möglichkeit, beliebige Schriften per <code>@font-face</code> in Webseiten einzubinden, steht Webentwicklern ein Stilmittel zur Verfügung, dass die gewohnte Eintönigkeit der Systemschriften ablösen soll. Ralf Herrmann beleuchtet in einer fünf Teile umfassenden Artikelreihe im Dr. Web Magazin die Entwicklung und vor allem die heutigen Möglichkeiten dieser Technik ausführlich.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.drweb.de/magazin/webfont-geschichte/"><code>@font-face</code>: Im zweiten Anlauf erfolgreich – Geschichte der Webfonts</a></li>
<li><a href="http://www.drweb.de/magazin/webfont-formate-beschaffenheit-einsatzmoeglichkeiten-im-webdesign/">Webfont-Formate: Beschaffenheit und Einsatzmöglichkeiten im Webdesign</a></li>
<li><a href="http://www.drweb.de/magazin/webfonts-mieten-uebersicht-aktueller-webfont-dienste/">Webfonts »mieten« – Auswahl aktueller Webfont-Dienste</a></li>
<li><a href="http://www.drweb.de/magazin/web-typografie-font-face-einbindung-selbst-gemacht/">Web-Typografie: <code>@font-face</code>-Einbindung selbst gemacht</a></li>
<li><a href="http://www.drweb.de/magazin/schrift-im-web-stolperfallen-workarounds-und-neue-moeglichkeiten/">Schrift im Web: Stolperfallen, Workarounds und neue Möglichkeiten</a></li>
</ul>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Markus Schlegel: Font-Size-Adjust und Text-Size-Adjust: Viel Verwirrung um zwei neue CSS3-Eigenschaften</h2>
<p>Auch in Markus Schlegels Artikel, der ebenfalls im Dr. Web Magazin erschienen ist, geht es um das Thema Schriftgestaltung, genauer gesagt um die CSS-Eigenschaften <code>font-size-adjust</code> und <code>text-size-adjust</code>, die einander orthografisch ähneln, aber darüber hinaus komplett voneinander unterscheiden. <code>font-size-adjust</code> bietet Webentwicklern die Möglichkeit, Buchstabengrößen über verschiedenen Schriften hinweg zu vereinheitlichen. Mehr dazu auch bei <a href="http://www.peterkroener.de/schoenes-neues-css-font-size-adjust/">Peter Kröner</a>. <code>text-size-adjust</code> hingegen sorgt dafür, dass Schrift auf kleinen Displays, beispielsweise auf Smartphones, automatisch skaliert (vergrößert) wird, um die Lesbarkeit zu erhöhen bzw. zu gewährleisten.</p>
<p>Der Artikel wirkt ein wenig unrund und insgesamt zu oberflächlich, aber er hilft dabei, sich den Zweck der beiden Eigenschaften wieder in Erinnerung zu rufen (oder ihn neu zu lernen).</p>
<p><a href="http://www.drweb.de/magazin/font-size-adjust-und-text-size-adjust-viel-verwirrung-um-zwei-neue-css3-eigenschaften/">Font-Size-Adjust und Text-Size-Adjust: Viel Verwirrung um zwei neue CSS3-Eigenschaften</a><br />
(unbedingt auch <a href="http://www.drweb.de/magazin/font-size-adjust-und-text-size-adjust-viel-verwirrung-um-zwei-neue-css3-eigenschaften/#comment-39644">Erics Kommentar</a> lesen)</p>
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		<item>
		<title>Empfehlenswerte Online-Ressourcen 001</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2010/11/19/empfehlenswerte-online-ressourcen/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2010/11/19/empfehlenswerte-online-ressourcen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlenswerte Online-Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Contao]]></category>
		<category><![CDATA[CSS Media Queries]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit langer Zeit nutze ich den <a href="http://www.google.com/reader/">Google Reader</a>, um bei mehreren Dutzend Websites und Blogs auf dem Laufenden zu bleiben, Artikel zu lesen und <a href="http://www.google.com/reader/shared/michael.jendryschik">weiterzuempfehlen</a>. Die besten Artikel werde ich in Zukunft unregelmäßig hier in diesem Blog veröffentlichen. Heute geht es um WordPress, CSS Media Queries, Performance-Optimierung und HTML5.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/11/19/empfehlenswerte-online-ressourcen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langer Zeit nutze ich den <a href="http://www.google.com/reader/">Google Reader</a>, um bei mehreren Dutzend Websites und Blogs auf dem Laufenden zu bleiben, Artikel zu lesen und <a href="http://www.google.com/reader/shared/michael.jendryschik">weiterzuempfehlen</a>. Die besten Artikel werde ich in Zukunft unregelmäßig hier in diesem Blog veröffentlichen. Heute geht es um WordPress, CSS Media Queries, Performance-Optimierung und HTML5.</p>
<p><span id="more-792"></span></p>
<h2>Frank Bültge: WordPress Child-Themes verstehen</h2>
<p>Mit der Version 3.0 haben die WordPress-Entwickler die Funktion der Child-Themes integriert. Darüber können Sie ein bestehendes Theme anpassen oder als »Framework« nutzen und dabei komplett eigene Ideen umsetzen. Das eigentliche Theme bleibt dabei unangetastet. Frank Bültge zeigt am Beispiel des neuen Standard-Themes TwentyTen, wie Sie ein Child-Theme aufbauen.</p>
<p><a href="http://bueltge.de/wordpress-child-themes-verstehen/1192/">WordPress Child-Themes verstehen</a></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Peter-Paul Koch: Combining media queries and JavaScript</h2>
<p>Mit CSS3 Media Queries ist es möglich, die Einbindung von CSS nicht nur von einem bestimmten Medium abhängig zu machen, sondern auch davon, ob das Medium oder Ausgabegerät bestimmte Merkmale aufweist oder nicht. Dadurch kann eine Website abhängig von der Art und Größe des Geräts komplett unterschiedlich aussehen, auf einem 24-Zoll-Bildschirm beispielsweise ganz anders als auf einem Smartphone. Mit CSS Media Queries können Webentwickler allerdings keine Skripte oder Grafiken medienabhängig ausliefern, d.h. ein Smartphone lädt dieselben Ressourcen wie ein Desktop-Browser, obwohl das vielleicht nicht notwendig ist. Peter-Paul Koch erklärt in seinem Artikel, wie die Kombination von Media Queries und JavaScript dabei helfen kann, das Problem anzugehen.</p>
<p><a href="http://www.quirksmode.org/blog/archives/2010/08/combining_media.html">Combining media queries and JavaScript</a></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Nico Brünjes: Die iPad Webseite</h2>
<p>Zu Peter-Paul Kochs Artikel passt Nico Brünjes’ Bericht über seine Erfahrungen bei der Implementierung der iPad-Version von <a href="http://www.zeit.de/">ZEIT ONLINE</a>. Sein Fazit:</p>
<blockquote><p>»CSS media queries sind im Moment eine schicke und elegante Lösung, wenn man seine bestehende Website mit ein paar Handgriffen an die Gegebenheiten verschiedener, zumeist kleinerer, Displays anpassen will. […] Für eine große Contentwebsite, die zweigleisig unter der gleichen Adresse unterschiedliche Styles an Desktopbrowser und Tablets ausliefert, sind sie jedoch (zumindest im Moment) nicht zu gebrauchen.«</p>
</blockquote>
<p><a href="http://codecandies.de/2010/11/18/die-ipad-webseite/">Die iPad Webseite</a></p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Frank Bültge: Eigenes CDN in WordPress nutzen</h2>
<p>Sämtliche Analysewerkzeuge wie YSlow oder Google PageSpeed empfehlen die Nutzung eines Content Delivery Networks (CDN), um die Performance einer Website zu erhöhen. Frank Bültge erklärt in seinem Artikel, wie Sie in einer WordPress-Website ein CDN auf dem eigenen Webspace mit Hilfe von Subdomains anlegen können.</p>
<p><a href="http://bueltge.de/eigenes-cdn-in-wordpress-nutzen/1205/">Eigenes CDN in WordPress nutzen</a></p>
<p>Der zu Beginn erwähnte Artikel <a href="http://www.contao.org/blog-leser/items/contao-fuer-google-page-speed-optimieren.html">Contao für Google Page Speed optimieren</a> von Leo Feyer ist übrigens auch lesenswert. Er ist keine reine Anleitung zur Performance-Optimierung von Contao-Websites, sondern enthält viele Tipps, die sich auf andere Websites und Systeme übertragen lassen.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>PL002: HTML5</h2>
<p><a href="http://polylogo.org/">poly:logo</a> ist ein Podcast von <a href="http://markus-schlegel.com/">Markus Schlegel</a> und <a href="http://herr-gabriel.de/">Gabriel Shazad</a>. In der zweiten Folge haben sie sich mit <a href="http://molily.de">Mathias Schäfer</a> und <a href="http://www.peterkroener.de/">Peter Kröner</a> über HTML5 unterhalten. In dem zweieinhalbstündigen Podcast geht es um die Hintergründe und die Bedeutung von HTML5, den Standardisisierungsprozess und die maßgeblichen Arbeitsgruppen, Neuerungen, Vor- und Nachteile, Browserkompatibilität, Flash, Audio- und Video und vieles mehr.</p>
<p><a href="http://polylogo.org/2/">PL002: HTML5</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf das WordCamp 2010 in Berlin</title>
		<link>http://jendryschik.de/weblog/2010/07/04/wordcamp-2010/</link>
		<comments>http://jendryschik.de/weblog/2010/07/04/wordcamp-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 17:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jendryschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[wcb10]]></category>
		<category><![CDATA[WordCamp]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="floatRight portrait"><img src="http://blog.jendryschik.de/wp-content/uploads/2010/07/4757260950_8f8fa985cf1.jpg" alt="" width="240" height="243" /></p>
<p>Berlin ist immer eine Reise wert. Ich verbringe jedes Jahr etwa zwei oder drei Wochenenden in der Hauptstadt, manchmal nur als »Tourist«, meistens aber als Besucher von Kongressen oder Konferenzen – so auch dieses Wochenende, an dem im <a href="http://betahaus.de/">Berliner Betahaus</a> das dritte <a href="http://wordcamp.de/">WordCamp</a> stattfand.</p>
<p>Das letzte WordCamp, damals noch im Intershop-Tower in Jena, habe ich noch als WordPress-Interessierter besucht, der außer seinem eigene Blog keine weiteren Projekte mit <a href="http://wordpress-deutschland.org/">WordPress</a> unterhielt. Dazu war WordPress zu unausgereift und <a href="http://onion.net">onion.net</a> zu gut. Mittlerweile ist WordPress aus meinem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Dabei ist onion.net nicht schlechter geworden (eher im Gegenteil), WordPress ist einfach nur so verdammt gut geworden! Früher habe ich mich gefragt: Kann ich WordPress in diesem Projekt einsetzen? Heute denke ich mir: Gibt es irgendwas, was <em>dagegen</em> sprechen könnte, WordPress in diesem Projekt einzusetzen? Es ist lange her, dass die Antwort »Ja« lautete. WordPress ist erwachsen geworden, ein ernst zu nehmendes Web-Content-Management-System, für das sich eine immer größer werdende Community engangiert, auch oder gerade in Deutschland. Ein Teil dieser Community hat sich am Samstag getroffen, um zusammen eine Unkonferenz mit dem Schwerpunkt WordPress abzuhalten – das WordCamp. Mittlerweile zum dritten Mal, aber zum ersten Mal in Berlin.</p> <a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/07/04/wordcamp-2010/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist immer eine Reise wert. Ich verbringe jedes Jahr etwa zwei oder drei Wochenenden in der Hauptstadt, manchmal nur als »Tourist«, meistens aber als Besucher von Kongressen oder Konferenzen – so auch dieses Wochenende, an dem im <a href="http://betahaus.de/">Berliner Betahaus</a> das dritte <a href="http://wordcamp.de/">WordCamp</a> stattfand.</p>
<p>Das letzte WordCamp, damals noch im Intershop-Tower in Jena, habe ich noch als WordPress-Interessierter besucht, der außer seinem eigene Blog keine weiteren Projekte mit <a href="http://wordpress-deutschland.org/">WordPress</a> unterhielt. Dazu war WordPress zu unausgereift. Mittlerweile allerdings ist WordPress verdammt gut geworden! Früher habe ich mich gefragt: Kann ich WordPress in diesem Projekt einsetzen? Heute denke ich mir: Gibt es irgendwas, was <em>dagegen</em> sprechen könnte, WordPress in diesem Projekt einzusetzen? Es ist lange her, dass die Antwort »Ja« lautete. WordPress ist erwachsen geworden, ein ernst zu nehmendes Web-Content-Management-System, für das sich eine immer größer werdende Community engangiert, auch oder gerade in Deutschland. Ein Teil dieser Community hat sich am Samstag getroffen, um zusammen eine Unkonferenz mit dem Schwerpunkt WordPress abzuhalten – das WordCamp. Mittlerweile zum dritten Mal, aber zum ersten Mal in Berlin.</p>
<p><span id="more-547"></span></p>
<p>Einige der rund 200 Teilnehmer sind bereits am Freitag angereist und hatten am Abend im <a href="http://www.brauhaus-mitte.de/">Brauhaus Mitte</a> am Alexanderplatz bei deftiger Berliner Küche als Grundlage für das leckere, selbstgebraute Bier die Gelegenheit, sich kennen zu lernen. Dieses vorabendliche Treffen gehört mittlerweile zur Tradition des WordCamps. Für alle anderen begann das WordCamp am Samstag ab 08:30 Uhr – um 10:00 Uhr begannen die ersten Sessions.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Sessions</h2>
<p>Viele Teilnehmer waren mit den angebotenen Sessions nicht zufrieden und beschwerten sich über die geringe Themenvielfalt, das niedrige Niveau oder schlechte Sessions, nachzulesen bei Twitter (<a href="http://search.twitter.com/search?q=%23wcb10">#wcb10</a>) oder in einigen Berichten, unter anderem von <a href="http://www.wordpress-magazin.de/wordcamp-2010-berlin-wcb10/">Thomas Langel</a> oder <a href="http://derwebarchitekt.de/review-wordcamp-2010-berlin/">Kai Thrun</a>.</p>
<p>Ich halte es bei Konferenzen so, dass ich mich im Vorfeld über die Vortragenden informiere – kompetente Leute halten zumeist auch gute Vorträge. Auf diese Weise kann ich ganz gut einschätzen, welche Sessions sich lohnen könnten und welche nicht. So war das auch beim WordCamp, auf dem – diese Ansicht muss ich leider teilen – die Auswahl an interessanten Sessions leider eher »übersichtlich« war.</p>
<p>Ich habe die folgenden Session besucht.</p>
<h3>Performance-Optimierung von (WordPress-)Websites</h3>
<p><a href="http://www.vlad-design.de/">Vladimir Simovic</a> ist aufgrund seiner Bücher, Fachartikel und vor allem seine Website <a href="http://www.perun.net">perun.net</a> einer der bekanntesten deutschen WordPress-Experten. Darüber hinaus ist er ein sehr angenehmer, freundlicher und humorvoller Typ, wovon sich jeder bereits in der letzten <a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze171/">Technikwürze-Folge</a> überzeugen konnte.</p>
<p>In seiner Session zeigte Vladimir die häufigsten Performance-Bremsen und einfache, aber wirkungsvolle Strategien, sie zu umgehen. Tatsächlich ist alles, was Vladimir zeigte, einfach umzusetzen: <a href="http://www.perun.net/2010/06/19/die-grossen-performance-bremsen-im-frontend-1/">Wahl der richtigen Plugins</a>, <a href="http://www.perun.net/2010/06/30/die-grossen-performance-bremsen-im-frontend-2-2/">Optimierung von Grafiken</a>, Reduzierung von HTTP-Requests, Komprimierung und Caching. Nicht viel Neues, aber gut zusammengefasst und kompetent vorgestellt. Danke, Vlad!</p>
<h3>Barrierefreiheit in WordPress optimieren</h3>
<p>Die WordPress-Entwickler haben schon immer Wert darauf gelegt, aktuelle Standards zu integrieren, semantische Elemente korrekt zu verwenden und aktuelle Trends aufzugreifen. So geht WordPress mit dem neuen Standardtheme TwentyTen die ersten Schritte in Richtung HTML5 und sorgt mit zaghaftem Einsatz von WAI ARIA für ein wenig mehr Barrierefreiheit.</p>
<p><a href="http://sprungmarker.de/">Sylvia Egger</a> warf einen Blick unter die Haube und demonstrierte die Stärken und Schwächen des neuen Standardthemes in Bezug auf Barrierefreiheit. Fazit: Das Theme ist ähnlich wie seine Vorgänger gut, aber noch weit von barrierefrei entfernt. Als Hauptkritikpunkte hängen geblieben sind bei mir vor allem die mangelnden Kontraste, der kaum erkennbare Tastaturfokus und Skiplinks, die für Tastaturnutzer nicht zugänglich sind. Klasse Session, sehr interessant, sehr dynamisch und lebhaft vorgetragen.</p>
<h3>WordPress als CMS – aber richtig? Arbeiten in der Cloud</h3>
<p><a href="http://bueltge.de/">Frank Bültge</a> und Olaf Schmitz, zwei der Organisatoren des WordCamps, plauderten in dieser Session aus dem Nähkästchen. In der als Workshop konzipierten Session erlaubten sie uns einen Einblick in ihre Arbeit mit WordPress, beantworten Fragen und gaben Tipps. Frank hat wie bereits bei Technikwürze seine Skepsis über den Gebrauch von Plugins dargestellt, die häufig zwar die bequemere, aber ich Bezug auf Performance und Sicherheit schlechtere Lösung sind im Vergleich zu eigenen Lösungen mit WordPress-Bordmitteln. An einigen Stellen konnte er anknüpfen an Vladimirs Session vom Vormittag; Performance ist bei WordPress ein großes Thema. Kompliment an Frank und Olaf – eure <a href="http://inpsyde.com/referenzen">Kunden</a> sind bei euch kompetenten und professionellen Leuten hervorragend aufgehoben!</p>
<h3>WM-Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien</h3>
<p>Ein Klassiker des Weltfußballs, das Duell der beiden ehemaligen Weltmeister, Deutschlands junges, begeisterndes Team gegen Maradonas Wundersturm – keine Unkonferenz dieser Welt kann interessanter sein als ein solches WM-Viertelfinale! Aus diesem Grund haben die Organisatoren das WordCamp auch geschickt um das Spiel herum geplant. Die Sessions gingen bis 16:00 Uhr und erst nach dem Spiel ging es weiter mit Workshops. In der Zeit dazwischen: Fußball, Bratwurst und Bier im Innenhof des Betahauses. Aufgrund des begeisternden 4:0 die mit Abstand beste Session aller Zeiten, besser noch als die <a href="/weblog/2010/03/21/barcampruhr3/#chatroulette">Chatroulette-Session</a> auf dem BarCampRuhr. ;-)</p>
<p>Ich habe zudem selbst eine <a href="/weblog/2010/07/05/wordcamp-session-css-media-queries/">Session über CSS Media Queries</a> gehalten – natürlich vor dem Spiel.</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Zu wenig Unkonferenz</h2>
<p>Das WordCamp war sehr gut organisiert. Es war genügend, aber nicht zu viel Raum vorhanden, es gab Obst, Gebäck, Kaffee, Wasser und Apfelsaftschorle kostenlos und viele weitere Getränke und Snacks gegen Bezahlung an der Bar. Während des WM-Spiels wurde draußen gegrillt. Auch das WLAN hielt, wenngleich es zwischenzeitlich weniger verfügbare IP-Adressen als onlinefähige Geräte im Haus gab.</p>
<h3>Betahaus? Höchstens eine frühe Alpha</h3>
<p>Dennoch fand ich das WordCamp nicht so gelungen wie das BarCampRuhr in Essen, das ich vor einiger Zeit besucht und über das ich an dieser Stelle <a href="/weblog/2010/03/21/barcampruhr3/">berichtet</a> habe. Allerdings lag das nicht an der Organisation und schon gar nicht an den Leuten, eher an der Location. Das Betahaus ist konzeptionell ähnlich offen, liebenswert chaotisch, locker und rustikal wie das <a href="http://www.unperfekthaus.de/">Unperfekthaus</a>, aber nun mal weit weniger perfekt für die Durchführung einer Unkonferenz. Das Betahaus strahlt nicht so viel Charme aus; es ist ziemlich abgewrackt; die Räume, in denen die Sessions stattfanden, waren zum großen Teil leer und ungemütlich; die Wege waren zu weit; die Akkustik in einigen Räumen inakzeptabel schlecht. Hinzu kommt, dass die Temperatur fast unerträglich hoch war, aber nun gut, dafür kann niemand etwas. ;-)</p>
<h3>Warum nicht zwei Tage?</h3>
<p>Ich bin ein Freund von mehrtätigen Konferenzen, und ich habe das Gefühl, dass eine Auslegung auf zwei Tage auch diesem WordCamp aus mehreren Gründen gut getan hätte.</p>
<p>Ich habe die Vorstellungsrunde vermisst, die sonst dafür sorgt, dass man einige bekannte Namen direkt zu Beginn der Unkonferenz Gesichtern zuordnen konnte.</p>
<p>Mir fehlte die Sessionplanung, statt dessen konnten im Vorfeld Sessions auf der WordCamp-Website angemeldet werden, und jeder Teilnehmer konnte sein Interesse an der Session dadurch bekannt geben, dass er der entsprechenden Gruppe beigetreten ist – ein umständliches Verfahren, unzuverlässig und zudem überflüssig, wenn man mehr Zeit zur Verfügung hat.</p>
<p>Die angemeldeten Session wurden bereits im Vorfeld auf einem <a href="http://wordcamp.de/programm/">Sessionplan</a> angeordnet, dessen Verbindlichkeit offenbar überschätzt wurde. Anders kann ich mir die vehemente Kritik daran, dass ich meine Session aufgrund mehrfacher Nachfrage von 10:00 Uhr auf 11:00 Uhr verlegt habe, nicht erklären. Wo bleibt das die Spontaneität, die eine Unkonferenz ausmacht?</p>
<p class="top"><a href="#top">Zum Seitenanfang</a></p>
<h2>Alte und neue Bekannte</h2>
<p>Das dritte WordCamp hatte einige Schwächen, aber hey, es war eine Unkonferenz mit interessanten Leuten zu einem spannenden Thema! Wer lieber meckern möchte, kann es vielleicht auch einfach so sehen: Ihr habt 10,00 € bezahlt, dafür gab es ein T-Shirt, eine Tragetasche, Möhren, Obst, Gebäck, Brezeln und Eis … und doch sicher das eine oder andere gute Gespräch, diese oder jene gute Session.</p>
<p>Unkonferenzen empfinde ich stets als inspirierend und motivierend, und das war dieses Mal nicht anderes. Das lag daran, dass ein Element einer jeden Konferenz auch beim WordCamp nicht zu kurz kam: das »Networking«. Neben Vladimir habe ich auch <a href="http://toscho.de">Thomas Scholz</a> erstmalig persönlich getroffen, was wirklich bemerkenswert kurios ist, da wir schon vor einigen Jahren zusammen an einem Projekt gearbeitet haben und Thomas einige Texte zu meiner <a href="http://jendryschik.de/wsdev/einfuehrung/">Einführung in XHTML, CSS und Webdesign</a> beigesteuert hat. Gefreut habe ich nicht auch, <a href="http://www.grochtdreis.de">Jens Grochtdreis</a> und <a href="http://www.highresolution.info/">Dirk Jesse</a> mal wieder zu sehen. Das gilt auch für Frank Bültge und <a href="http://dynamicinternet.eu/">Michael Preuß</a>, dessen Session über sein kommerzielles WordPress-Framework »Xtreme One« ich leider verpasst habe. Mit <a href="http://datenkind.de/">Christoph Bach</a> habe ich das 2:0, 3:0 und 4.0 der deutschen Mannschaft bejubelt.</p>
<p>(<a href="http://www.flickr.com/photos/karstenkneese/4757260950/">Foto von Karsten Kneese</a>)</p>
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