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Usability und Webstandards

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Glossar

A

Accessibility
Siehe auch:
Anführungszeichen

Dienen der visuellen Auszeichnung von direkter Rede und Zitaten sowie zur Hervorhebung von Wortteilen, Wörtern oder Satzteilen. Im deutschen Schriftsatz werden zwei Varianten verwendet: Doppelte normale Anführungszeichen, bestehend aus doppeltem unteren Anführungszeichen (U+201E) und doppeltem linken Anführungszeichen (U+201C) („foo“), sowie doppelte spitze Anführungszeichen, bestehend aus doppeltem spitzen Anführungszeichen nach rechts (U+00BB) und doppeltem spitzen Anführungszeichen nach links (U+00AB) (»foo«). Dazu kommen jeweils die so genannten halben Anführungszeichen (‚foo‘ und ›foo‹) für Eigennamen und Begriffsdefinitionen sowie verschachtelte Zitate. Stehen ohne Zwischenraum vor und nach dem eingeschlossenen Textabschnitt. Die Zeichen, die Sie über Umschalt + 2 sowie Umschalt + # erhalten, nämlich die Zeichen " und ', haben keine typografische Bedeutung.

Anker
Quelle und/oder Ziel eines Hyperlinks. In  HTML und XHTML unter anderem durch das Element a repräsentiert.
Siehe auch:
ANSI
US-amerikanisches Institut zur Normung industrieller Verfahrensweisen. Mitglied in der ISO. Deutsches Gegenstück ist das DIN.
Siehe auch:
Apache
Ein Open-Source-Produkt der  Apache Software Foundation und der heute meistverbreitete Webserver.
Siehe auch:
Arbeitsentwurf
Siehe auch:
Ariadne-Faden

Brotkrumen-Navigation

Der griechischen Mythologie zufolge ein Geschenk der Prinzessin Ariadne an Theseus. Mit Hilfe des Fadens fand Theseus den Weg durch das Labyrinth, in dem sich der Minotauros befand. Bezeichnung für eine Art der Navigation auf Websites, welche die Hierarchie widerspiegelt und dem Benutzer so eine zusätzliche Orientierungshilfe bietet.

Siehe auch:
ASCII

Zeichensatz, der auf dem lateinischen Alphabet basiert, wie er im modernen Englisch und von Computern zur Darstellung von Text verwendet wird. Wird seit Ende der 1960er verwendet und ist eine 7-Bit-Codierung, benutzt also 128 Zeichen.

Siehe auch:
At-Regel
Grundkonstruktion eines Stylesheets. Dient unter anderem zur Angabe, für welches Ausgabemedium Regeln gelten sollen, zum Import zusätzlicher Stylesheets oder zur Angabe der aktuellen Zeichenkodierung. Beginnt mit einem @-Zeichen, unmittelbar gefolgt von einem Bezeichner (zum Beispiel @import, @page), und umfasst alles inklusive des nächsten Semikolons oder Deklarationsblocks.
Attribut
In Markup-Sprachen wie HTML und XHTML ein Paar aus einem Namen und einem (Text-)Wert, der einem Element zugeordnet wird.
Siehe auch:

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B

Bar
Siehe auch:
Barrierefreiheit
Der Begriff Barrierefreiheit kommt ursprünglich aus der Behindertenbewegung und bezeichnet bestimmte Qualitäten gestalteter Lebensbereiche, wodurch diese für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind. Die gesetzliche Definition lautet: »Barrierefrei sind (...) technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen (...), wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.«
Siehe auch:
Benutzbarkeit
Siehe auch:
Benutzer
Ein Mensch, die mit einem Benutzeragenten arbeitet, um eine Ressource anzuzeigen, anzuhören oder anderweitig zu nutzen.
Benutzerprogramm

Benutzeragent,User Agent

Ein beliebiges Programm, das eine Ressource ausliest und weiterverarbeitet. Ein Benutzeragent kann eine Ressource anzeigen, sie vorlesen, ihren Ausdruck veranlassen oder es in ein anderes Format umwandeln. In den meisten Fällen ist ein einfacher Webbrowser gemeint.

Siehe auch:
BGG
Ziel des im Februar 2002 verabschiedeten Behindertengleichstellungsgesetzes ist es, die Benachteiligung von behinderten Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.
Bit
Kunstwort aus binary digit, englisch für Binärziffer. Die Informationsmenge 1 Bit gibt an, welche von zwei möglichen Zuständen zutrifft, beispielsweise die Stellung eines Schalters.
BITV

Stellt Anforderungen und Bedingungen auf, welche behinderten Menschen, denen die Nutzung der Informationstechnik üblicherweise nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang dazu zu eröffnen. Grundlage des barrierefreien Webdesign in Deutschland und die verbindliche Rechtsverordnung zu § 11 Behindertengleichstellungsgesetz. Der für Webentwickler relevante Teil der BITV versteckt sich in Anlage 1, welche die Anforderungen und Bedingungen aufführt.

Blocksatz
Im Druck übliche Methode, einen Text so zu setzen, dass die Zeilen durch Erweiterung der Wortzwischenräume auf gleiche Breite gebracht werden. Für die Verwendung im World Wide Web nicht geeignet, da Worttrennung in Webbrowsern nicht ohne weiteres möglich ist und dadurch sehr große Wortzwischenräume entstehen können.
Braillezeile
Spezielles Ausgabegerät, das über ein taktiles Display mit in den meisten Fällen acht beweglichen Stiften Punktemuster entsprechend dem Braille-Alphabet ausgibt. Auf diese Weise werden sehbehinderte Benutzer in die Lage versetzt, selbstständig am Computer zu arbeiten.
Siehe auch:
Brotkrumen-Navigation
Siehe auch:
Browser
Siehe auch:
Browserstylesheet
Wird von Webbrowsern vor allen anderen Stylesheets für ein Dokument angewendet. Sollte die Elemente so präsentieren, dass sie den allgemeinen Darstellungserwartungen für die Dokumentsprache entsprechen (zum Beispiel wird ein HTML-Element em in visuellen Browsern unter Verwendung einer kursiven Schrift dargestellt). Kann durch Stylesheets des Benutzers oder des Webautoren überschrieben werden.
Bug
Begriff für Softwarefehler.
Bugfix
Bezeichnung für das Beheben oder einen Patch zum Beheben eines Softwarefehlers.
Siehe auch:

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C

Camino
Ein auf Mozilla basierender Webbrowser für Mac OS X. Vormals unter dem Namen Chimera bekannt.
Siehe auch:
CDATA-Abschnitt

Character Data

Wird in XML-Dokumenten dazu verwendet, dem Parser mitzuteilen, dass kein Markup folgt, sondern normaler Text. Enthaltene Markup-Zeichen werden vom Parser ignoriert.

CERN

Forschungszentrum für Teilchenphysik in der Nähe von Genf. Tim Berners-Lee erfand während seiner Arbeit am CERN das World Wide Web.

Siehe auch:
Client
Programm, das den Dienst eines anderen Programms nutzt, zum Beispiel ein Webbrowser, ein Editor oder ein Suchroboter.
Content-Management-System

Softwaresystem für das Administrieren von (Web-)Inhalten mit Unterstützung des Erstellungsprozesses basierend auf der Trennung von Inhalten und Struktur. Benutzen die Mechanismen des Dokumenten-Managements.

CSS

Formatierungssprache, die es Webautoren und Benutzern erlaubt, Formatierungen (zum Beispiel Schriften, Abstände und akustische Aspekte) von strukturierten Dokumenten (z.B. HTML oder XML) durchzuführen. Vereinfach mit der Trennung vom Inhalt des Dokuments von dessen Präsentation die Erfassung von Web-Dokumenten und die Verwaltung von Websites.

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D

Deklaration
Bestandteil eines CSS-Deklarationsblocks. Besteht aus einer Eigenschaft, gefolgt von einem Doppelpunkt, gefolgt von einem Wert. Vor und hinter diesen Bestandteilen kann sich Leerraum befinden. Mehrere Deklarationen werden durch ein Semikolon voneinander getrennt.
Deklarationsblock
Bestandteil einer CSS-Regel. Beginnt mit einer öffnenden geschweiften Klammer und endet mit der zugehörigen schließenden geschweiften Klammer. Innerhalb der geschweiften Klammern dürfen beliebige Zeichen stehen. Klammern, eckige Klammern und geschweifte Klammern müssen immer paarweise auftreten und dürfen verschachtelt werden. Einfache und doppelte Anführungszeichen müssen ebenfalls paarweise auftreten. Üblicherweise enthält der Deklarationsblock ein oder mehrere Deklarationen.
Siehe auch:
deprecated
Ein Element oder Attribut einer Auszeichnungssprache gilt als deprecated (missbilligt, veraltet), wenn es durch neuere Konstrukte oder Technologien überholt wurde. Missbilligte (X)HTML-Elemente und -Attribute sind nur noch in der Transitional- DTD enthalten, nicht jedoch in der Strict- DTD.
Siehe auch:
DIN

Die für die Normungsarbeit in Deutschland zuständige Institution. Vertritt die deutschen Interessen in den weltweiten und europäischen Normungsorganisationen. Mitglied der ISO. Amerikanisches Gegenstück ist das ANSI.

Siehe auch:
Doctype
Doctype Switching
Verfahren zur Bestimmung des Darstellungsmodus eines (X)HTML-Dokuments in aktuellen Webbrowsern in Abhängigkeit von Art und Notation der verwendeten Dokumenttyp-Definition. Verläuft nach folgendem Schema: Wenn das Dokument keine Dokumenttyp-Deklaration hat oder eine aus einer  Positivliste, dann gehe in den Quirks Mode. In allen anderen Fällen gehe in den Standards Compliance Mode. Im Quirks Mode wird eine Webseite wie durch alte, inkompatible Browser dargestellt; der Standards Compliance Mode bemüht sich um eine Darstellung gemäß den W3C-Empfehlungen. Aktuelle Gecko- und Opera-Versionen unterteilen den Standards Compliance Mode in einen Almost Standards Mode und einen Full Standards Mode.
Dokument
Bezeichnet in der elektronischen Datenverarbeitung eine nicht ausführbare Datei mit in der Regel durch Menschen lesbarem Inhalt, zum Beispiel  HTML-Dokument, Word-Dokument. Besteht aus Inhalt, Struktur, Informationen zur visuellen Darstellung und semantischen Informationen.
Siehe auch:
Dokumenttyp

Ausprägung,Derivat,Sprache

Konkrete Instanz einer Auszeichnungssprache. SGML-Dokumenttypen, zum Beispiel  HTML oder DocBook, werden durch eine DTD definiert, XML-Dokumenttypen, zum Beispiel  XHTML oder SVG, durch eine DTD oder ein XML Schema.
Siehe auch:
Dokumenttyp-Definition
Siehe auch:
Dokumenttyp-Deklaration
Benennt die Dokumenttyp-Definition, welche für das Dokument verwendet wird. Teilt der verarbeitenden Software mit, um welchen Dokumenttyp es sich handelt.
Siehe auch:
DOM

W3C-Empfehlung, die Programmen eine allgemeine Vorgehensweise für den Zugriff auf Bestandteile eines Dokuments liefert.

DTD

In SGML ein Metadokument, das Informationen darüber enthalt, wie ein Satz von SGML-Elementtypen verwendet werden kann. In XML wird diese Rolle häufig von XML Schema übernommen.

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E

Eigenschaft
Der Bestandteil einer CSS-Deklaration, dem ein Wert zugeordnet wird.
Siehe auch:
Element
Konkrete Ausprägung eines Elementtyps, bestehend aus Leeres-Element-Tag oder Start-Tag und gegebenenfalls End-Tag sowie Inhalt.
Elementtyp
Innerhalb der Dokumenttyp-Definition oder des XML Schemas, das den SGML- oder XML-Dokumenttyp definiert, festgelegtes syntaktisches Konstrukt, das Struktur oder gewünschtes Verhalten repräsentiert. Sowohl HTML als auch XHTML bestehen abhängig von der gewählten Variante aus bis zu 91 Elementtypen, beispielsweise Absätze ( p), Tabellen ( table) oder Anker ( a). Eine konkrete Ausprägung eines Elementtyps heißt Element.
Empfehlung
Siehe auch:
End-Tag

Ende-Tag,Schluss-Tag

Schließt die Notation eines Elements ab. Besteht aus öffnender spitzer Klammer, dem Ende-Kennzeichen /, dem Elementnamen und schließender spitzer Klammer. Beispiel: </foo>.

Siehe auch:
Ergonomie
Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzer (Mensch) und Objekt (Maschine).
Siehe auch:

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F

Firefox
Freier Webbrowser, der wie Mozilla die Gecko Rendering Engine zur Darstellung von HTML und XHTML-Dokumenten und den XML-Dokumenttyp XUL ( XML User-interface Language) zur Gestaltung der GUI verwendet. Wurde im Jahre 2004 durch über Spenden finanzierte, großformatige Anzeigen in der New York Times und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch außerhalb der Webgemeinde bekannt und verbreitet sich seitdem enorm.
Flash
Auf Vektorgrafiken basierendes Grafik- und Animationsformat der amerikanischen Firma Macromedia, das heutzutage auf vielen Websites eingesetzt wird.
Siehe auch:
Fokus
Man spricht davon, dass ein Element den Fokus hat, wenn es Tastaturereignisse oder andere Arten der Texteingabe (zum Beispiel Sprache) akzeptiert, beispielsweise ein Anker, den man über die Tabulator-Taste angesteuert, oder ein Texteingabefeld, in das man hineingeklickt hat.
Siehe auch:
Foo
Definitionsfreier Stellvertreterausdruck, das heißt Ausdruck für »irgendetwas«, »irgendeins«. Dient oft als Platzhalter in technischen Anleitungen oder Beispielen. Werden mehrere Ausdrücke gebraucht, ist die Reihenfolge foo, bar, baz, qux, quux üblich. Der Begriff geht auf US-amerikanische Soldaten des Zweiten Weltkriegs zurück. In Anlehnung an das deutsche Wort »furchtbar« benannten sie etwas, was völlig zerstört oder kaputt war, mit der Abkürzung FUBAR ( Fucked Up Beyond All Repair), was im Laufe der Zeit als »foobar« einamerikanisiert wurde und auf diesem Weg in den deutschen Sprachraum zurück kehrte (vgl. Wikipedia).
Frames
Ermöglichen es, eine Webseite in verschiedene Unterbereiche zu zerteilen und in jeden Bereich eine eigene Ressource zu laden. Das einzelne Segment wird als Frame bezeichnet, die Definition aller Frames als Frameset. Wurden von Netscape mit dem Netscape Navigator 2.0 eingeführt und durch das W3C im Rahmen von HTML 4 standardisiert, verlieren heute allerdings zunehmend an Bedeutung. XFrames sollen Frames zukünftig ersetzen.
FTP

Netzwerkprotokoll zur Übertragungen von Dateien vom Server zum Client, vom Client zum Server oder clientgesteuert zwischen zwei Servern.

Siehe auch:

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G

Gebrauchstauglichkeit
Das Ausmaß, in dem ein Produkt (zum Beispiel eine Website) durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufrieden stellend zu erreichen.
Siehe auch:
Gecko
Name einer Rendering Engine, die zur Darstellung von (X)HTML-Dokumenten verwendet wird. Wird mit besonderem Augenmerk auf die vollständige Unterstützung von offenen Standards wie HTML, CSS, DOM, XML, RDF und JavaScript entwickelt. Wird unter anderem von den Webbrowsern Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Camino und Konqueror verwendet.
generic coding
Bezeichnet das bereits in den 1960er Jahren entwickelte Konzept der Trennung des Informationsgehalts eines Dokuments von dessen äußerer Form.
Siehe auch:
generic markup
Begriff für das Konzept der Auszeichnung von Inhalten nach semantischen anstatt nach visuellen Gesichtpunkten. Geht auf den New Yorker Buch-Designer Stanley Rice zurück und fand mit der Entwicklung von GML die erste für die Entwicklung des World Wide Web relevante Anwendung.
GIF

Digitales Bildformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 Farben). 1987 vom US-Onlinedienst CompuServe eingeführt. Vor allem wegen seiner effizienten Kompression LZW (Lempel-Ziv-Welch-Algorithmus) populär. Ermöglicht das Speichern mehrerer Bilder in einer einzigen Datei, was vor allem für einfache Animationen verwendet wird.

GML

Durch Charles Goldfarb, Edward Mosher und Raymond Lorie im Jahre 1969 entwickelte Auszeichnungssprache. Basiert auf den Konzepten generic coding und generic markup. Führte das Konzept eines formal definierten Dokumenttyps mit einer verschachtelten Element-Struktur ein. Grundstein für die Entwicklung von SGML.

GUI

Grafische Schnittstelle auf Computern, die eine Interaktion mit dem Benutzer verlangen, also derjenige Teil einer Software, den der Benutzer unmittelbar (vor sich auf dem Monitor bzw. der Anzeige) sieht (vgl. Wikipedia).

Siehe auch:
Gültigkeit
Ein Dokument ist gültig (valide), wenn es erfolgreich gegen die zugrunde liegende DTD geprüft werden kann. Es dürfen nur die Elemente, Attribute und Attributwerte auf die Art und Weise verwendet (und verschachtelt) werden, wie es für die gewählte Sprachversion definiert ist. Gültigkeit wird im Allgemeinen mittels eines Validators überprüft.

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H

Hexadezimalsystem
Zahlensystem zur Basis 16. Benutzt die Ziffern 0 bis 9, sowie für die dezimalen Zahlen 10 bis 15 die Buchstaben A bis F. Oftmals wird die Hexadezimalschreibweise durch das Voranstellen von »x« (in HTML) oder »0x« (in Programmiersprachen wie C++ oder Java) kenntlich gemacht, damit eine Verwechslung mit der Dezimal- oder anderen Schreibweisen ausgeschlossen wird.
Siehe auch:
Homepage
Die erste Seite einer Website, also die Seite, die von einem Benutzer in der Regel als erstes aufgerufen wird, zu der er immer wieder zurückkommt und die deutlich öfter betrachtet wird als irgendeine andere Seite. Sollte vermitteln, welche Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen auf der Website angeboten werden, was das Unternehmen macht, welches die Website repräsentiert, und wodurch es sich von der Konkurrenz abhebt. Ziel ist die Beantwortung folgender Fragen: Wo bin ich? Was kann ich hier tun?
Siehe auch:
HTML

Bildet zusammen mit HTTP und URI die fundamentalen Mechanismen des World Wide Webs. Die Auszeichnungssprache HTML vereint semantische Auszeichnung von Inhalten und Hypertext und ermöglicht Webautoren unter anderem, Dokumente mit Überschriften, Text, Tabellen, Auflistungen, Hyperlinks zu anderen Dokumenten und Ressourcen sowie anderen Arten von Auszeichnungen online zu veröffentlichen, Formulare zur Interaktion mit Benutzern zu entwerfen, sowie Multimedia-Elemente wie Videos, Musik und Animationen sowie Applikationen direkt in ihre Dokumente einzufügen. Wurde von Tim Berners-Lee als SGML-Dokumenttyp entworfen und 1995 unter der Leitung der IETF erstmalig als Norm standardisiert und als RFC 1866 »Hypertext Markup Language - 2.0« veröffentlicht. Es folgten HTML 3.2 (1997), HTML 4.0 (1998) und HTML 4.01 (1999).

HTML-Kompatibilitätsrichtlinien
Eine in Anhang C der XHTML-Empfehlung aufgestellte Sammlung von Entwurfsrichtlinien für Webautoren, die möchten, dass ihre XHTML-Dokumente von vorhandenen HTML-Benutzeragenten wiedergegeben werden können.
HTTP

Im Jahre 1990 von Tim Berners-Lee entwickeltes Kommunikationsschema zum Austausch von Daten und noch heute das Standardprotokoll des World Wide Webs. HTTP 1.0 wurde im Mai 1996 veröffentlicht. Bereits im August desselben Jahres folgte HTTP 1.1. HTTP wird primär zur Anfrage und Übertragung von Ressourcen verwendet. Wird durch Erweiterung seiner Anfragemethoden, Header-Informationenen und Fehlercodes im Rahmen von HTTP 1.1 zunehmend zum Austausch beliebiger Daten zwischen Clients und Servern verwendet.

Hyperlink
Ein Verweis von einem Quell- zu einem Zielanker, in den meisten Fällen von einem Dokument zu einem anderen (externer Link) oder von einer Stelle in einem Dokument zu einer anderen im selben Dokument (interner Link), der über einen Computer effizient verfolgt werden kann. Die Verbindungseinheit in Hypertext.
Siehe auch:
Hypertext
Nichtlineare Organisation heterogener Objekte, deren netzartige Struktur durch logische Verbindungen zwischen atomisierten Wissenseinheiten hergestellt wird, oder einfacher: nichtlineare Präsentation von Inhalten. Die einzelnen Inhalte werden Knoten genannt. Über Verweise navigiert man von einem Knoten zum anderen. Den Begriff prägte der US-amerikanische Gesellschafts- und Computerwissenschaftler Ted Nelson im Jahre 1965 im Rahmen seines Hypertext-Systems Xanadu.
Siehe auch:

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I

IANA

US-amerikanische Organisation, die die Vergabe von IP-Adressen, Top-Level-Domains und IP-Protokollnummern regelt.

IETF

Offene, internationale Vereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern und Anwendern, organisiert in über 80 Arbeitsgruppen mit insgesamt mehr als 700 Mitgliedern. Erarbeitet Vorschläge zur Standardisierung des Internets.

Internationalisierung

I18N

Gestattet und vereinfacht die Benutzung einer Webseite für verschiedenen Sprachen, Schriften und Kulturen.

Internet Explorer
Der heute mit Abstand meistgenutzte Webbrowser. Seit Windows 95 SR2 Bestandteil des Betriebssystems Microsoft Windows. Verliert aufgrund zahlreicher Sicherheitslöcher und zum Teil mangelhafter Unterstützung aktueller Standards immer mehr Marktanteile an Konkurrenzprodukte wie Mozilla, Opera oder vor allem Firefox.
ISO

Internationale Vereinigung der Standardisierungsgremien von 148 Ländern. Verabschiedet internationale Standards in allen technischen Bereichen sowie Verfahrensstandards. Deutschland ist seit 1951 durch das DIN in der ISO vertreten.

Siehe auch:
ISO-8859
Definiert in zurzeit 15 verabschiedeten und einer verworfenen Teilnorm verschiedene 8-Bit-Zeichensätze für die Informationstechnik. Die ersten 128 Zeichen (0 bis 127) entsprechen dabei ASCII, die Positionen 128 bis 159 sind für Steuerzeichen reserviert, die Positionen 160 bis 255 werden für Sonderzeichen wie etwa Umlaute oder andere diakritische Zeichen verwendet, die in einer Vielzahl von Sprachen mit lateinischem Grundalphabet notwendig sind.

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J

Java
Objektorientierte Programmiersprache, die unter anderem von Patrick Naughton, Mike Sheridan und James Gosling im Auftrag des amerikanischen Computerherstellers Sun Microsystems entworfen wurde. Wird noch heute weiterentwickelt. Man unterscheidet Java-Applets, die in einem Webbrowser ausgeführt werden, Java-Servlets, die auf einem Webserver ausgeführt werden und Java-Anwendungen, die von einer virtuellen Maschine als eigenständige Programme ausgeführt werden (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
JavaScript
Clientseitige Skriptsprache, die dazu entwickelt wurde, Webseiten dynamisch zu gestalten. Mittels einer Schnittstelle zum DOM können Elemente manipuliert werden, nachdem das Dokument zum Client übertragen wurde.
JAWS

Screenreader der Freedom Scientific GmbH, der eine Sprachtechnologie einsetzt, die auf der Grundlage des Windows-Betriebssystems den Einsatz aller gängigen Softwareanwendungen und den Zugang zum Internet möglich macht. Verwendet eine integrierte Sprachausgabe, um den aktuellen Bildschirminhalt wiederzugeben. Gleichzeitig kann die Ausgabe auf einer Braillezeile erfolgen.

JPEG

Eines der am weitesten verbreiteten Formate zur digitalen Speicherung von Bildern. Bietet ein standardisiertes verlustbehaftetes Kompressionsverfahren, den so genannten Baseline Codec.

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K

Kaskade
Designprinzip von CSS. Stylesheets können drei verschiedene Ursprünge haben: Webautor, Benutzer und Benutzeragent. Stylesheets aus diesen drei Ursprüngen überlappen sich im Gültigkeitsbereich und arbeiten gemäß der Kaskade zusammen. Dabei wird jeder Regel eine Spezifität zugeordnet. Gelten mehrere Regeln, setzt sich diejenige mit der höchsten Spezifität durch. Importierte Stylesheets sind ebenfalls kaskadenartig angeordnet, und ihre Spezifität ist von ihrer Import-Reihenfolge abhängig.
KHTML
Rendering Engine in einigen Browsern, unter anderem Konqueror und Safari, die ein HTML-Dokument analysiert und dessen korrekte Darstellung übernimmt. Sehr schnell bei der Darstellung, aber bei fehlerhaftem HTML-Code weniger tolerant als Gecko.
Kodierung
Siehe auch:
Kombinator
Verkettet mehrere einfache Selektoren miteinander, um zusätzliche Übereinstimmungsbeschränkungen zu definieren. Kombinatorzeichen sind Whitespace, das Größer-als-Zeichen, das Plus und die Tilde.
Siehe auch:
Konqueror
Dateimanager und Webbrowser der grafischen Betriebssystem-Oberfläche KDE. Agiert durch die Komponente KHTML als Webbrowser mit eingebauter Unterstützung unter anderem für JavaScript und CSS.

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L

Leeres Element
Element, dessen Inhaltsmodell leer ist. Wird in SGML-Dokumenten ausschließlich mit Start-Tag und in XML-Dokumenten hauptsächlich als Leeres-Element-Tag notiert.
Leeres-Element-Tag
Notation eines leeren Elements bei XML-Dokumenten. Das XHTML-Element br beispielsweise wird wie folgt notiert: <br/> oder <br />. Das Leerzeichen vor dem Ende-Kennzeichen dient der Kompatibilität zu HTML-Benutzeragenten.
Leerzeichen
Dient zur Abgrenzung von Worten innerhalb eines fortlaufenden Textes. Man erhält ein Leerzeichen durch Betätigen der Leertaste.
Leerzeichen, geschützt
Entspricht in der Breite dem einfachen Leerzeichen. Bei einem geschützten Leerzeichen wird nicht umgebrochen. In HTML und XHTML über das Entity &nbsp; zu notieren.
Lynx
Textbrowser für Unix- und Windows-Systeme, besonders optimiert auf den Einsatz an Terminals. Wurde um 1992 an der Universität von Kansas entwickelt, ist heute noch verbreitet und zählt damit zu den Webbrowsern mit der längsten Entwicklungsgeschichte.
Siehe auch:

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M

Markup
Siehe auch:
MathML

XML-Dokumenttyp zur Darstellung von Formeln und komplexen Ausdrücken. Inhalte werden in einer logischen Struktur unabhängig von ihrer graphischen Gestaltung abgelegt. Im April 1998 als W3C-Empfehlung veröffentlicht, seit Oktober 2003 in der aktuellen Version 2.0 verfügbar.

Memex

Aus dem Jahre 1945 von dem US-amerikanischen Wissenschaftler Vannevar Bush entwickelte Vision eines Systems, welches das Wissen eines bestimmten Gebiets elektronisch aufbereitet leicht zugänglich darstellen kann. Kann als maschinelle Unterstützung des assoziativen Denkens angesehen werden. Inspirierte Tim Berners-Lee bei der Entwicklung des World Wide Web.

Siehe auch:
Meta
Ein Präfix, der anzeigt, dass etwas auf sich selbst angewendet wird. Ein Metadokument beispielsweise ist ein Dokument über ein Dokument.
Siehe auch:
Metasprache
Sprache, mit der eine andere Sprache erklärt oder definiert wird, mit der also die Regeln (die Grammatik) für diese Sprache festgelegt werden, z.B. SGML und XML.
Siehe auch:
MIME

MIME-Typen wurden ursprünglich zur Angabe des Datentyps von E-Mail-Anhängen entwickelt, finden mittlerweile allerdings auch bei weiteren Diensten Verwendung. Sie bestehen aus der Angabe eines Medientyps und der Angabe eines Untertyps. Beide Angaben werden durch den Schrägstrich (/) voneinander getrennt. HTML-Dokumente beispielsweise werden mit dem MIME-Typ text/html ausgeliefert.

Siehe auch:
Modularisierung von XHTML
Im April 2001 veröffentlichte W3C-Empfehlung. Darin werden die in XHTML 1.0 verfügbaren Elementtypen in eine Sammlung von abstrakten Modulen aufgeteilt, die bestimmte Funktionstypen anbieten. Module können miteinander und mit anderen Modulen kombiniert werden, sodass darauf basierend sowohl erweiterte als auch abgespeckte Dokumenttypen entworfen werden können.
Mosaic
Erster Webbrowser, der Grafiken direkt ohne diese nachzuladen auf einer Website anzeigen konnte. Wurde als Projekt der Software Group am NSCA von Eric Bina und Marc Andreessen entwickelt. Erste Versionen erschienen ab September 1993 und basierten auf einer auf Unix-Rechnern weit verbreiteten grafischen Benutzeroberfläche, dem X Window System. Im Laufe des Jahres folgten Versionen für Windows und Mac. Ein Großteil des Mosaic-Entwicklerteams arbeitete später an der Entwicklung des Netscape Navigators.
Mozilla
Aus Webbrowser, E-Mail-Client und weiteren Werkzeugen bestehende freie Programmsammlung der Mozilla Foundation. Der Webbrowser basiert auf der Rendering Engine Gecko, die Programmoberfläche auf dem eigens entwickelten XML-Dokumenttyp XUL ( XML User-interface Language).
Multimedia
Der Begriff Multimedia bezeichnet die Kombination von Inhalten aus mehreren Medien, darunter Text, Grafik, Animationen, Audio und Video.

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N

Namensraum
Dient der eindeutigen Zuordnung eines Objekts in einem bestimmten Kontext mit dem Ziel, Namenskonflikte zu vermeiden. XML unterstützt ebenfalls Namensräume, wobei dabei der Präfix in den meisten Fällen durch einen Doppelpunkt vom lokalen Namen getrennt wird.
Siehe auch:
NCSA

Wurde 1986 an der amerikanischen Universität von Illinois als eines von ursprünglich fünf Zentren des National Science Foundation's Supercomputer Centers Program gegründet. Seit 1993 weltweit bekannt durch den ersten grafischen Webbrowser Mosaic und den NSCA httpd, einen Webserver und Vorläufer des Apache HTTP Servers.

Netscape Navigator
Ursprünglich auf Mosaic basierender Webbrowser. Die ersten Versionen erschienen bereits 1994 und erweiterten das damals aktuelle HTML 2.0 unter anderem um Tabellen, Frames, Scripting-Funktionen und Multimedia-Elemente. Wurde an Privatanwender kostenlos vertrieben und hatte dadurch maßgeblichen Anteil an der größer werdenden Popularität des World Wide Web und bereits 1995 einen Marktanteil von weit über 80 Prozent. Wurde durch Microsofts verstärkte Bemühungen, den Internet Explorer am Markt zu etablieren, Ende der 1990er zunehmend verdrängt und hat heute nahezu keine Bedeutung mehr. Markeninhaber von Netscape ist AOL. Aktuelle Versionen ab 6.0 beruhen auf Mozilla.
Newsgroup
Teilbereich des Usenets, vergleichbar mit einem Schwarzen Brett, über das öffentlich zu einem bestimmten Thema diskutiert wird, ähnlich wie bei einem Web-Forum.
Siehe auch:
Norm
Eine als verbindlich anerkannte Regel.

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O

Open Source
Bezeichnet frei verfügbare Software, deren Quelltext in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form frei erhältlich ist. Die Software darf beliebig verändert, kopiert, ohne Lizenzgebühren verbreitet und genutzt werden.
Opera
Webbrowser des norwegischen Unternehmens Opera Software ASA. Begann 1994 als Forschungsprojekt des norwegischen Telekommunikationsuntenehmens Telenor und gehört heute aufgrund der guten Implementierung allgemein anerkannter Standards und seiner weit reichenden Konfigurierbarkeit zu den beliebtesten Browser-Alternativen.
Siehe auch:

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P

Parser
Programm, das entscheidet, ob eine Eingabe zur Sprache einer bestimmten Grammatik gehört. Während des Parsens erfolgt eine syntaktische Überprüfung der Eingangsdaten. Bei der Überprüfung wird in der Regel aus den Daten ein Ableitungsbaum aufgebaut, um die Daten anschließend weiterverarbeiten zu können (vgl. Wikipedia).
PDF

Dateiformat, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. PDF-Dokumente geben die mit dem Erstellungsprogramm erzeugte Ausgabe einschließlich aller Schriften, Farben und Grafiken exakt wieder und dienen daher dem plattformübergreifenden Austausch von Dokumenten. Zur Anzeige von PDF-Dokumenten wird ein entsprechendes Programm benötigt, zum Beispiel Adobe Reader oder GSview.

Siehe auch:
PHP

Sehr beliebte, serverseitige Skriptsprache mit einer an die Programmiersprache C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Websites  verwendet wird. Zeichnet sich durch leichte Erlernbarkeit, breite Datenbankunterstützung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus.

Plugin
Bezeichnung für ein Softwareprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt integriert wird. Im World Wide Web werden das Adobe-Reader-Plugin der Firma Adobe oder der Macromedia Flash Player für diverse Webbrowser häufig verwendet. Auch die Anzeige von MathML oder SVG erfordert in den meisten Webbrowsern die Installation eines Plugins.
PNG

Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Wurde als freier Ersatz für das ältere, proprietäre Format GIF entworfen und ist weniger komplex als TIFF. Die Daten werden verlustfrei komprimiert abgespeichert (im Gegensatz zum verlustbehafteten JPEG-Dateiformat).

Siehe auch:
Port
Adresskomponenten, die in Netzwerkprotokollen wie HTTP eingesetzt werden, um Datenpakete den richtigen Diensten (Protokollen) zuzuordnen. Damit können unterschiedliche Dienste unter derselben Adresse und somit auf demselben Rechner betrieben und einzeln angesprochen werden. Ein Webserver beispielsweise ist im Allgemeinen unter Port 80 zu erreichen, FTP-Server für Dateitransfers unter Port 21.
Siehe auch:
Programmieren
Bezeichnet die Tätigkeit, Software mithilfe von Programmiersprachen zu erstellen.
Siehe auch:
Programmiersprache
Formale Sprache zur Notation von Computerprogrammen. Vermittelt dem Computersystem genaue Angaben zu einer Kette von internen Verarbeitungsschritten, beteiligten Daten und deren Struktur in Abhängigkeit von internen oder externen Ereignissen (vgl. Wikipedia). HTML, XHTML und CSS sind keine Programmiersprachen.
Siehe auch:
Proprietär
Nicht standardkonforme Erweiterung bestehender Empfehlungen, Spezifikationen oder Normen.
Siehe auch:

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Q

Quelltext
Begriff für den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Bezeichnung für beliebigen menschenlesbaren Code, der für die Verarbeitung durch Software erstellt wurde.
Siehe auch:

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R

Regel

Regelmenge,Regelsatz

Grundkonstruktion eines CSS-Stylesheets. Besteht aus mindestens einem Selektor und einem Paar geschweifter Klammern, Deklarationsblock genannt, die eine Liste mit null oder mehr durch Semikola voneinander abgetrennten Deklarationen enthalten.

Regulärer Ausdruck
Reguläre Ausdrücke sind eine Familie von kompakten, leistungsfähigen formalen Sprachen mit denen sich (Unter-)Mengen von Zeichenketten beschreiben lassen. Werden von vielen Texteditoren und Programmen verwendet, um bestimmte Muster zu suchen und dann durch etwas anderes zu ersetzen oder eine Aktion auszuführen (vgl. Wikipedia).
Rendering Engine
Komponente eines Programms, die zur Darstellung von Dokumenttypen oder GUI verwendet wird. So benötigt auch jeder Webbrowser eine solche Komponente, um die reinen (X)HTML und CSS-Dokumente einzulesen und auf dem Bildschirm als formatierten Text, Grafik, Animation etc. auszugeben, beispielsweise Gecko oder KHTML.
Ressource
Dokumente und Daten aller Art, die sich im World Wide Web über einen URI adressieren lassen.
RFC

Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet, die am 7. April 1969 begonnen wurde. Bei der ersten Veröffentlichung noch im ursprünglichen Wortsinne zur Diskussion gestellt, behalten RFCs auch dann ihren Namen, wenn sie sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben.

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S

Safari
Webbrowser der Firma Apple. Gehört zum Lieferumfang von Mac OS X ab der Version 10.3 (Panther) und ersetzte den bisher mitgelieferten Microsoft Internet Explorer als Standard-Browser. Verwendet die Rendering Engine WebKit, die auf KHTML basiert.
Screenreader
Zumeist von sehbehinderten Benutzern verwendetes Programm, das Informationen für den Bildschirm abfängt und entweder in synthetischer Sprache, zum Beispiel über eine Sprachausgabe, oder über eine Braillezeile darstellt. Der meistverwendete Screenreader ist JAWS (vergleiche J. E. Hellbusch; »Barrierefreies Webdesign«, Heidelberg, dpunkt.verlag, 2005).
Siehe auch:
Selektor
Bestandteil einer CSS-Regel. Existiert immer in Kombination mit einem Deklarationsblock und besteht aus allem bis zu der ersten öffnenden geschweiften Klammer des Deklarationsblocks. Wenn ein Benutzeragent den Selektor nicht parsen kann (wenn es sich dabei beispielsweise nicht um gültiges CSS handelt), muss er den Deklarationsblock ebenfalls ignorieren.
Semantik
Teilgebiet der Linguistik, das sich mit der Analyse und Beschreibung der Bedeutung von Sprache und sprachlichen Ausdrücken befasst.
Server
Ein Dienst, der einem Client Ressourcen zur Verfügung stellt.
Siehe auch:
SGML

Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen definieren kann. Um ein gültiges Dokument in SGML zu beschreiben, braucht man eine DTD. Ein SGML-Dokument ist ein konkreter Dokumenttyp von SGML. Der mit Abstand bekannteste SGML-Dokumenttyp ist HTML. SGML wurde auf Basis von GML durch Arbeitsgruppen des ANSI und der ISO unter der Koordination von Charles Goldfarb entwickelt und im Jahre 1986 als ISO-Standard 8879 veröffentlicht.

Skriptsprache
Programmiersprache, welche die direkte Ausführung des Programmcodes ermöglicht. Programme, die in Skriptsprachen geschrieben sind, werden Skripte genannt. Es handelt sich immer um Textdateien oder Textfragmente, die mit einem normalen Editor bearbeitet werden können. JavaScript und PHP sind Skriptsprachen.
SMIL

Vom W3C entwickelter XML-Dokumenttyp für zeitsynchronisierte, multimediale Inhalte. Ermöglicht die Einbindung und Steuerung von Multimedia-Elementen wie Audio, Video, Text und Grafik in Webseiten. SMIL-Dateien können mit Java-Applets und -Servlets oder CGI-Skripten verknüpft werden. Wird in MMS (Multimedia Messaging Service) verwendet.

Siehe auch:
Software-Ergonomie
Menschengerechte Gestaltung eines Software-Arbeitsplatzes, das heißt der Anwendungssoftware und der Arbeitsoberfläche (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Spezifikation
Siehe auch:
Start-Tag
Leitet die Notation eines Elements ein. Besteht aus öffnender spitzer Klammer (U+003C), dem Elementnamen und schließender spitzer Klammer (U+003E). Beispiel: <foo>.
Siehe auch:
Steuerzeichen
Zeichen eines Zeichensatzes, die keine darstellbaren Zeichen repräsentieren (zum Beispiel Wagenrücklauf, Zeilenvorschub). Wurden ursprünglich zur Ansteuerung von Textausgabegeräten wie Textdruckern, Telegrammgeräten oder Fernschreibern verwendet. Ermöglichen es, Steuerungsbefehle für die Ausgabegeräte innerhalb des Zeichensatzes zu übertragen, anstatt die Steuerungsinformationen über ein anderes Protokoll zu übertragen (vgl. Wikipedia).
Stylesheet
Dokument, das einem Benutzeragenten beschreibt, wie sich Elemente eines strukturierten Dokuments (zum Beispiel  HTML oder XHTML) in eine bestimmte bildliche, hörbare oder fühlbare Präsentation umwandeln lassen. Erlauben es, Inhalte unabhängig vom Ausgabegerät zu interpretieren ohne den Inhalt zu verändern. CSS und XSL sind Stylesheet-Sprachen.
Suchmaschine
Programm zur Recherche von Dokumenten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk wie dem World Wide Web gespeichert sind. Liefert nach Eingabe eines Suchbegriffs eine so genannte Trefferliste von Verweisen auf relevante Dokumente sowie zumeist einige Metainformationen. Die Datenbeschaffung einer Suchmaschine erfolgt automatisch über Suchroboter.
Suchroboter

Spider,Webcrawler

Programm, das vor allem von Suchmaschinen eingesetzt wird, um Inhalte von Websites automatisch einzulesen und zur Indexierung auszuwerten. Gelangt über Hyperlinks von einer Webseite zur anderen. Dabei werden alle bekannten Ressourcen gespeichert und der Reihe nach besucht. Neu gefundene Ressourcen werden zur Liste aller Ressourcen hinzugefügt.

SVG

XML-Dokumenttyp zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Seit 2001 W3C-Empfehlung. Unterstützt mittels SMIL Animationen. Manipulation des SVG-DOM ist über eingebetteter Funktionen beispielsweise mit JavaScript möglich.

Syntax
Behandelt die Muster und Regeln, nach denen Wörter zu größeren funktionellen Einheiten wie Sätzen zusammengestellt und Beziehungen wie Teil-Ganzes, Abhängigkeit etc. zwischen diesen formuliert werden (Satzbau). In der Informatik wird eine formale Grammatik festgelegt, um bei einer formalen Sprache erlaubte Konstruktionen festzulegen (vgl. Wikipedia).
Siehe auch:
Systembezeichner
Bestandteil der Dokumenttyp-Deklaration. Gibt den URI der DTD an.

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T

Tag
Bestandteil der Notation eines Elements.
Tagcloud
Eine Tagcloud ist die Methode zur Informationsvisualisierung, bei der eine Wortliste zweidimensional alphabetisch sortiert angezeigt wird, wobei einzelne unterschiedlich gewichtete Worte größer oder auf andere Weise hervorgehoben dargestellt werden. Tagclouds werden zunehmend in Weblogs eingesetzt.
Textauszeichnung
Bezeichnete ursprünglich die handschriftlichen Anmerkungen eines Layouters am Rand eines Dokuments, die später im Satz berücksichtigt wurden. Auf diese Weise wurden das Seitenformat bestimmt, Seiteninhalte angeordnet sowie typografische Festlegungen getroffen. Das Markup beschränkte sich damals fast ausschließlich auf visuelle Aspekte eines Textes. Mit dem Konzept des generic markup richtete sich der Fokus auf die semantische Auszeichnung von Inhalten, wie sie gerade bei SGML- und XML-Dokumenttypen üblich ist. Markierungen machen dabei eine Aussage über die Art der markierten Stelle.
Textbrowser
Bezeichnung für Webbrowser, die lediglich Text, das heißt keine Bilder oder andere Multimedia-Elemente darstellen können. Ermöglicht Webautoren einen Blick auf eine Website, wie sie von Screenreadern oder Suchrobotern gelesen wird. Einer der meistverwendeten Textbrowser ist Lynx.
Tidy
Als Open Source frei erhältliches Programm, welches dazu dient, (X)HTML-Dokumente zu prüfen und auf Wunsch automatisch zu korrigieren und zu bereinigen. Konvertiert HTML in XHTML und verschönert Quelltext. Die TidyLib-Bibliothek kann auf verschiedene Weise in diverse andere Programme integriert werden.
TIFF

Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Eines der wichtigsten Formate zum Austausch von Daten in der Druckvorstufe.

Typografie
Gestalten mit Schrift, von Schrift sowie mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und so genanntem typografischen Raum (optisch wirksamen Abstand) in einem visuellen Medium. Ziel ist, die Intention eines Textes durch optimale Lesbarkeit der dargestellten Information bestmöglich zu übermitteln. Möglichkeiten der typografischen Gestaltung sind der Einsatz unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Schriftschnitte sowie die Wahl der Zeilenlänge, des Zeilenabstands, des Satzspiegels innerhalb des Papierformates und vieles, vieles mehr (vgl. Wikipedia).

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U

Unicode
Internationaler Standard mit dem Ziel, für jedes grafische Zeichen aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme einen digitalen Code festzulegen. Enthält zu sämtlichen Zeichen bestehender Zeichensätze nach Industriestandards und nationalen sowie ISO-Normen eine eindeutige Entsprechung.
Siehe auch:
URI

Zeichenfolge, die zur Identifizierung einer abstrakten oder physikalischen Ressource dient. Wurde mit RFC 1630 im Juni 1992 von Tim Berners-Lee im Rahmen seines Projekts World Wide Web am CERN eingeführt. Aktuell ist RFC 3986 vom Januar 2005. Ein URI ist entweder ein URL, ein URN oder beides.

URL

Unterart von URI, die eine Ressource über ihren primären Zugriffsmechanismus identifiziert. http://example.com/ ist ein klassischer URL, auch ftp://user:password@example.com/ für FTP und mailto:webmaster@example.com für die Angabe von E-Mail-Adressen.

Siehe auch:
URN

Unterart von URI, die eine Ressource mittels eines vorhanden oder frei zu vergebenden Namens identifiziert und auf Lebensdauer fest mit der Ressource verbunden ist, ganz gleich, wo und wie diese erreichbar ist. URNs können heute nicht direkt aufgerufen werden. Vielmehr müssen sie erst in URLs übersetzt werden, die nicht unbedingt die direkte gesuchte Ressource bezeichnen müssen, sondern auch zu Metadokumenten oder Bezugsquellen führen können.

Siehe auch:
Usability
Siehe auch:
US-ASCII
Siehe auch:
Usenet
1979 in den USA ins Leben gerufenes, weltweites, elektronisches Netzwerk aus Newsgroups, an dem jeder, der Zugang zu einem Newsserver hat, teilnehmen kann.
Siehe auch:
User Agent
Siehe auch:
UTF

Beschreibt Methoden, ein Unicode-Zeichen auf eine Folge von Bytes abzubilden. UTF-8 beispielsweise ist eine 8-Bit-Zeichenkodierung, die alle Zeichen aus Unicode abbildet. Die Zeichen aus ASCII werden in UTF-8 in genau einem Byte kodiert, die nachfolgenden Zeichen in zwei, drei oder vier Bytes.

Siehe auch:

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V

Validator
Freier Service, über den Webautoren Dokumente wie HTML- und XHTML-Dokumente bezüglich Ihrer Konformität zu W3C-Empfehlungen und anderen Standards überprüfen können. Der bekannteste Validator ist der W3C Markup Validation Service.
Validität
Siehe auch:

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W

W3C

Im Jahre 1994 durch Tim Berners-Lee und Al Vezza gegründeter Verband verschiedener Interessensgruppen, der Empfehlungen und Vorschläge für neue Webstandards erarbeitet. Diese Interessensgruppen setzen sich aus IT-Unternehmen und Forschungsinstituten zusammen. Meist werden diese Empfehlungen in kürzester Zeit zum Industriestandard. Obwohl es das W3C erst relativ kurze Zeit gibt, geht von ihm der größte Einfluss auf die Entwicklung des World Wide Web aus. Das W3C definiert Standards und entwickelt Empfehlungen für neue Sprachen und Dokumenttypen.

W3C-Arbeitsentwurf

Working Draft

Teil des Prozesses des W3C hin zu einer offiziellen W3C-Empfehlung. Status eines Dokuments, welches das W3C zur Überprüfung durch Mitglieder, technische Organisationen und die interessierte Öffentlichkeit herausgegeben hat.
W3C-Empfehlung

Recommendation

Formaler Text des W3C, der die Syntax und Semantik oder die Implementierung einer Web-Technologie beschreibt, beispielsweise eines bestimmten Dokumenttyps. Entspricht einer offiziellen Norm eines Standardisierungsgremiums. Einige Empfehlungen sind allgemein anerkannt und haben quasi den Status einer Norm oder stellen die Grundlage einer solchen dar.

W3C-Spezifikation
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine formelle Veröffentlichung des W3C, beispielsweise für eine W3C-Empfehlung.
Siehe auch:
Wagenrücklauf
Name eines Steuerzeichens, das die Einfügemarke auf dem Computer an den Anfang der Zeile bewegt. Bezeichnet im ursprünglichen Sinne den Zeilenrücklauf der Walze einer Schreibmaschine. Die übliche Abkürzung ist »CR« ( carriage return).
Siehe auch:
WAI

Eine Domäne des W3C, die versucht, die Benutzung des World Wide Web auch für Menschen mit Behinderungen sicherzustellen.

Siehe auch:
WCAG

Von der WAI im Mai 1999 herausgegebene Sammlung von Empfehlungen, welche die Zugänglichkeit von Websites erhöhen sollen. Enthält im Wesentlichen 14 Richtlinien mit dazugehörigen Checkpunkten, die näher ausführen, wie diese Richtlinien einzuhalten sind. In der zweiten, überarbeiteten Fassung, die derzeit noch als Arbeitsentwurf vorliegt, wird ein grundlegend anderer Ansatz verfolgt. Nicht die korrekte Verwendung von HTML, XHTML und CSS steht im Vordergrund, stattdessen werden Prinzipien und Richtlinien aufgestellt, die unabhängig von heutigen und zukünftigen Technologien gelten. Die Checkpunkte sind allgemeiner formuliert, sodass sie sich auf beliebige Technologien anwenden lassen.

Webautor
Eine Person, die Dokumente und gegebenenfalls zugehörige Stylesheets schreibt.
Siehe auch:
Webbrowser
Ein spezielles Benutzerprogramm, das hauptsächlich zum Anzeigen von Webseiten über HTTP verwendet wird. Moderne Browser verfügen über eine ganze Palette weiterer Funktionen, zum Beispiel FTP, E-Mail oder Usenet. Man unterscheidet zwischen grafischen und Textbrowsern. Den ersten Browser schuf Tim Berners-Lee 1990 im Rahmen der Entwicklung des Word Wide Webs. Zu den meistverwendeten Browsern gehören heute der Internet Explorer, Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Opera, Safari und Konqueror.
Web-Ergonomie
Software-Ergonomie für Websites beziehungsweise Webanwendungen. Ziel ist die Entwicklung und Evaluierung gebrauchstauglicher Websites, die Benutzer zur Erreichung ihrer Arbeitsergebnisse befähigen und dabei ihre Belange im jeweiligen Nutzungskontext beachten (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
Webseite
Dokument, das mit einem Benutzeragenten von einem Webserver abgerufen werden kann. Bestandteil einer Website. Besteht zumeist aus strukturiertem Text und Multimediaelementen.
Webserver
Ein Server, der Ressourcen über HTTP bereitstellt, die sich über einen URI adressieren lassen.
Siehe auch:
Website
Zusammenhängendes Online-Angebot eines Anbieters, das zumeist aus mehreren Webseiten besteht, die sich nicht zwangsläufig auf einem einzigen Server befinden bzw. unter einer einzigen Domain erreichbar sein müssen. Die Startseite einer Website, also die Webseite, die von einem Benutzer in der Regel als erstes aufgerufen wird, wird Homepage genannt. Eine Website zeichnet sich im Allgemeinen durch einheitliche grafische Gestaltung sowie Navigation aus.
Whitespace
In der Datenverarbeitung und Programmierung gebräuchliche, allgemeine Bezeichnung für Zeichen in einem Text, die im Editor nicht sichtbar (weiß, leer) sind und dennoch Platz in Anspruch nehmen. Je nach Kontext werden verschiedene Zeichen als Whitespace angesehen, in HTML und XHTML die Zeichen Leerzeichen, Tabulator, Wagenrücklauf und Zeilenvorschub (vgl. Wikipedia).
Wohlgeformtheit
Ein Dokument ist wohlgeformt, wenn es nach den in Abschnitt 2.1 der XML 1.0 Empfehlung definierten Regeln strukturiert ist. Kurz zusammengefasst besagen die Regeln: Es existiert genau ein Wurzelelement; alle Elemente werden durch einen Start-Tag und einen End-Tag begrenzt oder bestehen aus einem Leeres-Element-Tag; Elemente sind korrekt ineinander verschachtelt; Attributwerte müssen immer in Anführungszeichen gesetzt werden; es gibt keine Attributminimierung.
Workaround
Provisorische Lösung eines bekannten Problems, um ohne den eigentlichen Fehler zu beheben zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Häufig die einzige Möglichkeit, Softwarefehler zu umgehen, beispielsweise bekannte Schwächen der CSS-Implementierung in Webbrowsern (vgl. Wikipedia).
Siehe auch:
Working Draft
Siehe auch:
World Wide Web
Das heute weltweit größte und populärste Hypertext-System wurde Anfang der 1990er von Tim Berners-Lee am CERN als Dokumentationssystem entwickelt. Berners-Lee verband die Ideen generic coding, Hypertext und Internet miteinander und ließ sich von früheren Entwicklungen wie Ted Nelsons Xanadu oder Vannevar Bushs Memex inspirieren. Das World Wide Web basierte ursprünglich und im Grunde auch noch heute auf den drei Kernstandards HTTP, HTML und URI.
World Wide Web Consortium
Siehe auch:
WYWIWYG
Ein Dokument wird während der Bearbeitung am Bildschirm exakt so angezeigt, wie es bei der Ausgabe über ein anderes Gerät (z.B. Drucker) aussieht. Übertragen auf die Webentwicklung ist ein WYSIWYG-Programm ein Werkzeug, dessen Darstellung während der Bearbeitung der XHTML-Datei deren späterer Anzeige im Browser exakt entspricht.
Siehe auch:

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X

Xanadu
In den 1960er Jahren begründetes Hypertext-Projekt des US-amerikanischen Gesellschafts- und Computerwissenschaftlers Ted Nelson. Das Ziel war die Entstehung einer riesigen, universalen Bibliothek mit zahllosen miteinander vernetzten Dokumenten. Die einzelnen Hypertexteinheiten sollten nicht nur verwaltet und miteinander in Beziehung gesetzt werden, sondern auch Integrität bei extensivem Mehrbenutzerbetrieb, Rückverfolgung der Entstehungshistorie eines Dokuments sowie Schutz von Urheber-, Nutzungs- und Vervielfältigungsrechten sollten gewährleistet werden. Das Projekt wurde aufgrund seiner Komplexität kommerziell nicht erfolgreich, inspirierte Tim Berners-Lee allerdings zur Entwicklung des World Wide Web.
XHTML

So wie HTML ein SGML-Dokumenttyp ist, entstand XHTML 1.0 im Januar 2000 als Anwendung von XML. Im August 2002 erschien XHTML 1.0 in der zweiten Ausgabe, die einige Fehler korrigiert und die Errata zur ersten Ausgabe integriert hat. Die Spezifikation beschreibt XHTML 1.0 als ersten Dokumenttyp einer Familie aktueller und zukünftiger XHTML-Dokumenttypen und -Module. Der Sprachumfang von HTML 4.01 hat sich in XHTML 1.0  nicht verändert, lediglich die Syntax wurde an die gegenüber SGML deutlich strengeren Regeln von XML angepasst.

XHTML Basic
Reduzierter XHTML-Dokumenttyp, der sich auf die Module für einfache Inhaltsdarstellung beschränkt, aber erweitert und ausgebaut werden kann, falls sein Sprachumfang für einen konkreten Fall nicht ausreicht.
Siehe auch:
XLink

XML-Dokumenttyp zur Realisierung von Strukturen, die Links beschreiben können, die den einfachen unidirektionalen Hyperlinks des heutigen HTML und XHTML ähneln, sowie noch differenziertere Links. Seit Juni 2001 W3C-Empfehlung.

XML

Eine Teilmenge von SGML und wie dieses eine Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen für Dokumente definieren kann. Wurde aus dem Bemühen entwickelt, für das umfangreiche SGML einen Weg ins World Wide Web zu finden, und so entworfen, dass es eine einfache Implementierung und Zusammenarbeit sowohl mit SGML als auch mit HTML gewährleistet. Seit Februar 1998 eine W3C-Empfehlung. Die bekanntesten XML-Dokumenttypen im Web sind XHTML, SVG und MathML.

XML Schema
W3C-Empfehlung zum Definieren von XML-Dokumentstrukturen in Form eines eigenen XML-Dokumenttyps. Alternative zu DTD, allerdings wesentlich komplexer und umfangreicher.
XML-Deklaration
Erkennungszeichenfolge im Prolog eines XML-Dokuments. Bietet die Möglichkeit, XML-Version und Zeichenkodierung des Dokuments anzugeben.
XPath
Bestandteil von XSL. Sprache zur Adressierung von Teilen eines XML-Dokuments.
Siehe auch:
XSL

Familie von Sprachen zur Erzeugung von Stylesheets für XML-Dokumente. Beinhaltet XSL-FO, XSLT und XPath.

XSL-FO

Bestandteil von XSL. XML-Dokumenttyp zur Beschreibung eines XML-Dokuments als Baum mit Formatierungsanweisungen und Stilangaben. Mit Hilfe von so genannten FO-Prozessoren können Ausgabedokumente wie beispielsweise PDF oder ASCII-Text erzeugt werden.

Siehe auch:
XSLT

Bestandteil von XSL. Programmiersprache zur Transformation eines XML-Dokuments in ein anderes. Spezielle Prozessoren lesen das XSLT-Dokument ein und transformieren das Eingabedokument nach den angegebenen Regeln in ein Ausgabedokument.

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Z

Zeichen
Kleine Komponente einer geschriebenen Sprache und Element eines Zeichenvorrats, unter anderem Buchstaben eines Alphabets, Ziffern oder andere grafische Symbole.
Siehe auch:
Zeichenkodierung
Zuordnung eines Bitmusters zu einem Zeichensatz. In vielen Fällen nimmt man dafür die binäre Darstellung der natürlichen Zahl, die die Position eines Zeichens im Zeichensatz angibt.
Siehe auch:
Zeichenreferenz

Entity

Dient zur Eingabe von Zeichen, welche nicht in dem gewählten Zeichenvorrat vorhanden sind, unter anderem in HTML- und XHTML-Dokumenten. Beginnt mit einem Ampersand und endet mit einem Semikolon. Es werden numerische Zeichenreferenzen (numeric character reference) und benannte Zeichenreferenzen (character entitiy reference) unterschieden. Numerische Zeichenreferenzen können dezimal oder hexadezimal angegeben werden. Benannte Zeichenreferenzen verwenden eine mnemonische Zeichenkombination, die den Buchstaben beschreibt und sich mehr oder weniger leicht merken lässt.

Zeichensatz

Geordneter, nummerierter Zeichenvorrat.

Siehe auch:
Zeichenvorrat

Endliche, nichtleere, ungeordnete Menge aller Zeichen, die man zur Verfügung hat oder benutzen möchte.

Siehe auch:
Zeilenvorschub
Name eines Steuerzeichens, das die Einfügemarke auf dem Computer in die nächste Zeile bewegt. Bezeichnet im ursprünglichen Sinne das Drehen der Walze bei einer Schreibmaschine. Die übliche Abkürzung ist »LF« ( line feed).
Siehe auch:
Zugänglichkeit
Gestaltung einer Website, sodass sie Benutzern in so hohem Maße wie möglich zur Verfügung steht, auch wenn sie Einschränkungen irgendeiner Art (zum Beispiel Sinnes- und/oder Körperbehinderungen) unterliegen.
Siehe auch:

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