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PHP-User-Artikel: Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten

Aufwandsschätzung, Ressourcenplanung und darauf basierende Terminpläne sind bei allen Arten von Projekten essenziell für deren Erfolg. Das gilt für die Organisation von Umzügen oder Geburtstagspartys nicht weniger als für Softwareprojekte oder die Erstellung von Websites. Dieser Artikel stellt zwei einfache Hilfsmittel vor, die Schätzer dabei unterstützen, eine hohe Schätzgüte zu erreichen: das Gesetz der großen Zahlen und die Dreipunktschätzung.

Der Artikel erschien in der PHP User, Ausgabe 5, S. 63–68. Eine gekürzte Fassung des Artikels, die Aufwandsschätzung im Rahmen agiler Projekte außen vor lässt, habe ich bereits im Rahmen des des Webkrauts-Adventskalenders 2009 unter dem Titel Hilfsmittel für Aufwandsschätzungen veröffentlicht.

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Ich suche Sponsoren und Werbepartner

Ich bin auf der Suche nach Sponsoren und Werbepartnern, die bewusst und langfristig Werbung auf meiner Website machen möchten. Aus diesem Grund kommen Google Ads oder durch Dritte vermittelte Textlinks nicht in Frage.

Ich suche zuverlässige Partner, die an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind und Werbebanner auf jendryschik.de schalten möchten. Deren Größe und Position können wir individuell verhandeln, das heißt auf welchen Seiten und an welcher Stelle Sie Werbebanner schalten möchten. Dabei ist es möglich, Banner nur auf bestimmten Seiten oder auf jeder Seite dieser Website zu schalten. Denkbar sind Anzeigen in der Haupt- und Seitenspalte sowie in der Fußzeile.

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Neuer Artikel: Die Bedeutung effektiver und smarter Ziele

Jedes Projekt und jede Kampagne beginnt damit, dass die Beteiligten ein gemeinsames Ziel definieren und Maßnahmen beschließen, um es zu erreichen. Nur wenn den Beteiligten das Ziel klar ist, können sie sich auf genau die Maßnahmen verständigen, die dort hin führen. Erst ein Ziel ermöglicht es zu beurteilen, ob Tätigkeiten wirtschaftlich, effektiv und erfolgreich sind.

Dabei ist es schon seit vielen Jahren im Projektmanagement üblich, Ziele smart zu formulieren. »Smart« ist ein ursprüngliches englisches Akronym (»specific measurable achievable relevant timely«), das sich wie folgt ins Deutsche übersetzen lässt: Ziele sollten spezifisch, messbar, anspruchsvoll (auch: attraktiv), realistisch und terminiert sein. Nur dann sind es smarte Ziele, das heißt relevante, klare und überprüfbare Ziele.

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Blättern oder Scrollen? Die ganze Seite oder nur den Content?

Vor einigen Tagen erhielt ich eine E-Mail eines Lesers meiner Website, in der er mir folgende Frage stellte:

Ihre Seiten (und viele andere derer, die sich mit der »reinen Lehre« befassen), sind so gestaltet, dass man beim Lesen sehr viel scrollen muss und dadurch der Kopfbereich, die Navigation und das ganze schöne Design verschwinden. Dafür gibt es dann die Links »zum Seitenanfang«. Ich persönlich finde das nicht ganz so angenehm. Mir gefallen Seiten, bei denen man möglichst alles auf einen Blick sieht. Ihre Art der Gestaltung scheint mir aber kein Zufall zu sein. Gibt es einen Vorteil, der mir nicht aufgefallen ist?

Das ist eine interessante Frage, denn sie lässt sich auf zwei unterschiedliche Arten interpretieren.

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Einführung in onion.net: Screencasts bei YouTube

onion.net

Vor meiner derzeitigen Anstellung bei der itemis AG war ich bei der GETIT GmbH in Dortmund beschäftigt, einem E-Business-Dienstleister und Hersteller des Content-Management-Systems onion.net. Ich habe selbst an der Entwicklung von onion.net mitgewirkt und zahlreiche Projekte mit dem System realisiert.

Als ich das Unternehmen verlassen habe, war onion.net nicht viel mehr als ein internes »Dienstleistungstool«, aber mittlerweile hat es sich zu einem eigenständigen Produkt entwickelt. Vor kurzem hat Bernd Burkert, Produktmanager bei GETIT, einige Screencasts bei YouTube eingestellt, die onion.net und die Arbeit mit diesem System zeigen. Allerdings ist YouTube etwas unübersichtlich und die richtige Reihenfolge der Screencasts nicht so ganz offensichtlich. Ich habe mir daher die Mühe gemacht, das Material ein wenig sortiert und kommentiert.

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Webkrauts-Adventskalender 2009: Tipps und Tricks

Webkrauts-Adventskalender 2009

Wie bereits in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2008 öffnen die Webkrauts auch in diesem Dezember wieder Tag für Tag ein neues Türchen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Tipps und Tricks. Jede Menge Webkrauts füllen den Kalender mit Themen über Barrierefreiheit, Print-CSS, Bildbearbeitung oder Projektmanagement. Außerdem stellen die Webkrauts einige kleinere Tools vor.

Ich selbst fülle auch wieder ein Türchen: Hilfsmittel für Aufwandsschätzungen.

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Neuer Artikel: Warum jedes Unternehmen seine Online-Reputation stärken sollte

Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der es selbstverständlich ist, sich online über Unternehmen und Dienstleister zu informieren. Daher ist es heute für jedes Unternehmen von großer Bedeutung, auch online an seiner Reputation zu arbeiten. Zu den wichtigsten Instrumenten gehört die eigene Website, über die sich Unternehmen in der digitalen Welt darstellen und ihre Kunden informieren und mit ihnen Kontakt aufnehmen können. Darüber hinaus sind eigene Web-Aktivitäten nützlich, um negative Online-Berichterstattung in der Hintergrund zu drängen.

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Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kontext von XHTML 2.0 entwickelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess voraussichtlich nicht bis zum Ende durchlaufen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, weshalb Webautoren RDFa nicht einfach in bestehenden HTML- und XHTML-Dokumenten einsetzen können, jedenfalls nicht, wenn sie Wert auf die Gültigkeit ihrer Dokumente legen.

Mittlerweile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syntax and Processing (mit dem Untertitel: A collection of attributes and processing rules for extending XHTML to support RDF) und mit dem neuen Dokumenttyp XHTML+RDFa die Möglichkeit, RDFa formal korrekt zumindest in XHTML-Dokumente einzubetten. Voraussetzung für dessen Einsatz ist die Angabe der entsprechenden Dokumenttyp-Deklaration. Zusätzlich müssen Webautoren dem html-Element das Attribut xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" und sollten das Attribut version="XHTML+RDFa 1.0" angeben.

Dokumente, die diesen Vorgaben entsprechen, beginnen somit wie folgt:

<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML+RDFa 1.0//EN"
 "http://www.w3.org/MarkUp/DTD/xhtml-rdfa-1.dtd"> 

<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" version="XHTML+RDFa 1.0">

Für HTML-Dokumente gibt es derzeit keinen vergleichbaren Standard, auch nicht für das in Entwicklung befindliche HTML5. Dennoch zieht RDFa im Web seine Kreise mittlerweile auch außerhalb der XML-Welt und sorgt dafür, dass mehr und mehr HTML-Dokumente zwar semantisch reichhaltiger werden, aber nicht mehr veröffentlichten formalen Grammatiken genügen.

Mit HTML+RDFa arbeitet das W3C derzeit an einem neuen Standard, der beschreibt, wie RDFa in HTML eingebettet werden soll. Der erste Arbeitsentwurf ist vom 15. Oktober. Er ist sehr kurz gehalten und definiert Regeln und Richtlinien, um die Empfehlung »RDFa in XHTML« für den Einsatz von RDFa in HTML-Dokumenten anzupassen, sowohl für HTML5 in beiden Serialisierungen (HTML- und XML-Serialisierung) wie auch »herkömmliches« HTML 4.

Der Entwurf beschreibt Mechanismen, wie Webautoren sicherstellen können, dass RDFa in ihren HTML-Dokumenten funktioniert. Allerdings werden HTML4-Dokumente dadurch natürlich nicht automatisch gültig. Die oben angesprochenen XHTML-2.0-Attribute sind in HTML nicht erlaubt, in keiner Version, auch nicht in HTML5. Abschnitt 5 den Entwurfs (Extensions to the HTML5 Syntax) nimmt darauf Bezug und beschreibt Änderungen, die am HTML5-Arbeitsentwurf vorgenommen werden müssen, damit HTML5 RDFa auch formal unterstützt. Dazu gehören die erwähnten Attribute und deren Werte – unter Beachtung von Namensraumdeklarationen und CURIEs. Folgendes Beispiel zeigt, was damit gemeint ist.

<span
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  about="urn:isbn:3-8273-2739-3"
  property="dc:title"
>Einführung in XHTML, CSS und Webdesign</span>

Das span-Element importiert das Dublin-Core-Vokabular mittels @xmlns:dc-Attribut und weist dem URI http://purl.org/dc/elements/1.1/ den Namensraum-Präfix dc zu. @dc:title ist nun die Kurzschreibweise für http://purl.org/dc/elements/1.1/title. Dieses Konzept wird CURIE genannt (Kurzform von Compact URI).

Namensraumdeklarationen sind ein wichtiges Konzept von XML, in HTML jedoch unbekannt. Auch die HTML-Serialisierung von HTML5 kennt Namensraumdeklarationen nur in den sogenannten »foreign elements« aus dem MathML- und SVG-Namensraum, die in HTML5 eingebettet werden können. Damit RDFa in HTML-Dokumente integriert werden kann, muss HTML5 Namensraumdeklarationen auch in der HTML-Serialisierung erlauben. Daher ist es wichtig, dass alle Attribute, die mit xmlns: beginnen, nicht wie gewöhnliche Attribute behandelt werden; derzeit jedoch wirft der W3C-Validator bei der Überprüfung den Beispiels noch Fehler (»Attribute xmlns:dc not allowed here«).

Es ist fraglich, ob die HTML5-Entwickler um Ian Hickson den Wünschen der »HTML+RDFa«-Autoren nachkommen werden, schließlich versuchen Manu Sporny und die RDFa Task Force schon länger, Hickson RDFa schmackhaft zu machen. Dessen Antwort finden wir in Abschnitt 5 des RDFa-Entwurfs: Microdata.

Heute bezweifelt niemand mehr, dass HTML5 die »Lingua Franca« der Zukunft sein wird. Wie genau diese Sprache einmal klingen wird, steht jedoch noch nicht fest. Die Arbeit an HTML5 ist in vollem Gange und fast täglich gibt es neue Anmerkungen und Entwürfe. Vielleicht findet RDFa noch Eingang in HTML5, falls nicht, wird es wohl bald keine Rolle mehr spielen, denn was sollen wir mit einem Standard, den wir nicht einsetzen können?

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Neue Übersetzung: »Web Squared: Web 2.0 nach 5 Jahren«

Jeder kennt heute das Schlagwort »Web 2.0«, das eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Webs beschreibt. Während das Web früher vornehmlich statisch war, versetzten neue Techniken und größere Internetbandbreiten die Nutzer zunehmend in die Lage, selbst Inhalte zu erstellen und weiterzugeben. Inhalte werden heute nicht mehr nur zentralisiert von wenigen großen Unternehmen und Verlagen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern von einer Vielzahl von Nutzern, die sich mit Hilfe von Weblogs, Wikis, Online-Diensten und anderer »Social Software« miteinander vernetzen. Das Web 2.0 ist eine Plattform, wo die Menschen diskutieren und miteinander arbeiten.

Bekannt wurde der Begriff »Web 2.0« durch die »Web-2.0-Konferenz«, die im Oktober 2004 von O’Reilly Media, John Battelle und MediaLive veranstaltet wurde, sowie durch den von Tim O’Reilly im September 2005 veröffentlichten Artikel What is Web 2.0.

Seit 2004 findet jeden Oktober eine Konferenz statt, die mittlerweile »Web 2.0 Summit« heißt. Im Vorfeld der diesjährigen Konferenz schrieben O’Reilly und Battelle ein White Paper, in dem sie den Begriff »Web Squared« (Web²) als neues Schlagwort einführten, das den nächsten Evolutionsschritt des Webs beschreiben soll. Die Autoren schildern darin ihre Vision einer nahen Zukunft, die schon heute begonnen hat, in der nicht nur Menschen über das Internet miteinander in Verbindung stehen, sondern Dinge aller Art. Der Weg führt uns somit vom Web 2.0 zum »Web hoch 2«.

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Die CareerIng über das itemis-Arbeitszeitmodell »4+1«

Seinen Arbeitgeber zu loben, sollte erlaubt sein, vor allem, wenn es wirklich einen guten Grund dafür gibt. Ein solcher ist das Arbeitsmodell »4+1«, wofür die die itemis AG schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch die Presse hat schon einige Male darüber berichtet, und dem WDR war das Modell einen Fernsehbeitrag wert.

itemis gibt seinen Mitarbeitern einen Freiraum von einem Tag pro Woche für die persönliche Weiterbildung. Vier Tage für das Tages- und Projektgeschäft, ein Tag zur Fortbildung, daher die Bezeichnung »4+1«. Wie der Einzelne seine »freie« Zeit verbringt, ist jedem selbst überlassen, solange es der persönlichen Fortbildung dient und fachlich angemessen ist. Viele meiner Kollegen arbeiten an Open-Source-Projekten, besuchen Sprachkurse und Trainings, halten Vorträge auf Konferenzen oder schreiben Fachartikel und Bücher. Ich nutze das Modell, um an meinen Publikationen zu arbeiten, nicht zuletzt der Einführung in XHTML, CSS und Webdesign. Ich finde es klasse, dass mein Arbeitgeber mir diese Möglichkeiten bietet!

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