03. März 2005, Letzte Änderung: 24. Juli 2009
A
- Accessibility
- Siehe auch:
- Anführungszeichen
Dienen der visuellen Auszeichnung von direkter Rede und Zitaten sowie zur Hervorhebung von Wortteilen, Wörtern oder Satzteilen. Im deutschen Schriftsatz werden zwei Varianten verwendet: Doppelte normale Anführungszeichen, bestehend aus doppeltem unteren Anführungszeichen (U+201E) und doppeltem linken Anführungszeichen (U+201C) („foo“), sowie doppelte spitze Anführungszeichen, bestehend aus doppeltem spitzen Anführungszeichen nach rechts (U+00BB) und doppeltem spitzen Anführungszeichen nach links (U+00AB) (»foo«). Dazu kommen jeweils die so genannten halben Anführungszeichen (‚foo‘ und ›foo‹) für Eigennamen und Begriffsdefinitionen sowie verschachtelte Zitate. Stehen ohne Zwischenraum vor und nach dem eingeschlossenen Textabschnitt. Die Zeichen, die Sie über Umschalt + 2 sowie Umschalt + # erhalten, nämlich die Zeichen
"und', haben keine typografische Bedeutung.- Anker
- Quelle und/oder Ziel eines Hyperlinks. In
HTML und
XHTML unter anderem durch das Element
arepräsentiert. - ANSI
- US-amerikanisches Institut zur Normung industrieller Verfahrensweisen. Mitglied in der ISO. Deutsches Gegenstück ist das DIN.
- Apache
- Ein Open-Source-Produkt der
Apache Software Foundation und der heute meistverbreitete Webserver.Siehe auch:
- Arbeitsentwurf
- Siehe auch:
- Ariadne-Faden
Brotkrumen-Navigation
Der griechischen Mythologie zufolge ein Geschenk der Prinzessin Ariadne an Theseus. Mit Hilfe des Fadens fand Theseus den Weg durch das Labyrinth, in dem sich der Minotauros befand. Bezeichnung für eine Art der Navigation auf Websites, welche die Hierarchie widerspiegelt und dem Benutzer so eine zusätzliche Orientierungshilfe bietet.
- ASCII
Zeichensatz, der auf dem lateinischen Alphabet basiert, wie er im modernen Englisch und von Computern zur Darstellung von Text verwendet wird. Wird seit Ende der 1960er verwendet und ist eine 7-Bit-Codierung, benutzt also 128 Zeichen.
Siehe auch:- At-Regel
- Grundkonstruktion eines Stylesheets. Dient unter anderem zur Angabe, für welches Ausgabemedium Regeln gelten sollen, zum Import zusätzlicher Stylesheets oder zur Angabe der aktuellen Zeichenkodierung. Beginnt mit einem
@-Zeichen, unmittelbar gefolgt von einem Bezeichner (zum Beispiel@import,@page), und umfasst alles inklusive des nächsten Semikolons oder Deklarationsblocks.Siehe auch: - Attribut
- In Markup-Sprachen wie
HTML und
XHTML ein Paar aus einem Namen und einem (Text-)Wert, der einem Element zugeordnet wird.Siehe auch:
B
- Bar
- Siehe auch:
- Barrierefreiheit
- Der Begriff Barrierefreiheit kommt ursprünglich aus der Behindertenbewegung und bezeichnet bestimmte Qualitäten gestalteter Lebensbereiche, wodurch diese für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind. Die gesetzliche Definition lautet: »Barrierefrei sind (...) technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen (...), wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.«Siehe auch:
- Benutzbarkeit
- Siehe auch:
- Benutzer
- Ein Mensch, die mit einem Benutzeragenten arbeitet, um eine Ressource anzuzeigen, anzuhören oder anderweitig zu nutzen.Siehe auch:
- Benutzerprogramm
Benutzeragent,User Agent
Ein beliebiges Programm, das eine Ressource ausliest und weiterverarbeitet. Ein Benutzeragent kann eine Ressource anzeigen, sie vorlesen, ihren Ausdruck veranlassen oder es in ein anderes Format umwandeln. In den meisten Fällen ist ein einfacher Webbrowser gemeint.
Siehe auch:- BGG
- Ziel des im Februar 2002 verabschiedeten Behindertengleichstellungsgesetzes ist es, die Benachteiligung von behinderten Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.
- Bit
- Kunstwort aus binary digit, englisch für Binärziffer. Die Informationsmenge 1 Bit gibt an, welche von zwei möglichen Zuständen zutrifft, beispielsweise die Stellung eines Schalters.
- BITV
Stellt Anforderungen und Bedingungen auf, welche behinderten Menschen, denen die Nutzung der Informationstechnik üblicherweise nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang dazu zu eröffnen. Grundlage des barrierefreien Webdesign in Deutschland und die verbindliche Rechtsverordnung zu § 11 Behindertengleichstellungsgesetz. Der für Webentwickler relevante Teil der BITV versteckt sich in Anlage 1, welche die Anforderungen und Bedingungen aufführt.
- Blocksatz
- Im Druck übliche Methode, einen Text so zu setzen, dass die Zeilen durch Erweiterung der Wortzwischenräume auf gleiche Breite gebracht werden. Für die Verwendung im World Wide Web nicht geeignet, da Worttrennung in Webbrowsern nicht ohne weiteres möglich ist und dadurch sehr große Wortzwischenräume entstehen können.Siehe auch:
- Braillezeile
- Spezielles Ausgabegerät, das über ein taktiles Display mit in den meisten Fällen acht beweglichen Stiften Punktemuster entsprechend dem Braille-Alphabet ausgibt. Auf diese Weise werden sehbehinderte Benutzer in die Lage versetzt, selbstständig am Computer zu arbeiten.Siehe auch:
- Brotkrumen-Navigation
- Siehe auch:
- Browser
- Siehe auch:
- Browserstylesheet
- Wird von Webbrowsern vor allen anderen Stylesheets für ein Dokument angewendet. Sollte die Elemente so präsentieren, dass sie den allgemeinen Darstellungserwartungen für die Dokumentsprache entsprechen (zum Beispiel wird ein
HTML-Element
emin visuellen Browsern unter Verwendung einer kursiven Schrift dargestellt). Kann durch Stylesheets des Benutzers oder des Webautoren überschrieben werden.Siehe auch: - Bug
- Begriff für Softwarefehler.
- Bugfix
- Bezeichnung für das Beheben oder einen Patch zum Beheben eines Softwarefehlers.Siehe auch:
C
- Camino
- Ein auf Mozilla basierender Webbrowser für Mac OS X. Vormals unter dem Namen Chimera bekannt.Siehe auch:
- CDATA-Abschnitt
Character Data
Wird in XML-Dokumenten dazu verwendet, dem Parser mitzuteilen, dass kein Markup folgt, sondern normaler Text. Enthaltene Markup-Zeichen werden vom Parser ignoriert.
Siehe auch:- CERN
Forschungszentrum für Teilchenphysik in der Nähe von Genf. Tim Berners-Lee erfand während seiner Arbeit am CERN das World Wide Web.
Siehe auch:- Client
- Programm, das den Dienst eines anderen Programms nutzt, zum Beispiel ein Webbrowser, ein Editor oder ein Suchroboter.Siehe auch:
- Content-Management-System
Softwaresystem für das Administrieren von (Web-)Inhalten mit Unterstützung des Erstellungsprozesses basierend auf der Trennung von Inhalten und Struktur. Benutzen die Mechanismen des Dokumenten-Managements.
Siehe auch:- CSS
Formatierungssprache, die es Webautoren und Benutzern erlaubt, Formatierungen (zum Beispiel Schriften, Abstände und akustische Aspekte) von strukturierten Dokumenten (z.B. HTML oder XML) durchzuführen. Vereinfach mit der Trennung vom Inhalt des Dokuments von dessen Präsentation die Erfassung von Web-Dokumenten und die Verwaltung von Websites.
D
- Deklaration
- Bestandteil eines
CSS-Deklarationsblocks. Besteht aus einer Eigenschaft, gefolgt von einem Doppelpunkt, gefolgt von einem Wert. Vor und hinter diesen Bestandteilen kann sich Leerraum befinden. Mehrere Deklarationen werden durch ein Semikolon voneinander getrennt.Siehe auch:
- Deklarationsblock
- Bestandteil einer
CSS-Regel. Beginnt mit einer öffnenden geschweiften Klammer und endet mit der zugehörigen schließenden geschweiften Klammer. Innerhalb der geschweiften Klammern dürfen beliebige Zeichen stehen. Klammern, eckige Klammern und geschweifte Klammern müssen immer paarweise auftreten und dürfen verschachtelt werden. Einfache und doppelte Anführungszeichen müssen ebenfalls paarweise auftreten. Üblicherweise enthält der Deklarationsblock ein oder mehrere Deklarationen.Siehe auch:
- deprecated
- Ein Element oder Attribut einer Auszeichnungssprache gilt als deprecated (missbilligt, veraltet), wenn es durch neuere Konstrukte oder Technologien überholt wurde. Missbilligte (X)HTML-Elemente und -Attribute sind nur noch in der Transitional- DTD enthalten, nicht jedoch in der Strict- DTD.
- DIN
Die für die Normungsarbeit in Deutschland zuständige Institution. Vertritt die deutschen Interessen in den weltweiten und europäischen Normungsorganisationen. Mitglied der ISO. Amerikanisches Gegenstück ist das ANSI.
- Doctype
- Siehe auch:
- Doctype Switching
- Verfahren zur Bestimmung des Darstellungsmodus eines
(X)HTML-Dokuments in aktuellen Webbrowsern in Abhängigkeit von Art und Notation der verwendeten Dokumenttyp-Definition. Verläuft nach folgendem Schema: Wenn das Dokument keine Dokumenttyp-Deklaration hat oder eine aus einer Positivliste, dann gehe in den
Quirks Mode. In allen anderen Fällen gehe in den
Standards Compliance Mode. Im
Quirks Mode wird eine Webseite wie durch alte, inkompatible Browser dargestellt; der
Standards Compliance Mode bemüht sich um eine Darstellung gemäß den
W3C-Empfehlungen. Aktuelle Gecko- und Opera-Versionen unterteilen den
Standards Compliance Mode in einen
Almost Standards Mode und einen
Full Standards Mode.Siehe auch:
- Dokument
- Bezeichnet in der elektronischen Datenverarbeitung eine nicht ausführbare Datei mit in der Regel durch Menschen lesbarem Inhalt, zum Beispiel HTML-Dokument, Word-Dokument. Besteht aus Inhalt, Struktur, Informationen zur visuellen Darstellung und semantischen Informationen.
- Dokumenttyp
Ausprägung,Derivat,Sprache
Konkrete Instanz einer Auszeichnungssprache. SGML-Dokumenttypen, zum Beispiel HTML oder DocBook, werden durch eine DTD definiert, XML-Dokumenttypen, zum Beispiel XHTML oder SVG, durch eine DTD oder ein XML Schema.- Dokumenttyp-Definition
- Siehe auch:
- Dokumenttyp-Deklaration
- Benennt die Dokumenttyp-Definition, welche für das Dokument verwendet wird. Teilt der verarbeitenden Software mit, um welchen Dokumenttyp es sich handelt.Siehe auch:
- DOM
W3C-Empfehlung, die Programmen eine allgemeine Vorgehensweise für den Zugriff auf Bestandteile eines Dokuments liefert.
Siehe auch:- DTD
In SGML ein Metadokument, das Informationen darüber enthalt, wie ein Satz von SGML-Elementtypen verwendet werden kann. In XML wird diese Rolle häufig von XML Schema übernommen.
Siehe auch:- SGML,
- Meta,
- Dokument,
- Elementtyp,
- XML,
- XML Schema
E
- Eigenschaft
- Der Bestandteil einer CSS-Deklaration, dem ein Wert zugeordnet wird.Siehe auch:
- Element
- Konkrete Ausprägung eines Elementtyps, bestehend aus Leeres-Element-Tag oder Start-Tag und gegebenenfalls End-Tag sowie Inhalt.Siehe auch:
- Elementtyp
- Innerhalb der Dokumenttyp-Definition oder des
XML Schemas, das den
SGML- oder
XML-Dokumenttyp definiert, festgelegtes syntaktisches Konstrukt, das Struktur oder gewünschtes Verhalten repräsentiert. Sowohl
HTML als auch
XHTML bestehen abhängig von der gewählten Variante aus bis zu 91 Elementtypen, beispielsweise Absätze (
p), Tabellen (table) oder Anker (a). Eine konkrete Ausprägung eines Elementtyps heißt Element.Siehe auch: - Empfehlung
- Siehe auch:
- End-Tag
Ende-Tag,Schluss-Tag
Schließt die Notation eines Elements ab. Besteht aus öffnender spitzer Klammer, dem Ende-Kennzeichen
/, dem Elementnamen und schließender spitzer Klammer. Beispiel:</foo>.Siehe auch:- Ergonomie
- Wissenschaft von der Verbesserung der Schnittstelle zwischen Benutzer (Mensch) und Objekt (Maschine).Siehe auch:
F
- Firefox
- Freier Webbrowser, der wie Mozilla die
Gecko Rendering Engine zur Darstellung von
HTML und
XHTML-Dokumenten und den
XML-Dokumenttyp
XUL (
XML User-interface Language) zur Gestaltung der
GUI verwendet. Wurde im Jahre 2004 durch über Spenden finanzierte, großformatige Anzeigen in der New York Times und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch außerhalb der Webgemeinde bekannt und verbreitet sich seitdem enorm.Siehe auch:
- Flash
- Auf Vektorgrafiken basierendes Grafik- und Animationsformat der amerikanischen Firma Macromedia, das heutzutage auf vielen Websites eingesetzt wird.Siehe auch:
- Fokus
- Man spricht davon, dass ein Element den Fokus hat, wenn es Tastaturereignisse oder andere Arten der Texteingabe (zum Beispiel Sprache) akzeptiert, beispielsweise ein Anker, den man über die Tabulator-Taste angesteuert, oder ein Texteingabefeld, in das man hineingeklickt hat.Siehe auch:
- Foo
- Definitionsfreier Stellvertreterausdruck, das heißt Ausdruck für »irgendetwas«, »irgendeins«. Dient oft als Platzhalter in technischen Anleitungen oder Beispielen. Werden mehrere Ausdrücke gebraucht, ist die Reihenfolge foo, bar, baz, qux, quux üblich. Der Begriff geht auf US-amerikanische Soldaten des Zweiten Weltkriegs zurück. In Anlehnung an das deutsche Wort »furchtbar« benannten sie etwas, was völlig zerstört oder kaputt war, mit der Abkürzung FUBAR ( Fucked Up Beyond All Repair), was im Laufe der Zeit als »foobar« einamerikanisiert wurde und auf diesem Weg in den deutschen Sprachraum zurück kehrte (vgl. Wikipedia).
- Frames
- Ermöglichen es, eine Webseite in verschiedene Unterbereiche zu zerteilen und in jeden Bereich eine eigene Ressource zu laden. Das einzelne Segment wird als Frame bezeichnet, die Definition aller Frames als Frameset. Wurden von Netscape mit dem Netscape Navigator 2.0 eingeführt und durch das
W3C im Rahmen von
HTML 4 standardisiert, verlieren heute allerdings zunehmend an Bedeutung. XFrames sollen Frames zukünftig ersetzen.Siehe auch:
- FTP
Netzwerkprotokoll zur Übertragungen von Dateien vom Server zum Client, vom Client zum Server oder clientgesteuert zwischen zwei Servern.
G
- Gebrauchstauglichkeit
- Das Ausmaß, in dem ein Produkt (zum Beispiel eine Website) durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufrieden stellend zu erreichen.
- Gecko
- Name einer
Rendering Engine, die zur Darstellung von
(X)HTML-Dokumenten verwendet wird. Wird mit besonderem Augenmerk auf die vollständige Unterstützung von offenen Standards wie
HTML,
CSS,
DOM,
XML,
RDF und JavaScript entwickelt. Wird unter anderem von den Webbrowsern Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Camino und Konqueror verwendet.Siehe auch:
- generic coding
- Bezeichnet das bereits in den 1960er Jahren entwickelte Konzept der Trennung des Informationsgehalts eines Dokuments von dessen äußerer Form.Siehe auch:
- generic markup
- Begriff für das Konzept der Auszeichnung von Inhalten nach semantischen anstatt nach visuellen Gesichtpunkten. Geht auf den New Yorker Buch-Designer Stanley Rice zurück und fand mit der Entwicklung von
GML die erste für die Entwicklung des World Wide Web relevante Anwendung.Siehe auch:
- GIF
Digitales Bildformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 Farben). 1987 vom US-Onlinedienst CompuServe eingeführt. Vor allem wegen seiner effizienten Kompression LZW (Lempel-Ziv-Welch-Algorithmus) populär. Ermöglicht das Speichern mehrerer Bilder in einer einzigen Datei, was vor allem für einfache Animationen verwendet wird.
- GML
Durch Charles Goldfarb, Edward Mosher und Raymond Lorie im Jahre 1969 entwickelte Auszeichnungssprache. Basiert auf den Konzepten generic coding und generic markup. Führte das Konzept eines formal definierten Dokumenttyps mit einer verschachtelten Element-Struktur ein. Grundstein für die Entwicklung von SGML.
Siehe auch:- GUI
Grafische Schnittstelle auf Computern, die eine Interaktion mit dem Benutzer verlangen, also derjenige Teil einer Software, den der Benutzer unmittelbar (vor sich auf dem Monitor bzw. der Anzeige) sieht (vgl. Wikipedia).
Siehe auch:- Gültigkeit
- Ein Dokument ist gültig (valide), wenn es erfolgreich gegen die zugrunde liegende DTD geprüft werden kann. Es dürfen nur die Elemente, Attribute und Attributwerte auf die Art und Weise verwendet (und verschachtelt) werden, wie es für die gewählte Sprachversion definiert ist. Gültigkeit wird im Allgemeinen mittels eines Validators überprüft.
H
- Hexadezimalsystem
- Zahlensystem zur Basis 16. Benutzt die Ziffern 0 bis 9, sowie für die dezimalen Zahlen 10 bis 15 die Buchstaben A bis F. Oftmals wird die Hexadezimalschreibweise durch das Voranstellen von »x« (in
HTML) oder »0x« (in Programmiersprachen wie C++ oder Java) kenntlich gemacht, damit eine Verwechslung mit der Dezimal- oder anderen Schreibweisen ausgeschlossen wird.Siehe auch:
- Homepage
- Die erste Seite einer Website, also die Seite, die von einem Benutzer in der Regel als erstes aufgerufen wird, zu der er immer wieder zurückkommt und die deutlich öfter betrachtet wird als irgendeine andere Seite. Sollte vermitteln, welche Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen auf der Website angeboten werden, was das Unternehmen macht, welches die Website repräsentiert, und wodurch es sich von der Konkurrenz abhebt. Ziel ist die Beantwortung folgender Fragen: Wo bin ich? Was kann ich hier tun?
- HTML
Bildet zusammen mit HTTP und URI die fundamentalen Mechanismen des World Wide Webs. Die Auszeichnungssprache HTML vereint semantische Auszeichnung von Inhalten und Hypertext und ermöglicht Webautoren unter anderem, Dokumente mit Überschriften, Text, Tabellen, Auflistungen, Hyperlinks zu anderen Dokumenten und Ressourcen sowie anderen Arten von Auszeichnungen online zu veröffentlichen, Formulare zur Interaktion mit Benutzern zu entwerfen, sowie Multimedia-Elemente wie Videos, Musik und Animationen sowie Applikationen direkt in ihre Dokumente einzufügen. Wurde von Tim Berners-Lee als SGML-Dokumenttyp entworfen und 1995 unter der Leitung der IETF erstmalig als Norm standardisiert und als RFC 1866 »Hypertext Markup Language - 2.0« veröffentlicht. Es folgten HTML 3.2 (1997), HTML 4.0 (1998) und HTML 4.01 (1999).
- HTML-Kompatibilitätsrichtlinien
- Eine in Anhang C der
XHTML-Empfehlung aufgestellte Sammlung von Entwurfsrichtlinien für Webautoren, die möchten, dass ihre
XHTML-Dokumente von vorhandenen
HTML-Benutzeragenten wiedergegeben werden können.Siehe auch:
- HTTP
Im Jahre 1990 von Tim Berners-Lee entwickeltes Kommunikationsschema zum Austausch von Daten und noch heute das Standardprotokoll des World Wide Webs. HTTP 1.0 wurde im Mai 1996 veröffentlicht. Bereits im August desselben Jahres folgte HTTP 1.1. HTTP wird primär zur Anfrage und Übertragung von Ressourcen verwendet. Wird durch Erweiterung seiner Anfragemethoden, Header-Informationenen und Fehlercodes im Rahmen von HTTP 1.1 zunehmend zum Austausch beliebiger Daten zwischen Clients und Servern verwendet.
Siehe auch:- Hyperlink
- Ein Verweis von einem Quell- zu einem Zielanker, in den meisten Fällen von einem Dokument zu einem anderen (externer Link) oder von einer Stelle in einem Dokument zu einer anderen im selben Dokument (interner Link), der über einen Computer effizient verfolgt werden kann. Die Verbindungseinheit in Hypertext.
- Hypertext
- Nichtlineare Organisation heterogener Objekte, deren netzartige Struktur durch logische Verbindungen zwischen atomisierten Wissenseinheiten hergestellt wird, oder einfacher: nichtlineare Präsentation von Inhalten. Die einzelnen Inhalte werden Knoten genannt. Über Verweise navigiert man von einem Knoten zum anderen. Den Begriff prägte der US-amerikanische Gesellschafts- und Computerwissenschaftler Ted Nelson im Jahre 1965 im Rahmen seines Hypertext-Systems Xanadu.
I
- IANA
US-amerikanische Organisation, die die Vergabe von IP-Adressen, Top-Level-Domains und IP-Protokollnummern regelt.
- IETF
Offene, internationale Vereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern und Anwendern, organisiert in über 80 Arbeitsgruppen mit insgesamt mehr als 700 Mitgliedern. Erarbeitet Vorschläge zur Standardisierung des Internets.
- Internationalisierung
I18N
Gestattet und vereinfacht die Benutzung einer Webseite für verschiedenen Sprachen, Schriften und Kulturen.
- Internet Explorer
- Der heute mit Abstand meistgenutzte Webbrowser. Seit Windows 95 SR2 Bestandteil des Betriebssystems Microsoft Windows. Verliert aufgrund zahlreicher Sicherheitslöcher und zum Teil mangelhafter Unterstützung aktueller Standards immer mehr Marktanteile an Konkurrenzprodukte wie Mozilla, Opera oder vor allem Firefox.Siehe auch:
- ISO
Internationale Vereinigung der Standardisierungsgremien von 148 Ländern. Verabschiedet internationale Standards in allen technischen Bereichen sowie Verfahrensstandards. Deutschland ist seit 1951 durch das DIN in der ISO vertreten.
Siehe auch:- ISO-8859
- Definiert in zurzeit 15 verabschiedeten und einer verworfenen Teilnorm verschiedene 8-Bit-Zeichensätze für die Informationstechnik. Die ersten 128 Zeichen (0 bis 127) entsprechen dabei
ASCII, die Positionen 128 bis 159 sind für Steuerzeichen reserviert, die Positionen 160 bis 255 werden für Sonderzeichen wie etwa Umlaute oder andere diakritische Zeichen verwendet, die in einer Vielzahl von Sprachen mit lateinischem Grundalphabet notwendig sind.Siehe auch:
J
- Java
- Objektorientierte Programmiersprache, die unter anderem von Patrick Naughton, Mike Sheridan und James Gosling im Auftrag des amerikanischen Computerherstellers Sun Microsystems entworfen wurde. Wird noch heute weiterentwickelt. Man unterscheidet Java-Applets, die in einem Webbrowser ausgeführt werden, Java-Servlets, die auf einem Webserver ausgeführt werden und Java-Anwendungen, die von einer virtuellen Maschine als eigenständige Programme ausgeführt werden (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).Siehe auch:
- JavaScript
- Clientseitige Skriptsprache, die dazu entwickelt wurde, Webseiten dynamisch zu gestalten. Mittels einer Schnittstelle zum DOM können Elemente manipuliert werden, nachdem das Dokument zum Client übertragen wurde.
- JAWS
Screenreader der Freedom Scientific GmbH, der eine Sprachtechnologie einsetzt, die auf der Grundlage des Windows-Betriebssystems den Einsatz aller gängigen Softwareanwendungen und den Zugang zum Internet möglich macht. Verwendet eine integrierte Sprachausgabe, um den aktuellen Bildschirminhalt wiederzugeben. Gleichzeitig kann die Ausgabe auf einer Braillezeile erfolgen.
Siehe auch:- JPEG
Eines der am weitesten verbreiteten Formate zur digitalen Speicherung von Bildern. Bietet ein standardisiertes verlustbehaftetes Kompressionsverfahren, den so genannten Baseline Codec.
K
- Kaskade
- Designprinzip von
CSS. Stylesheets können drei verschiedene Ursprünge haben: Webautor, Benutzer und Benutzeragent. Stylesheets aus diesen drei Ursprüngen überlappen sich im Gültigkeitsbereich und arbeiten gemäß der Kaskade zusammen. Dabei wird jeder Regel eine Spezifität zugeordnet. Gelten mehrere Regeln, setzt sich diejenige mit der höchsten Spezifität durch. Importierte Stylesheets sind ebenfalls kaskadenartig angeordnet, und ihre Spezifität ist von ihrer Import-Reihenfolge abhängig.Siehe auch:
- KHTML
- Rendering Engine in einigen Browsern, unter anderem Konqueror und Safari, die ein
HTML-Dokument analysiert und dessen korrekte Darstellung übernimmt. Sehr schnell bei der Darstellung, aber bei fehlerhaftem
HTML-Code weniger tolerant als Gecko.Siehe auch:
- Kodierung
- Siehe auch:
- Kombinator
- Verkettet mehrere einfache Selektoren miteinander, um zusätzliche Übereinstimmungsbeschränkungen zu definieren. Kombinatorzeichen sind Whitespace, das Größer-als-Zeichen, das Plus und die Tilde.Siehe auch:
- Konqueror
- Dateimanager und Webbrowser der grafischen Betriebssystem-Oberfläche
KDE. Agiert durch die Komponente KHTML als Webbrowser mit eingebauter Unterstützung unter anderem für JavaScript und
CSS.Siehe auch:
L
- Leeres Element
- Element, dessen Inhaltsmodell leer ist. Wird in SGML-Dokumenten ausschließlich mit Start-Tag und in XML-Dokumenten hauptsächlich als Leeres-Element-Tag notiert.
- Leeres-Element-Tag
- Notation eines leeren Elements bei
XML-Dokumenten. Das
XHTML-Element
brbeispielsweise wird wie folgt notiert:<br/>oder<br />. Das Leerzeichen vor dem Ende-Kennzeichen dient der Kompatibilität zu HTML-Benutzeragenten.Siehe auch: - Leerzeichen
- Dient zur Abgrenzung von Worten innerhalb eines fortlaufenden Textes. Man erhält ein Leerzeichen durch Betätigen der Leertaste.
- Leerzeichen, geschützt
- Entspricht in der Breite dem einfachen Leerzeichen. Bei einem geschützten Leerzeichen wird nicht umgebrochen. In
HTML und
XHTML über das Entity
zu notieren.Siehe auch: - Lynx
- Textbrowser für Unix- und Windows-Systeme, besonders optimiert auf den Einsatz an Terminals. Wurde um 1992 an der Universität von Kansas entwickelt, ist heute noch verbreitet und zählt damit zu den Webbrowsern mit der längsten Entwicklungsgeschichte.Siehe auch:
M
- Markup
- Siehe auch:
- MathML
XML-Dokumenttyp zur Darstellung von Formeln und komplexen Ausdrücken. Inhalte werden in einer logischen Struktur unabhängig von ihrer graphischen Gestaltung abgelegt. Im April 1998 als W3C-Empfehlung veröffentlicht, seit Oktober 2003 in der aktuellen Version 2.0 verfügbar.
Siehe auch:- Memex
Aus dem Jahre 1945 von dem US-amerikanischen Wissenschaftler Vannevar Bush entwickelte Vision eines Systems, welches das Wissen eines bestimmten Gebiets elektronisch aufbereitet leicht zugänglich darstellen kann. Kann als maschinelle Unterstützung des assoziativen Denkens angesehen werden. Inspirierte Tim Berners-Lee bei der Entwicklung des World Wide Web.
Siehe auch:- Meta
- Ein Präfix, der anzeigt, dass etwas auf sich selbst angewendet wird. Ein Metadokument beispielsweise ist ein Dokument über ein Dokument.Siehe auch:
- Metasprache
- Sprache, mit der eine andere Sprache erklärt oder definiert wird, mit der also die Regeln (die Grammatik) für diese Sprache festgelegt werden, z.B. SGML und XML.
- MIME
MIME-Typen wurden ursprünglich zur Angabe des Datentyps von E-Mail-Anhängen entwickelt, finden mittlerweile allerdings auch bei weiteren Diensten Verwendung. Sie bestehen aus der Angabe eines Medientyps und der Angabe eines Untertyps. Beide Angaben werden durch den Schrägstrich (
/) voneinander getrennt. HTML-Dokumente beispielsweise werden mit dem MIME-Typtext/htmlausgeliefert.- Modularisierung von XHTML
- Im April 2001 veröffentlichte
W3C-Empfehlung. Darin werden die in
XHTML 1.0 verfügbaren Elementtypen in eine Sammlung von abstrakten Modulen aufgeteilt, die bestimmte Funktionstypen anbieten. Module können miteinander und mit anderen Modulen kombiniert werden, sodass darauf basierend sowohl erweiterte als auch abgespeckte Dokumenttypen entworfen werden können.Siehe auch:
- Mosaic
- Erster Webbrowser, der Grafiken direkt ohne diese nachzuladen auf einer Website anzeigen konnte. Wurde als Projekt der Software Group am
NSCA von Eric Bina und Marc Andreessen entwickelt. Erste Versionen erschienen ab September 1993 und basierten auf einer auf Unix-Rechnern weit verbreiteten grafischen Benutzeroberfläche, dem X Window System. Im Laufe des Jahres folgten Versionen für Windows und Mac. Ein Großteil des Mosaic-Entwicklerteams arbeitete später an der Entwicklung des Netscape Navigators.Siehe auch:
- Mozilla
- Aus Webbrowser, E-Mail-Client und weiteren Werkzeugen bestehende freie Programmsammlung der Mozilla Foundation. Der Webbrowser basiert auf der Rendering Engine Gecko, die Programmoberfläche auf dem eigens entwickelten
XML-Dokumenttyp
XUL (
XML User-interface Language).Siehe auch:
- Multimedia
- Der Begriff Multimedia bezeichnet die Kombination von Inhalten aus mehreren Medien, darunter Text, Grafik, Animationen, Audio und Video.
N
- Namensraum
- Dient der eindeutigen Zuordnung eines Objekts in einem bestimmten Kontext mit dem Ziel, Namenskonflikte zu vermeiden.
XML unterstützt ebenfalls Namensräume, wobei dabei der Präfix in den meisten Fällen durch einen Doppelpunkt vom lokalen Namen getrennt wird.Siehe auch:
- NCSA
Wurde 1986 an der amerikanischen Universität von Illinois als eines von ursprünglich fünf Zentren des National Science Foundation's Supercomputer Centers Program gegründet. Seit 1993 weltweit bekannt durch den ersten grafischen Webbrowser Mosaic und den NSCA httpd, einen Webserver und Vorläufer des Apache HTTP Servers.
Siehe auch:- Netscape Navigator
- Ursprünglich auf Mosaic basierender Webbrowser. Die ersten Versionen erschienen bereits 1994 und erweiterten das damals aktuelle
HTML 2.0 unter anderem um Tabellen, Frames, Scripting-Funktionen und Multimedia-Elemente. Wurde an Privatanwender kostenlos vertrieben und hatte dadurch maßgeblichen Anteil an der größer werdenden Popularität des World Wide Web und bereits 1995 einen Marktanteil von weit über 80 Prozent. Wurde durch Microsofts verstärkte Bemühungen, den Internet Explorer am Markt zu etablieren, Ende der 1990er zunehmend verdrängt und hat heute nahezu keine Bedeutung mehr. Markeninhaber von Netscape ist
AOL. Aktuelle Versionen ab 6.0 beruhen auf Mozilla.Siehe auch:
- Newsgroup
- Teilbereich des Usenets, vergleichbar mit einem Schwarzen Brett, über das öffentlich zu einem bestimmten Thema diskutiert wird, ähnlich wie bei einem Web-Forum.Siehe auch:
- Norm
- Eine als verbindlich anerkannte Regel.
O
- Open Source
- Bezeichnet frei verfügbare Software, deren Quelltext in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form frei erhältlich ist. Die Software darf beliebig verändert, kopiert, ohne Lizenzgebühren verbreitet und genutzt werden.
- Opera
- Webbrowser des norwegischen Unternehmens Opera Software ASA. Begann 1994 als Forschungsprojekt des norwegischen Telekommunikationsuntenehmens Telenor und gehört heute aufgrund der guten Implementierung allgemein anerkannter Standards und seiner weit reichenden Konfigurierbarkeit zu den beliebtesten Browser-Alternativen.Siehe auch:
P
- Parser
- Programm, das entscheidet, ob eine Eingabe zur Sprache einer bestimmten Grammatik gehört. Während des Parsens erfolgt eine syntaktische Überprüfung der Eingangsdaten. Bei der Überprüfung wird in der Regel aus den Daten ein Ableitungsbaum aufgebaut, um die Daten anschließend weiterverarbeiten zu können (vgl. Wikipedia).
Dateiformat, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. PDF-Dokumente geben die mit dem Erstellungsprogramm erzeugte Ausgabe einschließlich aller Schriften, Farben und Grafiken exakt wieder und dienen daher dem plattformübergreifenden Austausch von Dokumenten. Zur Anzeige von PDF-Dokumenten wird ein entsprechendes Programm benötigt, zum Beispiel Adobe Reader oder GSview.
Siehe auch:- PHP
Sehr beliebte, serverseitige Skriptsprache mit einer an die Programmiersprache C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Websites verwendet wird. Zeichnet sich durch leichte Erlernbarkeit, breite Datenbankunterstützung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus.
Siehe auch:- Plugin
- Bezeichnung für ein Softwareprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt integriert wird. Im World Wide Web werden das Adobe-Reader-Plugin der Firma Adobe oder der Macromedia Flash Player für diverse Webbrowser häufig verwendet. Auch die Anzeige von MathML oder
SVG erfordert in den meisten Webbrowsern die Installation eines Plugins.Siehe auch:
- PNG
Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Wurde als freier Ersatz für das ältere, proprietäre Format GIF entworfen und ist weniger komplex als TIFF. Die Daten werden verlustfrei komprimiert abgespeichert (im Gegensatz zum verlustbehafteten JPEG-Dateiformat).
Siehe auch:- Proprietär,
- GIF,
- TIFF,
- JPEG
- Port
- Adresskomponenten, die in Netzwerkprotokollen wie HTTP eingesetzt werden, um Datenpakete den richtigen Diensten (Protokollen) zuzuordnen. Damit können unterschiedliche Dienste unter derselben Adresse und somit auf demselben Rechner betrieben und einzeln angesprochen werden. Ein Webserver beispielsweise ist im Allgemeinen unter Port 80 zu erreichen, FTP-Server für Dateitransfers unter Port 21.
- Programmieren
- Bezeichnet die Tätigkeit, Software mithilfe von Programmiersprachen zu erstellen.Siehe auch:
- Programmiersprache
- Formale Sprache zur Notation von Computerprogrammen. Vermittelt dem Computersystem genaue Angaben zu einer Kette von internen Verarbeitungsschritten, beteiligten Daten und deren Struktur in Abhängigkeit von internen oder externen Ereignissen (vgl.
Wikipedia).
HTML,
XHTML und
CSS sind keine Programmiersprachen.Siehe auch:
- Proprietär
- Nicht standardkonforme Erweiterung bestehender Empfehlungen, Spezifikationen oder Normen.Siehe auch:
Q
- Quelltext
- Begriff für den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch Bezeichnung für beliebigen menschenlesbaren Code, der für die Verarbeitung durch Software erstellt wurde.Siehe auch:
R
- Regel
Regelmenge,Regelsatz
Grundkonstruktion eines CSS-Stylesheets. Besteht aus mindestens einem Selektor und einem Paar geschweifter Klammern, Deklarationsblock genannt, die eine Liste mit null oder mehr durch Semikola voneinander abgetrennten Deklarationen enthalten.
Siehe auch:- Regulärer Ausdruck
- Reguläre Ausdrücke sind eine Familie von kompakten, leistungsfähigen formalen Sprachen mit denen sich (Unter-)Mengen von Zeichenketten beschreiben lassen. Werden von vielen Texteditoren und Programmen verwendet, um bestimmte Muster zu suchen und dann durch etwas anderes zu ersetzen oder eine Aktion auszuführen (vgl. Wikipedia).
- Rendering Engine
- Komponente eines Programms, die zur Darstellung von Dokumenttypen oder
GUI verwendet wird. So benötigt auch jeder Webbrowser eine solche Komponente, um die reinen
(X)HTML und
CSS-Dokumente einzulesen und auf dem Bildschirm als formatierten Text, Grafik, Animation etc. auszugeben, beispielsweise Gecko oder KHTML.Siehe auch:
- Dokumenttyp,
- Webbrowser,
- HTML,
- XHTML,
- CSS,
- Dokument,
- Gecko,
- KHTML
- Ressource
- Dokumente und Daten aller Art, die sich im World Wide Web über einen
URI adressieren lassen.Siehe auch:
- RFC
Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet, die am 7. April 1969 begonnen wurde. Bei der ersten Veröffentlichung noch im ursprünglichen Wortsinne zur Diskussion gestellt, behalten RFCs auch dann ihren Namen, wenn sie sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben.
S
- Safari
- Webbrowser der Firma Apple. Gehört zum Lieferumfang von Mac OS X ab der Version 10.3 (Panther) und ersetzte den bisher mitgelieferten Microsoft Internet Explorer als Standard-Browser. Verwendet die Rendering Engine WebKit, die auf KHTML basiert.Siehe auch:
- Screenreader
- Zumeist von sehbehinderten Benutzern verwendetes Programm, das Informationen für den Bildschirm abfängt und entweder in synthetischer Sprache, zum Beispiel über eine Sprachausgabe, oder über eine Braillezeile darstellt. Der meistverwendete Screenreader ist
JAWS (vergleiche J. E. Hellbusch; »Barrierefreies Webdesign«, Heidelberg, dpunkt.verlag, 2005).Siehe auch:
- Selektor
- Bestandteil einer
CSS-Regel. Existiert immer in Kombination mit einem Deklarationsblock und besteht aus allem bis zu der ersten öffnenden geschweiften Klammer des Deklarationsblocks. Wenn ein Benutzeragent den Selektor nicht parsen kann (wenn es sich dabei beispielsweise nicht um gültiges
CSS handelt), muss er den Deklarationsblock ebenfalls ignorieren.Siehe auch:
- Semantik
- Teilgebiet der Linguistik, das sich mit der Analyse und Beschreibung der Bedeutung von Sprache und sprachlichen Ausdrücken befasst.
- Server
- Ein Dienst, der einem Client Ressourcen zur Verfügung stellt.
- SGML
Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen definieren kann. Um ein gültiges Dokument in SGML zu beschreiben, braucht man eine DTD. Ein SGML-Dokument ist ein konkreter Dokumenttyp von SGML. Der mit Abstand bekannteste SGML-Dokumenttyp ist HTML. SGML wurde auf Basis von GML durch Arbeitsgruppen des ANSI und der ISO unter der Koordination von Charles Goldfarb entwickelt und im Jahre 1986 als ISO-Standard 8879 veröffentlicht.
Siehe auch:- Metasprache,
- Dokument,
- DTD,
- Dokumenttyp,
- HTML,
- GML,
- ANSI,
- ISO
- Skriptsprache
- Programmiersprache, welche die direkte Ausführung des Programmcodes ermöglicht. Programme, die in Skriptsprachen geschrieben sind, werden Skripte genannt. Es handelt sich immer um Textdateien oder Textfragmente, die mit einem normalen Editor bearbeitet werden können. JavaScript und
PHP sind Skriptsprachen.Siehe auch:
- SMIL
Vom W3C entwickelter XML-Dokumenttyp für zeitsynchronisierte, multimediale Inhalte. Ermöglicht die Einbindung und Steuerung von Multimedia-Elementen wie Audio, Video, Text und Grafik in Webseiten. SMIL-Dateien können mit Java-Applets und -Servlets oder CGI-Skripten verknüpft werden. Wird in MMS (Multimedia Messaging Service) verwendet.
Siehe auch:- W3C,
- XML,
- Dokumenttyp,
- Java
- Software-Ergonomie
- Menschengerechte Gestaltung eines Software-Arbeitsplatzes, das heißt der Anwendungssoftware und der Arbeitsoberfläche (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).
- Spezifikation
- Siehe auch:
- Start-Tag
- Leitet die Notation eines Elements ein. Besteht aus öffnender spitzer Klammer (U+003C), dem Elementnamen und schließender spitzer Klammer (U+003E). Beispiel:
<foo>.Siehe auch: - Steuerzeichen
- Zeichen eines Zeichensatzes, die keine darstellbaren Zeichen repräsentieren (zum Beispiel Wagenrücklauf, Zeilenvorschub). Wurden ursprünglich zur Ansteuerung von Textausgabegeräten wie Textdruckern, Telegrammgeräten oder Fernschreibern verwendet. Ermöglichen es, Steuerungsbefehle für die Ausgabegeräte innerhalb des Zeichensatzes zu übertragen, anstatt die Steuerungsinformationen über ein anderes Protokoll zu übertragen (vgl.
Wikipedia).Siehe auch:
- Stylesheet
- Dokument, das einem Benutzeragenten beschreibt, wie sich Elemente eines strukturierten Dokuments (zum Beispiel HTML oder XHTML) in eine bestimmte bildliche, hörbare oder fühlbare Präsentation umwandeln lassen. Erlauben es, Inhalte unabhängig vom Ausgabegerät zu interpretieren ohne den Inhalt zu verändern. CSS und XSL sind Stylesheet-Sprachen.
- Suchmaschine
- Programm zur Recherche von Dokumenten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk wie dem World Wide Web gespeichert sind. Liefert nach Eingabe eines Suchbegriffs eine so genannte Trefferliste von Verweisen auf relevante Dokumente sowie zumeist einige Metainformationen. Die Datenbeschaffung einer Suchmaschine erfolgt automatisch über Suchroboter.Siehe auch:
- Suchroboter
Spider,Webcrawler
Programm, das vor allem von Suchmaschinen eingesetzt wird, um Inhalte von Websites automatisch einzulesen und zur Indexierung auszuwerten. Gelangt über Hyperlinks von einer Webseite zur anderen. Dabei werden alle bekannten Ressourcen gespeichert und der Reihe nach besucht. Neu gefundene Ressourcen werden zur Liste aller Ressourcen hinzugefügt.
Siehe auch:- SVG
XML-Dokumenttyp zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Seit 2001 W3C-Empfehlung. Unterstützt mittels SMIL Animationen. Manipulation des SVG-DOM ist über eingebetteter Funktionen beispielsweise mit JavaScript möglich.
Siehe auch:- Syntax
- Behandelt die Muster und Regeln, nach denen Wörter zu größeren funktionellen Einheiten wie Sätzen zusammengestellt und Beziehungen wie Teil-Ganzes, Abhängigkeit etc. zwischen diesen formuliert werden (Satzbau). In der Informatik wird eine formale Grammatik festgelegt, um bei einer formalen Sprache erlaubte Konstruktionen festzulegen (vgl.
Wikipedia).Siehe auch:
- Systembezeichner
- Bestandteil der Dokumenttyp-Deklaration. Gibt den
URI der
DTD an.Siehe auch:
T
- Tag
- Bestandteil der Notation eines Elements.Siehe auch:
- Tagcloud
- Eine Tagcloud ist die Methode zur Informationsvisualisierung, bei der eine Wortliste zweidimensional alphabetisch sortiert angezeigt wird, wobei einzelne unterschiedlich gewichtete Worte größer oder auf andere Weise hervorgehoben dargestellt werden. Tagclouds werden zunehmend in Weblogs eingesetzt.
- Textauszeichnung
- Bezeichnete ursprünglich die handschriftlichen Anmerkungen eines Layouters am Rand eines Dokuments, die später im Satz berücksichtigt wurden. Auf diese Weise wurden das Seitenformat bestimmt, Seiteninhalte angeordnet sowie typografische Festlegungen getroffen. Das Markup beschränkte sich damals fast ausschließlich auf visuelle Aspekte eines Textes. Mit dem Konzept des
generic markup richtete sich der Fokus auf die semantische Auszeichnung von Inhalten, wie sie gerade bei
SGML- und
XML-Dokumenttypen üblich ist. Markierungen machen dabei eine Aussage über die Art der markierten Stelle.Siehe auch:
- Textbrowser
- Bezeichnung für Webbrowser, die lediglich Text, das heißt keine Bilder oder andere Multimedia-Elemente darstellen können. Ermöglicht Webautoren einen Blick auf eine Website, wie sie von Screenreadern oder Suchrobotern gelesen wird. Einer der meistverwendeten Textbrowser ist Lynx.Siehe auch:
- Tidy
- Als Open Source frei erhältliches Programm, welches dazu dient,
(X)HTML-Dokumente zu prüfen und auf Wunsch automatisch zu korrigieren und zu bereinigen. Konvertiert
HTML in
XHTML und verschönert Quelltext. Die TidyLib-Bibliothek kann auf verschiedene Weise in diverse andere Programme integriert werden.Siehe auch:
- TIFF
Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Eines der wichtigsten Formate zum Austausch von Daten in der Druckvorstufe.
- Typografie
- Gestalten mit Schrift, von Schrift sowie mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und so genanntem typografischen Raum (optisch wirksamen Abstand) in einem visuellen Medium. Ziel ist, die Intention eines Textes durch optimale Lesbarkeit der dargestellten Information bestmöglich zu übermitteln. Möglichkeiten der typografischen Gestaltung sind der Einsatz unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Schriftschnitte sowie die Wahl der Zeilenlänge, des Zeilenabstands, des Satzspiegels innerhalb des Papierformates und vieles, vieles mehr (vgl. Wikipedia).
U
- Unicode
- Internationaler Standard mit dem Ziel, für jedes grafische Zeichen aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme einen digitalen Code festzulegen. Enthält zu sämtlichen Zeichen bestehender Zeichensätze nach Industriestandards und nationalen sowie
ISO-Normen eine eindeutige Entsprechung.Siehe auch:
- URI
Zeichenfolge, die zur Identifizierung einer abstrakten oder physikalischen Ressource dient. Wurde mit RFC 1630 im Juni 1992 von Tim Berners-Lee im Rahmen seines Projekts World Wide Web am CERN eingeführt. Aktuell ist RFC 3986 vom Januar 2005. Ein URI ist entweder ein URL, ein URN oder beides.
Siehe auch:- URL
Unterart von URI, die eine Ressource über ihren primären Zugriffsmechanismus identifiziert. http://example.com/ ist ein klassischer URL, auch ftp://user:password@example.com/ für FTP und mailto:webmaster@example.com für die Angabe von E-Mail-Adressen.
- URN
Unterart von URI, die eine Ressource mittels eines vorhanden oder frei zu vergebenden Namens identifiziert und auf Lebensdauer fest mit der Ressource verbunden ist, ganz gleich, wo und wie diese erreichbar ist. URNs können heute nicht direkt aufgerufen werden. Vielmehr müssen sie erst in URLs übersetzt werden, die nicht unbedingt die direkte gesuchte Ressource bezeichnen müssen, sondern auch zu Metadokumenten oder Bezugsquellen führen können.
- Usability
- Siehe auch:
- US-ASCII
- Siehe auch:
- Usenet
- 1979 in den
USA ins Leben gerufenes, weltweites, elektronisches Netzwerk aus Newsgroups, an dem jeder, der Zugang zu einem Newsserver hat, teilnehmen kann.Siehe auch:
- User Agent
- Siehe auch:
- UTF
Beschreibt Methoden, ein Unicode-Zeichen auf eine Folge von Bytes abzubilden. UTF-8 beispielsweise ist eine 8-Bit-Zeichenkodierung, die alle Zeichen aus Unicode abbildet. Die Zeichen aus ASCII werden in UTF-8 in genau einem Byte kodiert, die nachfolgenden Zeichen in zwei, drei oder vier Bytes.
Siehe auch:
V
- Validator
- Freier Service, über den Webautoren Dokumente wie
HTML- und
XHTML-Dokumente bezüglich Ihrer Konformität zu
W3C-Empfehlungen und anderen Standards überprüfen können. Der bekannteste Validator ist der
W3C Markup Validation Service.Siehe auch:
- Validität
- Siehe auch:
W
- W3C
Im Jahre 1994 durch Tim Berners-Lee und Al Vezza gegründeter Verband verschiedener Interessensgruppen, der Empfehlungen und Vorschläge für neue Webstandards erarbeitet. Diese Interessensgruppen setzen sich aus IT-Unternehmen und Forschungsinstituten zusammen. Meist werden diese Empfehlungen in kürzester Zeit zum Industriestandard. Obwohl es das W3C erst relativ kurze Zeit gibt, geht von ihm der größte Einfluss auf die Entwicklung des World Wide Web aus. Das W3C definiert Standards und entwickelt Empfehlungen für neue Sprachen und Dokumenttypen.
Siehe auch:- W3C-Arbeitsentwurf
Working Draft
Teil des Prozesses des W3C hin zu einer offiziellen W3C-Empfehlung. Status eines Dokuments, welches das W3C zur Überprüfung durch Mitglieder, technische Organisationen und die interessierte Öffentlichkeit herausgegeben hat.Siehe auch:- W3C-Empfehlung
Recommendation
Formaler Text des W3C, der die Syntax und Semantik oder die Implementierung einer Web-Technologie beschreibt, beispielsweise eines bestimmten Dokumenttyps. Entspricht einer offiziellen Norm eines Standardisierungsgremiums. Einige Empfehlungen sind allgemein anerkannt und haben quasi den Status einer Norm oder stellen die Grundlage einer solchen dar.
Siehe auch:- W3C,
- World Wide Web,
- Dokumenttyp,
- Norm,
- ISO,
- DIN,
- HTML,
- XML,
- CSS
- W3C-Spezifikation
- Umgangssprachliche Bezeichnung für eine formelle Veröffentlichung des
W3C, beispielsweise für eine
W3C-Empfehlung.Siehe auch:
- Wagenrücklauf
- Name eines Steuerzeichens, das die Einfügemarke auf dem Computer an den Anfang der Zeile bewegt. Bezeichnet im ursprünglichen Sinne den Zeilenrücklauf der Walze einer Schreibmaschine. Die übliche Abkürzung ist »CR« (
carriage return).Siehe auch:
- WAI
Eine Domäne des W3C, die versucht, die Benutzung des World Wide Web auch für Menschen mit Behinderungen sicherzustellen.
Siehe auch:- WCAG
Von der WAI im Mai 1999 herausgegebene Sammlung von Empfehlungen, welche die Zugänglichkeit von Websites erhöhen sollen. Enthält im Wesentlichen 14 Richtlinien mit dazugehörigen Checkpunkten, die näher ausführen, wie diese Richtlinien einzuhalten sind. In der zweiten, überarbeiteten Fassung, die derzeit noch als Arbeitsentwurf vorliegt, wird ein grundlegend anderer Ansatz verfolgt. Nicht die korrekte Verwendung von HTML, XHTML und CSS steht im Vordergrund, stattdessen werden Prinzipien und Richtlinien aufgestellt, die unabhängig von heutigen und zukünftigen Technologien gelten. Die Checkpunkte sind allgemeiner formuliert, sodass sie sich auf beliebige Technologien anwenden lassen.
- Webautor
- Eine Person, die Dokumente und gegebenenfalls zugehörige Stylesheets schreibt.Siehe auch:
- Webbrowser
- Ein spezielles Benutzerprogramm, das hauptsächlich zum Anzeigen von Webseiten über
HTTP verwendet wird. Moderne Browser verfügen über eine ganze Palette weiterer Funktionen, zum Beispiel
FTP, E-Mail oder Usenet. Man unterscheidet zwischen grafischen und Textbrowsern. Den ersten Browser schuf Tim Berners-Lee 1990 im Rahmen der Entwicklung des Word Wide Webs. Zu den meistverwendeten Browsern gehören heute der Internet Explorer, Netscape Navigator, Mozilla, Firefox, Opera, Safari und Konqueror.Siehe auch:
- Web-Ergonomie
- Software-Ergonomie für Websites beziehungsweise Webanwendungen. Ziel ist die Entwicklung und Evaluierung gebrauchstauglicher Websites, die Benutzer zur Erreichung ihrer Arbeitsergebnisse befähigen und dabei ihre Belange im jeweiligen Nutzungskontext beachten (vgl. H. Balzert; »Webdesign & Web-Ergonomie«, Dortmund, W3L, 2004).Siehe auch:
- Webseite
- Dokument, das mit einem Benutzeragenten von einem Webserver abgerufen werden kann. Bestandteil einer Website. Besteht zumeist aus strukturiertem Text und Multimediaelementen.Siehe auch:
- Webserver
- Ein Server, der Ressourcen über HTTP bereitstellt, die sich über einen URI adressieren lassen.
- Website
- Zusammenhängendes Online-Angebot eines Anbieters, das zumeist aus mehreren Webseiten besteht, die sich nicht zwangsläufig auf einem einzigen Server befinden bzw. unter einer einzigen Domain erreichbar sein müssen. Die Startseite einer Website, also die Webseite, die von einem Benutzer in der Regel als erstes aufgerufen wird, wird Homepage genannt. Eine Website zeichnet sich im Allgemeinen durch einheitliche grafische Gestaltung sowie Navigation aus.
- Whitespace
- In der Datenverarbeitung und Programmierung gebräuchliche, allgemeine Bezeichnung für Zeichen in einem Text, die im Editor nicht sichtbar (weiß, leer) sind und dennoch Platz in Anspruch nehmen. Je nach Kontext werden verschiedene Zeichen als Whitespace angesehen, in
HTML und
XHTML die Zeichen Leerzeichen, Tabulator, Wagenrücklauf und Zeilenvorschub (vgl.
Wikipedia).Siehe auch:
- Wohlgeformtheit
- Ein Dokument ist wohlgeformt, wenn es nach den in Abschnitt 2.1 der XML 1.0 Empfehlung definierten Regeln strukturiert ist. Kurz zusammengefasst besagen die Regeln: Es existiert genau ein Wurzelelement; alle Elemente werden durch einen Start-Tag und einen End-Tag begrenzt oder bestehen aus einem Leeres-Element-Tag; Elemente sind korrekt ineinander verschachtelt; Attributwerte müssen immer in Anführungszeichen gesetzt werden; es gibt keine Attributminimierung.
- Workaround
- Provisorische Lösung eines bekannten Problems, um ohne den eigentlichen Fehler zu beheben zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Häufig die einzige Möglichkeit, Softwarefehler zu umgehen, beispielsweise bekannte Schwächen der
CSS-Implementierung in Webbrowsern (vgl.
Wikipedia).Siehe auch:
- Working Draft
- Siehe auch:
- World Wide Web
- Das heute weltweit größte und populärste Hypertext-System wurde Anfang der 1990er von Tim Berners-Lee am CERN als Dokumentationssystem entwickelt. Berners-Lee verband die Ideen generic coding, Hypertext und Internet miteinander und ließ sich von früheren Entwicklungen wie Ted Nelsons Xanadu oder Vannevar Bushs Memex inspirieren. Das World Wide Web basierte ursprünglich und im Grunde auch noch heute auf den drei Kernstandards HTTP, HTML und URI.
- World Wide Web Consortium
- Siehe auch:
- WYWIWYG
- Ein Dokument wird während der Bearbeitung am Bildschirm exakt so angezeigt, wie es bei der Ausgabe über ein anderes Gerät (z.B. Drucker) aussieht. Übertragen auf die Webentwicklung ist ein WYSIWYG-Programm ein Werkzeug, dessen Darstellung während der Bearbeitung der XHTML-Datei deren späterer Anzeige im Browser exakt entspricht.
X
- Xanadu
- In den 1960er Jahren begründetes Hypertext-Projekt des
US-amerikanischen Gesellschafts- und Computerwissenschaftlers Ted Nelson. Das Ziel war die Entstehung einer riesigen, universalen Bibliothek mit zahllosen miteinander vernetzten Dokumenten. Die einzelnen Hypertexteinheiten sollten nicht nur verwaltet und miteinander in Beziehung gesetzt werden, sondern auch Integrität bei extensivem Mehrbenutzerbetrieb, Rückverfolgung der Entstehungshistorie eines Dokuments sowie Schutz von Urheber-, Nutzungs- und Vervielfältigungsrechten sollten gewährleistet werden. Das Projekt wurde aufgrund seiner Komplexität kommerziell nicht erfolgreich, inspirierte Tim Berners-Lee allerdings zur Entwicklung des World Wide Web.Siehe auch:
- XHTML
So wie HTML ein SGML-Dokumenttyp ist, entstand XHTML 1.0 im Januar 2000 als Anwendung von XML. Im August 2002 erschien XHTML 1.0 in der zweiten Ausgabe, die einige Fehler korrigiert und die Errata zur ersten Ausgabe integriert hat. Die Spezifikation beschreibt XHTML 1.0 als ersten Dokumenttyp einer Familie aktueller und zukünftiger XHTML-Dokumenttypen und -Module. Der Sprachumfang von HTML 4.01 hat sich in XHTML 1.0 nicht verändert, lediglich die Syntax wurde an die gegenüber SGML deutlich strengeren Regeln von XML angepasst.
Siehe auch:- XHTML Basic
- Reduzierter
XHTML-Dokumenttyp, der sich auf die Module für einfache Inhaltsdarstellung beschränkt, aber erweitert und ausgebaut werden kann, falls sein Sprachumfang für einen konkreten Fall nicht ausreicht.Siehe auch:
- XLink
XML-Dokumenttyp zur Realisierung von Strukturen, die Links beschreiben können, die den einfachen unidirektionalen Hyperlinks des heutigen HTML und XHTML ähneln, sowie noch differenziertere Links. Seit Juni 2001 W3C-Empfehlung.
Siehe auch:- XML
Eine Teilmenge von SGML und wie dieses eine Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen für Dokumente definieren kann. Wurde aus dem Bemühen entwickelt, für das umfangreiche SGML einen Weg ins World Wide Web zu finden, und so entworfen, dass es eine einfache Implementierung und Zusammenarbeit sowohl mit SGML als auch mit HTML gewährleistet. Seit Februar 1998 eine W3C-Empfehlung. Die bekanntesten XML-Dokumenttypen im Web sind XHTML, SVG und MathML.
Siehe auch:- XML Schema
- W3C-Empfehlung zum Definieren von
XML-Dokumentstrukturen in Form eines eigenen
XML-Dokumenttyps. Alternative zu
DTD, allerdings wesentlich komplexer und umfangreicher.Siehe auch:
- XML-Deklaration
- Erkennungszeichenfolge im Prolog eines
XML-Dokuments. Bietet die Möglichkeit,
XML-Version und Zeichenkodierung des Dokuments anzugeben.Siehe auch:
- XPath
- Bestandteil von XSL. Sprache zur Adressierung von Teilen eines XML-Dokuments.
- XSL
Familie von Sprachen zur Erzeugung von Stylesheets für XML-Dokumente. Beinhaltet XSL-FO, XSLT und XPath.
- XSL-FO
Bestandteil von XSL. XML-Dokumenttyp zur Beschreibung eines XML-Dokuments als Baum mit Formatierungsanweisungen und Stilangaben. Mit Hilfe von so genannten FO-Prozessoren können Ausgabedokumente wie beispielsweise PDF oder ASCII-Text erzeugt werden.
- XSLT
Bestandteil von XSL. Programmiersprache zur Transformation eines XML-Dokuments in ein anderes. Spezielle Prozessoren lesen das XSLT-Dokument ein und transformieren das Eingabedokument nach den angegebenen Regeln in ein Ausgabedokument.
Siehe auch:
Z
- Zeichen
- Kleine Komponente einer geschriebenen Sprache und Element eines Zeichenvorrats, unter anderem Buchstaben eines Alphabets, Ziffern oder andere grafische Symbole.Siehe auch:
- Zeichenkodierung
- Zuordnung eines Bitmusters zu einem Zeichensatz. In vielen Fällen nimmt man dafür die binäre Darstellung der natürlichen Zahl, die die Position eines Zeichens im Zeichensatz angibt.Siehe auch:
- Zeichenreferenz
Entity
Dient zur Eingabe von Zeichen, welche nicht in dem gewählten Zeichenvorrat vorhanden sind, unter anderem in HTML- und XHTML-Dokumenten. Beginnt mit einem Ampersand und endet mit einem Semikolon. Es werden numerische Zeichenreferenzen (numeric character reference) und benannte Zeichenreferenzen (character entitiy reference) unterschieden. Numerische Zeichenreferenzen können dezimal oder hexadezimal angegeben werden. Benannte Zeichenreferenzen verwenden eine mnemonische Zeichenkombination, die den Buchstaben beschreibt und sich mehr oder weniger leicht merken lässt.
Siehe auch:- Zeichensatz
Geordneter, nummerierter Zeichenvorrat.
Siehe auch:- Zeichenvorrat
Endliche, nichtleere, ungeordnete Menge aller Zeichen, die man zur Verfügung hat oder benutzen möchte.
Siehe auch:- Zeilenvorschub
- Name eines Steuerzeichens, das die Einfügemarke auf dem Computer in die nächste Zeile bewegt. Bezeichnet im ursprünglichen Sinne das Drehen der Walze bei einer Schreibmaschine. Die übliche Abkürzung ist »LF« (
line feed).Siehe auch:
- Zugänglichkeit
- Gestaltung einer Website, sodass sie Benutzern in so hohem Maße wie möglich zur Verfügung steht, auch wenn sie Einschränkungen irgendeiner Art (zum Beispiel Sinnes- und/oder Körperbehinderungen) unterliegen.