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Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kon­text von XHTML 2.0 ent­wi­ckelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess vor­aus­sicht­lich nicht bis zum Ende durch­lau­fen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, wes­halb Web­au­to­ren RDFa nicht ein­fach in beste­hen­den HTML- und XHTML-Dokumenten ein­set­zen kön­nen, jeden­falls nicht, wenn sie Wert auf die Gül­tig­keit ihrer Doku­mente legen.

Mitt­ler­weile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syn­tax and Pro­ces­sing (mit dem Unter­ti­tel: A collec­tion of attri­bu­tes and pro­ces­sing rules for exten­ding XHTML to sup­port RDF) und mit dem neuen Doku­ment­typ XHTML+RDFa die Mög­lich­keit, RDFa for­mal kor­rekt zumin­dest in XHTML-Dokumente ein­zu­bet­ten. Für HTML-Dokumente gibt es der­zeit kei­nen ver­gleich­ba­ren Stan­dard, auch nicht für das in Ent­wick­lung befind­li­che HTML5. Mit HTML+RDFa arbei­tet das W3C der­zeit an einem neuen Stan­dard, der beschreibt, wie RDFa in HTML ein­ge­bet­tet wer­den soll.

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Neue Übersetzung: »Web Squared: Web 2.0 nach 5 Jahren«

Jeder kennt heute das Schlag­wort »Web 2.0«, das eine ver­än­derte Wahr­neh­mung und Nut­zung des Webs beschreibt. Wäh­rend das Web frü­her vor­nehm­lich sta­tisch war, ver­setz­ten neue Tech­ni­ken und grö­ßere Inter­net­band­brei­ten die Nut­zer zuneh­mend in die Lage, selbst Inhalte zu erstel­len und wei­ter­zu­ge­ben. Inhalte wer­den heute nicht mehr nur zen­tra­li­siert von weni­gen gro­ßen Unter­neh­men und Ver­la­gen erstellt und über das Inter­net ver­brei­tet, son­dern von einer Viel­zahl von Nut­zern, die sich mit Hilfe von Web­logs, Wikis, Online-Diensten und ande­rer »Social Soft­ware« mit­ein­an­der ver­net­zen. Das Web 2.0 ist eine Platt­form, wo die Men­schen dis­ku­tie­ren und mit­ein­an­der arbeiten.

Bekannt wurde der Begriff »Web 2.0« durch die »Web-2.0-Konferenz«, die im Okto­ber 2004 von O’Reilly Media, John Bat­telle und Media­Live ver­an­stal­tet wurde, sowie durch den von Tim O’Reilly im Sep­tem­ber 2005 ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel What is Web 2.0.

Seit 2004 fin­det jeden Okto­ber eine Kon­fe­renz statt, die mitt­ler­weile »Web 2.0 Sum­mit« heißt. Im Vor­feld der dies­jäh­ri­gen Kon­fe­renz schrie­ben O’Reilly und Bat­telle ein White Paper, in dem sie den Begriff »Web Squa­red« (Web²) als neues Schlag­wort ein­führ­ten, das den nächs­ten Evo­lu­ti­ons­schritt des Webs beschrei­ben soll. Die Auto­ren schil­dern darin ihre Vision einer nahen Zukunft, die schon heute begon­nen hat, in der nicht nur Men­schen über das Inter­net mit­ein­an­der in Ver­bin­dung ste­hen, son­dern Dinge aller Art. Der Weg führt uns somit vom Web 2.0 zum »Web hoch 2«.

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Die CareerIng über das itemis-Arbeitszeitmodell »4+1«

Sei­nen Arbeit­ge­ber zu loben, sollte erlaubt sein, vor allem, wenn es wirk­lich einen guten Grund dafür gibt. Ein sol­cher ist das Arbeits­mo­dell »4+1«, wofür die die ite­mis AG schon mehr­fach aus­ge­zeich­net wurde. Auch die Presse hat schon einige Male dar­über berich­tet, und dem WDR war das Modell einen Fern­seh­bei­trag wert.

ite­mis gibt sei­nen Mit­ar­bei­tern einen Frei­raum von einem Tag pro Woche für die per­sön­li­che Wei­ter­bil­dung. Vier Tage für das Tages- und Pro­jekt­ge­schäft, ein Tag zur Fort­bil­dung, daher die Bezeich­nung »4+1«. Wie der Ein­zelne seine »freie« Zeit ver­bringt, ist jedem selbst über­las­sen, solange es der per­sön­li­chen Fort­bil­dung dient und fach­lich ange­mes­sen ist. Viele mei­ner Kol­le­gen arbei­ten an Open-Source-Projekten, besu­chen Sprach­kurse und Trai­nings, hal­ten Vor­träge auf Kon­fe­ren­zen oder schrei­ben Fach­ar­ti­kel und Bücher. Ich nutze das Modell, um an mei­nen Publi­ka­tio­nen zu arbei­ten, nicht zuletzt der Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign. Ich finde es klasse, dass mein Arbeit­ge­ber mir diese Mög­lich­kei­ten bietet!

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