Monatsarchiv Oktober 2009

Kurzer Blick auf HTML+RDFa

RDFa wurde im Kontext von XHTML 2.0 entwickelt, einem W3C-Arbeitsentwurf, der den Recommendation-Prozess voraussichtlich nicht bis zum Ende durchlaufen wird. Der Gebrauch der XHTML-2.0-Attribute @about, @datatype, @property, @resource und @typeof ist der Grund dafür, weshalb Webautoren RDFa nicht einfach in bestehenden HTML- und XHTML-Dokumenten einsetzen können, jedenfalls nicht, wenn sie Wert auf die Gültigkeit ihrer Dokumente legen.

Mittlerweile gibt es die W3C-Empfehlung RDFa in XHTML: Syntax and Processing (mit dem Untertitel: A collection of attributes and processing rules for extending XHTML to support RDF) und mit dem neuen Dokumenttyp XHTML+RDFa die Möglichkeit, RDFa formal korrekt zumindest in XHTML-Dokumente einzubetten. Für HTML-Dokumente gibt es derzeit keinen vergleichbaren Standard, auch nicht für das in Entwicklung befindliche HTML5. Mit HTML+RDFa arbeitet das W3C derzeit an einem neuen Standard, der beschreibt, wie RDFa in HTML eingebettet werden soll.

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Neue Übersetzung: »Web Squared: Web 2.0 nach 5 Jahren«

Jeder kennt heute das Schlagwort »Web 2.0«, das eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Webs beschreibt. Während das Web früher vornehmlich statisch war, versetzten neue Techniken und größere Internetbandbreiten die Nutzer zunehmend in die Lage, selbst Inhalte zu erstellen und weiterzugeben. Inhalte werden heute nicht mehr nur zentralisiert von wenigen großen Unternehmen und Verlagen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern von einer Vielzahl von Nutzern, die sich mit Hilfe von Weblogs, Wikis, Online-Diensten und anderer »Social Software« miteinander vernetzen. Das Web 2.0 ist eine Plattform, wo die Menschen diskutieren und miteinander arbeiten.

Bekannt wurde der Begriff »Web 2.0« durch die »Web-2.0-Konferenz«, die im Oktober 2004 von O’Reilly Media, John Battelle und MediaLive veranstaltet wurde, sowie durch den von Tim O’Reilly im September 2005 veröffentlichten Artikel What is Web 2.0.

Seit 2004 findet jeden Oktober eine Konferenz statt, die mittlerweile »Web 2.0 Summit« heißt. Im Vorfeld der diesjährigen Konferenz schrieben O’Reilly und Battelle ein White Paper, in dem sie den Begriff »Web Squared« (Web²) als neues Schlagwort einführten, das den nächsten Evolutionsschritt des Webs beschreiben soll. Die Autoren schildern darin ihre Vision einer nahen Zukunft, die schon heute begonnen hat, in der nicht nur Menschen über das Internet miteinander in Verbindung stehen, sondern Dinge aller Art. Der Weg führt uns somit vom Web 2.0 zum »Web hoch 2«.

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Die CareerIng über das itemis-Arbeitszeitmodell »4+1«

Seinen Arbeitgeber zu loben, sollte erlaubt sein, vor allem, wenn es wirklich einen guten Grund dafür gibt. Ein solcher ist das Arbeitsmodell »4+1«, wofür die die itemis AG schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch die Presse hat schon einige Male darüber berichtet, und dem WDR war das Modell einen Fernsehbeitrag wert.

itemis gibt seinen Mitarbeitern einen Freiraum von einem Tag pro Woche für die persönliche Weiterbildung. Vier Tage für das Tages- und Projektgeschäft, ein Tag zur Fortbildung, daher die Bezeichnung »4+1«. Wie der Einzelne seine »freie« Zeit verbringt, ist jedem selbst überlassen, solange es der persönlichen Fortbildung dient und fachlich angemessen ist. Viele meiner Kollegen arbeiten an Open-Source-Projekten, besuchen Sprachkurse und Trainings, halten Vorträge auf Konferenzen oder schreiben Fachartikel und Bücher. Ich nutze das Modell, um an meinen Publikationen zu arbeiten, nicht zuletzt der Einführung in XHTML, CSS und Webdesign. Ich finde es klasse, dass mein Arbeitgeber mir diese Möglichkeiten bietet!

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